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Netflix kann wieder Abonnenten-Wachstum ausweisen und durchatmen

Die Ruhe nach dem Sturm: Für das dritte Quartal 2022 konnte Netflix wieder ein Zuschauerwachstum verkünden, das die eigenen Erwartungen sogar übertraf - 2,41 Millionen mehr Abonnenten als drei Monate zuvor hatte der Streaming-Primus zum Stichtag 30. September, insgesamt 223,09 Millionen.
Damit heißt es erstmal wieder durchatmen, nachdem der Dienst im vorherigen Quartal einen "Nettoverlust" von knapp einer Million zahlenden Kunden hinnehmen musste (mehr Abonnenten kündigten als hinzu gekommen waren). Bereits damals hatte der Dienst aber erwartet, diese Verluste im 3. Quartal wieder wettmachen zu können - nun hat man die eigene Vorhersage um fast 150 Prozent übertroffen. Für das aktuelle Quartal erwartet Netflix erneut ein Wachstum, diesmal um sogar 4,5 Millionen Kunden. Das hängt auch mit einem jährlichen Zyklus zusammen, durch den Netflix immer in den "kalten Monaten" erfolgreicher ist, während die geschäftliche Entwicklung im "Sommer" (bzw. "Sommer auf der Nordhalbkugel der Erde") deutlich gebremst ist, weil die Menschen dort generell weniger Zeit vor dem TV verbringen und zudem oftmals Sport-Großereignisse die Zuschauer einfangen, die nicht bei Netflix übertragen werden - einige Kunden kündigen ihr Abo, während weniger neue Abos abgeschlossen werden.
Im Rahmen der Geschäftszahlenverkündigung versuchten die Verantwortlichen, Netflix im besten Licht dastehen zu lassen. So "prognostiziert" man, dass der Start eines vergünstigten Angebots mit Werbung in einigen Märkten im November (TV Wunschliste berichtete) nur positiv
wäre - man werde neue Kunden gewinnen, aber kein nennenswerter Teil der "Bestandskunden" würde von einem der bisherigen werbefreien Accounts auf das günstigere Angebot wechseln. Hier hat man vor allem solche Nutzer als Zielpublikum im Visier, die Netflix aktuell unter Bruch der Nutzungsbedingungen verwenden ("Account-Sharing") - Netflix erlaubt eigentlich nur Personen, die dauerhaft in einem Haushalt zusammenleben das Teilen eines Accounts. Daneben hob die Geschäftsführung hervor, wie schnell man das gewaltige Unterfangen umgesetzt habe, das mit Werbung co-finanzierte neue Modell nur sechs Monate nach der Ankündigung realisiert zu haben (sowohl die technische Seite wie auch die Zusammenarbeit mit der Werbewirtschaft).
Weiter wurde hervorgehoben, dass andere, jüngere Streamingdienste aktuell noch massive Summen in den Aufbau ihres Geschäfts investieren müssen: Netflix schätzt, dass man selbst in diesem Jahr zwischen fünf und sechs Milliarden US-Dollar Überschuss erwirtschaften werde, während die Gesamtheit der anderen Dienste vermutlich zehn Milliarden US-Dollar weniger mit Streaming einnehmen als sie ausgeben werden. Derweil kann Netflix als Marktführer auch von der Mundpropaganda bezüglich seiner erfolgreichen Formate profitieren - in den vergangenen Monaten waren das
Generell habe Netflix trotz schwieriger Begleitumstände den Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent erhöhen können. Zu den Begleitumständen gehört generell der "starke Dollar", der dafür sorgt, dass Gewinnsteigerungen in den Regionen Europa sowie Lateinamerika im Geschäftsbericht geringer eingehen als erwartet (etwa 800 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar weniger als beim Wechselkurs-Stand von Anfang des Jahres). Zuvor war bekannt geworden, dass im Zuge der Umsetzung von Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs Netflix den damaligen 700.000 Russland-Abonnenten den Zugang gekündigt hatte.
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Leserkommentare
SerienFan_92 schrieb am 20.10.2022, 18.24 Uhr:
Ich schaue nichts von Netflix, sondern bin schon lange zufriedener Kunde von Amazon Prime.
Demnächst starten ja sogar noch mehr neue Streaminganbieter auf dem deutschen Markt.streamingfan schrieb am 19.10.2022, 15.52 Uhr:
das wundert mich überhaupt nicht. Da im Free-TV nur noch Trash-Formate laufen. Deshalb muß man ja zu den Streamingdiensten ausweichen.
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