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Mein Ausland
D, 1997–

81 Fans- Serienwertung0 25906noch keine Wertungeigene: –
Mein Ausland Episodenguide
- Zeichenerklärung:
S Staffel E Episode Stream im TV
302 Folgen erfasst unvollständige Liste
inkl. Spezial-Ausgaben- 100 Jahre Türkei: Atatürks Traum und Erdoğans WirklichkeitWas ist von Mustafa Kemal Atatürks Traum geblieben? Ein moderner, laizistischer Vielvölkerstaat, stolz und mächtig an der Nahtstelle von Orient und Okzident - das war die Vision Atatürks, als er am 29. Oktober 1923 die türkische Republik ausrief. Die Nachfolgerin des Osmanischen Reiches sollte Mitglied der Völker Europas sein. Das aber bleibt der Türkei bis heute verwehrt.
- 100 Kilo Kampfgewicht - Sumo-Kinder in JapanMit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht wiegt der 13-Jährige schon jetzt etwa das Doppelte eines durchschnittlichen Gleichaltrigen. So will er beim nächsten Turnier ganz vorne landen - und seinem Traum von der Profi-Karriere einen großen Schritt näherkommen. Ein Ziel, für das er einen hohen Preis zahlt.
- 24 Stunden Shanghai: Am Puls der MegacityShanghai ist eine der dynamischsten Metropolen der Welt: Der größte Containerhafen, die längste U-Bahn, 23 Millionen Einwohner - eine Megacity. Der Korrespondent Mario Schmidt begleitet mehrere Shanghaier durch ihren Alltag. Ihnen ist gemeinsam, sie leben in einer Stadt, die viel bietet, aber auch jedem viel abverlangt. Die Immobilienpreise sind den meisten Einkommen längst davon galoppiert.
- Abenteuer Australien: Begegnungen Down UnderDer "fünfte Kontinent" mit seinem weiten Outback, seiner atemberaubenden Natur und mit ungewöhnlichen Menschen, die nicht nur den Stolz auf ihre Heimat, sondern auch die Lust am Abenteuer teilen. Von einer "Hai-Fängerin" im Great Barrier Reef bis zu Feuerwehrmännern, die gegen verheerende Buschbrände kämpfen: ZDF-Korrespondent Peter Kunz aus dem Studio Singapur macht die Zuschauer mit den Menschen Down Under bekannt, die genauso vielfältig sind wie die weiten Landschaften am "unteren Ende der Welt".
- Abenteuer in Südasien - Sri Lanka - Pakistan - AfghanistanSie stehen im Schatten von Indien, haben aber ihre eigene Strahlkraft: Sri Lanka, Pakistan und Afghanistan. Der Korrespondent Markus Spieker hat die drei Länder durchreist und ihre schönen, aber auch tragischen Seiten kennengelernt. Er berichtet von Mönchen, die im Süden von Sri Lanka gegen chinesische Investoren rebellieren, und von Handyvideos, die fast einen Religionskrieg heraufbeschwören.
- Abgeschnitten - Ein französisches Bergdorf nach dem SturmMenschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, Zuflucht suchen bei Verwandten und Freunden. Viele Dörfer wurden teilweise schwer zerstört. Die Schäden, die Herbststurm "Alex" im vergangenen Oktober in Südfrankreich verursacht hat, sind noch immer nicht beseitigt. Besonders stark betroffen ist der Ort Tende im Departement Alpes-Maritimes mit 2000 Einwohnern. Die gesamte Infrastruktur ist zerstört, keine Züge, keine intakte Straße, Brücken wurden von den Schlamm- und Geröllmassen weggerissen. ARD-Korrespondentin Sabine Rau aus dem Studio Paris hat die Einwohner von Tende getroffen und berichtet, warum die Aufräumarbeiten nur schleppend vorangehen.
- Achtzehn Inseln im Atlantik: Die Einsamkeit der FäröerDie Färöer liegen im Nordatlantik, zwischen den Britischen Inseln und Island. 50.000 Menschen leben auf den 18 Inseln, pflegen ihre Traditionen und ihre Sprache. Es ist ein besonderer Menschenschlag, der Wind und Kälte trotzt. Die Inselgruppe gehört zu Dänemark, ist aber nicht in der EU. Die Färinger sagen über sich selbst, dass sie glücklich seien. Die Einsamkeit scheint sie nicht zu stören.
- Adventszeit in NorwegenWenn der Winter nach Norwegen kommt, entfaltet die Natur ihre kalte und einzigartige Pracht. ARD-Korrespondent Clas Oliver Richter und sein Team erleben auf ihrer Winterreise durch Norwegen die gigantische Natur und die Menschen, die mit ihr im Einklang leben und das Beste aus der kalten Jahreszeit machen.
- Afghanistan, mon amour - Unterwegs in einem unterschätzten LandAbseits der schlimmen Schlagzeilen schreibt Afghanistan durch die Menschen, die sich gegen Terror und Niedergang stemmen, auch ganz andere Geschichten. Marathonläuferinnen und Bäckerinnen, Rapper und Hochzeitsveranstalter, Musiker und Schriftsteller geben dem umkämpften Land ein ganz anderes Gesicht: tapfer, kreativ und hochmotiviert. Der Korrespondent Markus Spieker hat sie getroffen.
- Afrika-Logbuch - Reportagen zwischen Somalia und SenegalDas ZDF-Studio in Nairobi berichtet aus 36 Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. Im Afrika-Logbuch nimmt Timm Kröger die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Wiege der Menschheit: Von Somalia in Ostafrika bis Senegal ganz im Westen, legt das Team viele Kilometer per Auto und Flugzeug zurück, trifft während der Drehreisen die unterschiedlichsten Menschen, erlebt kuriose Geschichten und entdeckt atemberaubende Landschaften. In der ersten Ausgabe geht es um die Berggorillas in Uganda, die Kindersoldaten im Südsudan und einen Plattenladen in Nairobi.
- Afrika-Logbuch: Unterwegs in Mali und NigerTimbuktu, die sagenumwobene Karawanen-Stadt am Rande der Sahara, fiel 2013 einem Angriff von radikalen Islamisten zum Opfer. In der malischen Stadt wurde zerstört und geplündert, die Bürger sind traumatisiert. Auch Teile des Weltkulturerbes wurden zerstört, kostbare Manuskripte waren in Gefahr und mussten heimlich in die Hauptstadt Bamako geschmuggelt werden. Der moderate Islam wurde verboten und mit ihm auch Tanz und Musik. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht der Frage nach, wie es heute, fünf Jahre nach der Rückeroberung der Stadt, um das kulturelle Leben steht. "Afrika-Logbuch – Unterwegs in Mali und Niger" richtet den Blick auf eine der schwierigsten und gleichzeitig geopolitisch wichtigsten Regionen weltweit. Malis Nachbarland Niger gilt als eines der ärmsten Länder der Welt und spielt als Transitland für Migranten eine wichtige Rolle. Die Europäische Union will Migranten dort stoppen, wo sie herkommen - in Afrika. ZDF-Reporterin Anna Feist begleitete Rückkehrer von der algerischen Grenze bis in die nigrische Hauptstadt sowie Menschen, die in Richtung Libyen unterwegs sind.
- Afrikas starke FrauenAfrikas Süden verfügt über eine vielfältige Natur mit einer Vielzahl an unterschiedlichsten Tieren und Pflanzen. Chanel Visser ist Meeresrangerin in Südafrika, Oriah Nthobatsang arbeitet als Rangerin im Chobe Nationalpark in Botswana und Kelsey Prediger sorgt sich in Namibia um Pangoline, die am meisten geschmuggelten Säugetiere der Welt. Drei Frauen mit vielen Unterschieden und einer Gemeinsamkeit: der ständige Einsatz für die Natur in ihrer Heimat.
- Alaska im Klimawandel - Wo Eis und Hoffnung schmelzenAuf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war.
- Allein mit Mona Lisa - Hinter den Kulissen des LouvreEs ist das größte und bekannteste Museum der Welt, jährlich besuchen mehr als acht Millionen Besucher Mona Lisa und all ihre bekannten und unbekannten Mitbewohner. Was aber passiert, wenn im Louvre das Licht ausgeht, wenn sich die fast 40.000 Kunstwerke den Blicken der Besucher entziehen? Wir hatten die seltene Gelegenheit hinter die Kulissen des ehemaligen Königsschlosses zu schauen, durften geheime Gänge und Balkone entdecken, waren dabei, als Bilder auf Reisen gingen, als weltberühmte Skulpturen plötzlich hüllenlos dastanden.
- Alltag in Asien: Zwischen Wunsch, Wahn und WirklichkeitAsien-Korrespondent Uwe Schwering ist wieder einmal skurrilen Geschichten auf der Spur. Die Maneki-neko gibt es in fast jedem japanischen Haushalt. Für die einen bringt sie Glück, für andere sind sie nur Kitsch. Glücksbringer oder Nervensäge - woher kommt sie eigentlich, die Winkekatze? In Nordkorea immer an seiner Seite: zwei Begleiter des Außenministeriums. Zu sehen bekommt Schwering nur, was er soll - perfekte Kulissen für Journalisten. Norisato Kamada hat seinen Job im Bezirksamt gekündigt. Jetzt lebt er seinen Traum: Als Kind wurde er gemobbt, nun will er als Superheld gerade den Kleinsten Mut machen.
- Alpendörfer in Gefahr - Felsstürze in den Schweizer BergenErdrutsche und Bergstürze sind in den Alpen normal. Doch der Klimawandel sorgt für häufigeren Starkregen und die Zunahme solcher Ereignisse. Müssen bald ganze Dörfer aufgegeben werden oder reichen technische Sicherungsmaßnahmen? phoenix history: Israel und Netanjahu Vor 30 Jahren: Wahl von Benjamin Netanjahu zum Ministerpräsidenten Israels
- Alte Fesseln, neue Träume - Asien in der ZwischenzeitWeit zurück und ganz weit vorn – auf unserer Reise durch Asien treffen wir auf beide Phänomene. Manchmal scheint es eine Zeitreise Richtung Mittelalter, wenn in Pakistan in Namen der Familienehre getötet wird, weil die tiefverwurzelten gesellschaftlichen Regeln das so fordern. Manchmal ist alles was zählt, die Zukunft, die Moderne: für viele junge Frauen in Myanmar zum Beispiel, die mit Regeln brechen und ihren eigenen, erfolgreichen, selbstbestimmten Weg suchen. In Asien geht alles, es lädt zum Staunen ein. Wir lernen Herrn Chen aus Singapur kennen, der erste Garküchenbesitzer, der es geschafft hat, sich einen veritablen Michelin-Stern zu erkochen. Mit "Chicken and Rice" für umgerechnet 1 Euro 30, gebrutzelt an seinem kleinen Imbissstand, auf sechs Quadratmetern, mitten in Chinatown. Und nun? Woran denkt Herr Chen jetzt, da er doch geschafft hat, wovon Küchenchefs und Restaurantbesitzer in aller Welt träumen?
- 27.01.2019 Am Ende oder Neuanfang? - Der Nahe Osten 40 Jahre nach Camp DavidIm September 1978 eilten in Israel Zehntausende auf die Straßen, um den lange ersehnten Sieg zu bejubeln. Im weit entfernten Washington war ein wegweisender Vertrag unterzeichnet worden, der erstmals Frieden im Nahen Osten in Aussicht stellte. Israels Ministerpräsident Menachem Begin erhob später das Gipfeltreffen zur "wichtigsten Friedenskonferenz seit dem Wiener Kongress im 19. Jahrhundert".Phoenix, 27.01.2019
- Amerika vor der Wahl - Ein StimmungsbildWelche Themen treiben die Amerikaner kurz vor der Präsidentschaftswahl um? Was sind ihre Ängste und Hoffnungen? Die USA-Korrespondentinnen und Korrespondenten der ARD hören sich um bei schwarzen und weißen, jungen und alten Wählern auf dem Land und in den Städten. Sie reisen kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten, die von der Corona-Krise besonders schwer getroffen wurden und mit gesellschaftlichen Verwerfungen zu kämpfen haben. Dabei treffen sie Stahlarbeiter, Studenten, Rentner, Musiker und Milizen. Auf diesem Weg zeichnen sie ein vielfältiges Stimmungsbild Amerikas kurz vor dem Urnengang.
- Amerikas Kampf ums Wasser - Der neue GoldrauschIm Westen der USA gibt es nicht mehr ausreichend Wasser. Dort herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit 20 Jahren. Immer öfter geben die Farmer einzelne Felder auf. Das Farmland kaufen Hedgefonds - die dazugehörigen Wasserrechte fest im Blick. Auch im eher feuchten Osten der USA gibt es zunehmend häufiger Streit ums Wasser, Bundesstaaten klagen gegeneinander um Wasserrechte und ziehen vor Gericht.
- 06.02.2026 Angola im Aufbruch - Zwischen Kriegserbe und HoffnungAngola - reich an Bodenschätzen, gezeichnet vom Krieg. Zwischen Atlantik und Binnenland ringen China, die USA und Europa um Einfluss, Rohstoffe und neue Handelswege. Im Zentrum: der Lobito-Korridor, ein gigantisches Bahnprojekt, das den Atlantik mit den Kupfer- und Kobaltvorkommen im Inneren Afrikas verbinden soll. ZDF- Korrespondentin Verena Garrett begleitet mit ihrem Team den Benguela-Express, der einmal in der Woche 1.300 Kilometer durchs Land fährt - für viele Angolaner das einzige Verkehrsmittel zwischen West und Ost. Sie zeigt ein Land im Wandel, zwischen geopolitischem Machtspiel und der Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung. Gleichzeitig kämpft Angola mit den Folgen des jahrzehntelangen Bürgerkriegs. Millionen Landminen liegen noch im Boden. Minenräumerinnen riskieren täglich ihr Leben, um ihr Land sicherer zu machen - ein Symbol für Mut, Selbstbestimmung und Neubeginn. "Angola im Aufbruch - Zwischen Kriegserbe und Hoffnung" erzählt von den Menschen, die zwischen globalen Interessen und lokaler Not ihren eigenen Weg in die Zukunft suchen.Phoenix, 06.02.2026
- Arbeitsplatz Antarktis - Klimaforschung auf schmelzendem EisEs ist der südlichste Arbeitsplatz der Welt und er ist mühsam zu erreichen: die Neumayer-Station in der Antarktis. Flüge dorthin gibt es nicht und die Reise ist verbunden mit Genehmigungen.
- Argentinien - Die Rückkehr der JaguareIm Norden Argentiniens werden derzeit die ersten Jaguare eines besonderen Schutzprojekts ausgewildert. Im Feuchtgebiet Esteros del Iberá waren auch Sumpfhirsche, Tapire, Riesenotter, Ameisenbären und Jaguare seit den 70er Jahren ausgestorben. Jetzt kehrt die Wildnis zurück, weil der millionenschwere Unternehmer Douglas Tompkins Anfang der 90er Jahre dieses Feuchtgebiet gekauft und renaturiert hatte.
- Argentinien im Teufelskreis - Bringt Milei die Wende?Argentiniens amtierender Präsident Javier Milei unterzieht sein Land einer neoliberalen Rosskur und stutzt den Staat so mit rigoroser Haushaltsdisziplin zurecht. Während Unternehmer und Unternehmerinnen jubeln, protestieren Staatsangestellte, Rentner und Studierende, weil sie von Milei dadurch finanziell immer mehr geschwächt werden. Sieht so Mileis Wende aus?
- Arme reiche Schatzinsel - MadagaskarScharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben, und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer und Frauen manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen.
- Asiatische Kontraste: Reportagen aus Japan und den Philippinen - Robert Hetkämper unterwegsJapan und die Philippinen: Beide Länder liegen in Asien, aber die Kontraste könnten kaum größer sein. Robert Hetkämper besuchte beide und zeigt landestypische Geschichten: Innereienrestaurants als Nachfolger der Sushi Bars in Tokio und eine verrückte Fernsehshow auf den Philippinen, jeden Tag live gesendet aus den Slums von Manila. Roboter-Begeisterung in Japan, wo Maschinen die emotionalen Bedürfnisse alter Menschen befriedigen sollen und eine junge Frau sogar mit einem Roboter zusammenlebt.
- 24.02.2019 Atomenergie - Oui merci!Kein anderes Land hat sich stärker der Atomenergie verschrieben als Frankreich: 58 Reaktoren, mehr als 200.000 Arbeitsplätze und drei Viertel des Stroms stammen aus Atomkraftwerken. Damit ist die Atomwirtschaft die drittwichtigste Industrie des Landes. Weltweit liegt Frankreich auf Platz zwei der größten Atomstrom-Produzenten. Nur überflügelt ist das Land von den USA, die Marktführer sind.Phoenix, 24.02.2019
- Atomkraft, oui merci!Kein anderes Land hat sich stärker der Atomenergie verschrieben als Frankreich: 58 Reaktoren, mehr als 200.000 Arbeitsplätze und drei Viertel des Stroms stammen aus Atomkraftwerken. Damit ist die Atomwirtschaft die drittwichtigste Industrie des Landes. Weltweit liegt Frankreich auf Platz zwei der größten Atomstrom-Produzenten. Nur überflügelt von den USA, die Marktführer sind. Die Franzosen lieben ihre Atomenergie, sie ist Teil der nationalen Identität. Zweifler und Atomgegner haben es schwer.
- Auf den Spuren der Berberkultur - Eine Reise durch Marokkos SüdenTiefe Schluchten, schneebedeckte Berggipfel, karge Hänge: der Hohe Atlas durchzieht mit seiner bis zu 2500 Meter hohen Gebirgskette den Großen Süden Marokkos. Eine scheinbar lebensfeindliche Region - doch nur auf den ersten Blick. Die Berber haben sich seit vielen Jahrhunderten an die widrigen Bedingungen angepasst. Ihre traditionelle Lebensweise haben sie in entlegenen Palmenoasen bis heute erhalten. Wir erkunden diese extreme Region, die sich von der Kulturhochburg Marrakesch bis zur algerischen Grenze im Südosten erstreckt.
- Auf der Flucht - Die afrikanische VölkerwanderungAuf keinem anderen Kontinent sind so viele Menschen auf der Flucht wie in Afrika. Krieg, Korruption, Hunger und Dürre: Die Fluchtursachen sind vielfältig. Südlich der Sahara haben die Krisen in Ländern wie Nigeria, Ghana, Somalia oder Eritrea etwa 15 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Hunderttausende nehmen jedes Jahr den riskanten Weg über das Mittelmeer oder über die Balkanroute.
- Aufbruch in Saudi-ArabienFrauen in Saudi-Arabien, das sind diese tiefschwarz verschleierten Wesen, über die die Welt wenig weiß. Außer, dass sie nicht Autofahren durften. Moderatorin Ute Brucker hat mit ihrem reinen Frauenteam Einblicke in eine bislang verschlossene Welt bekommen. Es tut sich viel in diesem Land. Frauen sind im Business tätig - so wie Huda Al Ghoson, Managerin bei der staatlichen Ölgesellschaft Aramco.
- Aufruhr in Frankreichs Alpen - Widerstand im Tal der WunderKeine vierzig Kilometer hinter den französischen Badeorten der Côte d'Azur, hinter Nizza, Cannes und St. Tropez, ragen schwarz und steil die Berge der Seealpen auf. Sie sind Schauplatz sagenumwobener Geschichten. In der abgeschiedenen Bergwelt des 2800 Meter hohen Mont Bégo, dem "Berg der Göttlichen Herrscher", haben Menschen vor mehr als 5000 Jahren geheimnisvolle Symbole in die Felsen geritzt.
- Aufstand am Peace River - Kanadas Heimatschützer gegen GroßprojekteIm kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer - von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm besetzt.
- Ausgegrenzt - Israel und seine arabischen BürgerIn Israel gibt es 2,1 Millionen israelische Araber - das sind mehr als 20 % der Gesamtbevölkerung. Sie werden als "arabische Israelis" oder "israelische Palästinenser" bezeichnet. So wundert es nicht, dass viele von ihnen selbst nicht immer wissen, wo sie stehen. Zwar ist ihr Schicksal eng mit dem ihrer palästinensischen Familien in der West Bank und in Gaza verbunden, dennoch sind sie seit der Staatsgründung Israels 1948 eigene Wege gegangen, als viele Palästinenser flohen oder vertrieben wurden. Die meisten haben sich inzwischen mit den Staat Israel arrangiert und profitieren von dessen Wohlfahrt und Wohlstand. Dennoch fühlen sie sich diskriminiert und in allen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt. Sie sind israelische Bürger zweiter Klasse.
