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Zerstörung
(Raspad) SU/USA, 1990
5 Fans- Wertung0 93728noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Kiew im April 1986. Der Journalist Alexander feiert mit Freunden seine Rückkehr aus Griechenland, ein junges Paar bereitet sich auf seine Hochzeit vor, der Arzt Tolja absolviert seinen Nachtdienst. Er wundert sich über die vielen Feuerwehren, die Richtung Tschernobyl rasen. Im dortigen Atomkraftwerk ist gegen drei Uhr morgens ein Brand ausgebrochen, der zur größten Reaktorkatastrophe führt. Und keiner ist darauf vorbereitet.
Ein Ereignis, das sich vor über 16 Jahren zutrug und die Welt nachhaltig über die Gefahren der Atomenergie nachdenken ließ. Der sowjetisch-amerikanische Ökothriller „versucht mit den Mitteln des Unterhaltungskinos, Hintergründe und Verschleierungstaktiken aufzuhellen und Problembewusstsein zu wecken“ (film-dienst). Dabei beschreibt er kein Katastrophenszenario im herkömmlichen Sinn, es sind eher traurige, ruhige Bilder, die dennoch unter die Haut gehen, weil er zugleich zeigt, wie ausweglos die Menschen der Situation und der gezielten Desinformation darüber ausgeliefert sind, wie verantwortungslose, dumme Politiker immer wieder abwiegeln und nichts unternehmen. Damit - und das ist die besondere Leistung dieses Films - nutzt er die Katastrophe zugleich als Metapher für den Zerfallsprozess in der Sowjetunion, der alle Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens durchzieht. So wird der Film zu einer „Momentaufnahme einer Gesellschaft, in der Zynismus zur Überlebensstrategie wird.“ (film-dienst)
Der Journalist Alexander Schurawljow (Sergej Schakurow) kehrt von einer Reise nach Griechenland, der Heimat seiner Vorfahren, nach Kiew zurück. So wie er seinen Vater mit dem versprochenen Geschenk - Erde aus Griechenland - betrügt, betrügt ihn seine Frau Lyudmila (Tatiana Kochemasova) mit Schulfreund Schurik (Alexij Gorbunov). Ein junges Paar versucht am Vorabend seiner Hochzeit, den Großvater aus der gemeinsamen kleinen Wohnung zu entfernen und der Arzt Anatolij (Georgij Drozd) versieht seinen Nachtdienst. Ihn verwundern die vielen Feuerwehren, die Richtung Tschernobyl unterwegs sind. Er fährt ihnen nach und kommt ins Atomkraftwerk Tschernobyl, in dem ein Brand ausgebrochen ist. Keiner ahnt die Ausmaße dieses Unglücks, die Rettungsmannschaften sind völlig unzureichend ausgerüstet und überfordert. Offiziell wird die Katastrophe zunächst verschwiegen. Ohnmächtig versucht der Arzt, die Mitmenschen zu informieren. Während nach außen hin immer noch abgewiegelt wird, werden die Frauen und Kinder der Funktionäre nach Moskau ausgeflogen. Eine hektische, unorganisierte Evakuierung der Menschen in und um Tschernobyl beginnt, das Gebiet wird zur gesperrten Zone erklärt. Die Intelligenz in Kiew ertränkt ihre Betroffenheit bei feucht-traurigen Osterfeiern und der Journalist Alexander reist in die „verbotene Zone“. Doch statt journalistische Aufklärungsarbeit zu leisten, posiert er nach dem Verschluss des Reaktors als heldenhafter Sowjetmensch.
Ein Ereignis, das sich vor über 16 Jahren zutrug und die Welt nachhaltig über die Gefahren der Atomenergie nachdenken ließ. Der sowjetisch-amerikanische Ökothriller „versucht mit den Mitteln des Unterhaltungskinos, Hintergründe und Verschleierungstaktiken aufzuhellen und Problembewusstsein zu wecken“ (film-dienst). Dabei beschreibt er kein Katastrophenszenario im herkömmlichen Sinn, es sind eher traurige, ruhige Bilder, die dennoch unter die Haut gehen, weil er zugleich zeigt, wie ausweglos die Menschen der Situation und der gezielten Desinformation darüber ausgeliefert sind, wie verantwortungslose, dumme Politiker immer wieder abwiegeln und nichts unternehmen. Damit - und das ist die besondere Leistung dieses Films - nutzt er die Katastrophe zugleich als Metapher für den Zerfallsprozess in der Sowjetunion, der alle Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens durchzieht. So wird der Film zu einer „Momentaufnahme einer Gesellschaft, in der Zynismus zur Überlebensstrategie wird.“ (film-dienst)
Der Journalist Alexander Schurawljow (Sergej Schakurow) kehrt von einer Reise nach Griechenland, der Heimat seiner Vorfahren, nach Kiew zurück. So wie er seinen Vater mit dem versprochenen Geschenk - Erde aus Griechenland - betrügt, betrügt ihn seine Frau Lyudmila (Tatiana Kochemasova) mit Schulfreund Schurik (Alexij Gorbunov). Ein junges Paar versucht am Vorabend seiner Hochzeit, den Großvater aus der gemeinsamen kleinen Wohnung zu entfernen und der Arzt Anatolij (Georgij Drozd) versieht seinen Nachtdienst. Ihn verwundern die vielen Feuerwehren, die Richtung Tschernobyl unterwegs sind. Er fährt ihnen nach und kommt ins Atomkraftwerk Tschernobyl, in dem ein Brand ausgebrochen ist. Keiner ahnt die Ausmaße dieses Unglücks, die Rettungsmannschaften sind völlig unzureichend ausgerüstet und überfordert. Offiziell wird die Katastrophe zunächst verschwiegen. Ohnmächtig versucht der Arzt, die Mitmenschen zu informieren. Während nach außen hin immer noch abgewiegelt wird, werden die Frauen und Kinder der Funktionäre nach Moskau ausgeflogen. Eine hektische, unorganisierte Evakuierung der Menschen in und um Tschernobyl beginnt, das Gebiet wird zur gesperrten Zone erklärt. Die Intelligenz in Kiew ertränkt ihre Betroffenheit bei feucht-traurigen Osterfeiern und der Journalist Alexander reist in die „verbotene Zone“. Doch statt journalistische Aufklärungsarbeit zu leisten, posiert er nach dem Verschluss des Reaktors als heldenhafter Sowjetmensch.
(MDR)
Daten
Weiterer Titel: Der Zerfall
Länge: ca. 95 min.
FSK 12
| Originalsprache: | Russisch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Sergey Shakurov]()
![Tatyana Kochemasova]()
![Stanislav Stankevich]()
![Georgiy Drozd]()
![Aleksey Serebryakov]()
![Marina Mogilevskaya]()
![Aleksey Gorbunov]()
![Anatoli Groshevoy]()
![Natalya Plakhotnyuk]()
![Nikolai Dosenko]()
![Valeriy Sheptekita]()
![Valentina Masenko]()
![Vladimir Alekseyenko]()
![Tarasik Mikitenko]()
![Olga Kuznetsova]()
![Viktor Kondratyuk]()
![Ruslan Ivanov]()
![Leonid Yanovskiy]()
![Aleksey Konsovskiy]()
![Sergei Gavrilyuk]()
![Anatoli Vishnevsky]()
![Mikhail Kostyukovskiy]()
![Anatoliy Skorokhod]()
![Nikita Buldovsky]()
![Nina Antonova]()
![Igor Bezgin]()
- Regie: Mikhail Belikov
- Drehbuch: Mikhail Belikov, Oleg Prihodko
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