Mondfische sind die größten Knochenfische der Erde. Die bis zu drei Meter großen Giganten kommen in fast allen Weltmeeren vor. Trotzdem ist so gut wie nichts über sie und ihr Leben bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler, warum Mondfische so merkwürdig geformt sind und wie sie leben. Bekannt sind einige Superlative des Mondfisches: Er hat mit über zehn Zentimetern die dickste Haut der Arten im Tierreich, er ist der größte und nahezu einzige Quallen-Fresser der Ozeane und kaum ein anderer Fisch produziert so viele Eier. Filmemacher Thomas Behrend begibt sich auf die Suche nach dem seltsamen Meeresbewohner. Kein leichtes Unterfangen: Die Tiere bewegen sich meist in großen Tiefen und kommen nur kurz an die Meeresoberfläche. Die Expedition beginnt in Kalifornien. Unterstützt wird Thomas Behrend durch den Unterwasserfotografen Mike Johnson. Seit zwei Jahrzehnten ist er dem Sunfish, wie der Mondfisch hier genannt wird, auf der Spur. Vor der Küste tauchen die Giganten regelmäßig auf. Ihr Ziel sind Inseln aus Tang, die auf dem offenen Meer treiben. Thomas Behrend hat Glück und kann ihren "Besuch" in eindrucksvollen Bildern festhalten. Mondfische steigen hier aus den Tiefen auf, damit Putzerfische ihnen lästige Parasiten absammeln. In Kalifornien begegnet der Filmemacher auch der Meeresbiologin Tierney Thys. Sie ist weltweit die einzige, die sich ausschließlich der Erforschung von Mondfischen widmet. Über ein Dutzend Molas, wie die Mondfische auch genannt werden, hat sie bereits mit Sendern ausgestattet, um wertvolle Daten zur Verbreitung und dem Verhalten zu sammeln. Um mehr über Mondfische zu erfahren, stellt Thomas Behrend eine Expedition im Mittelmeer zusammen. In Italien gelingen dem Team nicht nur Aufnahmen aus 70 Meter Tiefe, die Crew macht auch eine biologische Entdeckung: Nie zuvor wurde beobachtet, dass Streifenbrassen Mondfische reinigen! Diese Brassenart war bislang nicht einmal als Putzerfisch bekannt. Die Suche nach dem Mondfisch ist ein Abenteuer: Bei einem Nachttauchgang begegnet der Tierfilmer einem eindrucksvollen Sechskiemenhai und ist dabei, als sich ein ferngesteuertes Kamera-U-Boot in 60 Meter Tiefe festfährt. Auch ein Besuch beim Zoologischen Institut in Kiel bringt Licht in das Dunkel um den Mondfisch. Als Thomas Behrend am Ende seiner Dreharbeiten einem besonders großen Mondfisch begegnet, gelingen ihm nicht nur lang ersehnte Bilder, es erfüllt sich auch sein Kindheitstraum: einmal mit dem größten Knochenfisch der Erde zu tauchen.
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Thomas Behrend lässt sich von der Mondfisch-Expertin Tierney Thys die Funktion des Satellitensenders erklären. Er soll - einmal am Tier angebracht - die Wanderbewegungen des Mondfisches aufzeichnen.
Der Mondfisch ist der größte Knochenfisch der Erde - seine Form ein Rätsel der Natur. Meeresbiologin Tierney Thys ist auch nach vielen Jahren noch immer von ihrem "Forschungsobjekt" begeistert.
Mondfischen zu begegnen ist nicht einfach: Normalerweise halten sie sich in großen Tiefen auf und kommen meist nur kurz an die Meeresoberfläche. Gleich mehrere Mondfische gemeinsam anzutreffen ist sehr selten.
Wissenschaftlerin Tierney Thyss taucht mit einem Mondfisch. Das Tier trägt einen Satellitensender, mit dessen Hilfe sich die Wanderbewegungen des Fisches verfolgen lassen.
Neben einem riesigen Mondfisch zu tauchen, ist ein einzigartiges Erlebnis. Meeresbiologin Tierney Thys ist weltweit die Einzige, die ausschließlich an Molas - wie die Mondfische auch genannt werden - forscht.
Mondfische kommen aus vielen Gründen an die Wasseroberfläche: Etwa um sich von der Sonne aufwärmen zu lassen, zu fressen, oder um sich von Vögeln und Fischen lästige Parasiten entfernen zu lassen.
Vor der kalifornischen Küste treiben große Riesentang-Inseln an der Wasseroberfläche. Mondfische suchen die Kelpinseln auf, um sich dort von anderen Fischen putzen zu lassen.