- Avocado Superfood - Chiles Umweltkiller im VisierDie Avocado gilt in Europa als "Superfood". Eine Frucht mit einem hohen Fettanteil, ungesättigten Fettsäuren, die helfen, unseren Cholesterinhaushalt zu regulieren. Sie ist reich an Mineralstoffen, Vitaminen, Folsäure und Eisen. In Chile jedoch, wo ein großer Teil der Weltproduktion wächst, sorgt die Avocado für massiven Wassermangel, der mit Wasserraub und Menschenrechtsvergehen einhergeht.
- Ayahuasca in Brasilien - Eine Psycho-Substanz als Heilmittel?Nirgendwo ist die psychoaktive Substanz Ayahuasca so verbreitet wie in Brasilien. Indigene nutzen sie seit Generationen für Rituale. Forscher setzen darauf als alternatives Antidepressivum - und als Mittel gegen Drogensucht. Ende phoenix dok.Thema: Ikonen des 20. Jahrhunderts
- Barriere der Speere - Südafrikas DrakensbergeDas größte Gebirge im südlichen Afrika sind die Drakesberge. Die Zulu nennen sie Ukhahlamba, "Barriere aus Speeren". Die Region ist ein Wunderland aus Flusstälern, Bergströmen, zerklüfteten Felsen, Wanderwegen.
- Bedrohte Schönheit: Islands eisige PrachtIslands Gletscher haben dem Land im äußersten Norden Europas seinen Namen gegeben. In Island, dem Eisland, gibt es heute noch etwa 300 Gletscher. Allein der Vatnajökull ist größer als alle anderen Gletscher Europas zusammengenommen. Doch die Klimaerwärmung bedroht auch sie. Das Eis schmilzt immer schneller. In 200 Jahren könnten alle Gletscher verschwunden sein; der Okjökull machte den Anfang.
- Bedrohtes Paradies: Afrika zwischen Wilderei und ArtenschutzSeit Jahren verkleinern sich die Wildtierbestände in Afrika. Der Korrespondent Timm Kröger ging der Frage nach, wie Mensch und Tier es schaffen können, sich die Habitate zu teilen, denn die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten drastisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Platz für wilde Tiere, die nur noch in den Nationalparks werden leben können.
- Belfast - die gute neue Zeit (?)Nordirland macht wieder Schlagzeilen. Als Stolperstein in den Brexit-Verhandlungen, als Schauplatz terroristischer Anschläge. Doch noch wollen die Bewohner in der boomenden Hauptstadt Belfast sich nicht bremsen lassen. "Niemand hier will zurück", sagt Patricia Grogan. Die Maßschneiderin entwirft Anzüge vor allem für Frauen, sie ist eine von vielen kleinen Unternehmerinnen, die Belfast in den vergangenen Jahren hip gemacht haben. Nach 21 Jahren Friedensprozess hat Nordirlands Hauptstadt sich eine neue moderne Identität erarbeitet. Sie sprüht vor Lebensfreude und – Dankbarkeit für einen gewaltfreien Alltag. Die Menschen sind froh, dass sie sich nicht mehr über Religion streiten, sondern über gutes Essen reden. "Wir wollen das Leben endlich genießen", sagt Stephen Toman, einer von zwei Michelin-Sterne-Köchen in Belfast. Haute Cuisine in der nordirischen Hauptstadt! Tatsächlich rappelt Belfast sich auf. Lange wurde die Stadt nur mit Terror, Gangs und Mauern assoziiert oder mit dem Bau ausgerechnet der Titanic. 21 Jahre nach Beginn des Friedensprozesses tobt am Fluss Lagan das Leben. So lange hat Belfast auf Normalität verzichtet, auf einen gewaltfreien Alltag, auf Leichtigkeit, da erscheinen die banalsten Dinge wie ein Segen: "Wir haben jetzt sogar Touristen!" grinst das Model Nuala Meenahan stolz. Noch immer durchziehen Mauern die Stadt, noch immer werden die Tore am Wochenende geschlossen, damit es keine Ausschreitungen gibt, und nun lässt der Brexit alte Spannungen wieder aufleben. Der Autor Michael Hughes hofft, dass die Erinnerungen an die Vergangenheit einen neuen Ausbruch der Gewalt verhindern: "Nordirland war von Anfang an ein Kompromiss und nur wenn alle unglücklich sind, ist es ein guter Kompromiss. Deshalb müssen wir vielleicht damit leben, unglücklich zu sein." Die Band Tony Villiers and the Villains spielen im ehemaligen Gefängnis in der Crumlin Road. Für den "Bob Dylan Nordirlands" hat Belfast gerade in diesen Zeiten eine große Aufgabe. "Wenn es um Versöhnung geht in dieser so gespaltenen Welt, können wir ein Vorbild sein. Wir haben es schließlich auch geschafft."
- 19.05.2019 Besseres Leben? Junge Ukrainer in PolenJedes Jahr kommen mehrere Tausend junge Ukrainer nach Polen: Um hier zu leben und vor allem, um hier zu arbeiten. Fehlende Perspektiven in ihrer Heimat treiben sie ins europäische Nachbarland. Sie kommen mit viel Hoffnung und Ehrgeiz, aber auch mit viel Unsicherheit im Gepäck. Inzwischen leben und arbeiten schon mehr als eine Million Ukrainer in Polen. Hilfe für die Neuankömmlinge gibt es unter anderem im Ukrainski Dom in Warschau. Das ist die zentrale Anlaufstelle für Ukrainer, die Hilfe brauchen: Juristisch, wirtschaftlich oder einfach nur menschliche Zuwendung. Auch Polen kommen dorthin, die nach Arbeitskräften suchen. Doch oft ist der erste Anlaufpunkt für Ukrainer der "Arbeitsstrich" in Piaseczno. Früh am Morgen stehen dort ukrainische Männer und Frauen mit der Hoffnung auf Arbeit. ARD-Korrespondent Olaf Bock vom Studio Warschau portraitiert in seinem Film junge Ukrainer, die sich auf den Weg gemacht haben – auf der Suche nach einem besseren Leben.Phoenix, 19.05.2019
- Best of Peking
- Beste Freunde? 60 Jahre Élysee-VertragAm 22. Januar 1963 unterzeichneten zwei Staatsmänner in Paris einen Vertrag, der Geschichte machen sollte: den Élysée-Vertrag. Adenauer und de Gaulle besiegelten damit nicht nur das Ende einer hunderte Jahre währenden Feindschaft, sie wollten vor allem neue Wege weisen. Wege nach Europa. Die Idee: Wer eng zusammenarbeitet, sich abstimmt in Politik, Wirtschaft, Kultur, der wird sich nicht mehr bekriegen. Viele Bilder begleiten seitdem die deutschfranzösische Freundschaft: die Achse, der Motor, das Paar.
- Bewegtes Peking - Marathon, Morgensport, MauerfestivalBeim "Great Wall Marathon" suchen Einheimische wie Ausländer jedes Jahr den besonderen Kick. 2500 Läufer nehmen am Spektakel auf und entlang der Chinesischen Mauer teil. 5.164 Stufen stehen bevor.
- Bhutan: Ein Land im GlückBhutan, das kleine Königreich im Himalaja, schreibt das Glück größer als jedes andere Land der Welt. Dort wird das allgemeine Wohlbefinden nicht am Bruttosozialprodukt gemessen, sondern am "Bruttonationalglück". Es gibt keine Ampeln, keine Werbeplakate, keine Plastiktüten und bis vor wenigen Jahren auch keine Fernseher. Doch allmählich öffnet sich das Land für Touristen und Investoren.
- Blei im Blut - Südamerikas Rohstoffboom und die FolgenWir benutzen täglich Dinge, die anderswo produziert wurden. Wir telefonieren mit dem Handy, trinken Wasser aus Kupferrohr-Leitungen oder nutzen Windenergie von Windrädern. Für die Produktion all dieser Produkte werden riesige Mengen an Rohstoffen benötigt, die in großem Ausmaß in Südamerika gefördert werden. Dinge, die wir selbstverständlich nutzen, werden unter Bedingungen produziert, die für Europäer unvorstellbar sind. Lateinamerikas Politiker setzen noch immer auf ungebremstes Wachstum durch Rohstoffexporte. Eine Politik, die mehr als 400 Jahre in die Kolonialzeit zurückreicht.
- Böhmen boomt! Wirtschaftswunderland TschechienHohes Wachstum, niedrige Arbeitslosigkeit und einen Platz ganz an der Spitze der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa: Tschechien erlebt ein Wirtschaftswunder. Was dahinter steckt, erkundet Jürgen Osterhage auf einer Rundreise durch das Land. Er besucht die Orte und Unternehmen, an denen der Boom zu greifen ist - angefangen vom Industriegiganten Skoda Auto bis hin zu kleinen High-Tech-Newcomern.
- Bolivien - Wirtschaftskrimi um LithiumLithiums ist der Rohstoff der Zukunft - wichtig für die Energiewende und Elektromobilität. In Bolivien ist er im Überfluss vorhanden. Im Salzsee von Uyuni auf 3.600 Metern steckt der weltweit größte Lithium-Vorrat. Dieser Schatz im Salzsee ist auch Schauplatz eines regelrechten Wirtschaftskrimis. Für phoenix lässt Korrespondent Matthias Ebert vom ARD-Studio Rio de Janeiro die gegnerischen Seiten des Wettrennens um die Zukunftsressource zu Wort kommen, und spürt den Hintergründen des Wirtschaftskrimis um Lithium nach.
- Boomtown Belfast - Eine Stadt entdeckt das LebenNach 21 Jahren Friedensprozess boomt Nordirlands Hauptstadt. Sie sprüht vor Lebensfreude. Die Menschen sind froh, sich ausschließlich um ihre Wirtschaft zu kümmern. "Wir wollen das Leben endlich genießen", sagt Stephen Toman, einer von zwei Michelin-Sterne-Köchen in Belfast. Tatsächlich rappelt Belfast sich auf. Lange wurde die Stadt nur mit Terror, Gangs und Mauern assoziiert.
- Brasilien: Der brennende RegenwaldIn Rondônia, im südlichen Amazonien, bekommt Feuerland in Südamerika eine komplett neue Bedeutung. Was sich noch bewegen kann, versucht, dem Inferno zu entkommen. Ein beißender Geruch liegt in der Luft. Der Umweltaktivist Elizeu Berçacola erklärt uns den Grund: "Alles für mehr Weiden. Das Szenario: Amazonien wird verbrannt und abgeholzt. Ein Teil des Waldes stirbt den sofortigen Verbrennungstod."
- Brasilien: Kampf um die KüstentiereIhr ganzes Leben lang kommen weibliche Meeresschildkröten genau zu dem Strand zurück, an dem sie selbst aus dem Ei geschlüpft sind, um ihre eigenen Eier abzulegen - wenn es den Strand denn noch gibt.
- Bretter, die die Welt bedeuten: Mutige Surferinnen in BangladeschSie brauchen mehr als Wind und gute Wellen. Davon gäbe es hier in Cox's Bazar - im Süden von Bangladesch - genug. Acht Mädchen trainieren im Surfclub an einem der längsten Strände der Welt. Zahlen müssen sie nichts, der Club finanziert sich aus Spenden. Shaifullah, der Trainer, meint: "Wir könnten Tausende Surfer trainieren. Wenn Mädchen darunter sind, dann ist das gut für unser Land." Aber: dass Frauen surfen, gehört sich nicht in Bangladesh. Der Strand ist eine konservative Welt. Spätestens wenn die Mädchen 14 sind, sollen sie verheiratet werden. Sumi ist 13, seit sie surft, hat sich ihr Leben verändert. Sumis Mutter durfte nicht zur Schule, die Tochter will es anders machen. Durch das Surfen hat sie ihre Ängste verloren - und sie lernt abends für die Schule.
- Brooklyn boomt - Die Macher von New YorkJetzt kommen die Maker, die Macher. Sie setzen sich hin, sie setzen alles auf eine Karte, und dann legen sie los. Die Heimat der Maker ist Brooklyn. Von hier kommt nicht nur der Hipster, sondern der 3D-Drucker und jetzt auch der digitale Schlüssel. Aus Brooklyn kommen Gurken, Schokolade und ein Lebensgefühl, das eher ein Vibe ist. Der Takt lautet: Selber machen, riskieren und wieder aufstehen.
- Büffeln im Busch - Ein Internat für Simbabwes Zukunft?"Sic itur ad astra" – lasst uns nach den Sternen greifen, nach Großem streben, das ist das Motto des "Falcon College", einer der prestigeträchtigsten Schulen in Simbabwe. Als das Internat in der damaligen britischen Kolonie Rhodesien als reines Jungen-Internat gegründet wurde, galt das Schulmotto ausschließlich für Weiße. Die Sprösslinge der weißen Unterdrücker, meist Großfarmer, die die Vorherrschaft über die schwarze Bevölkerung eisern verteidigten. Dazu gehörte auch, dass die Schüler des Internats nach Art der englischen Oberschicht unterrichtet wurden. Seitdem ist viel passiert. Aus Rhodesien wurde Simbabwe, die Weißen verloren die politische Macht, der neue starke Mann Robert Mugabe vertrieb viele weiße Großfarmer von ihrem Land. Im Jahr 2017 musste auch er gehen. Das Falcon College aber gibt es immer noch. Und es hat sich gewaltig gewandelt. Schwarze und Weiße gehen hier nun gemeinsam zur Schule – auch Kinder aus armen Verhältnissen, für die die Schule Stipendien anbietet. Zum Beispiel für Leon Misichili: "Ich muss hart arbeiten", sagt der Sohn aus einer armen schwarzen Familie. "Ich habe diese Chance hier am College bekommen, und ich muss sie nutzen." Leon bekam ein Stipendium, weil er ein hervorragender Rugby-Spieler ist, und die Schule ihn in ihrer Mannschaft wollte. Am Internat trifft er auf weiße Mitschüler wie Stephen Freeth - dessen Familie wurde gewaltsam von ihrer Farm verjagt, aber trotzdem hat er nicht den Glauben an eine Zukunft in Simbabwe verloren. Heute will das Falcon College Werte wie Toleranz und Demokratie vermitteln – in einem Land, in dem es nach wie vor Spannungen zwischen den Hautfarben gibt, in dem es auch bei der ersten Wahl nach der Diktatur Robert Mugabes Gewalt und Einschüchterungen gab. Im Falcon College im südlichen Simbabwe gehen die zur Schule, die vermutlich die Zukunft des Landes mitbestimmen werden. ARD-Korrespondent Thomas Denzel und sein Team porträtieren das College. Ein traditionsreicher Kosmos, der sich aber auch angleicht an eine Welt, die sich massiv verändert hat. Geblieben ist: Die Schüler greifen nach wie vor nach den Sternen – getreu dem Motto der Schule. Ohne diesen Geist wäre die Schule wohl längst an den Veränderungen Simbabwes zerbrochen.
- "C'est la France" - Warum Frankreichs Bürgermeister genug habenFrankreichs Bürgermeister schmeißen das Handtuch. Laut Umfragen, will die Hälfte von ihnen bei den Kommunalwahlen nächstes Jahr nicht erneut antreten. In den 36.000 Kommunen des Landes sind sie für alles zuständig, ihre Büros sind die erste Anlaufstelle bei Frust und Ärger. Die territorialen Reformen von Präsident Macron bringen die Städte und Dörfer außerdem um einen Großteil ihrer eigenen Einnahmen und nehmen den Bürgermeistern viel von ihrer Handlungsfreiheit.
- Ceiba - ein Schiff wird kommen: Zeichen setzen gegen den KlimawandelEtwa 90 Prozent des Welthandels wird auf dem Seeweg abgewickelt, fast alle Frachter und Tanker werden aber mit Schweröl angetrieben, entsprechend sind die Emissionen. Weltweit ist die Schifffahrt für den Ausstoß von etwa einer Mrd. Tonnen Kohlendioxid verantwortlich. Das muss geändert werden, findet der französisch-kanadische Segler und Tischler Lynx Guimond und hat deshalb die Firma "Sailcargo" gegründet. Dutzende Frauen und Männer aus aller Welt haben sich von der Idee anstecken lassen und helfen mit vor Ort, an der Pazifikküste in Costa Rica, Visionen umzusetzen. Ein Fracht-Segelschiff zu bauen, das praktisch ohne klimaschädliche Emissionen auskommt. Angetrieben nur von Windkraft und wenn nötig mit solargespeisten Elektromotoren. Mit einbezogen sind viele Einwohner des Küstendorfes Punta Morales, die richtig stolz sind, an so einem wegweisenden Projekt mitarbeiten zu können.
- Chicago - Überleben auf der SchattenseiteElf Tote, rund 70 Verletzte - die Bilanz eines tödlichen Sommerwochenendes in Chicago. Amerikas drittgrößte Stadt hat in den letzten Jahren eine Gewaltexplosion erlebt - und mit 650 Schusswaffenopfern mehr Tote als L. A. und das deutlich größere New York zusammen. Es sind vor allem junge schwarze Männer, die sterben in diesem Sumpf aus Gangkriminalität, illegalen Waffen und sozialen Problemen.
- China: Alltag im Reich des WandelsKaum ein Land der Welt verändert sich so rasend schnell wie China. ARD-Korrespondent Mario Schmidt trifft dort Menschen, die sich trotz aller Schwierigkeiten nicht unterkriegen lassen. Im hochmodernen Shanghai zu leben, kann viel Freude machen, wenn man denn genug Geld hat. Aber wie soll ein 30Jähriger an eine Million Euro kommen, um sich wenigstens eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung kaufen zu können? In China ist es für reiche Männer schick, eine junge Geliebte zu haben. Und die betrogenen Ehefrauen? Einige buchen "Geliebten-Vertreiber", die sich in das Leben der Mätresse einschleichen und sie unbemerkt dazu bewegen, sich von dem Mann zu trennen.
- China auf zwei Rädern: Abenteuerreise durch YunnanDie Reise mit dem Rad führt ARD-Korrespondentin Ariane Reimers und ihr Kamerateam viele tausend Höhenmeter hinauf in die Berge Yunnans. Von der Millionenstadt Kunming über die berühmten Altstädte von Dali und Lijiang bis in die sagenhafte Stadt Shangri-La mit ihrem buddhistischen Tempelbezirk. Immer abseits der großen Straßen, auf kleinen Teerstraßen und Schotterstrecken.
- China: Der digitale DracheChina verwandelt sich in atemberaubendem Tempo von der Werkbank der Welt zur Hightech-Nation. Nirgendwo ist das besser zu sehen als in der Metropole Shenzhen. Als vor 40 Jahren die Reform- und Öffnungspolitik begann, wurde eine Ansammlung kleiner Fischerdörfer zur ersten Sonderwirtschaftszone. Heute hat die Metropole 12 Millionen Einwohner und etliche Top-Unternehmen aus Chinas Technologiebranche.
- 12.05.2019 China Digital - Was heißt das für uns?Künstliche Intelligenz, Gesichtserkennung, Smart Cities - China drängt in rasantem Tempo in die digitale Zukunft. Das Land hat digital massiv aufgerüstet. Unternehmen machen bei der Gesichts-, Sprach- oder Bewegungserkennung täglich gigantische Fortschritte. Spätestens 2030 wollen sie Weltmarktführer in Sachen KI sein. China hat den großen Vorteil, über eine Unmenge an Daten zu verfügen.Phoenix, 12.05.2019
- China - Von besonderen BegegnungenFast 300 Millionen Chinesen arbeiten als Wanderarbeiter fernab von ihren Heimatprovinzen auf Baustellen, in Restaurants oder als Hausangestellte in den Metropolen des Landes. Viele zahlen für den Traum von einem besseren Leben einen hohen Preis, denn die Kinder bleiben oft bei den Großeltern zurück. ARD-Korrespondent Mario Schmidt begleitet eine Familie, die stellvertretend für viele andere steht, durch ihren Alltag.
