"Turtleneck Phantasies" widmet sich dem Murmeln, dem Unleserlichen, dem Unsagbaren, den Skizzen und Kritzeleien, den Fragmenten von Kindheitserinnerungen, dem Stolpern, das wie ein Tanz aussieht, den absurden Momenten. Erzählt wird die Geschichte eines deutschen Schriftstellers, der über 30 Jahre in psychiatrischen Anstalten verbrachte und seine Mitinsassen tätowierte. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland geboren, schrieb er Gedichte und arbeitete als Matrose auf einem britischen Frachtschiff. In den 1980er Jahren war er einer von nur vier Menschen, die einen Schiffbruch überlebten. Schwer traumatisiert wurde er für mehrere Jahre in eine psychiatrische Klinik in England eingewiesen und später in ein Heim in West-Berlin verlegt, wo er bis zu seinem Tod lebte. In den Anstalten begann er, Wörter, Texte und Zeichnungen auf die Haut seiner Mitpatienten zu tätowieren.
(arte)
Der Film gewann den Hauptpreis des Deutschen Wettbewerbs auf den Kurzfilmtagen in Oberhausen 2023.
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