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Iris Berben als kultivierte Gräfin Belavar im "Zeugenhaus"
"Das Zeugenhaus" (v.l.n.r.): Gisela Schneeberger, Matthias Matschke, Iris Berben, Matti Geschonneck, Udo Samel, Louis Hofmann, Johanna Gastdorf und Vicky Krieps
Bild: ZDF/Volker Roloff
Nürnberger Prozesse: ZDF und Oliver Berben drehen Fernsehfilm/Bild: ZDF/Volker Roloff

Von einer geplanten Neuverfilmung des Schicksals von Anne Frank mussten sich die Mainzer und ihr Lieblingsproduzent Oliver Berben gerade gedanklich verabschieden. Das ZDF kann allerdings mit einem weiteren Filmprojekt Berbens zum Zweiten Weltkrieg aufwarten: "Das Zeugenhaus" widmet sich, basierend auf wahren Ereignissen, der Zeit der Nürnberger Prozesse.

Iris Berben, die Mutter des Produzenten, spielt die Gräfin Belavar, die zu Beginn der Kriegsverbrecherprozesse 1945 die Gäste einer von den US-Amerikanern beschlagnahmten Villa betreut. Dort werden ehemalige NS-Funktionäre, aber auch KZ-Überlebende und Regimegegner, die als Zeugen auf ihre Vernehmung oder ihre Aussage warten, gemeinsam untergebracht. Als Gastgeberin soll die Gräfin mit festen Hausregeln und gepflegter Konversation zu einer möglichst harmonischen Atmosphäre unter den Hausbewohnern beitragen.

"Mit der Verfilmung dieses Stoffes werden wir 2015, im Jahr des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs, einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Erinnerung an den Krieg wachgehalten wird und die Lehren der Geschichte nicht in Vergessenheit geraten", teilt ZDF-Programmchef Norbert Himmler mit. Das Drehbuch stammt von Magnus Vattrodt, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Christiane Kohl. Regie führt Matti Geschonnek, der "den einzigartigen historischen Stoff als modern gestaltetes Ensemble-Drama mit prominenter Besetzung" verfilmen wird, so das ZDF.

Neben Iris Berben verkörpern Matthias Brandt, Samuel Finzi, Johanna Gastdorf, Britta Hammelstein, Vicky Krieps, Matthias Matschke, Tobias Moretti, Udo Samel, Gisela Schneeberger, Edgar Selge und Rosalie Thomass weitere Rollen. Die Dreharbeiten in Berlin haben begonnen. Der Sendetermin steht noch nicht fest.

Aufgegeben hat das ZDF unterdessen, wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, die Pläne für einen Fernsehfilm zum 70. Todestag von Anne Frank. Der Anne Frank Fonds hatte das ohne Einwilligung forcierte Projekt ebenso wie die Vorgehensweise des Senders zuvor scharf kritisiert (wunschliste.de berichtete).


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Leserkommentare

  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 04.03.2014, 15.25 Uhr:
    chrisquitoWobei das Szenario an sich schon interessant ist. Das Buch habe ich nicht gelesen. Es wundert mich auch, dass man Täter, Opfer und andere Zeugen so nah nebeneinander untergebracht hat.

    Übrigens habe ich letztens einen sehr gut besetzten Film mit einer (zumindest entfernt) ähnlich gelagerten, allerdings geographisch völlig unterschiedlichen Problematik gesehen, den ich nur empfehlen kann.
    Wenn ich das richtig sehe, hatte der Film samstagnachts auf Bayern Premiere und ist daher einem breiteren Publikum offenbar bisher vorenthalten worden (es ist allerdings auch eine BR-Produktion gewesen).

