Was früher der Wilde Westen war, ist heute der Weltraum. In seine unendlichen Weiten werden Traumbilder projiziert, die keinen rechten Platz mehr haben auf der rundum entdeckten Erde. Die deutsche Science Fiction hat ihren eigenen Botschafter im All: Perry Rhodan, den Titelhelden der legendären Heftromanserie, die im September 2011 ein halbes Jahrhundert alt wird. Am 8. September 1961 erschien Heft Nummer 1 von "Perry Rhodan: Der Erbe des Universums" und schlug in Deutschland ein wie ein Komet. Zum Preis von 70 Pfennigen und mit einer Auflage von 35.000 Exemplaren war das Heft schnell milchstraßenweit ausverkauft. 50 Jahre Perry Rhodan sind auch geeignet, ein anderes Deutschlandbild mitzuerzählen - schließlich hat die Serie alle wichtigen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in der Bundesrepublik und in Europa aufgegriffen und in die Sprache des Intergalaktischen übersetzt. Die zahlreichen kulturgeschichtlichen Querverbindungen werden durch seltenes Archivmaterial illustriert: Zeitgleich mit Perry Rhodan hob auch das ostdeutsche Sandmännchen zur Eroberung des Kosmos ab, und in einem Monitor Beitrag aus dem Jahr 1969 wirft Zukunftsforscher Robert Jungk der Serie faschistoide Tendenzen vor. Der Film portraitiert die Macher, die Leser und das faszinierende Drumherum der Serie. An außergewöhnlichen Drehorten zeichnet der Film die Verbindungen des Fantastischen mit dem Realen nach.
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