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Wirbel um "Doctor Who": Weihnachtsspecial gestrichen, Showrunner Russell T Davies ist raus

Seitdem der Streamingdienst Disney+ offiziell seinen Ausstieg als Produktionspartner von
"Nach sorgfältiger Überlegung haben die BBC, Russell T Davies und Bad Wolf gemeinsam beschlossen, die zuvor angekündigte 'Doctor Who'-Weihnachtsfolge nicht zu produzieren. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, und wir wissen, dass sie die Fans enttäuschen wird", heißt es in der BBC-Mitteilung. "Um die Serie jedoch für zukünftige Staffeln zu rüsten, haben wir uns entschieden, anstatt die Lücke mit einem einmaligen Special zu überbrücken, in die langfristige Zukunft der Serie zu investieren. So stellen wir sicher, dass die TARDIS bei ihrer nächsten Landung in ihrer ganzen Pracht zurückkehrt."
Showrunner Russell T Davies geht von Bord

Der eigentliche Hammer im Zusammenhang mit dieser Bekanntgabe ist allerdings, dass die BBC neue Produzenten sucht und dafür eine öffentliche Ausschreibung ankündigt. Der langjährige Showrunner Russell T Davies und dessen Produktionsfirma Bad Wolf sind demnach an der weiteren Zukunft von "Doctor Who" nicht mehr beteiligt. Die BBC begründet diesen Schritt so: "Um die Zukunft der Serie für kommende Generationen zu sichern und im Einklang mit den Bestimmungen der BBC-Charta und -Vereinbarung, wird die BBC die Rechte an 'Doctor Who' in diesem Jahr öffentlich ausschreiben."
Russell T Davies bestätigte seinen Ausstieg auf seinem Instagram-Kanal: Und damit verabschiede ich mich von 'Doctor Who', aber begrüße eine große, neue Zukunft für die Serie, denn die BBC schreibt die Serie neu aus. Daher wird es kein Weihnachtsspecial geben.
Er erläutert, dass es damals nur angekündigt wurde, um die generelle Zukunft der Serie zu sichern, als noch niemand wusste, was passieren würde. Ihr müsst euch jetzt noch etwas gedulden, bis ihr neue Folgen von 'Doctor Who' bekommt, aber dafür bekommt ihr mehr 'Doctor Who' als nur ein Special.
Davies stellt klar, dass es zu der Weihnachtsfolge noch gar keine konkreten Pläne gab. Es gab kein Drehbuch, ich habe es nie geschrieben, und es wurde auch nie ein Schauspieler für die Rolle des nächsten Doktors angefragt.
Russell T Davies war Chefautor und ausführender Produzent in der ersten Ära der gefeierten Neuauflage zwischen 2005 und 2010. Er war maßgeblich dafür verantwortlich, "Doctor Who" wieder zurück ins Fernsehen zu bringen. Nach einer längeren Pause kehrte er 2023 für die Jubiläumsspecials und die darauffolgenden Staffeln erneut als Showrunner zurück.

