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Sechs Folgen im neuen Jahr mit neuem Konzept
Zündete nicht: Kermit und seine neue Freundin Denise in "The Muppets"
Bild: ABC
"The Muppets" entlässt Showrunner, steht vor Reboot/Bild: ABC

Die neue US-Serie "The Muppets" hat sich von Showrunner Bob Kushell getrennt. Unter einem noch zu verpflichtenden neuen Produktionsleiter soll die Serie zudem ein Reboot erfahren. Derzeit hat ABC 16 Episoden für die erste Staffel bestellt (wunschliste.de berichtete). Nach zehn Folgen geht die Serie in eine kurze Winterpause, die verbleibenden sechs Episoden sollen dann einem überarbeiteten Konzept folgen. Wie das genau aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Laut Variety soll sich Kristin Newman ("The Neighbors") in fortgeschrittenen Verhandlungen um Kushells Nachfolge befinden.

Obwohl "The Muppets" formal als einer der besten Serienneustarts der Season gilt, hatten sich die Verantwortlichen bei Disney und ABC zweifellos deutlich mehr erhofft. Insbesondere, da es sich um ein etabliertes Franchise handelt. Zudem verdankt "The Muppets" das Standing auch dem guten Start mit einem Rating von starken 2.8, das das mittlerweile auf die Hälfte gesunkene Durchschnittsrating nach oben zieht. Derzeit fährt selbst Sendeplatznachbar "Fresh Off the Boat" bessere Werte ein (Rating von 1.6 vs. 1.4).

Erklärungsansätze für die Probleme bei den Muppets gibt es einige. Grundsätzlich wird nun kolportiert, dass die Serie "in letzter Minute" entwickelt worden sei und in Rekordzeit auf den Sender gekommen sei - binnen weniger Wochen im Verglich zu Monaten Vorlauf bei regulären Serien. Auch bei "Once Upon a Time in Wonderland" war das so und hat sich nicht zum Vorteil der Serie ausgewirkt.

Zudem hätte nach dem Pilot das Team aus den damaligen Ko-Autoren Bob Kushell und Bill Prady ("The Big Bang Theory") wegen Pradys anderen Verpflichtungen nicht mehr so eng zusammenarbeiten können und Co-Showrunner Prady häufig spät Änderungswünsche gehabt. Einerseits habe das zu Spannungen am Set geführt, da die beiden Showrunner unterschiedliche kreative Vorstellungen hatten.

Das habe andererseits auch mit dazu geführt, dass sich die Serie von der gut aufgenommenen Pilot-Presentation (siehe unten) zu sehr entfernt habe. Die Figuren seien unter anderem zu schrill geworden, so eine Analyse des Problems beim Publikum. Zudem sprechen ja die Quoten eine deutliche Sprache: Die Zuschauer haben Interesse an einer Muppets-Serie, aber konnten sich nicht mit der vorliegenden Ausgestaltung anfreunden.

"The Muppets" ist bei weitem nicht die erste Serie, die nach anfänglichen Problemen ein Mini-Reboot erhält, Beim amerikanischen "The Office" etwa war das auch so. Dort gab es nach einer kurzen ersten Staffel aber eine längere Pause zu Staffel zwei.

Pilot-Präsentation zu "The Muppets"


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Leserkommentare

  • bugmenot_is_back schrieb am 05.11.2015, 15.56 Uhr:
    bugmenot_is_backWäre nicht schlecht, wenn man bei einer Sprache, idealerweise der Sprache der Leser bliebe: Showrunner, Reboot, Season, Standing, Rating, Presentation - die sind alle problemlos ohne länger nachdenken zu müssen durch deutsche Wörter ersetzbar.

    Aber wahrscheinlich ist das das Problem: nachdenken anstatt diesen kruden Sprachmix für normal zu halten.

    Da schätze ich mal das Branding dieser Seite als nicht allzu hochwertig ein. Eben nur Content generieren anstatt Inhalte anzubieten.