Glacier-Express - Der langsamste Schnellzug der Welt
Der Zug, der als Gletscher-Express bezeichnet wird, fährt in den Sommermonaten von St. Moritz im Engadin quer durch die Alpen nach Zermatt im Wallis und umgekehrt. Hier ein Bild von 1982.
Die Heimat des Blauen Bocks - Bilder und Geschichten aus Frankfurts Stadtteil Sachsenhausen
Der Dokumentarbericht aus dem Jahr 1961 befasst sich mit dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der vor allem durch seine Äppelwoi-Gaststätten bekannt ist. Wir werden mitgenommen auf eine kleine Wanderung durch Sachsenhausen und sehen dabei viele schöne alte Häuser.
Darß und Rügen - Naturschutz zwischen Elbe und Ostsee
Der Dokumentarbericht aus dem Jahr 1994 macht einige Jahre nach der Wiedervereinigung eine Bestandsaufnahme: Wie ist es auf Rügen und auf dem Darß um die dortigen Naturbiotope bestellt? Welche Lehren wurden aus dem massenhaften Fischsterben im Sommer 1990 gezogen? Was bedeutet die Modernisierung der Landwirtschaft z. B. für die durchziehenden Kraniche? Wie kann die Zukunft der wunderbaren Naturlandschaft auf diesen beiden Halbinseln gesichert werden?
Hundert Jahre Deutscher Alpenverein: Münchner Abendschau
1869 wurde in München der Deutsche Alpenverein gegründet. Zum 100-jährigen Jubiläum drehte die "Münchner Abendschau" diese Dokumentation, die alle Facetten des Alpinismus vorstellt – Ausrüstung inklusive. Das Schwarzweißporträt steht auch den Bergen mit ihren Schneegipfeln ganz ausgezeichnet zu Gesicht und unterstreicht ihre Erhabenheit.
Westwärts um Kap Hoorn - Erinnerungen an die "Pamir"
Westwärts um Kap Hoorn: Erinnerungen an die Viermastbark "Pamir", auf der Filmautor Heinrich Hauser 1929 mitfuhr und denkwürdige Bilder vom Alltag auf rauer See festhielt. Die Kletterkünste der Matrosen waren oft überlebenswichtig.
Der Glockenbach hat einem Münchner Stadtviertel seinen Namen gegeben. Der Film porträtiert das Leben rund um den Bach anno 1962 von Bienenzucht und Hasenstall bis hin zu Heim und Handwerk, nicht ohne wehmütige Exkurse des Erzählers in seine Jugendzeit dortselbst. Seine nostalgischen Seufzer sind zeitlos; denn immer schon gab es „früher“ mehr Ruhe, schönere Häuser und moderatere Schweinsbratenpreise.
Heiligabend 1968 in einer Kneipe in St Pauli - mit allen, die dort zu tun haben: Seeleute, einsame Rentner, Prosituierte, Zufallsgäste. Die Wirtin und ein weiblicher Gast telefonieren mit der Familie, so gut es geht, zu zweit.
Die Umgebung des Dorfes Schneizlreuth kann sich als Schneekulisse sehen lassen - und war damals noch sehr vereinzelten Skiläufern aus dem Dorf vorbehalten (1975).
Helmut Qualtinger liest Karl Kraus - Die letzten Tage der Menschheit (1)
Gut 20 Jahre lang brachte Helmut Qualtinger ausgewählte Szenen aus "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus auf die Bühne. Kraus selbst erachtete dieses Stück wegen des enormen Umfangs als unaufführbar. Qualtinger jedoch befasste sich mit der ihm eigenen Genialität mit diesem Stück: Er sprach alle Rollen selbst. Ob Ganghofer, Kaiser Wilhelm, ein Feldkurat, ein preußischer Schieber, ein Wiener Viktualienhändler usw.: alle charakterisierte er perfekt allein durch Sprechweise und Dialekt.
Jüdisches Leben in München nach 1945: Herr K. ist einer derer, die die Nazi-Zeit in der Stadt überlebten - er und sein Bruder versteckten sich auf einem Friedhof vor der Verfolgung durch die Gestapo.
Die "Sea Cloud", Baujahr 1931, repräsentiert Luxus und Romantik unter Segeln, ein Unikat: nie zuvor und nie wieder danach gab es eine Luxusyacht diesen Formats.
Die "Sea Cloud", Baujahr 1931, repräsentiert Luxus und Romantik unter Segeln, ein Unikat: nie zuvor und nie wieder danach gab es eine Luxusyacht diesen Formats.
1964: die Kinder des Fischers aus Connemara, darunter (im Bild) die jüngste der 5 Töchter, freuen sich auf die allabendliche Märchenstunde, wenn der Vater vor dem Kamin aus den irischen Legenden erzählt.
Erst im Jahr 1800 wagte sich die erste Bergsteiger-Expedition auf den als unbezwingbar geltenden Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. 1975, im Jahr der Entstehung dieser Dokumentation, ist der Großglockner ein beliebtes Reiseziel für Städter, die dort die Natur, die Luft und die Ruhe genießen. Die Atmosphäre ist entspannt und heiter – und so ist der Film angereichert mit Geschichten, erzählt von Touristen sowie Bergführern und Hüttenwirten, die ihren Beruf ganz offensichtlich lieben.
Die Gegend Muotkatunturi in Lappland wurde 1991 zum Naturpark erklärt. Bereits 1966 machte sich Karl-Heinz Kramberg mit seinem Wandergefährten auf, um dieses Stück Natur zu erwandern - damals noch in aller Einsamkeit, wie sein Film zeigt.