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Premiere: Sturzflug an der Börse
(03.10.2008, 00.00 Uhr)
Gesprächsthema des Tages waren heute an der Frankfurter Börse die spektakulären Nachrichten, die Pay-TV-Sender Premiere am Vortag in Umlauf gebracht hat. Das Unternehmen rechnet für 2008 mit einem operativen Verlust von 40 bis 70 Millionen Euro, Finanzvorstand Teschner trat daraufhin zurück. Ferner gab der Sender bekannt, dass er lediglich über 2,4 Millionen Abonnenten verfüge anstelle der bislang kolportierten 4 Millionen (wunschliste.de berichtete).
Der Offenbarungseid des Senders hatte Folgen: Der Aktienkurs hat sich über Nacht mehr als halbiert. Eine Stunde nach Börsenbeginn notierte die Aktie mit 3,97 Euro um rund 60% Prozent schwächer als am Donnerstag.
Nach dem Rücktritt Teschners übernimmt der neue Premiere-Chef Williams vorübergehend auch das Finanzressort. Williams kommt von Rupert Murdochs News Corporation, die 25,1 Prozent an dem Sender hält. Die "Süddeutsche Zeitung" vermutet, dass Murdoch und seine Gefolgsleute das "tabula rasa" bei Premiere fortsetzen werden und mit weiteren personellen Umbesetzungen zu rechnen sei. Zudem wird spekuliert, dass die Abo-Zahlen schon vor dem Börsengang 2005 bewusst geschönigt waren. Nun werden im Umfeld Klagen erwartet, da zum Beispiel Werbekunden im Vertrauen auf die vielen Abonnenten Spots schalteten.
In finsterem Licht erscheinen vor allem die Zahlenspiele von Ex-Chef Börnicke, der kürzlich noch angab, mittelfristig zehn Millionen Abo-Kunden anzustreben. Sorgen machen muss man sich um ihn ebenso wenig wie um seinen Vorgänger Kofler, der ähnlich gekonnt in der Öffentlichkeit mit Zahlen jonglierte. "Die Altkader sind fein raus", mutmaßt die "Süddeutsche": Mit dem schnellen Verkauf ihrer Premiere-Aktien seien Börnicke, Kofler und andere Vorstände Millionäre geworden.
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