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Servale - Afrikas unbekannte Katzen
D, 2018
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Filminfos
In der Masai Mara, einem Naturschutzgebiet in Kenia, leben Servale in der Savanne. Die mittelgroßen, scheuen Katzen leben im Grasland und ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren. Das Leben der Raubtiere ist nicht leicht, da sie viele Feinde haben und ihr Nahrungsangebot jahreszeitlich schwankend ist. In einigen afrikanischen Nationalparks wie der Serengeti existiert noch heute ein Ökosystem mit all seinen natürlichen Bewohnern - von den ganz Großen bis zu den ganz Kleinen. Kaum größer als eine heimische Hauskatze, gehört der Serval zu den erfolgreichsten Raubtieren der afrikanischen Savannen. Sein Fell ähnelt in Farbe und Muster dem von Geparden. Mit seinem kleinen Kopf, den großen, runden Ohren und ungewöhnlich langen Beinen wirkt Afrikas eher unbekannte Katze wie eine grazile Miniaturausgabe der Sprintweltmeister. Das Dasein des Servals ist bestimmt von einem immerwährenden Jagen und gejagt werden. Denn er führt während seiner Suche nach der nächsten Beute ein gefährliches Leben im Schatten der großen Raubtiere. Die großen Ohren der schlanken Raubkatze sind ihr wichtigstes Werkzeug: Sie helfen beim Aufspüren von Beute und Feind zugleich. Servale sind Einzelgänger und leben unauffällig. Sie verharren geräuschlos im hohen Gras der Savanne, um mithilfe ihres exzellenten Gehörs die Beute zu lokalisieren und sich dann mit einem langen Satz darauf zu stürzen. Doch ständig begleitet von aufgeregten Vögeln, kann er sich bei der Jagd auf Buschhasen, Gazellenkitze und Frankoline kaum unbemerkt bewegen. Hat die hungrige Katze keinen Erfolg bei größeren Tieren, muss sie auf Nager und Insekten ausweichen. In Naturfilmen spielen unbekannte Tiere wie der Serval meist nur eine Nebenrolle. Diese Dokumentation rückt die Savannenbewohner am unteren Ende der Nahrungskette in den Fokus. Afrikaspezialist Reinhard Radke setzt die Servale mit neuester Kameratechnik und in spektakulären Zeitlupen in Szene.
(BR Fernsehen)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutscher Kinostart | Mi, 08.05.2019 |
| Deutsche TV-Premiere | Do, 20.06.2019 (arte) |
| Originalsprache: | Deutsch |
gezeigt bei: Abenteuer Wildnis (D, 2014 – )
gezeigt bei: Erlebnis Erde (D, 2007 – )
gezeigt bei: natur exclusiv (D, 2006 – )
gezeigt bei: phoenix dok.thema (D, 2019 – )
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Michael Lott]()
- Regie: Reinhard Radke
- Drehbuch: Reinhard Radke
- Produktion: Tim Carlberg, Sven Heiligenstein, Studio Hamburg DocLights, Simon Riedel, Jörn Röver, Thomas Harnisch
- Produktionsauftrag: NDR
- Produktionsfirma: ARTE, NDR Naturfilm, ORF
- Musik: Martin Lingnau, Ingmar Süberkrüb
- Kamera: Reinhard Radke
- Schnitt: Kathrin Dücker-Eckloff
im Fernsehen
In Kürze:
- Servale - Afrikas unbekannte Katzen
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Bilder
Ein junger Serval. Die vergleichsweise riesigen Ohren sind die typischen Erkennungszeichen von Servalen. Sie wirken wie Parabolspiegel und helfen, Beutetiere präzise über deren Geräusche zu orten.Bild: © NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard Radke
Ein aufgeregter Rotkehlpieper warnt vor einer Gefahr im Gras. Servale jagen häufig kleine Vögel im hohen Gras und sind deshalb oft von warnenden Vögeln umgeben.Bild: © NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard Radke
Ei Serval beim Beutesprung. Größere Beute, wie Ratten oder Mäuse, wird nach langem Belauern im hohen Sprung angegriffen.Bild: © NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard Radke
Ein lauerndes Serval-Weibchen auf der Jagd. Die Katzen orientieren sich vor allem an Geräuschen im Gras.Bild: © NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard Radke
Aufmerksamer Serval. Auf den ersten Blick wirken die schlanken, hochbeinigen Katzen wie ein kleiner Gepard.Bild: © NDR/NDR Naturfilm/doclights/Reinhard Radke
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