Die Dokumentation ist die Fortsetzung der Dokumentation "Neustart im Kopf - Wie sich unser Gehirn selbst repariert", nach dem gleichnamigen Buch des kanadischen Psychiaters und Psychoanalytikers Norman Doidge aus dem Jahr 2009. Diese Dokumentation konzentrierte sich auf die Erforschung physisch bedingter Störungen. Sie befasste sich unter anderem mit den Folgewirkungen von Amputationen und neurologischen Schäden nach der Einnahme von Medikamenten. Doch was ist mit Patienten, deren Leiden nicht physisch, sondern seelisch bedingt sind? Diese Leiden haben häufig mit der sogenannten neuronalen Plastizität zu tun, also der Eigenschaft von Synapsen, Nervenzellen oder ganzen Hirnarealen, sich in Abhängigkeit von ihrer Verwendung in ihren Eigenschaften zu verändern. Diese Erkenntnis eröffnet heute völlig neue und weitreichende Therapiefelder und gibt Patienten, die an Zwangsstörungen, posttraumatischen Stresserscheinungen und sogar Schizophrenie leiden, neue Hoffnung auf Heilung. Die Dokumentation führt an die Orte der Welt, in denen sich führende Experten mit der Materie befassen. Diese erläutern die Wirkungsweise der neuroplastischen Therapien. Tatsächlich spielt die Neuroplastizität des Gehirns bei der Auslösung von Zwangsstörungen eine Rolle, kann andererseits aber auch für therapeutische Zwecke genutzt werden. Selbst Defizite wie der Ausfall des Sprachvermögens infolge eines Schlaganfalls lassen sich durch neuroplastische Stimulationen zumindest verbessern.
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