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Ukraine - Kriegstagebuch einer Kinderärztin

(Twilight in Lviv) D, 2022

rbb/DOCDAYS Productions/Carl Gie und rbb/DOCDAYS Productions/Carl Gierstorfer
  • 13 Fans
  • Wertung0 146273noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Von Februar bis November 2022 begleitete Carl Gierstorfer die Ärztin Vira, die im Kinderkrankenhaus Ochmatdyt in der westukrainische Stadt Lwiw die Anästhesie und Intensivstation leitet. Entstanden ist das Tagebuch einer Ärztin und Mutter, die wie so viele Frauen in der Ukraine um ihr Überleben und eine Zukunft ringt. - Der Film wurde mit dem Grimme-Preis 2024 in der Kategorie "Information und Unterhaltung" ausgezeichnet. Zwei Frühchen, die Zwillinge Diana und Sophia, liegen mit schweren Lungenentzündungen auf der Intensivstation des Ochmatdyt-Kinderkrankenhauses in Lwiw. Tage und Wochen in stickigen Luftschutzkellern haben ihre Lungen stark geschädigt. Die Anästhesistin Wira Primakova nimmt die Röntgenbilder vom Leuchtkasten und schüttelt den Kopf: "Mein Gott, das ist furchtbar." In den Pausen ringt Wira damit, ihre eigenen Kinder anzurufen.
Denn jedes Telefonat steigert die Sehnsucht der drei Söhne nach ihrer Mutter. Der Mann kämpft an der Front, nahe Mariupol. "Vielleicht kommt er nicht zurück", sagt sie. So vergehen die ersten Wochen des Kriegs. Immer wieder kommen schwer verletzte Kinder in Wiras Krankenhaus. Wira kämpft um das Leben ihrer jungen Patienten.
Sobald sie stabilisiert sind, werden sie zur Weiterbehandlung in andere Länder gebracht. Doch der Krieg bleibt, und als der zweite Kriegswinter anbricht, Lwiw wieder von Schnee bedeckt ist und Raketenangriffe das Stromnetz brachlegen, gerät Wira an ihre Grenzen. "Seit dem 24. Februar 2022 ist alles anders", sagt sie am Ende des Films. "Das Gefühl von Glück und Lebensfreude ist komplett verschwunden. Nach außen lächle ich, bin fröhlich.
Aber ich fühle keine Freude mehr." Carl Gierstorfer, Autor der preisgekrönten Dokuserie "Charité Intensiv: Station 43", führt den Zuschauerinnen und Zuschauern aus der Perspektive einer Kinderärztin den Krieg in der Ukraine vor Augen.
(3sat)
Daten
Länge: ca. 59 min.
Deutsche TV-PremiereDi, 07.02.2023 (arte)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:

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"Ukraine - Kriegstagebuch einer Kinderärztin" ist als Video/Stream erhältlich:
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  • (ab 02.07.2026)

im Fernsehen

In Kürze:
  • Ukraine - Kriegstagebuch einer Kinderärztin
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  • 4 bisherige TV-Termine
Bisherige Ausstrahlungstermine:
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Bilder

  • „Nach außen lächle ich, bin fröhlich“, sagt die ukrainische Anästhesistin Wira Primakova. „Aber ich fühle keine Freude mehr.“
    „Nach außen lächle ich, bin fröhlich“, sagt die ukrainische Anästhesistin Wira Primakova. „Aber ich fühle keine Freude mehr.“
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Als der 14-jährige Wanja mit seiner Mutter aus dem besetzten Mariupol flüchtete, wurde ihr Konvoi mit Raketen beschossen. Wanja wurde schwer verletzt.
    Als der 14-jährige Wanja mit seiner Mutter aus dem besetzten Mariupol flüchtete, wurde ihr Konvoi mit Raketen beschossen. Wanja wurde schwer verletzt.
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Die Anästhesistin Wira Primakova (Mi.) am Ende eines langen Arbeitstages. Ihr Mann kämpft an der Front, Wira ist mit den drei Kindern alleine.
    Die Anästhesistin Wira Primakova (Mi.) am Ende eines langen Arbeitstages. Ihr Mann kämpft an der Front, Wira ist mit den drei Kindern alleine.
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Seit November 2022 häufen sich die Stromausfälle. Ein Notstromaggregat kann das Kinderkrankenhaus nur notdürftig versorgen.
    Seit November 2022 häufen sich die Stromausfälle. Ein Notstromaggregat kann das Kinderkrankenhaus nur notdürftig versorgen.
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Wochenlang kämpft Wira um das Überleben der Frühchen, bevor sich ihr Zustand schließlich bessert.
    Wochenlang kämpft Wira um das Überleben der Frühchen, bevor sich ihr Zustand schließlich bessert.
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Winter im westukrainischen Lwiw. Seit Russland die Elektrizitätsversorgung bombardiert, ist die Stadt tagelang ohne Strom, Wasser oder Wärme.
    Winter im westukrainischen Lwiw. Seit Russland die Elektrizitätsversorgung bombardiert, ist die Stadt tagelang ohne Strom, Wasser oder Wärme.
    Bild: © Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Winter im westukrainischen Lwiw. Seit Russland die Elektrizitätsversorgung bombardiert, ist die Stadt tagelang ohne Strom, Wasser oder Wärme.
    Winter im westukrainischen Lwiw. Seit Russland die Elektrizitätsversorgung bombardiert, ist die Stadt tagelang ohne Strom, Wasser oder Wärme.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Wochenlang kämpft Wira um das Überleben der Frühchen, bevor sich ihr Zustand schließlich bessert.
    Wochenlang kämpft Wira um das Überleben der Frühchen, bevor sich ihr Zustand schließlich bessert.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Als der 14-jährige Wanja mit seiner Mutter aus dem besetzten Mariupol flüchtete, wurde ihr Konvoi mit Raketen beschossen. Wanja wurde schwerstverletzt.
    Als der 14-jährige Wanja mit seiner Mutter aus dem besetzten Mariupol flüchtete, wurde ihr Konvoi mit Raketen beschossen. Wanja wurde schwerstverletzt.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Die Anästhesistin Wira Primakova (Mi.) am Ende eines langen Arbeitstages. Ihr Mann kämpft an der Front, Wira ist mit den drei Kindern alleine.
    Die Anästhesistin Wira Primakova (Mi.) am Ende eines langen Arbeitstages. Ihr Mann kämpft an der Front, Wira ist mit den drei Kindern alleine.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Seit November häufen sich die Stromausfälle. Ein Notstromaggregat kann das Kinderkrankenhaus nur notdürftig versorgen.
    Seit November häufen sich die Stromausfälle. Ein Notstromaggregat kann das Kinderkrankenhaus nur notdürftig versorgen.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • „Nach außen lächle ich, bin fröhlich“, sagt die ukrainische Anästhesistin Wira Primakova und fügt hinzu: „aber ich fühle keine Freude mehr“.
    „Nach außen lächle ich, bin fröhlich“, sagt die ukrainische Anästhesistin Wira Primakova und fügt hinzu: „aber ich fühle keine Freude mehr“.
    Bild: © RBB / Carl Gierstorfer/DOCDAYS Productions
  • Der schwerverletzte Wanja wird nach Deutschland evakuiert.
    Der schwerverletzte Wanja wird nach Deutschland evakuiert.
    Bild: © Carl Gierstorfer / DOCDAYS Productions / RBB
  • Bild: © arte

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