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Humorvolle Ideen über das Leben auf dem Land
Mitteldeutscher Rundfunk
MDR bestellt drei neue Webserien für die ARD Mediathek/Mitteldeutscher Rundfunk

Der MDR hat zur Streaming-Offensive aufgerufen und unter dem Motto "Mein Schwein pfeift" Ideen für neue Formate - fiktional und humorvoll - über das ländliche Leben in Mitteldeutschland von unterschiedlichen Filmemachern gesammelt. Das Rennen aus 150 Einreichungen haben letztlich die drei Webserien "Die Pflegionärin", "Straight outta Crostwitz" und "Ollewitz!" gemacht. Gezeigt werden die neuen Formate frühestens 2022 in der ARD-Mediathek (TV Wunschliste berichtete).

Auch wenn uns bei der Vielzahl der Einreichungen die Entscheidung schwer fiel, haben uns der Auswahlprozess und die Begegnung mit den Kreativen und Produzierenden große Freude bereitet. Mit den drei ausgewählten Webserien stärken wir die ARD-Mediathek für neue Zielgruppen. Wir setzen auf kürzere Formate und erzählen mit jungen Stimmen aus den Regionen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens. Ich freue mich auf sorbischen Rap, die Abenteuer einer ambulanten Pflegerin und einen Fußballplatz am Abgrund. Mein Dank gilt allen Teilnehmenden!, meint MDR-Programmdirektor Klaus Brinkbäumer.

"Die Pflegionärin" (Arbeitstitel) von Cross Media handelt von dem skurrilen, dramatischen wie auch schmutzigen sowie lustigen Alltags-Abenteuer der ambulanten Pflegekraft Franzi im Ilm-Kreis in Thüringen. Schnell wird ihr klar: Pflege ist nix für Feiglinge! Anstatt personellen Engpässen, unterdurchschnittlicher Bezahlung und fehlender Perspektive mit schlüssigen Konzepten zu begegnen, werden die Menschen, die mit Hingabe und Einsatz sich täglich um das Wohl kranker, alter und hilfsbedürftiger Menschen kümmern, zwischen Profit und Politik zerrieben. Die Produktion von Cross Media möchte sprichwörtlich den Finger in die Wunde legen, ohne jedoch die Moral-Keule zu schwingen und den ganz normalen Wahnsinn im Alltag einer Pflegekraft auf dem Land aufzeigen.

"Straight outta Crostwitz" (Arbeitstitel) folgt der jungen Sorbin Hanka auf eine irrwitzige Reise. Die Musikerin interpretiert sorbische Volkslieder, träumt jedoch vom Durchbruch als Rapperin. Als Hanka unerkannt im örtlichen Jugendclub an einem Rap-Battle teilnimmt und ihre Tarnung auffliegt, löst sie damit in ihrem Heimatdorf einen Clash zwischen Tradition und Moderne aus. Die Coming-of-Age-Geschichte von Katapult möchte von der Emanzipation von den Erwartungen anderer erzählen.

"Ollewitz!" (Arbeitstitel) von Cine Impuls spielt in den 1980er Jahren im südlichen Sachsen-Anhalt, geprägt vom Braunkohleabbau und der Renaturierung früherer Tagebaulandschaften. Im örtlichen Vereinsheim des Fußballclubs treffen sich bei diversen Familienfeiern Jung und Alt sowie Stadt und Land unter der Diskokugel mit der Musik der Zeit. Dabei kommen auch die ein oder anderen Geheimnisse ans Licht, die eine explosive Mischung auslösen. Für Außenstehende oder "Zurückgekehrte" wird die Lage demnach oft so unübersichtlich, dass die Tanzfläche zum Minenfeld und der Gang zur Toilette zum Spießrutenlauf wird.

Weitere Details zu den Produktionen sind noch nicht bekannt. Derzeit befinden sich alle drei Projekte noch in der Drehbuchphase, eine erste Besetzung gibt es noch nicht. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Sommer bzw. Spätsommer bis Ende des Jahres stattfinden.


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