    http://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/frei-fernsehfilm-100.html
  • Argus schrieb via tvforen.de am 04.03.2014, 15.16 Uhr:
    ArgusKate schrieb:
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    > Argus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Werden jetzt selbst noch die Nürnberger
    > Prozesse
    > > in einen Film verwurstelt, der aufzeigen soll,
    > > dass die meisten Deutschen doch nicht so
    > schlimm
    > > waren? Hat jemand den Roman gelesen und kann
    > > allenfalls Entwarnung geben?
    >
    > Ich denke, du solltest das Buch nicht lesen. Nach
    > deinem Beitrag habe ich nicht den Eindruck, dass
    > du dich damit vernünftig beschäftigen kannst.
    >
    > Für alle anderen, die es interessiert, kann ich
    > eine kurze Einschätzung geben. Ich habe das Buch
    > vor ein paar Jahren gelesen.
    > Inhaltlich geht es wie im Eingangsbeitrag
    > beschrieben, um eine der beiden Villen, in denen
    > die Amis sowohl die Zeugen der Anklage als auch
    > die Zeugen der Verteidigung unterbrachten. So
    > sitzt ein KZ-Häftling aus dem Arbeitslager
    > plötzlich dem Konstrukteur der Maschinen
    > gegenüber, die er herstellen musste. Diese ganzen
    > Unterhaltungen sind total skurril und fantastisch.
    > Man hat ständig das Gefühl, dass da jemand einen
    > ganz abgedrehten Film dreht. Das Buch basiert auf
    > dem Gästebuch eines Ehemanns einer der
    > Gräfinnen, der als Dolmetscher arbeitete und
    > daher genaue Aufzeichnungen machte, wer
    > tatsächlich zu Gast war.
    > Jedenfalls habe ich das Buch als sehr angenehm in
    > Erinnerung und fühlte mich nicht von der Autorin
    > in eine Ecke gedrängt.

    Danke. Jetzt bleibt nur noch die Frage, was das Fernsehen daraus macht. Hast aber Recht, eigentlich will ich mir ein weiteres Dokudrama, dass wichtige Personen aus dem Dritten Reichs als lieb und nett und nur ein wenig fehlgeleitet darstellen könnte (siehe kürzlich in der ARD Heinrich George) als Nicht-Deutscher gar nicht antun.
  • Kate schrieb via tvforen.de am 04.03.2014, 10.31 Uhr:
    KateArgus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Werden jetzt selbst noch die Nürnberger Prozesse
    > in einen Film verwurstelt, der aufzeigen soll,
    > dass die meisten Deutschen doch nicht so schlimm
    > waren? Hat jemand den Roman gelesen und kann
    > allenfalls Entwarnung geben?

    Ich denke, du solltest das Buch nicht lesen. Nach deinem Beitrag habe ich nicht den Eindruck, dass du dich damit vernünftig beschäftigen kannst.

    Für alle anderen, die es interessiert, kann ich eine kurze Einschätzung geben. Ich habe das Buch vor ein paar Jahren gelesen.
    Inhaltlich geht es wie im Eingangsbeitrag beschrieben, um eine der beiden Villen, in denen die Amis sowohl die Zeugen der Anklage als auch die Zeugen der Verteidigung unterbrachten. So sitzt ein KZ-Häftling aus dem Arbeitslager plötzlich dem Konstrukteur der Maschinen gegenüber, die er herstellen musste. Diese ganzen Unterhaltungen sind total skurril und fantastisch. Man hat ständig das Gefühl, dass da jemand einen ganz abgedrehten Film dreht. Das Buch basiert auf dem Gästebuch eines Ehemanns einer der Gräfinnen, der als Dolmetscher arbeitete und daher genaue Aufzeichnungen machte, wer tatsächlich zu Gast war.
    Jedenfalls habe ich das Buch als sehr angenehm in Erinnerung und fühlte mich nicht von der Autorin in eine Ecke gedrängt.
  • Argus schrieb via tvforen.de am 04.03.2014, 09.31 Uhr:
    ArgusWerden jetzt selbst noch die Nürnberger Prozesse in einen Film verwurstelt, der aufzeigen soll, dass die meisten Deutschen doch nicht so schlimm waren? Hat jemand den Roman gelesen und kann allenfalls Entwarnung geben?
  • Al-Bundy schrieb via tvforen.de am 04.03.2014, 01.21 Uhr:
    Al-BundyKann nur kalter Kaffee werden ;-(
  • Blondino schrieb via tvforen.de am 03.03.2014, 22.03 Uhr:
    BlondinoSchon wieder so ein unerträglicher "Berben und Berben" - Schinken. Bitte nicht.