Gut wohnen und sich das trotzdem leisten können - für immer mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen wird genau das zum Problem. Es fehlen rund 376.000 Wohnungen, und die Mieten sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Anna Planken und Daniel Aßmann gehen der Frage nach: Wie kann Wohnen wieder bezahlbar werden? Ihre Reise beginnt auf gerade einmal zehn Quadratmetern mitten auf dem Kölner Heumarkt. Zehn Quadratmeter gelten in Nordrhein-Westfalen als gesetzliche Mindestwohnfläche. Doch wie fühlt sich das an? Reicht das für ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt? Anna Planken trifft eine sechsköpfige Familie aus Recklinghausen, die dringend mehr Platz braucht. Gemeinsam mit dem Architekten Van Bo Le-Mentzel, Spezialist für Kleinstwohnungen, zeigt sie, wie kleine Wohnungen und Baulücken clever genutzt werden können. In Südkirchen hat ein Paar sein 160 Quadratmeter großes Reihenhaus gegen ein sogenanntes Schrumpfhaus mit nur noch 83 Quadratmetern getauscht und fühlt sich seitdem freier, wie Daniel Aßmann feststellt. Das Sharing Prinzip wird im Grünen Weiler in Münster gelebt. 270 Wohnungen gibt es und die Bewohner teilen sich nicht nur Hobbyräume, Gästezimmer und Büros, sondern auch Badewannen. Anna Planken lässt sich das ungewöhnliche Konzept erklären. Die Sendung zeigt überraschende Lösungen und Menschen, die die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt nutzen, um Wohnen neu zu denken. Denn kleiner zu wohnen, heißt nicht automatisch, kleiner zu leben.
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