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Prime Video: Amazon dreht mal wieder an der Preisschraube

von Bernd Krannich in News national
(16.03.2026, 15.42 Uhr)
Teureres Prime Video Ultra ersetzt in den USA Prime Video Ad Free
Der Pfeil im Logo von "Prime Video" steht eigentlich für ein Lachen - das vielen Abonnenten schon lange vergangen ist
Amazon
Prime Video: Amazon dreht mal wieder an der Preisschraube/Amazon

Bei Prime Video wirft die nächste Preiserhöhung ihre Schatten voraus: Für die USA hat das Streamingangebot die Einführung des Prime Video Ultra-Zusatzangebots am 10. April angekündigt. Es wird dann die einzige Möglichkeit für Prime-Abokunden sein, beim Streaming auf Prime Video die Werbung zu unterdrücken. Bisher kostet das 2,99 US-Dollar im Monat (und hierzulande 2,99 Euro; "Prime Video Ad Free"). Die neue Option wird dann 4,99 US-Dollar kosten.

Durch Prime Video Ultra werden "exklusiv" 4K/UHD-Inhalte sowie Dolby Atmos verfügbar - was durch die Blume mitteilt, dass reguläre Prime-Kunden nicht mehr auf diese zugreifen können. Ihnen bleibt in der Regel HD-Qualität, Dolby Vision sowie HDR. Der neue Tarif ermöglicht den zahlenden Kunden fünf Streams parallel und bis zu 100 Downloads von Medieninhalten für die Offline-Nutzung, während reine Prime-Abonnenten vier Streams und 50 Downloads nutzen können.

Seit den Anfängen von Amazon Prime Video war das Videostreaming nur eine von zahlreichen Facetten eines Prime-Abonnements. Dabei war das Streaming zunächst werbefrei. Zwischenzeitlich hatte Amazon mit Freevee (ursprünglich IMDbTV) ein werbefinanziertes Streamingangebot gestartet. Am 5. Februar 2024 wurde auch in Deutschland standardmäßig bei Prime Video Werbung eingeführt. Parallel wurde die "Prime Video Ad Free"-Option eingeführt.

Aktuell klagen deutsche Verbraucherschutz-Organisationen gegen das Vorgehen von Prime Video: Nach ihrer Ansicht war der Start der Einblendung von Werbung eine "Preiserhöhung" (die Amazon selbst ja mit einem Wert von 2,99 Euro ansetzt). Die ist in Deutschland für Bestandskunden aber eine Vertragsänderung, die der expliziten Zustimmung bedarf und laut früheren Gerichtsurteilen zu Streamingdienst-Abos nicht einseitig durch den Anbieter beschlossen werden kann.


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Leserkommentare

  • villeneuve schrieb am 22.03.2026, 23.33 Uhr:
    Amazon, einer der US Saftläden, denen man keinen Cent mehr zukommen lassen sollte.
  • Frank Krüger schrieb am 20.03.2026, 22.09 Uhr:
    Wer braucht noch Prime Video? Erst recht zu den Preisen.
  • markox schrieb am 22.03.2026, 20.55 Uhr:
    Hier, ich.
    Die Werbung war mir vor nem Jahr dann aber doch zu viel und zu viele Wiederholungen. ~150+ Mal Landliebe Angelstreich hatten mich echt fertig gemacht.
    Die Preise steigen halt überall, kann man nichts machen. Aber bei Prime Video kommt immerhin so viel brauchbares neues dazu, dass man es 1 bis 2 Mal im Jahr buchen kann. Und auch thematisch eine ausgewogene Mischung.
    HBO Max z.B. ist praktisch mit nichts frischen gestartet. Eine Hand voll ältere Sachen hab ich nachgeholt und bis in den Sommer kommen dort wohl nur 2 Serien kleckerweise nach (Euphoria). Viel scheint da nicht in der Pipeline zu sein. Und dann alles so eintönig finster, brutal, sexuell,... was ich schon teils gerne mag, aber halt nicht nur! Da fehlt es halt an leichter Kost für zwischendurch. Amazon liefert genau das, gute Mischung und konstant Nachschub.
  • TV-Sensation schrieb am 20.03.2026, 14.38 Uhr:
    Egal, was US-Giganten einführen: Die Kunden machen mit. Aber vielleicht nicht mehr lange. Als Streaming neu eingeführt wurde, platzten Online-Marktplätze aus allen Nähten, weil viele ihre DVDs, Blu-rays und 4K Scheiben sofort verkauften. Die Wertschätzung für Filme hat, sofern sie hier zu Lande überhaupt jemals existierte, deutlich nachgelassen. Ich sammle seit Jahrzehnten physische Filme. Bei Streaming besitzt der Kunde nichts, von schlechterer Bild- und Tonqualität ganz zu schweigen. Die 4K UHD Blu-ray wurde 2016 auf dem Markt eingeführt. 4K sollte kein Premium Feature, sondern Standard sein. Solange Kunden aber mit ihrem 4K TV weiterhin nur brav HD Inhalte konsumieren und bejubeln und sogar immer noch DVDs (SD) kaufen, wird sich nichts ändern.
  • Serienmonster schrieb am 19.03.2026, 13.40 Uhr:
    Nun, Trump braucht Geld für seine Kriege. Bezo, Zuckerberg und Musk sind ja gute Freunde von Trump und müssen für die Freundschaft auch zahlen. Und am Schluss zahlt dann der Kunde an die gloreichen 3. Das nennt man dan Kreislaufwirtschaft.
  • User 1445861 schrieb am 17.03.2026, 16.10 Uhr:
    Ist ärgerlich, aber noch schlimmer, sind die Zwangsabgaben für den ÖRR,den ich überhaupt nicht nutze.
  • BigApple schrieb am 17.03.2026, 00.14 Uhr:
    Ich werde auch immer teurer...
  • User 1810564 schrieb am 16.03.2026, 19.00 Uhr:
    Die großen Unternehmen können tun, was sie wollen, und die Kunden folgen ihnen. Da ich gelegentlich online bestelle, habe ich nur Amazon Prime als Dauerabonnement. Netflix nutze ich maximal einmal jährlich zu Weihnachten, den Rest der Anbieter ignoriere ich. Es reicht mir, dass ich jeden Monat den Rundfunkbeitrag zahlen muss, obwohl ich das Programm der öffentlich-rechtlichen Medien kaum nutze. Ich habe das Glück, dass zahlreiche Bibliotheken in Berlin existieren. Dort habe ich die Möglichkeit, Blu-rays auszuleihen.
  • Lizarazu77 schrieb am 16.03.2026, 21.32 Uhr:
    Genau, ich gucke nur die Öff./ kostenlosen Mediatheken und yoyn streaming , reicht mir vollkommen
  • Schlibottel schrieb via tvforen.de am 16.03.2026, 16.39 Uhr:
    Kunden könnten ja auch einfach mal massenhaft kündigen anstatt die ganze Enshittification jedes Mal mitzumachen...
  • DerLötkolb schrieb via tvforen.de am 16.03.2026, 19.00 Uhr:
    Wieso sollte Streaming nicht teurer werden wenn alles andere auch teurer wird?
  • Sentinel2003 schrieb am 16.03.2026, 17.13 Uhr:
    Das der Pfeil für ein Lachen steht, ist mir echt noch nie aufgefallen!