Vor fast 40 Jahren spielte sich in dem Osttiroler Dorf Gassen eine Tragödie ab: Nachdem es mehrere Tage hinweg unaufhörlich geregnet hatte, ging eine riesige Mure mitten durch den Ort und zog zwei Häuser mit sich in den Abgrund. Nach dieser Katastrophe verließen die Bewohner Gassens den Ort und zogen ins Tal. Die Angst vor einer neuen Mure war zu groß. Nur drei Geschwister trotzten der Natur. Heute sind sie die letzten Einwohner von Gassen - obwohl die Schneise aus Schlamm und Geröll längst unter einer saftigen Almwiese verschwunden ist. "Unterwegs nach ... Heimat" von Barbara Gräftner porträtiert die drei Geschwister und ihre Familien und beleuchtet die Umstände, unter denen sie leben. Dabei entstand über einen Zeitraum von fünf Jahren ein unverschnörkeltes Bild des dortigen Bergbauernalltags.
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