Hans Vollenweider ist der letzte Mensch, der in der Schweiz nach zivilem Strafrecht zum Tod verurteilt wurde. Am 18. Oktober 1940 wurde er in Sarnen im Kanton Obwalden mit der Guillotine hingerichtet. Der Dokumentarfilm von Theo Stich folgt den Stationen des dreifachen Mörders und lässt neben Zeitzeugen vor allem Hans Vollenweider selbst zu Wort kommen - über Aussagen, die er in Briefen und Verhören gemacht hat. Außerdem fragt der Film, warum ein Mensch zum skrupellosen Mörder wird und wie der Staat einen Mörder bestrafen soll. Fragen, die in der Schweiz nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben, seit eine Mehrheit der Bevölkerung die lebenslange Verwahrung von Verbrechern verlangt. Theo Stich erhielt 2004 für seinen Film "Vollenweider" beim Dokumentarfilmfestival "Visions du Réel" in Nyon den Preis "Regards sur le crime", der von der Universität Genf und der Genfer Anwaltskammer verliehen wird.
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