In den seltsam anmutenden Ruinen eines Theaters in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat sich eine Gruppe von Schauspielern zusammengefunden. Frauen und Männer stehen um ein Feuer herum, das erloschen ist und nur noch in ihren Köpfen brennt. Einige von ihnen rezitieren Texte, die sich auf den Genozid beziehen, den die Roten Khmer während ihrer Gewaltherrschaft Mitte der 70er Jahre begangen haben. Andere spielen Szenen aus "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand. Sie alle bestreiten ihren Lebensunterhalt mit kleinen Jobs. Um sie herum stehen überall Ruinen, die Tristesse verbreiten und den kulturellen und materiellen Verfall des Landes symbolisieren. Mit dieser beeindruckenden, fast meditativen Darstellung über den Verlust von Erinnerung und Identität setzt der Filmemacher Rithy Panh seine Arbeiten über die Auswirkungen des Genozids auf die kambodschanische Gesellschaft fort.
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