Einmal im Jahr drehen sie alle das Rad zurück. Dann geht’s in der Toskana um die Ehre. Wer an der „L’Eroica“ teilnimmt, muss bereit sein für Blut, Schweiß und Tränen - des Glücks. Die „Heldenhafte“ verlangt den Teilnehmer alles ab. Auch weil die Regeln historische Fahrräder vorschreiben: vor 1987 gebaut, aus Stahl, Schaltung am Unterrohr und freilaufenden Bremszügen.
Gemeinsam mit Meister-Röster Mario Liebold hat sich der Schmidt Max an die Barista-Bar gestellt, um neue Trends rund um die braune Bohne zu präsentieren.
Tuff-Steinbrüche vor der Insel Favignana. Seit der Antike wird hier Tuffstein gewonnen und direkt auf Schiffe verladen. Viele Gebäude und Kirchen sind aus diesem Baustoff entstanden.
Im Chiemgau näht der Schmidt Max aus Tischdecken, Jeans und anderen Reststoffen ein Dirndl, als Kursteilnehmer bei einer Modedesignerin, die sich auf Dirndl und "Upcycling" spezialisiert hat. Er findet heraus, welche Ausstattung die Nähmaschine fürs bayerische Schürzenkleid braucht und warum die Tracht es dankt, wenn man nach dem Fest heiß duschen geht.
Beim Schuster im Allgäu baut Schmidt Max einen Haferlschuh. Ein Hand-Werk im Wortsinn, denn nicht der Kleber, sondern die Ahle ist das wichtigste Werkzeug in der traditionellen Werkstatt. Fünf Tage sind Anfänger mit dem Anfertigen eines Maßschuhs beschäftigt. Und das kostet Kraft, denn der mit Schusterpech bestrichene Faden muss durch schnelle Verarbeitung warm und geschmeidig gehalten werden.
Sie gleiten mit langen Holzbrettern ohne Stahlkante bergab, mit Lederschuhen und einer Skibindung, die wenig Halt gibt: die Anhänger des Skifahrens wie vor 100 Jahren. Auch der Schmidt Max lässt sich auf Holzski von anno dazumal ein. Eine Art der alpinen Fortbewegung, die zur Langsamkeit verführt.
Im Winter die Badehose einpacken und Schwimmen gehen. Warum nicht? Gänsehaut entsteht aber nicht nur beim Zuschauer, wenn die Schwimmer bei Wassertemperaturen unter 5 Grad in See stechen.
Freiwasserschwimmen im Winter. Was bei den einen zu Schnappatmung und Kälteschock führt, ist für andere wohliges Vergnügen.
Der Schmidt Max hat die frostige Szene im oberbayerischen Burghausen getroffen. Dort bietet Weltmeister Christof Wandratsch im Wöhrweiher unterhalb der weltlängsten Burganlage dreitägige Camps an.
Der Schmidt Max (re) trifft im bayerischen Kreuth auf einen Schreiner, der ihm nicht nur das Handwerk zeigt, sondern auch noch in die richtige Renntechnik einführt. Schließlich war Marcus Grausam (li) einer der erfolgreichsten deutschen Sportler im Naturbahnrodeln, bevor er sich ganz auf das Entwickeln von lenkbaren Rodeln verlegt hat.
Der große Traum vom kleinen Zuhause - die ursprünglich amerikanische Idee vom Tiny House ist längst auch bei uns angekommen: Winzig-Häuser fest verschraubt auf einem Anhänger. Der romantischen Freiheit sind jedoch ein paar Grenzen durch ganz unromantische Begriffe gesetzt: TÜV und Straßenverkehrsordnung, Baurecht und Abwasserklärung. Wer es allerdings geschafft hat und ein Baugrundstück ergattern konnte, der berichtet fasziniert von einem ganz neuen Lebensgefühl. Der Schmidt Max ist durch Bayern gereist und hat Menschen getroffen, die sich ihren Traum vom einfachen Leben erfüllen konnten – oder knapp davorstehen.
Auf seiner Stadtführung per SUP erreicht der Schmidt Max auch entlegene Orte: Die Libreria Acqua Alta ist die vielleicht schönste Bücherei in Venedig. Und weil das Geschäft häufig unter Wasser steht, lagern viele Bücher in ungewöhnlichen Behältnissen, in Badewannen, kleinen Gondeln oder einfach in Fässern.
Einmal im Jahr drehen sie alle das Rad zurück. Dann geht’s in der Toskana um die Ehre. Wer an der „L’Eroica“ teilnimmt, muss bereit sein für Blut, Schweiß und Tränen - des Glücks. Die „Heldenhafte“ verlangt den Teilnehmer alles ab. Auch weil die Regeln historische Fahrräder vorschreiben: vor 1987 gebaut, aus Stahl, Schaltung am Unterrohr und freilaufenden Bremszügen.
Der Schmidt Max will Regenwandern. Er ist unterwegs in der Almbachklamm im Berchtesgadener Land. Entscheidend ist dabei nicht die Fernsicht auf die Berge, sondern er sucht nach Wanderungen für trübe Tage. Wege am Wasser entlang entfalten eine besondere Spannung.