- 02.06.2019 China - Zwischen Diktatur und FortschrittSeit 2018 ist Michael Storfner ARD-Korrespondent in China. In "Mein Ausland" zeigt er die Widersprüche, die ihm in dem Riesen-Land immer wieder auffallen: Zwischen dem Fortschrittsglauben der Menschen einerseits. Und ihrer ständigen Gängelung durch "die da oben" anderseits. Für die Chinesen heißt Leben zwischen Diktatur und Fortschritt, überall mit dem Handy zu zahlen, Infrastruktur der Superlative zu nutzen oder mit einer neuen Geschäftsidee reich zu werden. Es heißt aber auch, einer Regierung ausgeliefert zu sein, die etwa ohne Kontrolle Menschen in Umerziehungslager sperrt und versucht, die Geschichte zu verändern, wenn sie ihr nicht passt. "Mein Ausland" führt die Zuschauer in die westchinesische Provinz Xinjiang, wo hunderttausende muslimische Uiguren in Umerziehungslagern einsitzen. Oder zeigt die Sorgen von Hongkongern, die sich immer mehr von Peking vereinnahmt fühlen. Der Film stellt den großen Plan der kommunistischen Führung vor, 300 Millionen Chinesen zu Skifahrern zu machen - und besucht Männer, die in "Fleisch-Steinen" ihre Berufung gefunden haben. Michael Storfner moderiert diese Ausgabe von "Mein Ausland" in einer der größten Städte der Welt, Chongqing. Die Metropole am Jangtse-Fluss steht für vieles, was China heute ausmacht.Phoenix, 02.06.2019
- CornwallZDF-Korrespondent Wolf-Christian Ulrich unternimmt eine Wanderung durch Englands verträumten Südwesten. Entlang des neuen König Charles III-Küstenwanderwegs erzählen Musiker, Umweltschützer, Künstler und Sportler, was sie an Cornwall lieben: Eine traditionsreiche Landschaft im Vereinigten Königreich, die nicht zuletzt durch die Romane von Rosamunde Pilcher zur Traumdestination für Millionen Deutsche wurde. Das mein ausland "Cornwall" zeigt den britischen Veteran Merlin Hanbury-Tenison, der sich für den Regenwald der gemäßigten Breiten in seiner Heimat Cornwall einsetzt; den Maler Eric Ward, der die Geschichte des Künstler-Dorfs St Ives schildert; und den Vogelkundler Steve Groves in der weltweit größten Schwanerei. Eine bildstarke Expedition in einen der schönsten Landstriche der britischen Inseln.
- 04.06.2020 Corona unter dem Halbmond - Die Türkei kämpft gegen Pandemie und PleiteDie Zahl der Corona-Infizierten in der Türkei steigt prozentual im Monat April wie in keinem anderen Land der Erde, obwohl der türkische Staat Anfang Mai Schule und Universitäten, Restaurants, Frisöre, Bars, Kaffees und viele Läden schließen ließ. Kinder und Jugendliche bis zum 20. Lebensjahr, aber auch Senioren ab dem 65. Lebensjahr haben absolute Ausgangssperre. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern geahndet. Außerdem müssen Bewohner von 31 Städten am Wochenende für 48 Stunden zuhause bleiben. Weil es erste Corona-Infizierte und Tote in Gefängnissen gibt, hat die Erdoganpartei AKP zusammen mit der nationalistischen Partei MHP ein höchst umstrittenes Gesetz durchs Parlament gedrückt, dass Straferleichterungen bzw. Freilassungen von ca. 90.000 Gefangenen ermöglicht. Frei kommen Diebe, Kleinkriminellen, Gewalttäter, Mafia-Bosse und Nutzer von Kinderpornografie. Journalisten, Oppositionelle oder Menschenrechtsaktivisten, die aufgrund fadenscheiniger Terrorvorwürfe inhaftiert sind, müssen im Gefängnis bleiben. Deren Angehörige machen sich große Sorgen, denn die Haftbedingungen sollen oftmals mangelhaft sein.Phoenix, 04.06.2020
- Crystal Meth - Europa im DrogenrauschCrystal Meth oder Pervitin – eine Droge mit vielen Namen erobert Europa. Das weiße Pulver kostet nicht viel, nimmt Hemmungen und gibt Power – für die Party oder im Job. Welchen Preis man dafür zahlt, merken die meisten erst, wenn es längst zu spät ist. So wie Pavel Gregor. Er gehörte im Prag der 70er Jahre zu denen, die das Aufputschmittel aus den Weltkriegs-Schützengräben für die Drogenszene neu entdeckten. Nach der Revolution von 1989 wird aus Pervitin die tschechische Nationaldroge, aus dem anfänglichen Szene-Trip ein einträgliches Geschäft für kriminelle Banden. Doch inzwischen sind es längst nicht mehr die Asia-Märkte an der Grenze, über die die Droge nach Deutschland kommt.
- Czacz - das Dorf der Dinge: Sammelleidenschaft auf PolnischEin ganzes Dorf in der Nähe von Posen lebt davon, Sperrmüll zu sammeln und ausrangierte Möbel oder Elektrogeräte aufzuarbeiten und wieder zu verkaufen. Wieslaw und seine Frau Magdalena erzählen, wie das funktioniert.
- Dagestan - Zwischen Kampfkunst und Religion
- Das andere Prag: Jenseits von Burg und KarlsbrückePrag ist eine viel besuchte, hinreißende Stadt. Mehr als zehn Millionen Touristen schieben sich Jahr für Jahr über die Karlsbrücke zum Altstadtzentrum oder zur Prager Burg. Auch abseits der großen Sehenswürdigkeiten hat die tschechische Hauptstadt viel zu bieten. Oft reichen schon ein paar Schritte abseits der haupttouristischen Wege, um in die "andere Welt, in das andere Prag zu gelangen.
- Das Brexit-Dilemma - Theresa May und der zähe Abschied von EuropaAls Theresa May im Juli 2016 Premierministerin wurde, steckte Großbritannien in der größten Krise der Nachkriegszeit. Die Bürger hatten wider Erwarten für den Austritt aus der EU gestimmt. David Cameron trat zurück, Boris Johnson wollte plötzlich auch nicht mehr, da fiel das schwere Los auf die Pfarrerstochter Theresa May. Mit eisernem Willen hält sich Theresa May seitdem an der Spitze einer von Skandalen geplagten Regierung. Ihre Widersacher sitzen nicht nur in Brüssel, wo May als schwach, andere Mitglieder ihrer Regierung als völlig unberechenbar gelten. Vor allem in den eigenen Reihen lauern die hohen Tiere der konservativen "nasty party" auf einen günstigen Moment, sie weg zu putschen, sie übersteht zuletzt im Dezember ein Misstrauensvotum aus den eigenen Reihen. Wer ist diese Frau, die den Austritt aus der Europäischen Union gegen ihre ursprüngliche Überzeugung vorantreibt und dabei glaubt, ihrem Land einen Dienst zu erweisen?
- Das Brexit-Drama - Theresa Mays letzter Akt?Als Theresa May im Juli 2016 Premierministerin wurde, steckte Großbritannien in der größten Krise der Nachkriegszeit. Die Bürger hatten mehrheitlich für den Austritt aus der EU gestimmt.David Cameron trat zurück, Boris Johnson wollte plötzlich auch nicht mehr, da fiel das schwere Los auf die Pfarrerstochter Theresa May. Mit eisernem Willen, aber bis heute ohne Konzept, wie das Königreich vom Kontinent wegrücken soll, hält sich May an der Regierung.
- Das Ende der Sparpolitik - Portugal kommt aus der KriseAntónio Costa gehört zu den wenigen verbliebenen Sozialdemokraten an der Regierungsspitze eines EU-Landes. Der Ex-Bürgermeister von Lissabon übernahm 2015 das Amt des Premierministers in Portugal und überzeugte mit Reformen. Seit 2015 regiert er erfolgreich eine sozialistische Minderheitsregierung, die sich zum ersten Mal in der portugiesischen Geschichte auf radikale Linksparteien wie den "Bloco Esquerda" und die Kommunisten stützt.
- Das neue Brünn - Tschechiens Silicon ValleyTschechien - für viele ist das nur das erweiterte Umland von Prag. Doch im Süden des Landes emanzipiert sich ein Ort von der Hauptstadt. Lange war Brünn ewige Zweite, doch nun startet die Stadt durch.
- Das Paradies ist pleite - Sri Lanka kämpft um seine ZukunftDie Krise ist eine Krise mit Ansage, Experten haben sie kommen sehen. Nicht zuletzt wegen vieler "weißer Elefanten": unproduktive, egozentrische Bauprojekte, die von Größenwahn zeugen und viel Geld gekostet haben. Sie haben Sri Lanka an den Rand des Abgrunds gebracht. Das tägliche Leben auf der Insel ist für viele ein Leben voller Einschränkungen. Die Menschen müssen sehen, wie sie im Mangel über die Runden kommen. Und es ist nicht leicht.
- Der Baltische Weg - Europas MusterschülerEine Entdeckungsreise in Europas östliche Ecke: Wo Internet ein Grundrecht ist und Skype erfunden wurde. Wo Singen Bürgerpflicht ist und es mehr Dirigenten als Generäle gibt. Wo der Sand so fein ist, dass er beim Gehen quietscht. Man kommt dorthin, wenn man immer weiter reist: in den Nordosten - bis kurz vor St. Petersburg. 2018 feiern Litauen, Lettland und Estland hundert Jahre Unabhängigkeit.
- Der Buschpilot und seine Frau: In Papua-Neuguinea im Auftrag des HerrnReporter Norbert Lübbers auf Entdeckungsreise in Papua-Neuguinea. In dem pazifischen Inselstaat gibt es kaum Straßen, die Entfernungen sind riesig. Die meisten der sieben Millionen Einwohner haben keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. In vollständiger Abhängigkeit von der Natur leben auch Martin, der Buschpilot, und seine Frau Claudia, die sich als christliche Missionare einer neuen Generation sehen.
- Der Buschpilot und seine Frau: In Papua-Neuguinea im Auftrag des HerrnReporter Norbert Lübbers auf Entdeckungsreise in Papua-Neuguinea. In dem pazifischen Inselstaat gibt es kaum Straßen, die Entfernungen sind riesig. Die meisten der sieben Millionen Einwohner haben keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. In vollständiger Abhängigkeit von der Natur leben auch Martin, der Buschpilot, und seine Frau Claudia, die sich als christliche Missionare einer neuen Generation sehen.
- Der Fels im Meer - Hochseeinsel HelgolandEs war ein besonderes Jahr auf Deutschlands einziger Hochseeinsel. Die Insulaner waren während der Lockdowns von der Außenwelt abgeschnitten, keiner durfte rauf, keiner runter, abgesehen von Notfällen.
- Der Fluch der Bodenschätze - Terror in MosambikMosambik könnte einer der weltweit größten Energie-Lieferanten sein. Vor der Küste der nördlichen Provinz Cabo Delgado, an der Grenze zu Tansania, sind riesige Erdgas-Vorkommen gefunden worden. Internationale Energie-Unternehmen wie das französische Total haben sich lukrative Lizenzen gesichert. Aber gefördert wird nicht. Denn Terroristen überziehen die Provinz mit einer Welle brutaler Gewalt. Sie nennen sich "Ahl as-Sunna wal Jamaa", nach den Sunniten, der größten Glaubensrichtung im Islam.
- Der georgische Traum - Sehnsucht nach EuropaGeorgien unternimmt große Anstrengungen, um sich an die Europäische Union anzupassen, und hat unter anderem die Demokratisierung vorangetrieben. Doch inzwischen ist die Euphorie bei vielen Georgiern einer Ernüchterung gewichen. Eine Mitgliedschaft in der EU sehen sie in weite Ferne gerückt. Manch einer hegt sogar die Sorge, dass sich ein Konflikt wie in der Ukraine in Georgien wiederholen könnte.
- Der Haischützer von Fernando de NoronhaIn dieser Sendung können die Zuseher viel Wissenswertes über die Knorpelfische erfahren, ihre Bedeutung für das Gleichgewicht im Ökosystem Meer und über Leonardo, den einstigen Haijäger, der jetzt den Menschen nur noch vermitteln will: Haie sind wichtig! Leonardo scheint keine Angst zu haben, schnorchelt zwischen Haien, kennt sich aus mit dem Verhalten der Tiere und ist ein gefragter Haiexperte.
- Der letzte Schrei - Oslo erfindet sich neu"Fjordcity" heißt das Projekt, das die gesamte Küstenlinie der Stadt umkrempelt. Eine Kulturmeile am Wasser entsteht: die futuristische Oper, das kolossale Munch-Museum, die Deichmann-Bibliothek, das neue Nationalmuseum. Die Stadt als Gesamtkunstwerk. Die Stadt - der letzte Schrei. Wie Sohad Khaldi und ihr Team zeigen.
- Der Papst, der aus der Kälte kam - Johannes Paul IIEr brachte mit einem einzigen Besuch in seinem Heimatland den Kommunismus zum Wanken: Am 18. Mai 2020 wäre Karol Wojtyla, der erste polnische Papst, 100 Jahre alt. In seiner Heimat wird er als Erlöser verehrt. Aber was würde er zu dem Polen von heute sagen, so politisch und gesellschaftlich gespalten wie es ist? Die phoenix-Reportage von ARD-Reporter Tilmann Bünz beginnt in der Lieblingskirche von Johannes Paul II. in Nova Huta, der ersten sozialistischen Großsiedlung Polens bei Krakau. Die Kirche - auch genannt "die Arche" – hatte der spätere Papst den damaligen kommunistischen Machthabern in langen Jahren abgerungen, die Nova Huta ursprünglich als erste "Stadt ohne Gott" propagieren wollten.
- Der See Genezareth: Das vierte Meer IsraelsSeit biblischen Zeiten ist der See Genezareth bekannt. Immerhin wandelte schon Jesus über das Gewässer. Da das Filmteam dies nicht tun konnte, machte es eine Reise rund um den See, um Land und Leute in dieser Region des Heiligen Landes vorzustellen. Es begegnet einem Fischer, der darüber klagte, dass es kaum noch Fische gibt, besuchte das Benediktiner-Kloster in Tabgha und wanderte durch Tiberias.
- Der SS-Mann und das Mädchen. Der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943
- Der Supercop und seine Opfer - Justizskandal in New YorkEndlich frei: Unschuldig wegen Mordes zu zweimal 40 Jahren verurteilt, bleibt Shabaka Shakur 27 Jahre im Gefängnis, davon sechs Jahre in Einzelhaft, bis er endlich entlassen wird. Sein böser Geist heißt Louis Scarcella, Detektiv der NYPD und Supercop, genannt "the Closer", weil er immer alle Mordfälle abschloss. Er soll dutzende, meist Schwarze, unschuldig in den Knast gebracht zu haben.
- Der Zauber ArabiensAuf den Spuren des IS in Syrien, unterwegs in Ägypten, Saudi-Arabien oder dem Irak - als ARD-Korrespondent für die arabische Welt berichtet Thomas Aders aus dem Nahen Osten, einer ziemlich explosiven Weltregion. In seiner Reportage liefert er, jenseits des Nachrichtenalltags, faszinierende Einblicke in eine Region der Extreme. In Abu Dhabi gilt die Leidenschaft vieler Männer den Falken.
- Der Zerstörer: Wie Bolsonaro Brasilien beschädigtZuerst brannte der Amazonas. In der ‚Lunge der Welt' loderten 80.000 Waldbrände. Es war ein Inferno, nicht zuletzt wegen der Ermutigung des brasilianischen Präsidenten Bolsonaro für Grußgrundbesitzer, Holzfäller und Viehzüchter, den Regenwald generalstabsmäßig auszubeuten. Dann trug die Verweigerungshaltung Brasiliens auf der COP25 in Madrid maßgeblich dazu bei, dass die Schlusserklärung der Klimakonferenz nur noch aus "heißer Luft" bestand. Brasilien ist dabei, Umweltschutz durch Umweltzerstörung zu ersetzen und sich international zu isolieren. Seitdem der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro Anfang 2019 sein Amt übernommen hat, zerstört er zudem den Rechtsstaat in seiner Heimat: exzessive Gewalt durch die Sicherheitskräfte, Kampfansagen gegen Universitäten, NGO's und Kulturschaffende. Er höhlt den sozialen Sektor aus und beschneidet die Rechte von Indigenen. Er bekennt sich offen dazu, homophob zu sein und benutzt die sozialen Medien für seine Fake-News-Kampagnen, mit denen er schon die Wahlen gewonnen hatte. Als Bolsonaro im März 2019 seinen Amtskollegen Trump in Washington besuchte, versicherten die USA und Brasilien sich einer großen, nie dagewesenen Harmonie in Bezug auf die Richtung der gemeinsamen Politik und die Mittel, um sie zu erreichen. Bolsonaro wird oft als "Trump der Tropen" tituliert. Auch wenn Brasiliens Präsident radikaler und gefährlicher ist - zwischen den Staatsführern der beiden größten Länder auf dem amerikanischen Kontinent gibt es eine Verwandtschaft im Ungeist. Die Dokumentation "Der Zerstörer" analysiert Bolsonaros Bulldozer-Politik in den entscheidenden Bereichen der Gesellschaft und hat Zitate gefunden, die einem Angst machen, wie dieses aus dem Jahre 1999: "Mit Wahlen ändert man rein gar nichts in Brasilien. Absolut nichts! Nur ein Bürgerkrieg kann etwas bewegen. Dann, wenn wir die Arbeit des Militärregimes fortführen und 30.000 Menschen töten."
- Die Anden der Inkas: Geheimnisse im peruanischen HochlandDie Inka-Tradition ist lebendig: Seit über 500 Jahren ist das Ritual immer dasselbe. In einem malerischen Canyon südlich von Cusco bauen die Nachfahren der Inka jedes Jahr aufs Neue eine Brücke. Spektakulär vor allem das Baumaterial: Die Brücke ist aus Gras. Die Reporter begeben sich auch auf eine Expedition in die Cordillera Blanca - das höchste tropische Gebirge der Welt mit vielen Gletschern.
- Die Anden Ecuadors: Unter den Schwingen des KondorsDie Erzählungen, die sich um den Kondor ranken, sind legendär. Die romantischste ist wohl die von dem Kondor, der sich in eine indigene Bauerstochter verliebte und sie auf den höchsten Gipfel Ecuadors verschleppte, damit ihre Familie sie nicht finden konnte. Die Reporter haben sich auf die Suche nach den Riesenvögeln begeben und dabei viele Sitten und Gebräuche Ecuadors kennengelernt.
- Die Backpacker: Mit dem Rucksack unterwegs in ThailandHunderttausende junge Menschen machen sich jedes Jahr auf die ganz große Reise. Sie alle wollen einmal mit dem Rucksack ein richtiges Abenteuer erleben. Früher reisten so nur wenige Individualisten, heute bevölkern die Backpacker den gesamten Globus. Exotisch, preiswert und weit weg von zuhause: Thailand und Kambodscha gehören zu den Klassikern unter Rucksacktouristen.
- Die Backpacker: Mit dem Rucksack unterwegs in KambodschaIn Südostasien sind es fast immer dieselben Orte, die von den Rucksacktouristen auf- und heimgesucht werden. Ausgangspunkt für das vermeintliche Abenteuer: die Khao San Road in Bangkok. Schon Alex Garland beschrieb die Straße in seinem Kultroman "The Beach" einst als Epizentrum des Backpacker-Universums: Tuk Tuk fahren, Gleichgesinnte treffen, Party machen und die weitere Reise planen.
- Die Bärenretter von British Columbia - Warum Kanadas Tierschützer Jagdrechte kaufenBrian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Er begibt sich auf eine Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegebenen Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet mit Völkern zusammen, die an Kanadas Westküste siedeln.
- Die Eisfischer vom Chagan SeeBei Sonnenaufgang machen sie sich auf den Weg über den zugefrorenen See. Minus 24 Grad. Wir sind in der Provinz Jilin, im Nordosten Chinas. Nach einer Stunde erreichen die Männer ihr Ziel. Zhang Wen gibt hier auf dem Eis die Kommandos. Nur auf dem Chagan-See arbeiten Fischer noch mit einer über 1000 Jahre alten mongolischen Fangmethode. Ein paar Kilometer entfernt an Land liegt das Fischerdorf San Jia Zi. Durch die außergewöhnliche Fangmethode hatten die Menschen rund um den See auch im Winter immer zu essen. Und auch jetzt ernährt sie der Chagan-See: Touristen vor allem aus den Metropolen der Umgebung kommen, um den Fischern bei der Arbeit zuzuschauen und in den Restaurants des Ortes zu essen.
- Die Eissurfer von KamtschatkaEine kleine Gemeinde russischer Surfer in will die jungen Russen begeistern: nicht nur für das Surfen, sondern auch für einen freien Lebensstil. "Es ist ein Kampf mit dir selbst und mit der Natur", erklärt der 34-jährige Anton Morozow. Die Natur ist sensationell: Der Himmel stahlblau, der Ozean glasklar, und man blickt auf schneebedeckte Vulkane. Für Anton ist es der beste Kick seines Lebens.
