Wirbelstürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Wie reagieren eigentlich Tiere und Pflanzen auf solche Naturkatastrophen?Einige Tiere können kurz bevorstehende Naturkatastrophen vorausahnen und sich vor ihnen schützen. Andere sind zum Bleiben gezwungen und müssen gegen die Unwägbarkeiten der Natur um ihr Überleben kämpfen. Seit nun einiger Zeit untersucht die Wissenschaft, wie Flora und Fauna auf die Launen unseres Planeten reagieren. Sie entdeckt bemerkenswerte Überlebensstrategien. Dennoch bleibt ungewiss, obTiere und Pflanzen auch in der Lage sein werden, sich den neuen, menschengemachten Herausforderungen zu stellen. Der Zug der Vögel von Kanada nach Brasilien ist von starken Wetterereignissen beeinflusst. Während der Sturmsaison wird die Reise durch kräftige Winde und atmosphärische Niederschläge gestört. Die Insel Puerto Rico beheimatet Ameisen, die Überschwemmungen überstehen, indem sie kompakte Flöße bilden und sich mit der Strömung davontreiben lassen. Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern. Nichtsdestotrotz haben die Tierarten angesichts des gegenwärtigen Klimawandels, der seit der Industrialisierung vorangetrieben wird, nur wenig Zeit zur Anpassung. Der Anstieg des mittleren Meeresspiegels, die Häufung zerstörerischer Wirbelstürme und gigantische Waldbrände übersteigen alles, was bisher beobachtet wurde. Angesichts einer ungewissen Zukunft und der Schnelligkeit der Veränderungen zeigt sich die Wissenschaft besorgt. Es lässt sich unmöglich voraussagen, inwiefern die Tiere imstande sein werden, sich wirksam den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen.
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Die Folgen eines Erdbebens in Nepal können -Tiere Naturkatastrophen wie diese vorausahnen? Und inwiefern werden die Tiere imstande sein, sich wirksam an die Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen?
Als sich im Jahr 2001 ein Tropensturm im Golf von Mexiko formierte, stellte man anhand von Messdaten fest, dass auch Haie auf Naturkatastrophen reagieren und sich schützen.
Eines der größten Erdbeben, das jemals registriert wurde, erschütterte den Boden des Indischen Ozeans für mehr als zehn Minuten. Riesige Tsunamis wurden ausgelöst, welche die Küsten im gesamten Gebiet verwüsteten - so auch die Sri Lankas.
Auf der Insel Neubritannien, die zu Papua-Neuguinea gehört, wissen Großfußhühner die Lavalandschaft zu nutzen: Ihre Eier legen sie in der Asche um den Vulkan herum ab.
Die australische Flora und Fauna hat sich an die alljährlichen Buschfeuer angepasst: Gewisse Vögel profitieren von den Bränden, da sie dank ihnen Beute einfacher aufstöbern.