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Cicely Tyson: Amerikanische Film- und TV-Pionierin mit 96 Jahren verstorben

Die für ihre Grenzen sprengende Arbeit bekannte amerikanische Schauspielerin Cicely Tyson ist im Alter von 96 Jahren verstorben. Das bestätigte ihr Management laut Deadline, eine Todesursache wurde nicht veröffentlicht. 1974 war Tyson die erste Schwarze, die für "The Autobiography of Miss Jane Pittman" einen Emmy erhielt - genau genommen sogar gleich zwei. 2019 überreichte ihr die amerikanische Film-Akademie einen Ehren-Oscar - auch der erste für eine schwarze Künstlerin. Gerade in dieser Woche erschienen ihre Memorien "Just As I Am" in den USA.
Die Karriere von Cicely Tyson umspannt sieben Dekaden und umfasst Dutzende Kino- und Fernsehfilme, Fernsehserien und Theaterrollen. Neben dem Ehren-Oscar war sie 1973 auch für "Sounder" (dt. "Das Jahr ohne Vater") für einen der damals vergebenen "Beste Darstellerin in einem Drama-Film"-Awards der Academy nominiert. 16 Emmy-Nominierungen zieren ihr Resümee, drei Mal gewann sie. Zuletzt war sie fünffach für ihre wiederkehrende Gastrolle als an Demenz erkrankte Ophelia Harkness nominiert, die Mutter von
Die 1924 in New Yorks Harlem geborene Cicely Tyson gilt als Pionierin für die Darstellung schwarzer Frauen, die sich frühzeitig auf die Fahne geschrieben hatte, ausschließlich positive Beispiele zu porträtieren - was sie laut Deadline auch zahlreiche Rollen gekostet haben dürfte. Auf der anderen Seite wurde ihre Arbeit von den entsprechenden Interessenvertretungen und Bürgerrechtsgruppen gewürdigt - Tyson erhielt Auszeichnungen vom Congress of Racial Equality, der NAACP und dem National Council of Negro Women. 1977 wurde ihr die Aufnahme in die Black Filmmakers Hall of Fame zuteil. Daneben erhielt Tyson einen Stern auf dem Walk of Fame, die Presidential Medal of Freedom (2016) durch Barack Obama, die Aufnahme in die Television Academy Hall of Fame (2019) und auch einen Ehren-Peabody-Award (mit dem Stiftungspreis werden herausragende Leistungen im "Rundfunk" gewürdigt).
Tysons Karriere nahm Ende der 1950er Fahrt auf, 1963 folgte ihre erste Hauptrolle in CBS' Sozialdrama
Kinoruhm wurde ihr dann 1972 mit "Sounders" (dt. "Das Jahr ohne Vater") zuteil, ein Drama um eine Familie, die in der Periode der Weltwirtschaftskrise ein Landstück gepachtet hatte und ohne den Vater auskommen musste, der nach einem Lebensmitteldiebstahl ins Gefängnis kam. Auch "The Autobiography of Miss Jane Pittman" (deutsch "Die Geschichte der Jane Pittman") drehte sich um die jüngere amerikanische Geschichte und erzählte von der Protagonistin, die in den alten Südstaaten in die Sklaverei geboren wurde und an ihrem Lebensende noch die Bürgerrechtsbewegung der 1960er miterleben konnte. In der Serie
In den letzten Jahren war Tyson unter anderem noch in den Serien
In den 1980er Jahren war Cicely Tyson für einige Jahre mit Musiklegende Miles Davis verheiratet. Die Ehe wurde 1988 geschieden. Tyson hinterlässt keine Kinder.
Zu den zahllosen Kollegen, die in den sozialen Netzwerken Würdigungen veröffentlicht haben, gehören auch DuVernay und Viola Davis:
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von Bernd Krannich















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