- Die Grenze der Freundschaft: Deutschland, Frankreich und Corona"Europas Herz - die Großregion", ein Werbespruch. Berufspendler, Shopping- und Freizeitfans werden zu Grenzüberschreitungen aufgefordert, das macht die Stärke des saarländischen Grenzgebietes aus. "Labor für die Deutsch-französischen Beziehungen" - auch diese Eigenschaft wird gerne beschworen, denn zwischen dem Saarland und Lothringen sind die Grenzen kaum wahrnehmbar. An den blauen Europaschildern, die den Übergang von einem Land ins andere anzeigen, fährt man normalerweise achtlos vorbei. Dann kam Corona. Und mit dem Virus kam die Grenze zurück. Am 11. März 2020 stufte das Robert-Koch-Institut die französische Region Grand Est als Hochrisikogebiet ein. Zwei Tage später Polizeikontrollen. Ohne Vorwarnung, ohne Ankündigung. Viele Pendler standen plötzlich vor rot-weißen Plastikbarrieren, die sichtbar machten, was jahrzehntelang kaum noch wahrnehmbar war: Die Grenze.
- Die Grenze der Freundschaft - Wie ein Virus unseren Kontinent verändertWieder einmal stehen Europa Schicksalstage mit ungewissem Ausgang bevor: Wird es einen Handelsvertag mit Großbritannien geben? Oder gibt es einen harten, chaotischen Brexit? Kann das Wiederaufbau-Programm der EU nach der Corona-Krise an den Start gehen? Oder werden Ungarn und Polen es mit ihrem Veto blockieren? Oder wird die EU gestärkt und geeint aus dem Konflikt um das Rechtsstaatlichkeitsprinzip hervorgehen? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der phoenix-Themenwoche "Europa im Umbruch" von Montag, 14. Dezember bis Freitag, 18. Dezember 2020. phoenix blickt zurück auf ein ereignisreiches Europa-Jahr und schaut voraus auf Europa in 2021. Mit aktueller Live-Berichterstattung, täglichen Gesprächssendungen und vertiefenden Dokumentationen fühlt phoenix eine Woche lang Europa den Puls. Wie lautet die Diagnose? Schalten Sie ein zur phoenix-Themenwoche "Europa im Umbruch"!
- Die Insel der tapferen Frauen - Kihnu in EstlandDie Insel Kihnu in Estland: kein Arzt, keine Polizei, keine Kriminalität, keine Straßenlaternen, keine Ampeln. Die UNESCO hat Kihnu auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt. Denn gelebt wird nach alten Traditionen. Und dazu gehört: Im Alltag haben nicht die Männer sondern die Frauen das Sagen. Denn die Männer sind Fischer und meistens nicht zu Hause.
- Die Kinderjockeys von SumbaSyahrul und Syahril sind Zwillinge, neun Jahre alt. Schon ihr halbes Leben lang reiten sie um die Wette. Sie leben auf der indonesischen Insel Sumba. Die Menschen hier sind seit jeher verrückt nach Pferden, und nach Wetten. Fast jede Familie besitzt ein Pferd, jedes Kind kann reiten. Die jüngsten Jockeys sind gerade vier, denn je kleiner und leichter die Jockeys, umso schneller die Pferde.
- Die letzten Leuchtturmwärter FrankreichsBenoit Jenouvrier und Thomas Dalisson haben einen ungewöhnlichen Job: Sie sind die letzten Leuchtturmwärter Frankreichs. Wenn die Flut kommt, sind sie im Phare de Cordouan in der Mündung der Gironde im Südwesten Frankreichs gefangen. Die Tür steht dann unter Wasser, der Leuchtturm ist von der Außenwelt abgeschnitten. Handynetz gibt es kaum. Sechs Leuchtturmwärter wechseln sich bei der Arbeit ab.
- Die Macht der Hoffnung - Was von Desmond Tutu bleibtAm 26. Dezember 2021 starb die letzte der Freiheitskampf-Legenden Südafrikas, Erzbischof Desmond Tutu. Er wird zitiert mit den folgenden Worten: "Sich für die Hoffnung zu entscheiden ist, sich wie mit festem Schritt gegen den heulenden Wind zu stemmen, im Wissen, dass der Sturm vorübergehen wird. Verzweiflung lässt uns nach innen wenden. Hoffnung schickt uns in die Arme anderer Menschen." Dafür stand "The Arch", wie er in Südafrika liebevoll genannt wurde, wie kein anderer. Er war ein Heiler im besten Sinne des Wortes. Geboren in Klerksdorp bei Johannesburg wollte der junge Tutu zunächst Lehrer werden, wandte sich aber bald der Anglikanischen Kirche zu, war zuletzt Erzbischof von Kapstadt. Ein furchtloser Kämpfer gegen das Unrechtsregime der Apartheid, enger Freund von Nelson Mandela, Vorsitzender der Wahrheits- und Versöhnungskommission Südafrikas. Ein mitfühlender Mensch, aber auch kritisch im Umgang mit den Machthabern des Landes nach dem Ende der Apartheid. Weggefährten erinnern sich an ihn: sein langjähriger Sekretär John Allen, Mary Burton von der Bürgerrechtsbewegung "Black Sash" und Sello Hatang, Leiter der Nelson-Mandela-Stiftung. Sie alle eint dies: was von Desmond Tutu bleibt, ist Hoffnung. Hoffnung für diese Welt.
- Die Mafia sind wirDie Zeiten, in denen die sizilianische Hauptstadt Palermo Schauplatz blutiger Bandenkriege war, sind vorbei. Trotzdem beschäftigt das Phänomen Mafia auch heute Italien. Im Mai 2017 gedachten die Spitzen des Staates in einer großangelegten Feier in Palermo des wohl berühmt-berüchtigtsten Mafiamordes, des Attentats auf den Untersuchungsrichter und Mafia-Jäger Giovanni Falcone vor 25 Jahren.
- Die Mauern von Marseille - Eine Stadt schottet sich abAus Angst vor Kriminalität errichten die Bürger von Marseille ihre eigenen Barrikaden. Privatmauern trennen reichere Viertel von ärmeren. Und die Stadt schaut hilflos zu.
- Die Meisterin des TattoosDie 93-jährige Whang Od hat ihr ganzes Leben lang Krieger und Kopfjäger in den philippinischen Bergen tätowiert. Die Meisterin ist die letzte Überlebende einer ganz besonderen Kunst, denn sie arbeitet mit einem Dorn des Orangenbaums, Holzkohle, Wasser und einem Spritzer Zuckerrohrsaft. Junge Leute aus aller Welt pilgern in das abgelegene Dorf Buscalan, der Weg führt durch den Dschungel.
- Die Narben von Utoya: Das norwegische TraumaAm 22. Juli 2011 erlebte Norwegen einen blutigen Anschlag: Anders Behring Breivik zündete eine Bombe im Osloer Regierungsviertel, dann wütete er auf der Insel Utøya. 77 Menschen starben.
- Die Osterinsel - Kampf ums ParadiesDie Osterinsel in Chile öffnet nach zweieinhalb Jahren Isolation wieder für Touristen. Die Corona-Pandemie hat die Tourismusbranche stark getroffen, mit nur einem Drittel der Hotels, die überlebt haben. Viele Einwohner sind auf das Festland ausgewandert. Während der Isolation entstanden jedoch Kooperativen, die Fisch und Gemüse günstig verteilten, und der Tauschhandel erlebte eine Wiederbelebung.
- Die Osterinsel - Polynesisches Erbe der Rapa NuiKaum ein anderer Ort auf Erden liegt so abgeschieden wie die Osterinsel. Mitten im Südpazifik, fünf Flugstunden von Chile entfernt. Bekannt ist die Insel für die 900 Moai: Kolossale Steinfiguren mit übergroßen Köpfen, manche über 1000 Jahre alt. Kannibalismus, Kriege, Sklaverei und von Seefahrern eingeschleppte Krankheiten führten dazu, dass 1877 nur noch 111 Einwohner auf der Insel übrig waren.
- Die Rentiere der SamiDie Sami sind ein kleines Volk im Fjäll, tief in Schweden. Schon seit ewigen Zeiten leben sie zusammen mit Rentieren. Diese Tradition ist bis heute bewahrt geblieben und steht noch immer für das freie Leben in der Natur. In den ersten Dezembertagen werden die Tiere, die zur Schlachtung freigegeben werden, aussortiert. Der Rest wird wieder in die freie Wildnis entlassen. Reporter Clas Oliver Richter besuchte die Sami und begleitete ihren Alltag mit den Rentieren.
- Die Schöne an der Donau: Boomtown BratislavaAus Bratislava, dem einstigen Aschenputtel im Schatten von Wien und Budapest, ist in den letzten Jahrzenten eine Metropole gewachsen. Ein Vierteljahrhundert nach der Wende gehört Bratislava zu den reichsten Regionen Europas und befindet sich dennoch in einem der ärmsten Länder der EU. Jürgen Osterhage zeigt auf seiner Reise, was sich 26 Jahre nach Ende des Kommunismus dort verändert hat.
- Die Schweiz: Mittendrin und doch für sichGrace Kelly, Romy Schneider, Audrey Hepburn - sie sind die großen Stars der Filmgeschichte. Von Millionen verehrt, bis heute. Doch ist da alles Gold, was glänzt? Wie war ihr Leben wirklich?
- Die Seelensammler von Bangkok: Auf Leben und Tod für ein gutes KarmaThailand ist ein gefährliches Pflaster – gerade im Straßenverkehr. In kaum einem anderen Land ist die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, so groß wie hier. In der Millionenmetropole Bangkok kracht es ständig. Rund neun Millionen Menschen leben hier, und genauso viele Autos und Motorräder drängeln sich durch die Straßen. Die einzige Hoffnung für Unfallopfer sind die Seelensammler. Freiwillige Helfer, die sich ohne Bezahlung die Nächte um die Ohren schlagen, um Leben zu retten.
- Die Stimme des Berges - Felsstürze in den Alpenphoenix dok.thema: Geschichte der Menschheit
- Die Überlebenskämpfer: Boxen in West VirginiaWest Virginia gehört zu den ärmsten US-Bundesstaaten. Seitdem viele Kohleminen geschlossen wurden, ist die Arbeitslosigkeit hoch. Zudem gibt es viele Drogenabhängige. Im Rest des Landes werden die Bewohner West Virginias oft als "Hillbillies" ("Hinterwäldler") verspottet. Doch einmal im Jahr bietet sich für viele Männer dort die Gelegenheit, sich ihren Stolz zurückzuholen und für ein besseres Leben zu kämpfen - im Boxring. Bis zu 2000 Zuschauer sind dabei, wenn die Kämpfer beim Jedermann-Turnier in den Ring steigen. Einzige Voraussetzung: Man darf nicht mehr als fünf Amateur-Kämpfe absolviert haben. Neben Ruhm in der Region winken bis zu 2500 Dollar Preisgeld, viel Geld in diesem Teil Amerikas. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard hat einen Kohle-Kumpel begleitet, der um Anerkennung kämpft. Außerdem hat er Zwillingsbrüder getroffen, die sich als Tellerwäscher durchschlagen und für den Traum von einer Profi-Karriere sogar gegeneinander in den Ring steigen - und dabei ihre Gesundheit riskieren.
- Die Wiege der Düfte - Jasminernte im ägyptischen NildeltaDer ägyptische Jasmin gehört zu den teuersten Düften der Welt, viele der weltbekannten Parfumhäuser in den USA oder Frankreich verwenden das betörend-kräftige, fruchtige Aroma für ihre Kreationen. Wenn die Sonne untergeht über dem Nil, öffnen sich langsam, wie in Zeitlupe, ihre Blütenblätter. Tausendfach, Millionenfach. Ein nasenbetäubender Duft wölbt sich über den Plantagen, wenn die Königin der Blumen sich in alle Winde verströmt. Wohl kaum ein anderer Produzent gibt sich so viel Mühe bei der Gewinnung des exquisiten Blütenduftes wie der Ägypter Hussein Fakhry. Auf seinem saftig-grünen Farmgelände im Herzen des Nildeltas pflücken Hunderte von emsigen Händen die winzigen, weißen Blüten - von Mitternacht bis zum Morgengrauen. Denn der Jasmin - der von Motten bestäubt wird, statt von Bienen - duftet nachts besonders stark. Unfassbare 3,3 Tonnen Blüten müssen geerntet werden, um einen Fünf-Liter-Behälter voller "Jasmin absolue" zu erhalten, Marktwert: 22.000 Euro.
- Dominica - Helfen im UrlaubÜber ein Jahr ist es her, dass der Hurrikan "Maria" die Karibik-Insel Dominica verwüstete. Jetzt werden Gäste gesucht, die beim Aufbau mit anpacken. Aus eigener Kraft schafft es der Inselstaat nicht. Urlaub einmal anders. Würde Christoph Kolumbus in die Karibik zurückkehren, die Insel Dominica würde er wiedererkennen, weil sie so ursprünglich geblieben ist und auf Ökotourismus setzt.
- Doppelpass in dünner Luft - Frauenfußball in PeruGloria Bara muss alle drei Lagen ihres traditionellen Rocks mit beiden Armen anheben, um mit dem alten Lederball zu dribbeln. Über Grasnarben und Löcher hinweg rennt die Quechua-Frau in der dünnen Höhenluft von Perus Anden. Immer dem Ball hinterher. Jeden Donnerstag wird gegen die Nachbardörfer gespielt. Die Reportage wirft einen Blick in die exotische Welt des peruanischen Frauenfußballs.
- Dubai: das andere ArabienIm Scheichtum am Persischen Golf steht mit dem Burj al Khalifa das höchste Gebäude der Welt, es gibt dort das mit sieben Sternen luxuriöseste Hotel der Welt und auch das größte Einkaufszentrum. Dubai hat im vergangenen Jahr fast zehn Millionen Touristen aus aller Welt angelockt - in fünf Jahren sollen es 15 Millionen sein. Dafür wird auf der größten Baustelle der Welt rund um die Uhr gebaut.
- Dünnes Eis - Wenn es in Lappland zu warm wirdSeitdem die Winter wärmer werden, ändert sich alles in Lappland. Tilmann Bünz war im schwedischen Teil Lapplands unterwegs und hat drei Frauen getroffen, die sich gegen das Drama des kippenden Klimas stemmen.
- Ein Land, viele Welten - Wie tickt unser Nachbar Polen?Im Corona-Alltag sind unsere Nachbarn ausgesprochen kreativ - und solidarisch: Influencerinnen verbringen ihre Zeit statt mit Modetipps im Internet mit kostenlosen Essensauslieferungen für Senioren. Und Polens Homosexuelle, oft angefeindet im Land, helfen auf ihre Art gegen die Auswirkungen von Covid-19. Doch das Land ist politisch zutiefst gespalten - daran ändert auch die Pandemie nichts. Die nationalkonservative PiS-Regierung hat längst Medien und Justiz im Griff. Polen - ein konservatives Land und doch noch viel mehr: mal schräg, mal witzig und oft sehr kreativ.
- Ein Wald für Generationen oder der Traum vom Öl - Lateinamerikas weiter Weg in eine nachhaltige ZukunftAbholzung, Armut und Klimawandel sind in Panama ein Teufelskreis. Zwei Unternehmer setzen dem den "Generationenwald" entgegen: Sie forsten auf - und schaffen damit ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Armien und Eke haben den "Generation Forest" gegründet, eine Genossenschaft mit Sitz in Hamburg. Wer einen Anteil für knapp 1400 Euro kauft, kann 500 Quadratmeter Tropenwald aufforsten und damit etwas gegen den Klimawandel tun.
- Erdogans Kampf gegen die Kurden - Unterwegs mit deutschen Helfern in NordsyrienWährend das ARD-Team ein völlig zerstörtes Haus in Nordsyrien betritt, sind am Himmel Drohnen zu hören. Kurdische Bewohner berichten, sie würden permanent von der Türkei aus bombardiert und beschossen, selbst ihre Wasser- und Umspannwerke und ein Staudamm seien Ziele der türkischen Angriffe. Sind das kurdische Propagandamärchen oder gibt es dafür Beweise? Die Doku untersucht die Vorwürfe vor Ort. Während das ARD-Team ein völlig zerstörtes Haus in Nordsyrien betritt, sind am Himmel Drohnen zu hören. Eine neunköpfige kurdische Familie wurde hier Mitte März durch eine Drohne getötet. Die Angehörigen behaupten, es sei eine Kampfdrohne aus der Türkei gewesen. ARD-Korrespondent Matthias Ebert will herausfinden, ob das stimmt, und sucht nach Spuren. Er begleitet den deutschen Arzt Michael Wilk durch Nordostsyrien und erlebt immer wieder Drohnenangriffe und Beschuss durch Milizen. Ziel der Angriffe seien Wasser-, Umspannwerke und sogar ein Staudamm der ölreichen Region, sagen Beobachter. Die Kurden glauben, dass hinter den Angriffen das NATO-Mitgliedsland Türkei steckt. Sind das kurdische Propagandamärchen oder gibt es dafür Beweise? Die Doku untersucht die Vorwürfe vor Ort. Was Erdogans Kampf gegen die Kurden für Deutschland und Europa bedeuten könnte, will der Film analysieren: Was geschieht, wenn die Islamisten wieder die Oberhand gewinnen? Und wie könnte Deutschland das verhindern?
- Eritrea - Zwischen Abschottung und AufbruchKaum ein Land auf der Welt ist so abgeschottet wie Eritrea. Das Land am Horn von Afrika wird autoritär regiert. Es gibt kaum Zugang zum Internet oder zu Social Media. Vor allem die Hauptstadt ist noch stark von der italienischen Kolonialzeit geprägt und UNESCO-Weltkulturerbe. Mancherorts scheint die Zeit stehen geblieben, wie zum Beispiel in der Bowlingbahn in Asmara. Sie ist fast 100 Jahre alt und nur einmal renoviert worden.
- Estland - Zwischen Ostsee und Russland
- Europa Nord Nord OstSeit mehr als 20 Jahren berichtet das ARD-Studio in Stockholm aus Nordeuropa und dem Baltikum. Das Berichtsgebiet ist das größte der ARD in Europa. Vor allem Reportagen aus Skandinavien finden immer wieder großes Interesse; Dänemark, Norwegen und Schweden fasziniert viele ZuschauerInnen in Deutschland weiterhin. Und die Landschaften beeindrucken sowohl im Sommer als auch im Winter.
- Europas letzte Sherpas - Starke Männer in der Hohen TatraWenn es Frühjahr wird in der Hohen Tatra, dann beginnt die Zeit der starken Männer. Mit ihren altmodischen Holzkraxen versorgen dutzende Träger hochbepackt die einsamen Berghütten, die mit keiner Seilbahn erreicht werden können, die letzten Sherpas in Europa im kleinsten Hochgebirge der Welt. Der Korrespondent Jürgen Osterhage war zu Besuch bei den Menschen in dieser uralten Kulturlandschaft.
- Flanieren mit Nostalgie - Die Passagen von ParisShopping Malls gab es in Paris schon Anfang des 19 Jahrhunderts. Damals hießen sie natürlich noch nicht so, sondern ganz simpel "Passages" oder "Galeries". Diese überdachten Straßen entsprangen einer einfachen wie einleuchtenden Idee: das Bürgertum vor Regengüssen, Matsch und Pferdekutschen zu bewahren und ihm so das Flanieren zu erleichtern. Jede einzelne war ein architektonisches Wunderwerk.
- Fluch des Pazifik: Zwischen Klimawandel und atomarem ErbeDie Menschen auf den Marshall-Inseln lebten lange am, mit und vom Wasser. Jetzt kämpfen sie gegen das Wasser. Der steigende Meeresspiegel bedroht die Menschen doppelt: Strände erodieren, die Häuser sind in Gefahr - und der Beton-Sarkophag, der die strahlende Hinterlassenschaft der Amerikaner in Schach halten soll, ist undicht. Der Klimawandel führt auf den Marshalls auch zu längeren Dürren.
- Frankreich - Aufbruch oder Abschwung?
- Frankreich - Zwischen Vogesen und VersaillesParis gilt als kulturelle Hauptstadt des Landes. Voller Bildungsangebote, Museen, Konzerte, Theater und Kinos. In den kleinen abgelegenen Dörfern der französischen Provinz sieht das anders aus. Wenn überhaupt, gibt es hier oft nur noch eine Bar und einen Bäcker. Gerade deshalb rollen durchs Tal der Loire regelmäßig drei Cinemobile. Trucks, die sich mit wenigen Handgriffen in ein vollausgestattetes Kino verwandeln. Kultur auf Rädern für Menschen, für die der Aufwand, ins Auto zu steigen, um Kultur zu erleben, sonst zu groß wäre.
- Frauen bewegen den Balkan
- Frauenpower in den Anden - Indigene erobern die Männerwelt15 Kilo Gepäck lasten auf den Schultern der Indigenen Marleni Huilca, während sie den kleinen, gewundenen Pfad auf 4.550 Meter Höhe klettert. Die 32-Jährige ist eine der ersten weiblichen Trägerinnen am weltbekannten peruanischen Wanderweg "Inka-Trail", der über drei Tage zur Welterbe-Stätte Machu Picchu führt.
