Kanada, 1930er Jahre: Everett Lewis lebt als Hausierer zurückgezogen an der Ostküste. Als Mittel gegen die Einsamkeit und für etwas Ordnung in seiner kleinen Kate, beschließt er eine Haushälterin zu engagieren. Aber auf seine Annonce meldet sich einzig Maud Dowley. Als Kind an rheumatischer Arthritis erkrankt, ist sie sehr zierlich, humpelt und ihre Hände sind verkrüppelt. Maud hat nur einen Wunsch, sie will weg von der Familie, die ihr nichts zutraut. Und sie will malen. Die ersten Ölfarben bekommt sie von Everett geschenkt. Da hat er längst erkannt, dass Maud als Haushälterin nichts taugt. Statt zu putzen, bemalt sie lieber Stück für Stück das ganze Haus mit farbenfrohen Bildern. Doch trotz alledem, oder gerade deswegen, empfindet Everett mehr und mehr für Maud, auch wenn Liebe und zarte Gefühle bisher in seinem Leben nicht vorkamen. Je länger die beiden Außenseiter unter demselben Dach leben, desto mehr finden sie zueinander.
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"Maudie" zeigt die Lebensgeschichte der kanadischen Malerin Maud Lewis (1903-1970), die von klein auf körperlich beeinträchtigt war und schließlich als Folk-Art-Künstlerin berühmt wurde. Die irische Filmemacherin Aisling Walsh macht das Spiel von Innen und Außen, von Vision und Wirklichkeit zum Leitmotiv ihrer Erzählung. Der Kontrast zwischen der Wirklichkeit Nova Scotias und den Gemälden von Maud Lewis ist enorm: Ihre Werke leuchten in Blau und Rot, während in der Landschaft der kanadischen Provinz Braun- und Grüntöne dominieren.
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