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"In Treatment": HBO nennt Details zur 2. Staffel

12.01.2009 - Michael Brandes/TV Wunschliste in Vermischtes
Neue Praxis, neue Patienten, neues Sendeschema
Bild: HBO

Für seine Rolle als Psychiater Paul Weston in der Serie "In Treatment" gewann Gabriel Byrne in der vergangenen Nacht den Golden Globe als bester Serienhauptdarsteller - gegen starke Konkurrenz, darunter Hugh Laurie ("House") und Michael C. Hall ("Dexter") (wunschliste.de berichtete). Eine verdiente Ehre für eine weitere überragende HBO-Produktion, die zudem mit einem ungewöhnlichen Sendeschema aufwartet: Von Montag bis Freitag wird jeweils eine tägliche halbstündige Episode (=Therapiesitzung) ausgestrahlt, an jedem Wochentag erwartet Weston dabei einen bestimmten, wiederkehrenden Patienten. Ein besonderer Clou: Freitags geht Weston dann zu seiner eigenen Therapeutin und spricht mit ihr über seine Patienten und seine Eheprobleme. Die angenehm unauffällige Inszenierung setzt auf kleine Gesten und konzentriert sich ansonsten ganz auf die Dialoge zwischen Patienten und Psychiater.

Während hierzulande auf FOX Channel gerade die 43-teilige erste Staffel wiederholt wird, wird HBO die 35 Episoden der zweiten Staffel ab April in den USA ausstrahlen. Der Sender gab nun die Details bekannt - (fast) alles wird sich ändern (Achtung, Spoiler!):

HBO zeigt künftig zwei Episoden am Sonntag, drei am Montag. Das soll den Sehgewohnheiten der Serienfans entgegen kommen, die es während der ersten Staffel bevorzugt hätten, mehrere Folgen hintereinander zu sehen.

Paul Weston hat sich von seiner Frau getrennt und eine neue Praxis in Brooklyn eröffnet. Hier betreut er neue Patienten: Hope Davis ("About Schmidt") ist als Anwältin und frühere Patientin von Paul zu sehen. Nachdem sie ihn in einem Rechtsstreit vertritt, nimmt sie ihre Therapie wieder auf. John Mahoney (Vater Crane in "Frasier") gibt einen Firmenchef, der in einen beruflichen Skandal verwickelt wurde. Aaron Shaw spielt einen 11-jährigen Jungen, der mit der Scheidung seiner Eltern nicht klar kommt. Und schließlich ist noch Allison Pill (bald im Kino zu sehen in "Milk") als krebskranke Collegestudentin mit dabei.

Aus der ersten Staffel wirken Michelle Forbes (Kate) und Glynn Turman (Vater von Alex) mit. Ebenso Dianne Wiest als seine Therapeutin Dr. Gina, die er weiterhin jeden Freitag aufsuchen wird.


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Leserkommentare

  • erîk schrieb via tvforen.de am 12.01.2009, 22.45 Uhr:
    erîkSag mal hast du die Serie überhaupt gesehen? Dann solltest du wissen, dass das 1. ganz sicher keine Mainstreamserie ist, 2. auch keine Serie nach herkömmlichen Muster ist und sie 3. auf dem PayTV-Sender HBO läuft, der sich in vielen Dingen nicht an die Konventionen halten muss, an die andere Serienproduzenten aus dem Kabelsenderbereich gebunden sind.
    Die volle Wirkung hat die Serie schon nach wenigen Minuten entfaltet, man sieht pro Episode nur 2 oder 3 Personen, aber die Gespräche zwischen ihnen erzeugen (fast immer) eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Wie wunschliste schrieb: "Die angenehm unauffällige Inszenierung setzt auf kleine Gesten und konzentriert sich ansonsten ganz auf die Dialoge zwischen Patienten und Psychiater" und "an jedem Wochentag erwartet Weston dabei einen bestimmten, wiederkehrenden Patienten. Ein besonderer Clou: Freitags geht Weston dann zu seiner eigenen Therapeutin und spricht mit ihr über seine Patienten und seine Eheprobleme." Dies würde ich dann auch als Konzept bezeichnen und soviel ich aus den angeblich so tragischen Änderungen heraus gelesen habe, ändert sich daran nichts. In der zweiten Staffel erscheinen neue Patienten (Darsteller), Patienten (Darsteller) aus der ersten Staffel sind nicht mehr dabei - wer was anderes erwartet hat, darf sich getrost naiv nennen.
    Somit bleibt nur noch die Änderung der Ausstrahlungstermine, die ich für besser halte, da FOX in Deutschland die 1.Staffel ebenfalls Montag-Freitag am Vorabend ausstrahlte und ich sie somit aufzeichnen musste und am Wochenende habe ich dann auch 2, 3, 4 oder alle 5 Folgen am Stück gesehen.
  • keeperoftraaken schrieb via tvforen.de am 12.01.2009, 19.34 Uhr:
    keeperoftraakenAnstatt beim bewährten Basiskonzept zu bleiben, daß seine volle Wirkung frühestens nach 3 Staffeln entfalten würde, wird die Serie verwässert und im Kern zerstört. Im Prinzip ist der Ansatz genial aber man braucht mehr als eine Staffel bis Macher und Zuschauer auf Linie gebracht sind.

    Der Satz mit den Fans zeigt doch nur, daß die Macher das Medium Fernsehen nicht im Ansatz begriffen haben. Natürlich tendieren Fans manchmal dazu Folgen hintereinander zu sehen, aber Fans sind bei Mainstreamproduktionen nicht das einzige Ziel.

    Außerdem verliert man die Fans, wenn man das Grundschema einer Sendung so radikal ändert.