- Freiheit ist der große Kick - Afghanistans Fußballerinnen in AustralienAfghanistans inoffizielles Frauen-Nationalteam schießt, trifft und gewinnt. Für die Afghaninnen ist das hier in Melbourne ein Heimspiel, denn sie leben jetzt in der australischen Metropole, die zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt. Korrespondent Normen Odenthal hat sie begleitet und zeigt, wie das Team ankommt in der neuen Heimat. "Melbourne Victory", der größte Club des Landes, hat dabei geholfen, eine Lizenz für die unterste Liga zu bekommen. Fernab der Heimat spielen die Fußballerinnen für ein Land, das nicht mehr ihres sein darf.
- Friedhof der Unbekannten - Wie Tunesien mit den Folgen von Europas Flüchtlingspolitik kämpftDie kleine Stadt Zarsis in Süd-Tunesien hat ein Problem. Ihr Bürgermeister bringt es so auf den Punkt: "Die Europäer haben ihre Flüchtlingspolitik neuerdings geändert, und seit sie das getan haben, haben wir hier deutlich mehr Leichen", sagt Maki Larayad. Die Strömung im Mittelmeer ist so, dass Viele und Vieles, was sich von Libyen nach Europa aufmacht und es nicht schafft, weiter westlich in Zarsis angeschwemmt wird. Im Juli 2019 sind das 74 Leichen. Die Stadt ist nicht dafür gerüstet. Es gibt keine Spezialfahrzeuge für den Transport und kein ausgebildetes Personal. Zarsis zählt die Leichen und begräbt sie. Identifizieren kann die Stadt sie nicht. Der Bürgermeister beschwert sich, dass er keine Hilfe und keine Gelder für die Bewältigung des Problems bekomme. Zarsis stellt sich darauf ein, dass weiterhin tote Flüchtlinge hier eintreffen werden: die Stadt baut eigens für sie einen Friedhof. Es wird ein großer Friedhof.
- Für immer Afrika: Auswanderer vom Okavango-Delta bis nach KapstadtViele Deutsche haben ihren Traum vom Auswandern wahr gemacht. Manche mit einem konkreten Plan, andere hat die Liebe ins Ausland verschlagen. Der Korrespondent Timm Kröger hat immer wieder deutsche Auswanderer getroffen und einige von ihnen filmisch porträtiert: die fliegende Buschärztin in Botswana, den deutschen DJ in Johannesburg, den Bio-Bauern in Simbabwe, die Surferfreaks in Kapstadt.
- Geschichten aus ThailandBangkok - Stadt der Staus und der Sirenen. Acht bis zehn Millionen Menschen leben hier. Die Straßen - ein einziges Chaos. Philipp Abresch und sein Team sind unterwegs in Thailands Hauptstadt - in einer Zeit des Umbruchs: Militärregierung, Abschied vom alten König, Amtseinführung eines neuen Monarchen. All das ist die Begleitmusik für eine Reise ins Innenleben der Hauptstadt.
- Gipfel der Eitelkeiten: Selfie-Manie am Mont BlancDer Berg ruft; und es antworten immer mehr Menschen, die es eher nicht tun sollten. Die Aussicht treibt sie an, die Aussicht auf das Selfie mit die Aussicht. Am Mont Blanc spielen sich inzwischen immer mehr absurde und gefährliche Szenen ab. Ein Brite hat kürzlich eine Rudermaschine hinaufgeschleppt und dann unterhalb des Gipfels stehen gelassen. Andere haben ein aufblasbares Sprudelbecken, ihre Kinder oder Hunde mit auf den höchsten Berg Europas nehmen wollen. Dabei gilt der Aufstieg auf den Mont Blanc als eine der tödlichsten Routen. Jedes Jahr gibt es im Schnitt 80 Rettungseinsätze. Bergführer beobachten, dass der Wunsch nach dem spektakulären Foto für die sozialen Netze immer mehr Menschen in Höhen treibt, in denen sie eigentlich nichts zu suchen hätten. Der Bürgermeister von Saint-Gervais, durch dessen Gebiet die Hauptroute auf den Mont Blanc verläuft, schlägt nun Alarm. Er fordert, dass der Gipfel erfahrenen Bergsteiger vorbehalten sein solle. Seit vergangenem Sommer muss jeder, der hinauf möchte, eine Reservierung in einer Hütte nachweisen. Eine Weiße Brigade soll dies kontrollieren und zugleich versuchen, allzu naive Bergsteiger zur Umkehr zu bewegen. Thomas Walde und sein Team hat die weiße Brigade dabei begleitet – und hat unter anderem eine Gruppe von Russen getroffen, deren Vorbereitung darin bestand, eine Weile das Rauchen und Trinken aufzugeben. Sie mussten erschöpft und höhenkrank kehrtmachen.
- Gott - Ehre - Vaterland - Polens Nationalisten marschieren aufGott - Ehre - Vaterland" ist ihr Dreiklang. Polens Nationalisten werden lauter, ihre Bewegung größer. Mit Stolz auf ihre Heimat und mit Vorurteilen gegenüber Migranten, Homosexuellen und Ungläubigen marschieren sie auf. Die Allpolnische Jugend ist eine der nationalistischen Vereinigungen Polens. Junge Leute zwischen 15 und 30 Jahre alt, die meisten sind Studenten.
- Grenzerfahrungen - Deutschland und Dänemark im Corona-ModusVor genau 100 Jahren stimmte die Bevölkerung in Schleswig ab, welcher Teil dänisch und welcher Teil deutsch werden sollte. In den vergangenen Jahrzehnten galt diese Grenze als Symbol für Offenheit und Miteinander. Noch im September 2019 lobte die dänische Königin Margrethe sie bei einem Besuch in Schleswig-Holstein als Vorbild für die ganze Welt. Große Feiern waren geplant, Königin und Bundespräsident wollten den Geburtstag gebührend würdigen. Doch wegen Corona fiel alles aus.
- 29.03.2019 Hass und Hetze in PolenDen Abend des 13. Januars 2019 wird kein Pole so schnell vergessen. Auf offener Bühne bei einer friedlichen Spendengala wird in Danzig Bürgermeister Pawel Adamowicz niedergestochen, er stirbt einen Tag später. Der Täter: ein vorbestrafter, wohl geistig verwirrter, Mann. Doch sein Motiv: Hass. Noch auf der Bühne ruft er der Zuschauermenge zu, die Partei Bürgerplattform, zu der Adamowicz früher gehörte, habe ihn unschuldig ins Gefängnis gebracht. Der Bürgermeister war in sozialen Medien vielfach beleidigt und bedroht worden. Was ist los mit der polnischen Gesellschaft, warum ist die Gesellschaft so gespalten, der Hass zwischen liberalen und rechtkonservativen politischen Lagern so groß?Phoenix, 29.03.2019
- Heimliche Helden des Mauerfalls Die friedliche Revolution im Herbst 1989 hat unbekannte Helden hervorgebracht: Ohne die Besonnenheit von Arpad Bella in Ungarn, die Entschlossenheit von Ginta Petra in Riga und den Mut von Siegbert Schefke in Leipzig wäre vieles nicht so glatt gegangen. Tilmann Bünz macht sich auf die Suche nach den heimlichen Helden, die bewusst oder unbewusst für das Ende der Teilung Europas gesorgt haben.
- Hochzeit auf PolnischGrzegorz und Zosia wollen heiraten. Es soll ein ganz besonderes Fest werden, obwohl das Geld knapp ist. Die ARD-Korrespondentin Griet von Petersdorff begleitet sie auf dem Weg zur Traumhochzeit.
- Hochzeit mit Hindernissen - Wie junge Polen um ihr Glück kämpfenGrzegorz und Zosia wollen heiraten. Das Problem ist nur: Sie haben kein Geld und sind eigenwillig. Freunde und Familie sollen helfen. Obwohl es alle finanziell nicht leicht haben, und mit zerplatzten Träumen zu kämpfen haben, sind sie entschieden: Es soll ein ganz besonderes Fest werden. Die ARD-Korrespondentin Griet von Petersdorff begleitet sie auf dem Weg zur Traumhochzeit.
- Hoffnung im Hochhausghetto - Marseilles Kampf gegen Drogen und GewaltEs sind Reviere mit eigenen Gesetzen: Barrieren blockieren den Zugang zu den Hochhaussiedlungen im Norden von Marseille. Dealer und Drogenbosse haben hier das Sagen. Armut und oft auch Angst bestimmen den Alltag der Bewohner. Doch die beginnen, sich aus dem Bann der Drogenbanden zu befreien, wollen ihre Viertel zurück. Einer von ihnen ist der 18-jährige Amine. Sein Bruder starb im Drogenkrieg. Seitdem kämpft Amine mit seinem Verein "Conscience" für bessere Lebensbedingungen in den armen Stadtteilen.
- Hongkong: Tor zu ChinaSeitdem die Chinesen 1997 Hongkong von den Briten zurück erhielten, fürchten viele um die besondere, freie Atmosphäre. Das schwimmende Wahrzeichen Hongkongs ist die Dschunke. Ah Sin kann sie als letzter noch bauen und erlebt die pulsierende Metropole vom Wasser aus. Michael Tsang, einst in der Finanzbranche tätig, gibt jetzt mit seiner Hong Kong Tour Einblicke in die Geschichte der Stadt.
- Hyänen, Heiler, Heavy Metal: Begegnungen in AfrikaDer Korrespondent Thomas Denzel hat fünf Jahre lang einen Teil der Welt erlebt, der für viele vor allem für atemberaubende Landschaften und wilde Tiere steht. Doch insbesondere Südafrika ist auch ein Land, dessen wirtschaftliche und politische Entwicklung stellvertretend für die Zukunftschancen des gesamten Kontinents steht. Denzel blickt zurück auf Momente, die ihn besonders beeindruckt haben.
- Ideen gegen den Untergang - Die Niederländer trotzen dem Klimawandel
- 16.06.2019 Im Herzen Afrikas - Auswanderern auf der SpurBernhard Walther hat die Liebe nach Namibia gebracht. Zusammen mit seiner Frau Marita baut und vertreibt er in Windhoek E-Bikes, made in Africa - for Africa. Sie sind besonders robust und werden mittlerweile auch auf einigen Lodges eingesetzt, so können die Touristen den Busch ohne das lästige Brummen der Dieselmotoren erkunden. Die Idee dahinter: eine preisgünstige Alternative zu klassischen Fahrzeugen, die für viele auch leichter zu erwerben ist. Bernhard baut nämlich nicht nur neue Räder, er rüstet auch alte um. Die Dokumentation "Im Herzen Afrika - Auswanderern auf der Spur" begleitet Menschen, die Deutschland verlassen haben, um ein neues Leben in Afrika zu beginnen. So wie auch Rainer Schimpf. Zusammen mit seiner Frau Silke bietet er in Port Elizabeth, Südafrika, Bootstouren zur Beobachtung von Walen, Delfinen, Haien und anderen Meerestieren an. Jonas Schumacher kam aus einem ganz anderen Grund. Noch zu Schulzeiten führte ihn eine Reise mit dem Schulchor nach Südafrika, unter anderem auch ins Walmer Township in Port Elizabeth. Er war begeistert von der Energie der Menschen, obwohl sie unter so schwierigen Bedingungen leben. Später ging er selbst – zunächst für den Zivildienst - nach Südafrika. Mittlerweile hat er den Verein Masifunde gegründet und in eben jenem Township ein Bildungs- und Jugendzentrum aufgebaut, um den benachteiligten Kindern, die oft in Wellblechhütten leben, einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen.Phoenix, 16.06.2019
- Im Land der Finsternis - Südafrika und seine EnergiewendeDer Strom fällt aus in Südafrika, stundenlang und landesweit, fast jeden Tag. Es sind geplante Stromabschaltungen des staatlichen Energie-Konzerns Eskom. Manchmal sind es nur zwei Stunden pro Tag, an denen jeder Südafrikaner und jede Südafrikanerin ohne Strom sind, manchmal sind es aber auch täglich zwölf Stunden. Auch Unternehmen sind betroffen, einschließlich die für das Land so wichtigen Bergbau-Industrie. Südafrikas Wirtschaft, die größte Volkswirtschaft des Kontinents, rutscht auf einen Abgrund zu. Eskom sieht sich gezwungen, den Strom ständig abzuschalten, die Kapazitäten, ihn herzustellen, reichen nicht aus. Marode Infrastruktur, massive Korruption und Sabotage sind die Gründe. Und umwelt- und gesundheitsschädlich ist die südafrikanische Strom-Produktion auch. Neunzig Prozent seines Stroms bezieht das Land von Kohlekraftwerken. Seit einigen Jahren wird von einer Energiewende gesprochen, hin zu erneuerbaren Energien, aber sie kommt nur schleppend voran. Dabei hat das Land genügend Sonne und genügend Wind, um auf erneuerbare Energien umzustellen. ARD-Korrespondent Richard Klug aus dem Studio Johannesburg zeigt ein einst hoffnungsvolles Südafrika, das jetzt zum Land der Finsternis zu werden droht.
- Im Luxuszug durch den Süden AfrikasEs klingt wie ein Traum: In einem Luxuszug einmal quer durch das südliche Afrika reisen. Der Rovoszug macht es möglich. Die Waggons sind im Stil der Kolonialzeit restauriert, das fahrende Hotel wirbt mit 5-Sterne-Standard. Fast 6.000 Kilometer lang geht die Reise von Dar es Salaam in Tansania bis nach Kapstadt in Südafrika. ZDF-Korrespondent Timm Kröger und das Team aus dem ZDF-Studio Johannesburg haben die Reisegesellschaft von Lusaka, der Hauptstadt Sambias, bis nach Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas, begleitet.
- 21.03.2019 Im Namen Gottes - Frauen gegen Missbrauch in der KircheDer Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche hat hohe Wellen geschlagen. Um ihn aufzuarbeiten, wurde eine Studie in Auftrag gegeben, das eine oder andere kirchenrechtliche Verfahren eingeleitet und mit dem Trierer Bischof Ackermann ein Missbrauchsbeauftragter installiert. Sogar Papst Franziskus hat inzwischen reagiert und höchste kirchliche Würdenträger zu einer Konferenz nach Rom geladen. Doch reicht das? Nein! Sagen zwei engagierte Frauen, die für mehr Aufklärung kämpfen. Jutta Lehnert, Pastoralreferentin in Koblenz, findet, die Kirche nehme das Evangelium nicht ernst.Phoenix, 21.03.2019
- Immer wie am ersten Tag - Ein Demenzbauernhof in der SchweizAuf Hof Obergrüt in der Schweiz sind Menschen mit Demenz willkommen. Dort arbeiten sie unter Anleitung der Bäuerin Luzia Hafner auf dem Bauernhof mit. Sie genießen den familiären Anschluss und können sich selbständig im Haus und im Garten bewegen. Wichtig ist, hier erfahren sie Anerkennung und Wertschätzung.
- In tödlicher Mission - Ökoaktivisten gegen die UmweltmafiaDie Nichtregierungsorganisation "Global witness" berichtet, dass allein im Jahr 2020 227 Umweltaktivisten ermordet wurden. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Auch Indigene, die gegen illegale Landnahme kämpfen und Journalisten, die über Umweltvergehen berichten, sind bedroht.
- Ins kalte Herz Rumäniens - Winterreise durch TranssilvanienIn das sagenumwobene Land Transsilvanien geht die Reise von ARD-Korrespondent Till Rüger. Er begegnet dort einem hundebegeisterten Priester, dem rumänischen Snowboardchampion Laurnetiu Stan und wandelt auf den Pfaden von Graf Vlad Tepes, dem historischen Vorbild für die vom irischen Romanautor Bram Stoker erfundene Figur des blutsaugenden Vampirs Graf Dracula. Wer Transsilvanien hört, der denkt stets an Vampire oder Werwölfe - doch wie ist Transsilvanien wirklich? Einen echten Grafen, nämlich Graf Tibor Kálnoky, trifft Till Rüger in dessen altem Jagdschloss in Miclosoara. Die Familie Kálnoky lebt seit Generationen in Transsilvanien und restauriert inzwischen alte Schlösser und Bauernhöfe. Graf Kálnoky gibt dem ARD-Team auch einen exklusiven Einblick in das rumänische Urlaubsdomizil des britischen Thronfolgers Prinz Charles, der jedes Jahr drei Wochen in Transsilvanien verbringt.
- Inside Goldjäger - Illegales Schürfen in SüdamerikaZwischen den illegalen Goldgräbern, die die Naturschutzgebiete im Amazonasbecken plündern, und den indigenen Ureinwohnern, die die Natur und ihre Heimat verteidigen, tobt ein erbitterter Existenzkampf.
- Iran bittersüß - Reise durch ein Land der WidersprücheDer Iran: Reichtum und westlicher Lebensstil in Teheran, Armut am Persischen Golf. Rockmusik und Koranschulen in der heiligen Stadt Maschhad. Vier Wochen reiste Korrespondent Jörg Brase durch ein Land voller Widersprüche und zeigt Menschen, die ihr Land lieben und doch mit ihm hadern. Viele haben sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet, der durch Sanktionen der USA bedroht ist.
- Irland ganz andersSeit Michael Higgins das erste Mal zum Präsidenten Irlands gewählt wurde, ist sein Land kaum mehr wiederzuerkennen. Die Iren setzten in einem Referendum 2015 die Ehe für alle durch und beschlossen im Mai 2018, das strikte Abtreibungsverbot zu reformieren. Sie emanzipieren sich von der langen und autoritären Herrschaft der Kirche. Doch nicht alles ist rosa auf der Grünen Insel. Der Brexit wird kein anderes europäisches Land härter treffen als die Iren, noch immer kämpfen sie mit den Folgen der Finanzkrise, die Kluft zwischen arm und reich ist massiv gewachsen. Und die Aufarbeitung der kirchlichen Missbrauchsskandale wird noch lange dauern und viel Leid zutage fördern. Vor der Präsidentschaftswahl am 26. Oktober 2018 schauen ZDF-Korrespondentin Diana Zimmermann und das Team aus dem Studio London auf Irland.
- Ist Europa noch zu retten? Eine Reise zu den Schicksalsorten der EUDie Begeisterung für die Vision Europa ist genervtem Ärger darüber gewichen, dass in Osteuropa scheinbar mehr Probleme unter den Teppich gekehrt als gelöst werden. Und der Resignation darüber, dass sich beim Brexit-Drama auch nach über drei Jahren noch kein Schlussakt abzeichnet. Dabei wäre jetzt zwischen China und den USA, zwischen dem Erstarken der Despoten und der Bedrohung der Freiheit ein kraftvolles, demokratisches Europa nötiger denn je. Im mein ausland spezial "Ist Europa noch zu retten?" reisen die Korrespondent*innen des ZDF-Studios Brüssel in all jene Städte, in denen wichtige EU-Verträge unterzeichnet wurden. Anne Gellinek, Stefan Leifert und Ina D'hondt ist es gelungen, überall Zeitzeugen zu treffen und Menschen, die über Vergangenes sprechen und die Herausforderungen, vor der die Europäische Union in den nächsten Monaten steht.
- Jagd auf die Goldräuber - Illegaler Goldabbau in SüdamerikaBrasiliens Präsident Bolsonaro will zahlreiche Schürforte illegaler Goldgräber legalisieren und umweltschädliche Minenaktivitäten zulassen. Am liebsten auch in den bisherigen indigenen Schutzgebieten.
- Jaroslaw Kaczynski: der mächtigste Mann PolensWer regiert in Polen? Jaroslaw Kaczynski. Obwohl weder Staatspräsident noch Regierungschef ist die Antwort auf diese Frage jedem klar. Und auch wenn man sich für Polen nicht interessiert, wird man im Ausland das Gesicht schnell erkennen. Der Parteichef der national-konservativen Regierung ist am 18. Juni 2019 70 Jahre alt geworden. Von Rücktritt keine Rede. Im Gegenteil. Kaczynskis Partei ist in Polen Nummer 1. Seit dem Jahr 2015 gewinnt sie jede Wahl, aber der mächtige Strippenzieher war nicht immer ein Sieger. Er hat mehrere Wahlen verloren und war persönlich nur kurz (2006-2007) am Regierungsruder.
