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"Criminal Minds": Thomas Gibson engagiert Anwälte

14.08.2016, 13.48 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in International
Neue Details zur Entlassung des Darstellers
Thomas Gibson als Aaron Hotchner in "Criminal Minds"
Bild: CBS
"Criminal Minds": Thomas Gibson engagiert Anwälte/Bild: CBS

Am Freitag wurde "Criminal Minds"-Darsteller Thomas Gibson von den Produktionsstudios ABC Studios und CBS TV Studios aus seinem Vertrag entlassen (wunschliste.de berichtete). Nach Presseberichten war dem eine körperliche Auseinandersetzung am Set der Serie vorausgegangen. Mittlerweile gibt es einige neue Entwicklungen und Erkenntnisse.

Nach seiner Entlassung veröffentlichte Gibson eine Erklärung: "Ich liebe 'Criminal Minds' und habe zwölf Jahre lang mit Herz und Seele hier gearbeitet. Ich hatte die Hoffnung, die Serie bis zum Ende zu begleiten, aber das ist nun nicht mehr möglich. Ich möchte mich gerne bei den Autoren, Produzenten, Darstellern, unserer unglaublichen Crew und insbesondere den besten Fans bedanken, die eine Fernsehserie haben kann."

Mittlerweile ist bekannt, dass sich der fragliche Vorfall zwischen Gibson und Virgil Williams - Autor und Co-Executive Producer der Serie - bereits vor zwei Wochen zugetragen hatte, aber eben jetzt erst publik wurde. Weiterhin wurde bekannt, dass Gibson zu jener Zeit als Regisseur einer Episode im Einsatz war, die Williams geschrieben hatte, wobei es zu den kreativen Differenzen und nach Presseberichten zu einem Tritt von Gibson gegen das Schienbein von Williams kam. Mehrere Crewmitglieder inklusive Showrunnerin Erica Messer seien zugegen gewesen, wie THR meldet. Williams reichte eine offizielle Beschwerde bei der Personalabteilung ein, Gibson wurde suspendiert und auch als Regisseur sofort abgelöst, die Entlassung kam nach zweiwöchiger Untersuchung.

Wie der Abschied von SSA Aaron Hotchner in der Serie erfolgen wird, ist noch offen. TV Line berichtete von Informationen von vor der Staffel, denen zufolge Hotchner in der zwölften Staffel sowieso dafür vorgesehen war, längere Zeit auf eine Mission abseits seiner BAU zu gehen und die Ereignisse jener Mission dann später nach und nach erzählerisch aufgearbeitet werden sollten. Die zuvor angekündigte Rückkehr von Emily Prentiss (Paget Brewster, wunschliste.de berichtete) stünde demnach in diesem Zusammenhang: Hotchner wird abkommandiert, Prentiss ergänzt das Team dafür zeitweise.

Am Freitag hat sich Gibson der Dienste der Anwaltsfirma Miller Barondess versichert. Geprüft werden wird laut THR unter anderem, ob Gibson gegen seine Entlassung klagt. In der elften Staffel der Serie hatte er demnach 5 Millionen US-Dollar bei der Serie verdient.

Spätestens damit beginnt eine mediale Schlammschacht, bei der es um das Verbreiten der eigenen Sicht gehen wird. Aktuell liegt dabei Gibson deutlich im Rückstand. Angeführt wird, dass er nach einem früheren Vorfall am Set ein Aggressionstraining habe absolvieren müssen. Daneben wurde bekannt, dass Gibson sich bei "Criminal Minds" um ein effektives Zeitmanagement bemüht habe, da seine Familie im texanischen San Antonio lebt und der Schauspieler häufig pendelte: Das habe laut THR insbesondere mit Shemar Moore häufiger zu Auseinandersetzungen geführt.

Daneben befindet Gibson sich in einem Rechtsstreit mit einem ehemaligen Manager. Dort wurden Aussagen bei Gericht eingereicht, die Gibson als schwierigen Klienten bezeichnen. Ihm wird in von Deadline wiedergegebenen Aussagen Arroganz gegenüber Kollegen unterstellt und auf häufige Wortgefechte verwiesen, deren Auswirkungen von seinem Management ausgebügelt hätten werden müssen.

Auf der anderen Seite berichtet THR, dass Gibson sich in der fraglichen Situation mit Williams möglicherweise bedroht gefühlt habe, da Williams ein geübter Boxer sei.

Verlierer sind auf alle Fälle die Fans von "Criminal Minds".


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Leserkommentare

  • Tilo schrieb am 24.08.2016, 19.36 Uhr:
    TiloAm besten Serie zu Ende gehen lassen... Es gibt Serien, die SO SEHR von einer bestimmten Persoenlichkeit leben, dass man lieber einen Schlußstrich ziehen sollte, statt sie immer mehr in die Laenge zu ziehen. Mag ja sein, dass er bissel ausgerastet ist am Set, aber wir wissen nicht, was ihm zuvor an den Kopf geworfen wurde. Es gibt Beleidigungen, da kann man sich auch mal kurzzeitig vergessen.
  • serieone schrieb am 14.08.2016, 19.26 Uhr:
    serieoneVielleicht ist Ihm der Erfolg zu Kopf gestiegen.
  • Sentinel2003 schrieb am 14.08.2016, 18.48 Uhr:
    Sentinel2003Das liest sich garnicht gut!