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Doku-Reihe "Der Unglücksbringer: das Leben und die Tode des Robert Durst" ab Mai bei Sky

07.04.2015, 13.56 Uhr - Ralf Döbele/TV Wunschliste in National
Millionär nach Ausstrahlung des HBO-Sechsteilers unter Mordverdacht festgenommen
"Der Unglücksbringer"
Bild: HBO
Doku-Reihe "Der Unglücksbringer: das Leben und die Tode des Robert Durst" ab Mai bei Sky/Bild: HBO

Der berüchtigte Geschäftsmann und Mordverdächtige Robert Durst steht im Zentrum einer neuen Doku-Reihe von HBO, die demnächst auch auf Sky Atlantic HD ausgestrahlt wird. "Der Unglücksbringer: Das Leben und die Tode des Robert Durst" ist ab dem 14. Mai immer donnerstags um 22.00 Uhr zu sehen.

Online sind die sechs Teile über Sky Go und Sky Online bereits seit dem 20. März abrufbar. Sky hatte "Der Unglücksbringer" frühzeitig in der Originalversion online gestellt, nachdem Robert Durst Mitte März im Anschluss an die US-Ausstrahlung der Reihe erneut verhaftet worden war (wunschliste.de berichtete). Nun zeigt Sky Atlantic HD erstmals die synchronisierte Fassung.

"Was zur Hölle habe ich getan? - Natürlich, habe sie alle umgebracht". Diese beiden Sätze von Robert Durst führten im März zur Verhaftung des exzentrischen Multimillionärs. Sie bilden den Schlusspunkt der Doku-Reihe, die nochmal jene Kriminalfälle rekonstruiert, in die Durst in den letzten 33 Jahren verwickelt war.

1982 geriet der Spross einer New Yorker Immobilien-Dynastie in den Verdacht seine Ehefrau Kathleen umgebracht zu haben. Seit damals ist sie vermisst, die Leiche fehlt bis heute. Am Heiligabend 2000 wurde dann die mit Durst befreundete Susan Berman ermordet aufgefunden. 2001 tötete Durst schließlich seinen Nachbarn Morris Black, doch in dem anschließenden Strafverfahren wurde Durst nicht vorsätzlicher Tötung verurteilt: Eine Notwehrsituation konnte nicht ausgeschlossen werden. So musste Durst lediglich eine mehrjährige Strafe wegen der Manipulation von Beweismitteln absitzen.

"The Jinx" (Originaltitel) stammt von dem Filmemacher Andrew Jarecki, der bereits im Jahr 2010 das Psychodrama "All Good Things" drehte. Der Film mit Ryan Gosling basierte auf dem Verschwinden von Robert Dursts Ehefrau. Die Doku-Reihe hat er nun gemeinsam mit Marc Smerling ("Capturing the Friedmans") gedreht. Darin werden alle drei Fälle noch einmal durchleuchtet und Durst mit zum Teil neuen Beweismitteln konfrontiert.

Robert Durst wurde im März am Tag vor der HBO-Ausstrahlung der letzten Folge festgenommen. Es besteht dringenden Tatverdacht gegen ihn aufgrund neuer Erkenntnisse im Fall Susan Berman. Aktuell ist er ohne Möglichkeit der "Freilassung auf Kaution" inhaftiert.

Während das obige "Schuldeingeständnis" zwar Medienwirksam am Ende der Dokumentation steht handelt es sich dabei vermutlich nicht um ein lupenreines Geständnis: Durst murmelte die Worte vor sich hin, als er sich nach einem Interview alleine wähnte, seine Worte jedoch wurden noch von einem Mikrofonen aufgefangen.


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