- Kap der verschwundenen Hoffnung - Südafrika und die Krise des ANCDer ANC ist eine zutiefst zerstrittene Organisation von korrupten Politikern, die nur daran denken, sich selbst zu bereichern. Eine Partei, die seit vielen Jahren auf nahezu allen Politik-Feldern versagt hat und immer noch versagt. Eine Partei, der kaum noch jemand vertraut und die jetzt ihre absolute Macht verlieren könnte. Am 29. Mai sind Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Südafrika, und die Umfragewerte des ANC sind im Keller. Zwar wird er wahrscheinlich wieder stärkste Kraft, aber er wird wohl eine Koalition eingehen müssen. Der ANC hat sich selbst zugrunde gerichtet, er ist schon längst keine Legende mehr. mein ausland beleuchtet, wie die einstige Freiheitsbewegung versagt hat. Die Stromversorgung liegt am Boden, mittlerweile auch die Versorgung mit Wasser. Das Straßen- und das Schienennetz sind in weiten Teilen in einem katastrophalen Zustand. Die Korruption hat schwindelerregende Höhen erreicht, viele nationale, regionale lokale Funktionsträger kümmern sich nur um sich selbst, nicht um das Volk. Richard Klug aus dem ARD Studio Johannesburg berichtet in Kap der verschwundenen Hoffnung vom Niedergang des ANC.
- Kap Kolka - Wo sich zwei Meere treffenDer Ort, wo zwei Meere zusammenfließen. Ein Film über einen Kite-Surfing-Geheimtipp in Lettland, Fischer und ihre Traditionen, kulinarisch Schräges und der Abschied vom Sommer. Was den Ort besonders macht, ist das: vom Strand aus gesehen ist links die offene Ostsee, rechts die Rigaer Bucht. Hier fließen zwei Meere zusammen, sagen die Einheimischen. Am Kap Kolka, im Nordwesten Lettlands. Es gilt schon längst als ein Geheimtipp für Ruhesuchende. Aber Renars und seine Freunde suchen den Kick. ZDF-Lettland-Korrespondentin Natalie Steger und ihr Team treffen sie etwa einen Kilometer entfernt vom Kap - denn dort direkt zu surfen ist zu gefährlich. "Ja, man muss vorsichtig sein", sagt Renārs Ābols, "die Strömung, da sind schon Menschen gestorben." Allerdings rechts und links vom Kap gibt es ideale Bedingungen, wenn der Wind von zwei Seiten kommt.
- Karibu Afrika - Im Kampf gegen den KlimawandelAfrika steht beim Umweltschutz vor großen Herausforderungen, seine faszinierenden Landschaften und die einmalige Tierwelt sind zunehmend bedroht. Flüsse verdrecken, Abfall wird nicht entsorgt, Strände verschwinden unter Plastikmüllbergen. Noch nie sei die Situation so schlimm gewesen, sagt das UN-Welternährungsprogramm. Aber während die Staatengemeinschaft um weltweite Abkommen zur Klimarettung ringt, gibt es an vielen Orten Afrikas bereits einfache Lösungen. ZDF-Korrespondentin Susann von Lojewski berichtet aus Kenia, aus dem Südsudan, aus Burundi und vom Lamu-Archipel.
- Karibu Afrika - Kenia zwischen Tradition und AufbruchSeit fast 60 Jahren ist Kenia unabhängig. Eine Korrespondentin reist durch ein Land mit vielen Gesichtern, das an Traditionen festhält und sich gleichzeitig als Motor für Fortschritt in Afrika sieht.
- 16.12.2018 Kaschmir - Aufstand im ParadiesKaschmir, die atemberaubend schöne, von Bergen umringte Hochebene am Rand des Himalayas, gehört von allen Weltattraktionen zu den unbekanntesten. Der Unabhängigkeitskampf, der immer mehr Todesopfer fordert, schreckt Touristen ab. Der Korrespondent Markus Spieker zeichnet ein eindrucksvolles Porträt der muslimisch geprägten Region, die 1947 zwischen Pakistan und Indien aufgeteilt wurde.Phoenix, 16.12.2018
- Kenia: Angst vor dem Aus - Wenn US-Hilfsgelder fehlenUnterwegs im Nirgendwo. Ein entlegener Ort am Rande von Kenia, nahe der Grenze zu Somalia. Es ist sandig, staubig, heiß. Dadaab – eines der größten Flüchtlingscamps der Welt. Eine Flüchtlingsstadt mit rund 400.000 Einwohnern. Die meisten sind aus dem Nachbarland Somalia hierher geflüchtet – vor Krieg, Terror, Gewalt.
- Kenia: Gegen den Schnitt - Männer kämpfen für FrauenKarin Bensch, phoenix/WDR/2025 Aufklärungskampagnen vermitteln, welche Folgen Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen hat. Nur wenn Väter verbieten, dass ihre Töchter beschnitten werden, und Männer auch unbeschnittene Ehefrauen heiraten, kann die Tradition gebrochen werden.
- Kolumbien: Schlemmen im KnastTags in Küche und Gastraum, abends zurück in die Zelle. Das ist der Alltag von Nilda und Candelaria im Frauengefängnis der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena. Klingt nach Schinderei, ist aber ein Glücksfall für die beiden Frauen. Im Restaurant "Interno" können sie für ihre Familien Geld verdienen und so ihre Haftzeit verkürzen. Mit jedem geleisteten Arbeitstag müssen sie einen Tag weniger absitzen.
- Kopenhagen: Hip - Grün - NachhaltigDas einstige Fischerdorf am Öresund wandelte sich in den letzten Jahrzehnten zur aufstrebenden Metropole mit vielen Visionen. Die Stadt legt großen Wert auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit, mit Schwerpunkten wie Fahrradfahren, Müllrecycling und nachhaltiger Mode. Kopenhagen bietet innovative kulinarische Angebote wie Müsli aus Bierresten und Salate aus Europas größter Indoor-Farm. Die Stadt ist ein Vorbild für die urbane Zukunft.
- Kopfsprung ins Glück - Englands Lust auf wilde WasserZu kalt? Gibt's nicht. Zu abgeschieden? Zählt nicht! Sechs Millionen Briten springen regelmäßig in kalte Flüsse, Pools und ins Meer: Abenteuerlust im Wasser – eine Schwimmbewegung zurück zur Natur. Die Briten sind ein Inselvolk und wer nicht schwimmen kann, gehört nicht wirklich dazu. In Wales ziehen Schwimmhungrige jedes Wochenende los, um geheime Badeplätze zu finden, die in alten Büchern erwähnt sind oder von denen man sich erzählt. Mit Karte, Kompass und GPS suchen sie im atemberaubenden Breckon Beacons Nationalpark einen Wasserfall, um den sich Mythen von Wassergöttern und Meerjungfrauen ranken.
- 22.09.2019 Kosovo"Aufblühende Städte, Minarette und orthodoxe Klöster inmitten einer malerischen Landschaft und junge, gut ausgebildete Fachkräfte": Im Kosovo wirbt man um Touristen und um Investoren, elf Jahre nach der Unabhängigkeit und zwanzig Jahre nach dem Ende des Kosovo-Krieges. Aber dieses Bild wird getrübt durch die Spannungen zwischen ethnischen Albanern und Serben. Zwanzig Jahre nach der NATO-Intervention ist die internationale KFOR Mission trotz reduzierter Truppenstärke noch immer ein Garant für die Sicherheit und Stabilität im Land. Der Alltag ist für die meisten Kosovaren schwierig, egal ob Albaner oder Serben. Ein Drittel der Bevölkerung ist arbeitslos; bei den Jungen ist sogar mehr als die Hälfte ohne Job. Die Wirtschaft hängt am Tropf von internationalen Hilfsorganisationen und ist abhängig von den Überweisungen der im Ausland lebenden Familienangehörigen. Kosovo benötigt Investitionen. Aber wer investiert, wenn der Markt nur knapp zwei Millionen Einwohner umfasst und der politische Status ungeklärt ist? Noch immer erkennt Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten: Die Landfrauen-Genossenschaft von Fahrije Hoti im Dorf Krusha, die als "Witwen von Krusha" 1999 traurige Berühmtheit erlangten. Der Öko-Tourismus im Sharr Nationalpark, der den Bewohnern im Südosten des Kosovo nachhaltiges Einkommen sichern soll. Das Innovationszentrum Kosovo (ICK), in dem junge Programmierer und Start-ups unterstützt werden. Die Arbeiten des Künstlers Vigan Nimani, der seine persönlichen Träume verwirklichen konnte. Hoffnungen setzt man im Kosovo auch auf eine neue Form der kosovarisch-deutschen Kooperation, die derzeit im ehemaligen Bundeswehr Feldlager Prizren entwickelt wird. Das Ende 2018 geschlossene KFOR-Camp soll in einen Business-Park mit Berufsbildungszentrum umgewandelt werden. In "mein ausland" berichten ARD- und ZDF-Korrespondenten über ihre Eindrücke, Erlebnisse und Besonderheiten in "ihren" Ländern und Regionen: Ob die langen Sandstrände von Marokko, das Lebensgefühl in Brooklyn oder der bedrohte Regenwald am Amazonas - "mein ausland" zeigt die Vielfalt der Kontinente und Länder. Auch Krisenregionen werden besucht, die politische Situation beleuchtet, die Menschen in ihrem Alltag begleitet. Die 45-minütigen Reportagen werden exklusiv für phoenix produziert. Sie bieten tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anderer Länder und Kontinente und helfen, die politischen Ereignisse und Krisen in der Welt besser zu verstehen.Phoenix, 22.09.2019
- 26.09.2019 Kosovo - 20 Jahre nach dem KriegDer Alltag ist für die meisten Kosovaren schwierig, egal ob Albaner oder Serben. Ein Drittel der Bevölkerung ist arbeitslos; bei den Jungen ist sogar mehr als die Hälfte ohne Job. Die Wirtschaft hängt am Tropf von internationalen Hilfsorganisationen und ist abhängig von den Überweisungen der im Ausland lebenden Familienangehörigen. Kosovo benötigt Investitionen. Aber wer investiert, wenn der Markt nur knapp zwei Millionen Einwohner umfasst und der politische Status ungeklärt ist? Noch immer erkennt Serbien die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an.Phoenix, 26.09.2019
- Kreativ durch die Krise - Wie sich Portugal neue Chancen erkämpftVon Stillstand keine Spur. Portugal bahnt sich derzeit seinen Weg durch diverse Krisen und schöpft aus mancher sogar neue Kraft. Auf welche Gleise das Land dabei setzt, und ob das immer die richtigen sind, darum geht es in dieser Reportage. Hier leben Nomaden und Pioniere, Menschen, die Neues ausprobieren. So hat sich das Land in schwindelerregender Eile zum internationalen Hotspot der digitalen Community entwickelt.
- Krieg im Busch - Kampf um Afrikas NashörnerJeden Tag töten Wilderer in Südafrika mindestens ein Nashorn. Ihr Horn ist auf dem Schwarzmarkt heiß begehrt, es ist mehr wert als Gold. Zwar rüsten Anti-Wildereieinheiten auf, doch insgesamt sinkt die Zahl der Tiere immer weiter. Der Reportage fragt, warum die seit Jahrzehnten praktizierte Art des Wildtierschutzes nicht funktioniert und welche Alternativen es gibt.
- Lachse, Schluchten und ein Felsentor: Zauberhafte Böhmische SchweizSeit der Jahrtausendwende ist die Böhmische Schweiz der jüngste Nationalpark Tschechiens. Geographisch bildet er eine Einheit mit dem um zehn Jahre älteren deutschen Nationalpark Sächsische Schweiz. Auf einer Reise durch die Region lernen Jürgen Osterhage und das Team Land und Leute kennen, inspizieren deutsch-tschechische Wanderwege und setzen mit den Park-Rangern junge Lachse in der Kamnitz aus.
- 07.04.2019 Land der tausend Hügel - Ruanda erfindet sich neuRuanda ist eines der faszinierendsten und widersprüchlichsten Länder Afrikas. Vor 25 Jahren wurde es durch den Genozid zum Inbegriff für unmenschliche Gräueltaten. In nur 100 Tagen wurden mehr als 800 000 Angehörige der Volksgruppe der Tutsi und gemäßigte Hutu ermordet, vergewaltigt und gefoltert. Milizen der Hutu-Mehrheit verübten eines der schlimmsten Massaker in der Geschichte der Menschheit. Nur eine Generation später gilt das kleine Land vielen afrikanischen Staaten als Vorbild und Zukunftsmodell. Die Start-up-Szene in der Hauptstadt Kigali boomt, VW setzt hier voll auf Elektro-Mobilität. Das Land hat Plastiktüten aus dem Alltag verbannt. Frauen sind in Führungspositionen so oft zu finden wie sonst kaum auf der Welt. Gorillas und Grüne Hügel, Versöhnung und Visionen, Kaffeeanbau und Korruptionsbekämpfung, Tourismus und Wirtschaftsboom - was in Ruanda Realität ist, danach sehnen sich viele Afrikaner andernorts. Längst ist das kleine Land unter seinem Herrscher Paul Kagame auch Musterschüler und Machtfaktor in der Region. ZDF-Korrespondent Timm Kröger geht diesem "Wunder", wie es viele in Afrika empfinden, nach. Wie hat Ruanda es geschafft, sich in dieser relativ kurzen Zeitspanne vom Failed State zum Vorzeigestaat zu entwickeln? Ist dieser Prozess nachhaltig? Und was ist der Preis für die Stabilität?Phoenix, 07.04.2019
- Lappland: Rentiere im StressÜberall das gleiche Lied: Das Klima spielt verrückt. Auf 30 Grad Minus folgt Tauwetter und versperrt den Rentieren den Zugang zu ihren natürlichen Futterquellen. Der Klimawandel führt zur Futterkrise - und die Rentiere werden zu Kostgängern. Die Jahre der letzten freien Rentierherden sind gezählt. phoenix history
- Lappland - Vorfahrt für RentiereDie Ureinwohner des Nordens - früher Lappen genannt, heute Samen - haben selten etwas zu feiern. Das Nomadenvolk zog immer den Kürzeren, wenn auf seinem Land Straßen, Bergwerke oder Windräder gebaut wurden. Zumal sie sich für Grenzen und Eigentum nicht groß interessierten. Das Einzige, was für sie wirklich zählte, war und ist das Wohlergehen ihrer Rentiere, von denen es in Schweden etwa 300.000 gibt. Nun hat die Volksgruppe einen historischen Sieg errungen. Künftig bestimmt sie, wer auf ihrem Land jagen und fischen darf.
- Lauf des Lebens Nepals - Wundersportlerin Mira RaiKein Berg zu hoch, kein Weg zu weit. Mira Rai läuft und läuft und läuft. Bis zu 170 Kilometer am Stück querfeldein. Trailrunning ist die Disziplin, in der es Mira Rai zur Weltspitze gebracht hat. Eine Karriere, die in einem kleinen Dorf in Nepal begann. Von dort ist Mira ausgezogen, die Sportwelt zu erobern. Und das hat sie geschafft. In Nepal kennt sie jeder: Mira ist ein Star und ein Vorbild.
- Lava, Höhlen, Höhenrausch - Eine Reise in die Seele SpaniensMonika Brömmer wohnt in einer Höhle. Die Architektin hat sich in Guadix in Andalusien niedergelassen und lebt dort – wie viele Bewohner früher – in einer Berggrotte. Ein ganzes Stadtviertel von Guadix besteht aus diesen Höhlen, die im 15. Jahrhundert gegraben wurden – als Behausungen für die vielen neuen Bewohner, die damals in die Stadt kamen. Birgit und Joachim Knodt sind vor der Lava geflohen, die der Cumbre Viejo auf La Palma ausgespuckt hat. Ihr Haus steht noch, ist aber unter Asche begraben. Jetzt beginnen sie aufzuräumen. Aber das Leben auf der Insel ist nicht mehr dasselbe. Der wochenlange Vulkanausbruch hat mehrere Ortschaften auf La Palma komplett zerstört, viele Bewohner stehen vor dem Nichts. Schicksal einer Insel, die man "La Bonita", die Schöne, nannte.
- Leben in Abgeschiedenheit - Zu Gast auf den FäröernMitten im Nordatlantik, zwischen den britischen Inseln und Island, liegen die Färöer. 50.000 Menschen leben auf den 18 Inseln, pflegen ihre Traditionen und ihre Sprache, das Färingisch. Die Inselgruppe gehört zu Dänemark, ist aber nicht in der EU. Die Färinger sagen über sich selbst, dass sie glücklich seien. Die Einsamkeit scheint sie nicht zu stören. ARD-Skandinavien-Korrespondent Clas Oliver Richter und sein Team wollen herausfinden, warum die Menschen auf den Färöern so glücklich sind - und wie sie ihren Alltag bewältigen.
- Leben in Putins Visier - Das Baltikum zwischen Russland und der EUIn Estland, Lettland und Litauen sorgen sich die Menschen wegen Putins Einfluss. Dabei spielt die EU eine ganz zentrale Rolle. Wie wirkt sich das auf das Baltikum aus?
- Leben mit dem großen Bären: Estland - Lettland - LitauenIn der Nordost-Ecke Europas weiß man, wie man mit dem großen Bären umgehen muss. Esten, Letten und Litauer sangen die Sowjets einst buchstäblich aus dem Land. Das war 1989 – ein wahres Meisterstück und als "singende Revolution" in jedem Geschichtsbuch zu finden. Endgültig in Sicherheit wähnten sich die Balten, als sie 2004 EU und NATO beitraten – und Moskau das geschehen ließ. Doch seit Russland begonnen hat, Grenzen in Europa zu verschieben, sind die Sorgen zurück. 2018 feiern Litauen, Lettland und Estland den 100. Jahrestag ihrer Gründung als selbstständige Staaten. Lange waren sie nur Spielball, "Wir wollten endlich Herr im eigenen Haus sein und nicht mehr die Diener", sagt Lettands Ex-Präsidentin Vaira Vike-Freiberga.
- Lettland - Eine Heimat, zwei Welten!Wer durch Lettland reist, erlebt Vielfalt: weite Wälder, unberührte Natur, kilometerlange weiße Sandstrände. Dazu hanseatische Prachtbauten in Städten mit reicher Geschichte. Die Menschen in Lettland sind für ihre Gastfreundschaft berühmt. ARD-Korrespondent Clas Oliver Richter macht sich auf eine Reise durch das sommerliche Land, von der Ostseeküste über die Hauptstadt Riga bis hinunter an die weißrussische Grenze. In Lettland lebt auch eine große russischsprachige Minderheit: das Erbe der sowjetischen Besatzungszeit, heute misstrauisch beäugt. Die Ukraine ist nicht fern, die Grenze zu Russland wird wieder scharf bewacht. Die Angst vor einer Invasion durch Russland keimt wieder. Und die Sorge, auf welcher Seite die vielen russischstämmigen Bewohner Lettlands stehen, denen seit Jahrzehnten Chancengleichheit verwehrt wird. Wie leben die Letten in diesen Zeiten zusammen? Gibt es noch Freundschaft? Wo knirscht es im Alltag? Claas Oliver Richter geht diesen Fragen nach und trifft Menschen die für eine gemeinsame Zukunft von Russen und Letten einstehen.
- Lettland - Zwischen Ostsee und Russland
- Letzter Ausweg Flucht - Höllentrip durch Lateinamerika"Es ist besser, sie erschießen mich, wenn ich über den Zaun in die USA fliehe, als wenn sie mich in mein Land zurückbringen." Pedro war gut zwei Monate unterwegs. Er hat seine Heimat Honduras verlassen, Guatemala und Mexiko durchquert, um in den Vereinigten Staaten von Amerika ein besseres, vor allem aber sicheres Leben zu beginnen. Doch der Weg führt durch Mexiko, die Hölle für Migranten.
- Liebeslust und Liebesfrust im Reich der Mitte - Chinas Frauen im AufbruchIm "Happy Sex Salon" der Sexualtherapeutin Dr. Hongli in Peking treffen sich Frauen aus allen Milieus, um den Gebrauch von Dildos zu erlernen, sich über weibliche Sexualität aufklären zu lassen und ihre Rolle als Frau neu auszuloten. 40 Jahre nach Maos Kulturrevolution findet in China eine sexuelle Revolution statt. In ihrem Zentrum stehen die Frauen.
- Litauen - Zwischen Ostsee und RusslandDer langjährige Baltikum-Korrespondent Tilmann Bünz reist für phoenix 20 Jahre nach deren NATO-Beitritt durch Litauen. Dort trifft er Reda und Indre, zwei junge Frauen die am Samstag frühmorgens mit ihrer freiwilligen Schützentruppe durch die Wälder an der weißrussischen Grenzen robben - und deren Idol Ricardas, den Veteran der freiwilligen Schützen, der sich 1991 am Fernsehturm in Vilnius einem russischen Panzer in den Weg stellte.
