50 Jahre nach der Tragödie am Nanga Parbat begibt sich Reinhold Messner erneut zu seinem persönlichen "Schlüsselberg", um die Erlebnisse von damals Revue passieren zu lassen. Anhand unveröffentlichter Originalaufnahmen der Expedition von 1970 erzählt Messner von einem mehrtägigen Überlebenskampf, der schließlich in einer Tragödie endet. Anhand unveröffentlichter Originalaufnahmen der Expedition von 1970 zur Rupalwand - der höchsten Steilwand dieser Erde - erzählt Reinhold Messner von den dramatischsten Stunden seines Lebens. Damals, nachdem die Brüder Reinhold und Günther den Gipfel des 8.125 Meter hohen Nanga Parbat in Pakistan erreichen konnten, kommt es beim Abstieg zur Tragödie. Günther ist durch den schnellen Aufstieg höhenkrank geworden, ein Abstieg über die schwierige Rupalwand ist somit unmöglich. Auch haben die Brüder kein Seil dabei, um sich gegenseitig zu sichern. Nach einem ersten Biwak auf 8.000 Metern, das beinahe tödlich gewesen wäre, steigen sie über die Westseite des Berges ab. Nach Tagen am Berg, den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert, ohne Nahrung oder Biwakausrüstung, erreichen sie schließlich den Wandfuß. Reinhold, der vorausgegangen war, um einen gangbaren Weg für Günther zu finden, bemerkt die Lawine nicht, die seinen Bruder für immer unter sich begraben sollte. Nach Tagen des verzweifelten Suchens und Hoffens, am Ende seiner Kräfte, wird Reinhold schließlich von einheimischen Holzfällern gefunden. Er überlebt, doch die Ereignisse und der Verlust seines Bruders sollten Reinhold Messner für sein Leben prägen. Zu seinem 75. Geburtstag und zusammen mit seinem Sohn Simon reist Messner erneut zu jenem Berg, der sein Leben verändert hat wie kein anderer. Persönlich und hintergründig erzählt Messner über die Ereignisse von damals, die Zerwürfnisse mit seinen Expeditionskameraden, und wie sehr ihn und seine Familie der Tod seines Bruders belastet hat.
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31.7.21 um 19.18 UhrVerborgen im Eis - Geheimnisse aus der Vergangenheit1.3 Der geheime StützpunktBergsteiger-Legende George Mallory (gleich Erster Beitrag, 23 Min.) GB/USA 2020Der Brite George Mallory war ein berühmter Bergsteiger. Am 8. Juni 1924 brachen Georg Mallory und Andrew Irvine auf, mit dem Ziel, endlich den Mount Everest erfolgreich zu besteigen. Dies sollte der letzte Versuch werden. Es gab zuvor 3 erfolglose Versuche diesen Berg zu besteigen. Der erste Versuch war 1921. Die beiden Männer wurden zuletzt 200 m unter dem Gipfel gesehen.75 Jahre später (1999) wurde eine Mumie aus den 1920er Jahren gefunden, in der "Todeszone" (wird so genannt, weil der Sauerstoff dort so dünn ist. Die menschlichen Zellen sterben ab. Das Urteilsvermögen wird getrübt. Die Höhenkrankheit, Schlaganfall oder Herzinfarkt möglich.)Es war George Mallory, * 18. Juni 1886 + Juni 1924 (38 Jahre)Andrew Irvine * 8. April 1902 + 8. April 1924 (22 Jahre)
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Nostalgie schrieb am 01.07.2021, 00.00 Uhr:
01.07.21 um 22.55 UhrInteressante und aufregende Sendung. Ein echter Bergsteiger Krimi mit vielen Toten, leider.Warum sind die Brüder Günther (starb mit nur 24 J.) und Reinhold (26 J.) 1970 ohne Seil auf diesen Berg? Günther folgte mit einem Bergsteiger Reinhold, der im Alleingang unterwegs war, hinterher. Der Bergsteiger kehrte um und Günther ging weiter. Sein Seil verhedderte sich wohl und er ließ es zurück. Ich verstehe nicht, ob man das verhedderte Seil nicht doch hätte mitnehmen können, um es eventuell zu einem anderen Zeitpunkt wieder zu entknoten. Es muss wohl eine Sucht sein wenn man (all diese Bergsteiger) bereit ist (sind), für die Berge zu sterben. Ich kann mir die sonst lebensmüden Auf- und Abstiege der so gefährlichen Berge nicht anders erklären.Das Reinhold bereit gewesen wäre, seinen Bruder Günther für seinen Erfolg zu opfern, glaube ich persönlich nicht.
Nostalgie schrieb am 11.07.2021, 07.52 Uhr:
Abenteuer Alpen T1 + 2 / 2 Mit Reinhold Messner auf historischer Bergtour D, 2015Hier erfährt man von Reinhold Messner, was wirklich in Extrembergssteigern vor sich geht. Er erklärt eindeutig, warum er bereit war/ist, sein Leben im Berg zu lassen. Man erfährt hier noch vieles interessantes mehr.Eine wirklich richtig richtig gute 👍 Sendung.
Bilder
Von links: Reinhold und Günther Messner in der Rupalwand (1970).
Reinhold Messner mit Einheimischen in Tarishing: Die ältere Generation erinnert sich noch an die Expedition von 1970. Einer der Männer erzählt, er habe die Mengen an eingesetztem Material bestaunt. Für Kinder heute klängen solche Geschichten wie Märchen.
Der Nanga Parbat, 8.125 Meter hoch, ist der westliche Eckpfeiler des Himalaya und wird von den Einheimischen "König der Berge" genannt - oder auch "Killer Mountain", da er bereits vielen Menschen das Leben gekostet hat.
Diamir-Wand (2019).; Reinhold Messner (Mitte) im Gespräch mit Einheimischen in Tarishing.; Reinhold Messner (Mitte) und das Filmteam bei der Filmreise 2019.