Die BBC betont, dass "Doctor Who" weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Senders sei und die öffentliche Ausschreibung das anhaltende Engagement der BBC für die Serie unterstreiche. Interessierte Produzenten und Kreativteams können ihre Konzepte für die Fortführung der Serie einreichen. Das erklärte Ziel sei, dass die Zuschauer die Sci-Fi-Kultserie auch in den kommenden Jahren noch genießen können. Unabhängig von dieser Entwicklung befindet sich die zuvor angekündigte "Doctor Who"-Animationsserie für Kinder nach wie vor in Produktion.
Die zurückliegenden zwei Staffeln von "Doctor Who" wurden von der BBC mit Disney+ als weltweitem Partner produziert. Doch allem Anschein nach hat sich "Doctor Who" für Disney+ nicht als der erhoffte Selbstläufer entpuppt, weshalb die Zusammenarbeit unerwartet schnell wieder beendet wurde. Das Finale der 15. Staffel markierte auch das Ende von Ncuti Gatwa als "Doctor Who". Der Doktor "regenerierte" und nahm die Gestalt einer Figur an, die Fans bestens vertraut ist: Rose Tyler, gespielt von Billie Piper, die einst Begleiterin des neunten und zehnten Doktors (Christopher Eccleston und David Tennant) war. Ob Piper tatsächlich die nächste Inkarnation des Doktors spielen wird, wurde jedoch nicht offiziell bestätigt.
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Leserkommentare
Susilein schrieb am 14.06.2026, 12.46 Uhr:
Eigentlich bin ich schon mit Capaldi nicht mehr warm geworden. Die Frau war dann noch schlimmer. Mit Gatwa ging es eigentlich wieder. Aber eine Rose Tyler kann ich mir als Doktor nicht wirklich vorstellen. Aber mal sehen, wer als nächstes kommt.User 1778780 schrieb am 13.06.2026, 12.13 Uhr:
Seit der Dr. eine Frau wurde, ist diese Serie in den Untergang geschlittert.
Der Charme des Dr. Who war schlicht nicht mehr vorhanden.
Die ganze Serie bricht an ihrer woken Einstellung, die mit der Reinkarnation als Frau Einzug hielt. Die Begleiter waren ab da ein Graus. Es wirkte alles gezwungen und belehrend. Diese Staffel hatte ich mir noch angeschaut, aber sie hat mich schon nicht mehr mitgenommen.Go woke, go broke. Und tschüss.
Mal wieder ein Zeichen wie man eine erfolgreiche und interessante Serie an die Wand fährt.Spenser schrieb am 14.06.2026, 00.10 Uhr:
Doctor Who war in Sachen Woke schon früher ein Aushängeschild gewesen...bedenke nur alleione die darstellung von Tom Baker als Doctor Who, die viele damals schon als arg kontrovers eingestuft hatten.User 989036 schrieb am 12.06.2026, 20.39 Uhr:
Mit den Docs (m/w) hätte ich ganz gut leben können, aber die Bergleiter*Innen waren im Prinzip alle ein Graus. Angefangen von einer Gruppe bis zu uninspirierten Einzelnen gab es keine Person, mit der ich mich wirklich identifizieren konnte. Die unschuldigen, naiven, mutigen und hilfreichen Begleiter*Innen der Vergangenheit vermisse ich und die Docs mit "Allwissenheit" und genialen Lösungsstrategien wurden möglicherweise auf dem Altar des Durchschnitts (nur keinen weh tun) geopfert. ;-)User 989036 schrieb am 14.06.2026, 21.56 Uhr:
Das ist auch Gendern, nur zeitraubender!User 1778780 schrieb am 13.06.2026, 12.19 Uhr:
Begleiter und Begleiterinnen, wenn schon.
Aber bitte nicht dieses sexistisches Gendern.Vritra schrieb am 11.06.2026, 16.21 Uhr:
Es gibt auch einen positiven Aspekt: Davis hat mehr Zeit für Projekte, die auch mich interessieren könnten. :-)Otto542 schrieb am 11.06.2026, 07.36 Uhr:
Ich fand die letzten beiden Reinkarnationen auch mehr als dürftig. Eine längere Pause wäre okay aber ich würde gerne mal wissen was die Vorraussetzungen der Ausschreibung sind, fantasiereiche Geschichten oder doch wieder primär gesellschaftlich adäquate Kriterien.Lau.rawr schrieb am 10.06.2026, 23.45 Uhr:
Man könnte die serie auch mal eine Weile ruhen lassen statt auf krampf jedes Jahr einfach irgendwas zu produzierenTiuri7 schrieb am 10.06.2026, 22.58 Uhr:
Eine längere Pause wäre zu verschmerzen, wenn denn nun hoffentlich die passenden Leute gefunden werden, um "Doctor Who" qualitativ hochwertig fortzuführen.
Ich finde es nur sehr schade und ärgerlich, wie das alles in den letzten Jahren gelaufen ist. Insbesondere Disneys Hinhalten bis sie das Franchise haben fallen lassen und damit verbunden Gatwas viel zu früher (aber aus seiner Sicht natürlich absolut verständlicher) Abgang.
Ich drücke die Daumen für eine wieder positivere Zukunft von "Doctor Who". Immerhin: Die Chancen für ein Doctor-Who-Comeback von Chris Eccleston sind gerade enorm gestiegen... Man muss ja immer das Positive sehen. :DBatman schrieb am 10.06.2026, 17.03 Uhr:
der Franchise wurde mit den letzten 3 Doctoren gegen die Wand gefahren, inklusive dieses beschi...... Disney Deals, das zieht keine Zuschauer mehr .... sollte eingestellt werden, und 20 Jahren können sie es wieder Rebooten ..User 1778780 schrieb am 13.06.2026, 12.16 Uhr:
So sehe ich das auch.katratzi schrieb am 10.06.2026, 16.06 Uhr:
In der Hoffnung das es weitergeht. Es gibt so viele verdammt gute Schreiber und Schauspieler in Großbritannien.SerienFan_92 schrieb am 10.06.2026, 14.45 Uhr:
Bitte unbedingt noch einen Spoiler-Hinweis einbinden.
Schade, dass die Zukunft von Doctor Who gerade so ungewiss ist.
Somit wird es dieses Jahr also keine neuen Folgen geben und wahrscheinlich auch erst spät im Jahr 2027.
Hoffentlich wird die Serie überhaupt noch fortgesetzt.User 1778780 schrieb am 13.06.2026, 12.15 Uhr:
Wenn sie das weiter mit diesem woken Inhalt bringen, ist sie tot.
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