Im letzten Jahrzehnt hat die Klimaerwärmung die Grenzen für sichere Schneelagen in den Alpen um 500 Meter nach oben verschoben. Das heißt, dass in Orten zwischen 800 und 1200 Metern Seehöhe die Ausübung alpiner Wintersportarten durch Schneemangel gefährdet ist.
Ehemals blühende Fremdenverkehrsorte könnten absterben, weil der Wintergast nur dann kommt, wenn er mit und in der "weißen Pracht" seine Freizeit verbringen kann. Rückt die Schneegrenze höher, muss der Gast mitziehen. Wintersport als Massentourismus in großen Höhen bedeutet aber massive ökologische Eingriffe in bisher unberührte Gebiete der Berge, die mit hohen Erschließungskosten verbunden sind. Außerdem schmelzen durch die Klimaerwärmung zur Zeit auch die Gletscher dahin.
Mit anschaulichen Beispielen aus Frankreich, Österreich und der Schweiz wird auf mögliche volkswirtschaftlich katastrophale Folgen durch Schneemangel hingewiesen. Im Ansatz bereits vorhandene Lösungsvorschläge der betroffenen Wirtschaftzweige werden aufgezeigt. Der Umstrukturierungsprozess hat gerade begonnen. Wintersporterschließungen in großen Höhen erfordern weitere Lawinenverbauungen und windsichere Aufstiegshilfen; die Infrastruktur für den Massentourismus zerstört bis dahin intakte Naturzonen. Der vermehrte CO2-Ausstoß durch den Reiseverkehr wiederum trägt zur Klimaerwärmung bei. Das Klima hat sich bereits so verändert, dass vermehrt mit großen Umweltschäden zu rechnen ist, wie die jüngsten Überschwemmungen in halb Europa gezeigt haben.
Künstliche Beschneiung, Öko-, Wellness- und Event-Tourismus sind die kurzfristigen Anpassungsstrategien an die derzeit herrschenden Klimaverhältnisse. Langzeitmaßnahmen gegen die Klimaerwärmung, wie Verminderung der Treibhausgase, Umstieg auf erneuerbare und CO2-arme Energieträger und Wärmedämmung der Bausubstanz sind bei Hoteliers und Reiseveranstaltern nur schwer durchsetzbar, weil niemand garantieren kann, dass diese Maßnahmen tatsächlich irgendwann für Schnee in ausreichendem Maß sorgen werden.
Ehemals blühende Fremdenverkehrsorte könnten absterben, weil der Wintergast nur dann kommt, wenn er mit und in der "weißen Pracht" seine Freizeit verbringen kann. Rückt die Schneegrenze höher, muss der Gast mitziehen. Wintersport als Massentourismus in großen Höhen bedeutet aber massive ökologische Eingriffe in bisher unberührte Gebiete der Berge, die mit hohen Erschließungskosten verbunden sind. Außerdem schmelzen durch die Klimaerwärmung zur Zeit auch die Gletscher dahin.
Mit anschaulichen Beispielen aus Frankreich, Österreich und der Schweiz wird auf mögliche volkswirtschaftlich katastrophale Folgen durch Schneemangel hingewiesen. Im Ansatz bereits vorhandene Lösungsvorschläge der betroffenen Wirtschaftzweige werden aufgezeigt. Der Umstrukturierungsprozess hat gerade begonnen. Wintersporterschließungen in großen Höhen erfordern weitere Lawinenverbauungen und windsichere Aufstiegshilfen; die Infrastruktur für den Massentourismus zerstört bis dahin intakte Naturzonen. Der vermehrte CO2-Ausstoß durch den Reiseverkehr wiederum trägt zur Klimaerwärmung bei. Das Klima hat sich bereits so verändert, dass vermehrt mit großen Umweltschäden zu rechnen ist, wie die jüngsten Überschwemmungen in halb Europa gezeigt haben.
Künstliche Beschneiung, Öko-, Wellness- und Event-Tourismus sind die kurzfristigen Anpassungsstrategien an die derzeit herrschenden Klimaverhältnisse. Langzeitmaßnahmen gegen die Klimaerwärmung, wie Verminderung der Treibhausgase, Umstieg auf erneuerbare und CO2-arme Energieträger und Wärmedämmung der Bausubstanz sind bei Hoteliers und Reiseveranstaltern nur schwer durchsetzbar, weil niemand garantieren kann, dass diese Maßnahmen tatsächlich irgendwann für Schnee in ausreichendem Maß sorgen werden.
(arte)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | Di, 09.12.2002 (arte) |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Regie: Hannes Zell
- Drehbuch: Hannes Zell









