Der Wiener Narrenturm ist ein Beispiel dafür, wie man einst mit geistig Kranken umgegangen ist. Das Gebäude wurde als erstes Psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Was heute nach Wegsperren aussieht, galt 1784, als der Bau unter dem Reform-Kaiser Josef II. errichtet wurde, als fortschrittlich. 1866 wurde der Betrieb eingestellt und der Rundbau als Schwesternwohnheim, für Ärztedienstwohnungen, als Depot von Universitätskliniken und Werkstätten genutzt. Seit 1971 ist das Pathologisch-anatomische Bundesmuseum im Narrenturm untergebracht. Seit 1993 wird das gesamte Gebäude als Museum genutzt. Der Narrenturm ist denkmalgeschützt und inzwischen im Besitz der Universität Wien. Die Dokumentation "Totentanz - Anatomie eines Ortes" nähert sich der Geschichte des ersten Psychiatrischen Krankenhauses, dem Wiener Narrenturm.
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