Immer hatten die Sowjets die "kosmische Nase" vorn, aber ausgerechnet den prestigeträchtigsten Wettlauf des 20. Jahrhunderts haben sie verloren. Eine Niederlage, von der die Welt Jahrzehnte nichts erfahren sollte - das sowjetische Mondprogramm wurde streng geheim gehalten. Denn ein Wettrennen, bei dem man offiziell gar nicht an den Start geht, kann man auch nicht verlieren. So die Logik des Politbüros. Nach den kosmischen Paukenschlägen der Sowjets, nachdem der Sputnik-Schock die Welt in Atem gehalten hatte, ging alle Welt auch davon aus, dass die Sowjets die ersten Menschen auf den Mond befördern würden. Auch noch, nachdem US-Präsident Kennedy im Mai 1961 verkündet hatte, dass die Amerikaner bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen sicher zum Mond bringen würden und wieder zurück. Selbst die Amerikaner waren sicher, dass die Sowjets ihnen diesen Triumph nicht einfach so überlassen würden. Allerdings gab es lange Zeit keine Indizien dafür, dass die Sowjets tatsächlich im Rennen sind. Keinerlei offizielle Zeilen in den Medien, keine Statements. Auch der donnernde Kreml-Chef Chruschtschow hielt sich absolut zurück. Die US-Späh-Satelliten brauchten Jahre, bis sie auf erste Indizien für eine sowjetische Mond-Expedition stießen. Bis 1964 gab es tatsächlich nichts zu entdecken. Erst nachdem Chruschtschow das lunare "GO" gibt, stießen die US-Späher in Baikonur auf die ersten verdächtigen Großbaustellen - drei Jahre nachdem JFK das Apollo-Programm verkündet hatte. Das geheime Mondprogramm der Sowjets - eine Geschichte über grandiose Fehlkalkulationen, Enthusiasmus, Streit, Tragödien, Irrtümer und den ersten toten Kosmonauten auf dem Weg zum Mond. Die atemberaubende Geschichte der ersten großen Niederlage der sowjetischen Himmelsstürmer im kosmischen Wettrennen mit den USA. Ein ganz besonderes Kapitel Geschichte, das bislang im deutschen Fernsehen so noch nicht erzählt worden ist: Aus der Perspektive jener Konstrukteure und "Raketschiki", die unmittelbar involviert waren. Exklusiv ist auch das Resümee von Chefkonstrukteur Wassili Mischin, der im letzten Interview kurz vor seinem Tod seine persönliche Verantwortung und seine Fehler eingestand. Informationen und Einblicke aus erster Hand, die sogar die Frage aufwerfen, ob die Sowjets nicht doch hätten gewinnen können, wenn ...?...
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Sergej Koroljow - Eine Art Über-Vater der sowjetischen Raumfahrt. Sein plötzlicher Tod 1966 war der Wendepunkt, das Ende der Triumphe. Viele meinen heute noch, mit ihm hätten die Sowjets auch den Wettlauf zum Mond gewinnen können.