Kammeroper nach dem Roman von Stanislaw Lem Libretto und Musik: Michael Obst Inszenierung: Anja Sündermann Fernsehregie: Georg Wübbolt Die Münchner Biennale, das von Hans Werner Henze ins Leben gerufene Internationale Festival für neues Musiktheater, wird seit 1996 von dem Komponisten und Musikschriftsteller Peter Ruzicka geleitet. Die zweiwöchige Wintersaison 1996, die 5. Biennale, wurde eröffnet mit der Uraufführung der Kammeroper "Solaris" des 1955 in Frankfurt geborenen Komponisten Michael Obst. Als Vorlage seiner ersten Oper, deren Libretto er selbst verfasste, wählte Obst den gleichnamigen Science-Fiction-Roman des polnischen Wissenschaftlers und Schriftstellers Stanislaw Lem aus dem Jahr 1959. Sujet dieses futuristischen Klassikers ist die Fragwürdigkeit des unbedingten Glaubens an den wissenschaftlichen Fortschritt – ein Glaube, der umschlagen und zu einem "Gegenangriff" führen kann: Die Menschen werden Opfer ihrer eigenen Mission. Unter dem Einfluss Karlheinz Stockhausens schrieb Michael Obst seine Musik für ein kleines Instrumentalensemble, dessen Klänge durch einen neuartigen musikalischen Raumklangprozessor transformiert werden und damit ein musikalisches Pendant bieten zu dem futuristischen Raumschiff-Szenario, das die Regisseurin Anja Sündermann eigens für die Muffathalle entwickelte. Darsteller: Harey: Eva-Maria Kuhrau Kelvin: Hector Guedes Snaut: Dario Süss Sartorius: Wolfram Guenther Mime: Lara Osana (Aufzeichnung der Uraufführung der Münchner Biennale vom Dezember 1996) Redaktion: Korbinian Meyer
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.