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Großmannssucht und toxische Maskulinität bringen Crash statt Cash
Zu früh gefreut? Der Börsenstart der CableCash AG in "King of Stonks" geht in die Hose
Netflix/Niren Mahajan
"King of Stonks": Netflix-Serie um deutsche Finanzstümper findet Starttermin/Netflix/Niren Mahajan

Netflix kündigt die Premiere seiner nächsten deutschen Eigenproduktion an,  "King of Stonks". In der Miniserie von den  "How to Sell Drugs Online (Fast)"-Machern stehen die Träumereien eines Finanz-CEO vom großen Erfolg im Zentrum, die aber wegen Stümperei platzen. Bei Netflix wird die Serie am 6. Juli veröffentlicht. Vorab erfolgt die feierliche Weltpremiere am 25. Juni im Rahmen des Filmfest München.

Wie "How to Sell Drugs" ist auch "King of Stonks" von wahren Begebenheiten inspiriert und erzählt eine unverkennbar deutsche Geschichte. Im Zentrum steht der Programmierer Felix Armand, der tief in einer Traumwelt lebt. Er will zum Boss des größten Financial Technology Unternehmens Europas werden. Im Auftrag seines esoterisch angehauchten und eigentlich dem wirtschaftlichen Mittelstand entstammenden Chefs Magnus soll Felix die Technik für das Unternehmen entwickeln, mit dem Europa seinen gerechten Platz neben dem Silicon Valley einnehmen werde - so zumindest die geradezu Trump'schen Träumereien von Magnus.

Machtstreben kombiniert mit Narzissmus und Realitätsverlust sowie eine gehörige Portion toxische Männlichkeit bringen den Plan zu Fall. Denn schon am Tag des Börsengangs der CableCash AG fliegt alles um die Ohren: Vorwürfe von Geldwäsche und Anleger-Täuschung kommen auf, auch der massive Konsum von Internet-Pornografie in der Führung des neuen Unternehmens sorgt für Probleme. Trotzdem sonnt sich Felix' Chef bereits m Rampenlicht. Und Felix kann sich den Reizen von Shortsellerin Sheila Williams nicht entziehen - obwohl er genau von der die Finger lassen sollte.

Entwickelt wurde "King of Stonks" - zeitweise unter dem Arbeitstitel "Cable Cash" - von Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann bei der btf GmbH. Die Hauptrollen haben Thomas Schubert, Matthias Brandt und Larissa Sirah Herden, weitere Rollen in der sechsteiligen Miniserie spielen unter anderem Sophia Burtscher, Altine Emini und Andreas Döhler.


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