- Lodzer Lust - Lodzer Last: Eine Stadt will wieder nach obenLodz, drittgrößte Stadt Polens, träumt noch immer vom Glanz der einst florierenden Textilindustrie im 19. Jahrhundert. Prunkvolle Stadtpaläste und die wohl längste Prachtstraße Europas erzählen von der Zeit, als Stoff die Stadt prägte. Unter anderem der junge ambitionierte Fotograf Stef glaubt fest an den Wideraufstieg von Lodz, sein Fotoprojekt verbindet Vergangenheit und Gegenwart.
- London - Stadt der SpioneIn der Spionage-Hauptstadt geraten immer wieder Kunstschaffende und Aktivist*innen ins Fadenkreuz. Für die einen spannende Unterhaltung, für die anderen gefährliche Realität.
- Long Thanh will lachen: Agent Orange und die FolgenLong Thanh und Long Vu haben Körper wie Dreijährige. Die beiden Brüder gehören zu den jüngsten Opfern eines Krieges, der seit über 40 Jahren zu Ende ist. Long Thanh ist 15 Jahre alt, sein Bruder 17.
- Lotusseide aus MyanmarSeltene Einblicke in das jahrzehntelang verschlossene Myanmar gibt Ostasien-Korrespondent Norbert Lübbers. Er fand einen Stoff, der sieben Mal teurer ist als Seide und ein Land wie ein Idyll, das aber durch die Öffnung in Gefahr gerät. Die Lotusblüte – sie steht für Reinheit, Fruchtbarkeit und Erleuchtung! Kyi Thin Nwe und Kyu Kyu Lin nennen sie Buddhas heilige Pflanze. Die beiden haben es auf die Stengel abgesehen. Denn tief im Inneren versteckt sich ein kostbarer Schatz – ein Stoff, dem magische Kräfte nachgesagt werden. "Wir nehmen nur die besten Pflanzen für die Verarbeitung" erklärt Kyu Kyu Lin. "Das hat Tradition. Und das gibt es nur hier!"
- Luxus auf Schienen: Mit dem Zug durch den Süden AfrikasIn einem Luxuszug einmal quer durch das südliche Afrika reisen. Der Rovoszug macht es möglich. Die Waggons sind im Stil der Kolonialzeit restauriert, das fahrende Hotel wirbt mit 5-Sterne-Standard. Fast 6000 Kilometer lang geht die Reise von Dar es Salaam in Tansania bis nach Kapstadt in Südafrika. Was für die Fahrgäste eine Traumreise ist, ist für Reiseleiter und Crew eine Herausforderung.
- Madagaskar - Insel der WidersprücheSie ist die viertgrößte Insel der Erde, man nennt sie auch den 8. Kontinent: Madagaskar. Paradies abseits von Massentourismus einerseits, eines der ärmsten Länder der Welt andererseits. Isoliert in den südlichen Tropen, umgeben vom Indischen Ozean, kommen hier Tier- und Pflanzenarten vor, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Feucht-tropisch im Norden, trocken im Süden - das Land ist ein Ort der Extreme. ZDF-Korrespondentin Verena Garrett trifft unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichsten Geschichten: Wissenschaftler, die gegen den Klimawandel und für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt kämpfen; Dorfbewohner, die Gewohnheiten aufgeben, die über Generationen überliefert wurden. Sie begegnet Familien, die nicht wissen, woher sie die nächste Mahlzeit nehmen sollen, und Kindern, die hart arbeiten müssen, um zu überleben. Jugendlichen, die weder wissen, wie alt sie sind, noch ihren Nachnamen kennen. Eine Reise hin zu Orten, wo der Klimawandel massive Spuren hinterlässt, und an solche, die man nur per Flugzeug oder mit dem Boot erreichen kann und die luxuriöser kaum sein könnten.
- Magisches Sibirien: Reise durch TuwaGanz im Süden, an der Grenze zur Mongolei, liegt die russische Republik Tuwa. Es ist der exotischste Landstrich Sibiriens. Eine faszinierende Landschaft mit unberührter Wildnis. Steppe, Taiga und Wüste liegen dicht beieinander. In Tuwa wurde der weltberühmte Schatz der Skythen entdeckt. Tuwas Einwohner sind ursprünglich Nomaden, die mit Jurten durchs Land zogen.
- Mahmouds Traum - Ein krebskrankes Kind in GazaDer 13-jährige Mahmoud ist im Gaza-Streifen ein talentierter Fußballspieler. Außerdem begeistert er bei Familienfeiern als Alleinunterhalter und Sänger. Aber dann bekommt er immer häufiger extreme Schmerzen im Bein. Schließlich die Diagnose: Knochenkrebs. Dr. Thabit Kahlid, Chef der Onkologie im Rantisi-Krankenhaus von Gaza-City, weiß sofort, dass er Mahmoud in Gaza nicht richtig behandeln kann. Die regelmäßige Versorgung mit Medikamenten ist zu unsicher. Dabei steht Mahmouds Schicksal exemplarisch für das tausender schwerkranker Menschen dort, seit in Gaza die islamische Hamas herrscht, und Israel und Ägypten den Küstenstreifen von der Außenwelt abgeriegelt haben. Seine einzige Chance: Eine Ausreisegenehmigung zur Behandlung außerhalb von Gaza. Susanne Glass und ihr Team haben Mahmoud, seine Familie und seinen Arzt über Monate hinweg begleitet. In Zeiten großer Verzweiflung, genauso wie berechtigter Hoffnung. Es wird eine schier unmenschliche Odyssee, weil im Gaza-Streifen selbst das Schicksal krebskranker Kinder zum Politikum wird.
- Malediven: Kampf um ein bedrohtes ParadiesThilafushi quillt über. Jeden Tag wächst die Müllinsel der Malediven um einen Quadratmeter ins Meer hinein. Jahrzehntelang wurde der Dreck der Einwohner und Touristen des Inselstaates einfach abgekippt. Shaahina Ali nahm den Kampf gegen den Müll auf. Gemeinsam mit einer Umweltorganisation hat sie Müllpressen beschafft, um Plastikmüll transportabel zu machen. Ab zu Recycling-Anlagen im Ausland.
- Mandelas Land - Kampf um Südafrikas ZukunftDreißig Jahre sind seit den ersten demokratischen Wahlen in Südafrika und dem Sieg des ANC damals vergangen. "Nie, nie und nimmer wieder soll dieses schöne Land die Unterdrückung des einen durch den anderen erleben", sagte der erste schwarze Präsident, Nelson Mandela, nach seiner Vereidigung am 10. Mai 1994. "Möge die Freiheit herrschen, und möge die Sonne niemals über einer so glorreichen menschlichen Errungenschaft untergehen! Gott segne Afrika!"Mandelas Partei konnte zwar dank stetem Wirtschaftswachstum und mithilfe von Sozialprogrammen den Großteil der Südafrikaner aus extremer Armut holen. Sie wollte Chancengleichheit, Bildung für alle, Gesundheitsversorgung. Das nationale Interesse sollte über allem stehen. Rede-, Meinungs- und Bewegungsfreiheit wurden eingeführt. Aber nach den hoffnungsvollen Anfangsjahren nahm die Korruption im ANC immer extremere Formen an, Kriminalität und eine anhaltende Energiekrise setzten dem Land zu - und es ging bergab. Die Frustration über die Regierungsbilanz drei Jahrzehnte nach Ende der Rassentrennung ist überall zu spüren. Zusammengewachsen ist die Gesellschaft Südafrikas bis heute nicht.
- 21.04.2022 Mandelas verspieltes Erbe - Aufstieg und Fall des Jacob ZumaNelson Mandela starb im Dezember 2013. Die nachfolgende schwarze Elite im Land, allen voran Präsident Jacob Zuma, hat Mandelas Erbe nicht bewahren können: Korruption, Geldwäsche und Betrug prägten Zumas Politik.Phoenix, 21.04.2022
- 16.03.2019 Marathon hinter Mauern - Der Gefängnislauf von San QuentinDas Gefängnis San Quentin in Kalifornien ist ein Mythos. Der Country-Sänger Johnny Cash machte es mit einem Konzert für die Gefangenen vor 50 Jahren weltbekannt. Lange galt San Quentin als brutalstes Gefängnis Amerikas. Ausgerechnet dieser berühmt-berüchtigte Knast übernimmt nun eine Vorreiterrolle für eine US-Gefängnisreform. Die Haftbedingungen Gefangener sollen verbessert werden. So gibt es einen Tag im Jahr, der sich beinahe wie Freiheit anfühlt – der Tag des "Marathon von San Quentin". USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard berichtet über einen einzigartigen Lauf – in einem einzigartigen Knast.Phoenix, 16.03.2019
- Meghalaya: Land der FrauenDer indische Bundesstaat Meghalaya trägt den vielsagenden Beinamen: Das Land der Frauen, denn der Stamm der Khasi, der in Meghalaya dominiert, schätzt Frauen höher als Männer – und gibt ihnen mehr Rechte. Bei den Khasi verwalten sie den Besitz – und vererben ihn an ihre Töchter. Wenn Khasi-Frauen heiraten, ziehen die Männer zu ihnen. Die gemeinsamen Kinder bekommen den Familiennamen der Frau.
- Mein Weg - Jung und obdachlos in New YorkJohn Torres lebt in einer Stadt, die für viele ein Sehnsuchtsort ist: New York. Torres kennt ihre Schattenseiten, er lebt im Obdachlosenheim. Seit einem Jahr suchen John Torres und seine Frau Zoe eine Wohnung, ohne Erfolg. Inzwischen haben sie eine kleine Tochter, das macht es nicht einfacher. Dabei hat John sogar einen Teilzeitjob, aber der wirft nur wenig Geld ab. So wie ihm geht es - Stand: Januar 2023 - rund 650.000 US-Amerikanern, die höchste Zahl an Obdachlosen in den USA jemals. Mehr als 90.000 sind es allein in New York. Nach der Corona-Pandemie sind viele Hilfsprogramme ausgelaufen, und die Kosten für eine Wohnung steigen teilweise so dramatisch, dass sich die Bewohner die Miete nicht mehr leisten können und auf der Straße landen. Oft sind es private Organisationen, die versuchen zu helfen, auch bei John Torres ist das so. Doch eine bezahlbare Unterkunft zu finden, ist schwer.
- Meine kleine Sushi-Bar: ... und andere Geschichten aus AsienFast zwei Jahrzehnte lang hat ARD-Korrespondent Robert Hetkämper seine Beiträge für die phoenix-Reihe "mein ausland" geliefert. In seiner 40. und letzten Ausgabe verabschiedete sich der 65-Jährige mit einem Rückblick auf eine spannende Zeit. Noch einmal führt Hetkämper die Zuschauer in seine inzwischen legendäre "Kleine Sushi-Bar", macht eine Liebeserklärung an das Moped in Vietnam und die letzten Drachen der Welt auf der indonesischen Insel Komodo. Aber Hetkämper erinnert auch an die großen Katastrophen, wie den Tsunami in Japan 2011, über die er als Asienkorrespondent zu berichten hatte.
- Mexikos zapotekisches Erbe: Unterwegs auf der Mezcal-RouteDer Mezcal ist nicht so bekannt wie der Tequila, dabei ist er der traditionsreichere mexikanische Agavenschnaps. 500 Jahre nachdem Bauern in den Bergen von Oaxaca den Mezcal erfanden, entdecken die Mexikaner das lange Zeit verschmähte Getränk heute neu. In Oaxaca produzieren rund 20.000 Familien Mezcal noch immer genau so, wie ihre Vorfahren es bereits seit Jahrhunderten getan haben.
- Mit Schraubenschlüssel und Puderquaste - Polnische Truckerin auf Europas StraßenVor zwei Jahrzehnten erweitert die Europäische Union den Kreis der Mitglieder nach Osten, mit großen Versprechen von Freiheit und Wohlstand. Was bleibt heute vom Traum einer besseren Zukunft? Zwanzig Jahre, in denen europäische Werte die Länder verändert haben, aber der Alltag die Aufbruchsstimmung eingeholt hat. Die Unsicherheit ist zurück, weil die Sorge wächst, nach der Ukraine das nächste Opfer zu sein. Und neue Autokraten liebäugeln mit der Nähe zu Russland. Die polnische Influencerin, LKW-Fahrerin und LKW-Unternehmerin Iwona Blecharczyk profitiert von den Errungenschaften der EU, aber sie spürt, wie zerbrechlich die gewonnenen Freiheiten sein können. In der Dokumentation " Mit Schraubenschlüssel und Puderquaste – Polnische Truckerin auf Europas Straßen" zeigt ZDF-Korrespondentin Natalie Steger exemplarisch Alltag und Umbruch in Polen.
- Mit Schraubenschlüssel und Puderquaste
- Mit Trump zum nächsten Crash? - Der US-Präsident und die Wirtschaftphoenix history: Flucht und Vertreibung der jüdischen Deutschen
- Moskaus Machthunger - Das Baltikum im Schatten Putins"Es gibt nur einen Feind, und das ist Russland", in einem Satz macht der Este Ain Tähiste klar, wie für ihn die Dinge liegen: "Lettland, Finnland, Schweden - und an der Ostsee Polen, Deutschland, Dänemark", sagt er weiter, sie alle seien Freunde, nur nicht der russische Nachbar. "Es ist naiv zu glauben, dass Russland weit weg ist." Ain Tähiste führt ZDF-Korrespondentin Natalie Steger und ihr Team durchs Militärmuseum von Hiiumaa. Die estnische Insel im Westen des Landes war früher unter der Sowjetherrschaft gesperrt für Touristen, weil Hiiumaa an der Ostsee strategisch wichtig war für Moskau. Mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat Estland alte Sowjetmonumente aus dem öffentlichen Raum entfernt, einige in Museen verbannt. "Die Sowjetunion hat Estland 1940 besetzt", erklärt Ain. Und weiter: Müssen wir immer noch den Truppen, die uns besetzt hatten, die Ehre erweisen? Nein, es war jetzt echt an der Zeit! Seit gut 30 Jahren sind die Balten wieder unabhängig und blicken mit besonderer Sorge auf Russland. Vor allem nach Kriegsbeginn in der Ukraine stellten sich viele die Frage, ob Moskaus Machthunger sich auch wieder auf die Balten ausweitet. Matthias Merelaine, 22 Jahre alt, ist aus Tallinn, er hat die Sowjetzeit nicht erlebt. Für ihn steht immer die Frage im Raum, "ob Russland in die baltischen Staaten kommt. Wir wären bereit", sagt er am Strand bei Abendsonne und Partystimmung, "mit der Waffe in der Hand an die Front zu gehen, den Feind zu bekämpfen und die Heimat zu verteidigen." In den baltischen Ländern boomen Heimatarmeen. Auch der Litauer Paulus Jurkus würde nicht weglaufen, sagt er. Er ist gerade mit der Uni fertig und will doch lieber Fischer werden wie sein Vater. Vater Virgis ist Fischer - und stolzer Litauer. "Ich hab vor gar nix Angst", sagt er. Wenn die Ukrainer die Russen schlagen können, dann könnten wir das auch. Lass die nur kommen. Die neue Abneigung gegenüber Russen ist auch in Lettland gegenwärtig. Lauris Aleksevejs ist Spitzenkoch im schicksten Seebad Lettlands - Jurmala. Die Russen haben es bei Lauris früher krachen lassen. Die Umsatzeinbußen sind folglich groß, seit Lettland seine Grenze für Russen dicht gemacht hat. Trotzdem: Sein lettisches Herz lehnt Geschäfte mit dem alten, neuen Feind ab. "Vom Geld her, das vermisst du vielleicht", sagt Lauris, "Aber wenn du von der anderen Seite drauf schaust, dann vermisst du das nicht."
- Mystisches Venezuela - Von den Tafelbergen ins Orinoco-DeltaIm Dunst der Gran Savana erahnt man an manchem Morgen nur die majestätisch aufragenden Tafelberge. Die Jahrtausende haben sie entstehen lassen. Einst war alles hier eine enorme Hochebene, doch die Erosion spülte die weichen Gesteinsschichten weg, und zurück blieben mehr als hundert 1000 Meter hoch aufragende Tafelberge. Tepuis nennen die indigenen Einheimischen ihre Berge, "Haus der Götter".
- Mythos Enigma - Tauchgang in die VergangenheitDie von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg eingesetzte geheime Chiffriermaschine galt als eine der sichersten weltweit. Bis zu 200000 Enigmen soll es im Dritten Reich gegeben haben. Heute existieren nur noch wenige. Deshalb war es fast schon eine Sensation, als Taucher vor der Küste Schleswig-Holsteins gleich sieben davon entdeckten. Die historisch spannenden Fundstücke sollen nun restauriert und konserviert werden..
- Mythos Marokko - Magie zwischen Atlas und AtlantikMarokko fasziniert. Lange Sandstrände, unendliche Wüste, die Königsstädte Rabat, Fes, Meknes und natürlich Marrakesch, die "Sinnliche im Süden". Immer mehr Reisende werden angezogen vom Land zwischen Atlas und Atlantik, von Palästen aus 1001er Nacht, von einem Land zwischen Tradition und Moderne. Kaum eine Stadt bringt die Schönen und Reichen der Welt so zum Träumen wie Marrakesch.
- Nepal: Geschichten zwischen Himmel und ErdeMehr als zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben kämpfen sich die Menschen in Nepal zurück in den Alltag. Noch immer liegen die alten Königsstädte in Trümmern, hausen viele Erdbebenopfer in Notunterkünften. ARD-Südasien-Korrespondent Markus Spieker reist quer durch ein Land, das sich in einem Schwebezustand befindet, zwischen Trauma und Triumph, zwischen sozialer Not und kulturellem Reichtum.
- Neufundland: Kanadas unentdeckter Osten80 Einwohner hat der Ort Little Bay Islands - ein teurer Ort aus Sicht der Regierung von Neufundland. Sie ist von Gesetzes wegen verpflichtet, das Straßennetz und die Strom- und Wasserversorgung zu unterhalten. Deshalb versucht man, die Bewohner solcher kleinen Dörfer umzustimmen: Sie sollen ihr kleines Idyll gegen ein Haus in einem größeren Ort eintauschen. Eine Geldprämie soll dabei helfen, doch nicht alle wollen ihren Heimatort aufgeben.
- Olympia in Paris - Eine Stadt zwischen Vorfreude und StresstestIn weniger als hundert Tagen beginnen die Olympischen Sommerspiele in Paris. Noch laufen überall in der Stadt die Vorbereitungen, Baustellen werden beendet, neue Spielstätten eingeweiht und in den Hallen fleißig trainiert. Was der Trubel jetzt schon mit der Stadt macht – sportlich, politisch, sozial -– haben sich die Korrespondenten vor Ort angeschaut. Besonders der Norden der Stadt wird für die Spiele kräftig aufpoliert. Auch das Olympische Dorf, in dem ab Juli mehr als 14.000 Athletinnen und Athleten unterkommen, steht im sozialen Brennpunkt, SaintDenis. Anne Arend hat sich umgehört, was Anwohnerinnen und Anwohner von der Veränderung vor ihrer Haustür halten. Fest steht: die olympischen Spiele verändern jetzt schon das Leben in der Vorstadt. Wer dabei gewinnt und verliert, wird sich erst nach den Wettkämpfen zeigen.
- Paradies Zartbitter - Sao Tomé und PrincipeDie Inseln Sao Tomé und Principe sind paradiesisch gelegen im Golf von Guinea. Die Einwohner heißen Angolares und sind Nachfahren der Sklaven von Angola, sie leben wie vor Jahrhunderten in einfachen Holzhütten und vom Fischfang. Doch seit einiger Zeit herrscht auf Sao Tomé große Geschäftigkeit, die Ursache sind mögliche Ölvorkommen. Der ARD-Korrespondent Shafagh Laghai war vor Ort.
- Pellworm - Wiesen Watt WeitePellworm ist anders als die anderen nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr oder Amrum. Die Korrespondenten begleiten Knud Knudsen, Deutschlands einzigen Wattpostboten, auf seiner Tour durch das Watt, nehmen zusammen mit der Inselpastorin an einer Geh-Meditation auf dem Deich teil. Erfahren warum Pellworm in doppelter Hinsicht grün ist, und erkunden Neuland mitten in der Nordsee.
