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Lionsgate+-Inhalte für Deutschland gerettet?

Weitere Bewegung im deutschen Streaming-Markt: Amazon wird den MGM Channel in MGM+ International ummodellieren - er kann als Prime Channel für monatlich 3,99 Euro zugebucht werden. Mit dem Rebranding einher geht der Einkauf eines "signifikanten" Rechtepakets bei Lionsgate, der auch Titel umfasst, die zuvor bei Lionsgate+ in Deutschland veröffentlicht worden waren. Launch des Rebrandings ist bereits am Osterwochenende.
Namentlich genannte Einkäufe bei Lionsgate umfassen aktuelle Serien wie das
Im Detail
Schon länger gab es MGM als Prime Channel, den Abonnenten von Amazon Prime kostenpflichtig hinzubuchen konnten. Dort werden Filme und Serien des altehrwürdigen Produktionsstudios MGM (gegründet 1924 als Metro-Goldwyn-Mayer Pictures) gezeigt - meist allerdings Archivware, die andernorts Premiere gefeiert hatte: Neben alten
In einem aufsehenerregenden Deal hatte Amazon das Studio MGM vor Jahresfrist gekauft (TV Wunschliste berichtete) und schließlich beschlossen, es als eigenständige Marke weiter bestehen zu lassen. Grundsätzlich war Amazon vor allem an der Rechtebibliothek von MGM interessiert, zu der das "James Bond"-Franchise gehört.
Epix und MGM+
In den USA hatte das zur Folge, dass der dortige, zu MGM gehörende Pay-TV-Sender Epix Anfang des Jahres zu MGM+ gemacht wurde. Epix war 2009 als Joint Venture der Firmen MGM, Paramount und Lionsgate gegründet worden - hauptsächlich, um einen Bezahlsender für das eigene Spielfilmportfolio zu haben. Im Rahmen der Streaming Wars und Veränderungen im Medienmarkt hatte sich einerseits Lionsgate ausgeklinkt (und den Pay-TV-Konkurrenten Starz aufgekauft), während das damalige Paramount mit CBS zusammengeschmiedet wurde und mittlerweile als Paramount Global den Streamingdienst Paramount+ betreibt.
Nun will Amazon also die Marke MGM+ auch international nutzen.
Lionsgate und Starz
Das kanadische Medienunternehmen Lionsgate hatte eine Zeit lang versucht, aus seinem US-Sender Starz mit dem Streaming-Ableger Starzchannel (zuletzt Lionsgate+, TV Wunschliste berichtete) ein weltweites Unternehmen zu machen.
Zuletzt hatte Lionsgate aber seinen Kurs geändert und beschlossen, in diversen Märkten Lionsgate+ auslaufen zu lassen - darunter in Deutschland (TV Wunschliste berichtete).
Aus der Not haben die ehemaligen Geschäftspartner Lionsgate und MGM nun anscheinend eine Tugend gemacht: In den Märkten, die Lionsgate+ aufgegeben hat (unter anderem auch Österreich, Italien, Spanien und die Niederlande), übernimmt MGM+ nun einen Teil der ehemaligen Lionsgate+-Inhalte. Die genauen Details wurden noch nicht bestätigt, man wird sich dann am Wochenende überraschen lassen müssen.
Amazon nun dreiteilig
Somit steht das Streaming-Angebot von Amazon fortan auf drei Säulen und man wird sehen müssen, wie das bei den Kunden ankommt. Werbefinanzierte Inhalte gibt es bei Amazon Freevee, während die Premiuminhalte sich auf Prime Video und nun auf MGM+ aufteilen.
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Leserkommentare
markox schrieb am 09.04.2023, 11.21 Uhr:
Murks. Lionsgate+ hat standalone 4,99€ gekostet. Wenn ich jetzt 3,99 auf Prime obendrauf zahlen muss kostet es effektiv fast das dreifache. Keine gute Preis-Leistung. Ich finde dieses Channels Modell total Banane.SpiderPig2810 schrieb am 08.04.2023, 20.13 Uhr:
Was soll denn der Quatsch?! Es kommen ja gar nicht ALLE Serien von Lionsgate zu MGM. Das heißt, es gibt gerade keinen legalen Weg, Tokyo Vice zu gucken? Kann doch wohl nicht wahr sein.Pomponius schrieb am 07.04.2023, 17.27 Uhr:
Ab wann will Lionsgate Österreich aufgeben? Derzeit ist es ja noch in HD Austria inkludiert.Schwaab96 schrieb am 06.04.2023, 14.13 Uhr:
Benötigt man für die einzelnen Amazon Channels ein Prime Abo? Oder lässt sich das auch unabhängig davon buchen?SerienFan_92 schrieb am 06.04.2023, 14.47 Uhr:
Ja, eine Prime Mitgliedschaft ist immer Voraussetzung.
Nur Amazon Freevee gibt es kostenlos.Sentinel2003 schrieb am 06.04.2023, 10.51 Uhr:
Sehr schön....ich muß den "Tommy Eagan" Ableger von "Power" endlich gucken....
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