- 07.02.2019 Persisches Tagebuch - Der Iran 40 Jahre nach der Islamischen RevolutionDer Iran: Reichtum und westlicher Lebensstil in Teheran, Armut und traditionelle Strukturen am Persischen Golf. Rockmusik und Koranschulen in der heiligen Stadt Maschhad. Vier Wochen reiste ZDF-Korrespondent Jörg Brase mit seinem Team durch ein Land voller Widersprüche und zeigt Menschen, die ihr Land lieben und doch mit ihm hadern. Viele haben sich einen bescheidenen Wohlstand erarbeitet, der durch die Sanktionen der USA bedroht ist.Phoenix, 07.02.2019
- Phuket Paradise: Thailand ohne TouristenEin Traumziel ohne Touristen. Thailands wunderschöne Inselwelt liegt so ruhig da, wie seit Ewigkeiten nicht. Corona verwehrt Urlaubern den Zutritt. Während die Reisebranche leidet, profitiert die Natur. Die Luft ist rein, das Wasser klar. Meeresbewohner, die vor den Menschenmassen geflohen waren, trauen sich zurück: Haie, Schildkröten, seltene Fische. Die Korallen erholen sich. Auch die Moken, die Seenomaden, können durchatmen. In einem Thailand, dessen Regeln der Tourismus definiert, das Hotels statt Fischerdörfer brauchte, mussten die Moken sehen, wo sie bleiben. Jetzt haben sie ihr Paradies zurück. Zumindest für eine Weile. Sie leben aktuell ein Leben in ihrem eigenen Rhythmus – wie aus einer anderen Zeit.
- Polen an der Nato-Ostflanke - Bereit machen für den ErnstfallDas erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit, so lautet ein Zitat. Denn Krieg ist immer auch Kampf um Informationshoheit. Der Historiker Christian Hardinghaus und die Medienethikerin Claudia Paganini diskutieren das Phänomen Propaganda, die Macht der sozialen Medien und Wege zur Wahrheit.
- Polen - Kulturkampf um die Abtreibung
- Polen und der Krieg vor der HaustürPolen blickt, als Nachbarland der Ukraine, mit besonderer Sorge auf den russischen Angriffskrieg. Wie steht es mittlerweile um die Solidarität der Polen mit der Ukraine, hat man sich an den Krieg fast schon gewöhnt? ZDF-Korrespondentin Natalie Steger und ihr Team reisen in Polen entlang der Ostsee, im Osten des Landes mit direkter Grenze zu Kaliningrad und damit zu Russland.
- Portugal im Wandel -Zwischen Küste, Klima und KulturDie Reise durch Portugal zeigt ein facettenreiches Bild: Ein Land, das an seinen Traditionen festhält - und zugleich entschlossen neue, kreative Wege geht, um sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen.
- Portugal - Zurück in die ZukunftLissabon ist bekannt für seine vielen Hügel, sein süßes Gebäck - und für seine historischen Straßenbahnen. Korrespondent Thomas Walde hat mit der legendären Linie 24 die südwestlichste Hauptstadt Europas erkundet. Dabei steigen viele Portugiesinnen und Portugiesen gerade auf E-Mobilität um. Die Elektroautos erleben einen echten Boom. In Portugal stehen die Zeichen auf erneuerbare Energien. Dank großer Pumpspeicherkraftwerke kann auch auf unterschiedliche Wetterlagen reagiert werden.
- Putins Reich vor der Haustür - Die estnische Grenzstadt NarwaNarwa – eine Stadt ganz im Nordosten Estlands. Nur ein Fluss trennt den NATO-Bündnispartner hier von Russland. Von den etwa 50.000 Einwohnern ist eine Mehrheit von über 90 Prozent russischstämmig. Über 30 Prozent haben einen russischen Pass.
- Radtour vor den Toren Tibets: Eine chinesische GrenzerfahrungSchneebedeckte Berge, unendliche Weiten, Einsamkeit - das tibetische Hochland mit seinen faszinierenden Kulturen lockt die Korrespondentin Ariane Reimers auf das Fahrrad. Ganz nah an den Menschen, die nach den Erfahrungen der ersten Radreise durch China viel aufgeschlossener gegenüber den Fremden sind. Die anstrengende Tour führt vom Qinghai-See bis zum Animaqing, einem heiligen Berg der Tibeter.
- Räuber im Paradies - Haijagd rund um PalauDas Inselparadies Palau im Pazifischen Ozean ist ein Hotspot der illegalen Haijagd. Auf Taiwans und Hongkongs Schwarzmärkten bieten Händler allein für die Haiflossen viele Hundert Dollar. ZDF-Korrespondent Thomas Reichart beleuchtet, inwiefern das ökologische Gleichgewicht im Meer bedroht ist, wenn die Haie wahllos getötet werden. Noch sind Palaus Korallenriffe rund um den Inselstaat einzigartig.
- Rajasthan - Unterwegs mit dem KamelregimentDas Kamelregiment von Rajasthan (Indien) ist eine Elitetruppe. Die Ausbildung ist hart und langwierig. Kamel und Mensch müssen perfekt harmonieren, um bei repräsentativen und militärischen Einsätzen zu funktionieren. Nur die besten Talente der Grenzgarnisonen werden ausgewählt und für die geschichtsträchtige Kamelvallerie ausgebildet. Markus Gürne und Florian Meesmann begleiten nahe der pakistanischen Grenze ein Kamelregiment auf Grenzpatrouille und besuchen eine Militärparade, deren Höhepunkt der Auftritt der Kamelkavallerie ist.
- Rechts Russland und links die Ostsee - Das Baltikum in der NATOLeichte Beute, könnte man denken. Aber in Sachen Freiheitswillen sind die Balten nicht zu schlagen. Die drei Staaten haben ihre Bündnisse frei gewählt. Sie sind als einzige aus der Zwangsgemeinschaft der alten Sowjetunion heraus im Jahr 2004 der NATO und der EU beigetreten. Halb im Scherz sagt man, sie hätten die Sowjets aus dem Land gesungen.
- Reise durch den hohen NordenVierzig Häuser, fünfzig Menschen, kein fließend Wasser, keine Autos. Dafür Meerblick für alle und hin und wieder ein Wal von dreißig Tonnen Gewicht. Menschen sprechen, die in der Arktis zuhause sind.
- Reiseabenteuer in Myanmar: Robert Hetkämper unterwegsMyanmar ist das Land mit den meisten Arbeitselefanten der Welt. Anders als in den anderen Staaten Südostasiens sind die Tiere noch nicht von Maschinen verdrängt. Aber auch in Myanmar kann der Elefant als Haustier nur durch den Tourismus überleben. "Wir reisen durch ein Land mit noch sehr lebendigen Traditionen", sagt Asienreporter Robert Hetkämper in seiner neuen Ausgabe von "mein ausland". Die prächtigen Bootsprozessionen auf dem Inle-See, bei der goldene Barken von Beinruderern gezogen werden, sind faszinierend. Unser Team fragt nach den Ursprüngen dieser seltsamen Rudertechnik. In Mandalay sind wir dabei, wenn der Große Goldene Buddha am Morgen von einem frommen Abt gewaschen wird, begleitet von den Gebeten tausender gläubiger Besucher. Der Buddhismus hier hat mehr als nur religiöse Bedeutung. Er ist das einigende Band für den Vielvölkerstaat Myanmar. Daher kommt es im Land zu Misstrauen gegen Angehörige anderer Religionen. Nächster Höhepunkt ist eine Reise mit der Eisenbahn aus dem Hochland der Shan hinunter ins alte Burmesische Herzland. Nicht nur ein romantisches Reiseerlebnis, sondern auch bisweilen ein veritables Abenteuer. Myanmars Eisenbahngesellschaft hat von der einstigen Kolonialmacht Britannien ein großes Eisenbahn-Schienennetz geerbt. Das zu erhalten und vor allem zu modernisieren ist eine gewaltige Herausforderung. Und schließlich besuchen wir die Langhalsfrauen des Kayan-Volkes im Osten von Myanmar. Messingringe am Hals und auf den Schultern lassen ihre Hälse lang erscheinen – ein höchst exotischer Anblick. Aber wir finden selbstbewusste Frauen, die ihr ganz eigenes Schönheitsideal verteidigen. Und wir können ein Geheimnis lüften: Kann man die Ringe der Langhalsfrauen eigentlich abnehmen? Und wenn ja, wie?
- 13.01.2019 Rodeo in BrasilienReportage von Matthias Ebert, phoenix/SWR/2019 Paulo Emilio schreitet über die riesige Festivalfläche in Fernandopolis bei São Paulo. Er ist einer der Bosse des brasilianischen Rodeos, besitzt riesige Rinderzucht-Farmen und dazu dutzende Wettkampf-Stiere. Aber nicht irgendwelche: Emilios Tiere räumen regelmäßig Preise ab, womit er – neben der Zucht – riesige Gewinne macht. Der Erfolg seiner Stiere ist kein Zufall. Paulo lässt die besten per In-vitro-Befruchtung klonen. Nichts überlässt er dem Zufall, denn die gute alte Rodeo-Tradition ist in den vergangen Jahren zu einem professionellen Massenspektakel gewachsen, mit Popstars, Rummel und einem riesigen Tiermarkt.Phoenix, 13.01.2019
- Ruanda - Land der Opfer, Land der TäterDer Völkermord kostete fast eine Million Menschen in gerade einmal 100 Tagen das Leben. Radikale Hutus hetzten die eigene Volksgruppe auf, die Minderheit der Tutsi zu töten. Heute, 25 Jahre später, ist Ruanda auf seinem Weg zur inneren Versöhnung noch lange nicht am Ende angekommen. Aber es passiert etwas in dem Land. Seit dem Ende des Genozids hat sich Ruanda enorm entwickelt. Unter der jetzigen Regierung, die das Morden 1994 beendete, ist das kleine ostafrikanische Land zu einem Vorzeigestaat Afrikas geworden. Der Film zeigt den weiten Weg Ruandas zur Versöhnung.
- Ruhnu, Muhu und Saaremaa - Estlands geheimnisvolle InselweltEstland hat nur 1,3 Millionen Einwohner, aber mehr als 2000 Inseln. Eine Natur mit vielen Gesichtern. Die Strände sind vielleicht nicht karibisch, aber mit viel nordischem Charme und vor allem: Übertourismus ist hier kein Thema.
- Russland - Die Eistrucker von JakutienAlban Modun ist mt einem Lkw ist er in der kältesten dauerhaft bewohnten Region der Welt unterwegs: Jakutien. Er liefert Mehl zu Städten, die auf dem Landweg nur im Winter zu erreichen sind - die Winterstraße wird jedes Jahr neu angelegt, sie führt über zugefrorene Flüsse, Seen und Sumpfgebiete. Bei Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius haben Mensch und Maschine schwer zu kämpfen.
- Safari, Surfing, Sonnenuntergang - Deutsche Auswanderer in AfrikaWer hat nicht schon einmal vor sich hingeträumt: von fernen Welten, fremden Ländern, vom Auswandern dorthin, wo die Sonne scheint. Viele Deutsche haben ihren Traum vom Leben woanders wahr gemacht. Manche mit einem konkreten Plan, andere zufällig. Das Problem Nummer eins: Auch in der Ferne muss man Geld verdienen, den Alltag bewältigen. Das südliche Afrika ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort.
- Sarajewo - Das Jerusalem EuropasWer das erste Mal nach Sarajevo kommt, den beeindruckt vor allem die topographische Lage der Stadt - zwischen langgezogenen üppig-grünen Berghängen, eingeschmiegt ins Tal des Flusses Miljacka. Noch faszinierender aber: In Sarajevo existieren seit Jahrhunderten vier Religionen. Es gibt 90 Moscheen, 20 Kirchen und drei Synagogen auf engstem Raum. Leben und leben lassen - das große Geheimnis der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas?
- 27.01.2023 "Schaut's net aus dem Fenster" - 70 Jahre Krimmler Judenflucht nach PalästinaNach dem Zweiten Weltkrieg flüchteten mehr als 200.000 Juden zwischen 1945 und 1948 Richtung Palästina. Österreich war ein wichtiges Transitland für diesen Exodus und Salzburg die Drehscheibe. Tausende Flüchtlinge mussten nachts ohne richtige Ausrüstung über den Krimmler Tauernpass nach Italien. Die Korrespondentin Susanne Glass besuchte für diesen Film die noch lebenden Zeitzeugen in Israel.ZDFmediathek, 27.01.2023
- Schottland - Von Mythen, Clans und UngeheuernSchottland mit seinen Highlands, Lochs und verfallenen Schlössern - ein Sehnsuchtsort für viele Reisende. Korrespondentin Hilke Petersen hat sich auf eine Tour gemacht von der südlichen Grenze, die Schotten und Engländer trennt im Vereinigten Königreich, bis hoch in den Norden. Das Kamerateam kommt durch faszinierende Landschaften, erlebt typische Klischees und schottische Mythen, die den Reiz ausmachen für etwa vier Millionen internationale Gäste im Jahr. Dass immer mehr Menschen auch nach ihren schottischen Wurzeln suchen, ist ein wachsender Trend, denn Schottland ist historisch betrachtet eine Auswanderer-Nation.
- Schrecklich schöne Einsamkeit - Mit dem letzten Postschiff nach Sankt HelenaSt. Helena liegt im Südatlantik, 1859 Kilometer von Afrika und 3286 Kilometer von Brasilien entfernt. Die Abgeschiedenheit bot ideale Bedingungen, um sie als Gefängnisinsel zu nutzen, wie es die Briten taten. Napoleon war der prominenteste Häftling. Heute leben auf der Insel 4500 Menschen, unter ihnen Nachfahren der Verbannten. Zudem existieren dort einzigartige Tiere und Pflanzen.
- Schuld und Schulden - Deutsche und Polen
- Schweiz - Wingsuit-Basejump im Tal des TodesJeden Mittwoch bringen Simon und Géraldine Fasnacht ihren 5-jährigen Sohn in den Kindergarten, um sich anschließend von einer Felskante rasend schnell in den Abgrund zu stürzen. Sie sind das wohl beste Wingsuit-Paar der Welt. Dabei handelt es sich statistisch gesehen um die gefährlichste aller Sportarten. Denn viele Wingsuit-Springer stürzen ab und sterben bei ihrem Sport. Ein Viertel aller Todesopfer verunglückt in den schweizerischen Alpen - und davon die Hälfte im so genannten "Tal des Todes" in Lauterbrunnen. Der Ort mit den steilen Felsen zieht Springer aus aller Welt magisch an. Der Brasilianer Henrique Cortez wollte sich von einer der 13 Absprungstellen in Lauterbrunnen hinabstürzen, doch er verunglückte und ist bis heute verschollen. Seine Tante, Denise Bringel Cortez, ist durch dieses Unglück traumatisiert. "Wir würden gerne eine würdige Beerdigung durchführen." Auch der so genannte "König des Basejumps", der Südtiroler Uli Emanuele, starb in Lauterbrunnen - wenige Monate nachdem er bei einem waghalsigen Sprung durch ein enges Felsloch für Aufsehen gesorgt hatte.
- Simbabwe - Trophäenjagd für den Tierschutz?Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt. Korrespondentin Sandra Theiß begleitet die Umsiedlung der Elefanten und fragt nach, welchen Nutzen die Trophäenjagd in Afrika für den Tierschutz haben kann.
- Simbabwe - Trophäenjagd für den Tierschutz?Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt.
- Sizilien - Im Schatten der MafiaParadies für Urlauber, Ankunftsort Hunderttausender Flüchtlinge und Territorium der Cosa Nostra, der Mafia: Das ist Sizilien, die größte Mittelmeerinsel, seit 1946 eine autonome Region in Italien. Aber wer herrscht wirklich über die Insel? 2017 jährte sich zum 25. Mal der Mord an dem Anti-Mafia Richter Giovanni Falcone. Sein Kollege Paolo Borsellino fiel ebenfalls einem Mafia-Attentat zum Opfer.
- Somaliland - Vieh, Khat und ein SchönheitssalonSomaliland: Kaum jemand weiß, dass sich der Nordteil des zerrütteten Landes Somalia am Horn von Afrika schon vor über 20 Jahren für unabhängig erklärt hat. Somaliland funktioniert wie ein unabhängiger Staat, ist international aber nicht anerkannt. Das sorgt für Unverständnis und Ärger in der Bevölkerung. Schönheitssalons, Kamelexport, blühendes Nachtleben - all das ist Somaliland.
- Sonne und Wasser - Erneuerbare Energien in AfrikaAfrika ist reich - an erneuerbaren Energiequellen. Je nach Land gibt es viel Wind oder viel Wasser. Vor allem aber Sonne. Erneuerbare Energien zu nutzen, das ist eine große Herausforderung für den Kontinent. Doch einzelne Länder zeigen bereits, dass es geht.
- SOS Karibik - Klimaalarm im InselparadiesDie Karibik ist mit ihrem kristallklaren Wasser und den weißen Traumstränden ein Sehnsuchtsort für Touristen aus aller Welt. Doch dieses Paradies voller Korallen und Meerestieren leidet besonders unter dem Klimawandel. Die Reportage begleitet einige Aktivisten bei ihrem Kampf um das bedrohte Paradies. In Belize forstet das Team von "Fragments of Hope" das Korallenriff auf, junge Menschen von "All Hands and Hearts" reisen nach Dominica, um beim Wiederaufbau mitzuhelfen. Und in Curacao ist der stolze Flamingo Bob, der Botschafter der Wildtiere, im Einsatz. Er erobert die Herzen von Kindern und hilft dabei, sich für den Umweltschutz einzusetzen.
- Spitzbergen - Warten auf die SonneAm 8. März, dem offiziellen Tag der Wiederkehr der Sonne im Tal, treffen sich die Schulklassen des Ortes auf dem Sammelplatz, um gemeinsam die Sonne zu begrüßen. Seit 2005 hat sich diese aber konsequent im Verborgenen gehalten. Werden die Longyearbyener sie dieses Mal zu Gesicht bekommen? Weiter gehts zum Tempelfjord, der Anfang März mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Hier betreibt Steuerfrau Maaike ein altes Feuerschiff als Herberge. Manche Besucher kommen für einen Tagesausflug mit Kaffee und Rosinenwecken, andere bleiben über Nacht. So oder so die Noorderlicht ist ein besonderes Plätzchen.
- Sprengstoff im Urlaubsparadies - Die Schätze von ChalkidikiHaupteinnahmequelle der Halbinsel Chalkidiki ist der Tourismus. Die Menschen dort leben außerdem von der Landwirtschaft und vom Fischfang. In der strukturschwachen Region im Norden Griechenlands werden aber auch Bodenschätze gefördert. Dies hat bereits seit der Antike Tradition, erfolgt heute jedoch industriell. Aber lassen sich Tourismus, Landwirtschaft und Bergbau miteinander vereinbaren?
- Sri Lanka - Faszination und TerrortraumaSri Lanka, das faszinierende und vielseitige Inselparadies, wurde am Ostersonntag 2019 von einer Serie von Selbstmordattentaten erschüttert. Der Terror hinterließ tiefe Wunden, das Land ist bis heute nicht zur Normalität zurückgekehrt. Die Untersuchungsbehörden versuchen nach wie vor, die Hintergründe der Attentate, denen Christen und Touristen zum Opfer fielen, aufzudecken. Jetzt kämpft Sri Lanka auch noch gegen die Covid-Pandemie. Die hat den bis dahin boomenden internationalen Tourismus vollkommen zum Erliegen gebracht.
- Stars gegen Trump - Amerikas neuer WiderstandNachdem Bruce Springsteen verkündete, das kulturelle Amerika wäre der "neue amerikanische Widerstand", erzählt der Film die Trump-Präsidentschaft aus Sicht der Stars und Kulturschaffenden. Zwei Reporter reisen von New York aus quer durch die USA und treffen Musiker, Schriftsteller und Hollywood-Stars, die den Widerstand leben, und Anhänger. Es ist ein aktuelles Panorama des kulturellen Amerika.
- 17.01.2019 Stars gegen Trump: Wächst Amerikas Widerstand?Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA auf die Präsidentschaft Donald Trumps, ist ZDF-Autorin Susanne Becker für phoenix nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen. Hat man sich dort an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand gegen Trump?Phoenix, 17.01.2019
- Stürme, Gletscher, Einsamkeit - Expedition durch Feuerlands FjordeIn Patagoniens faszinierender Landschaft von Fjorden, Gletschern, Wind und Einsamkeit ist der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan bis heute allgegenwärtig. Am berüchtigten Kap Hoorn gingen unzählige Schiffe im Laufe der Jahrhunderte beim Versuch unter, die gefährlichen Felsen zu passieren. Der Ort, an dem stets ein eisiger Wind pfeift, verleitete Charles Darwin einst zu der Aussage: "... selbst der Teufel würde hier erfrieren!"
- 09.05.2019 Südafrika - Erben der Apartheid: Was bleibt von Mandelas Vision?Das Apartheid-Museum in Johannesburg hat zwei Eingänge. Wer es besucht, wird mit dem Ticket als "Schwarz" oder "Weiß" klassifiziert - und muss den entsprechenden Eingang benutzen. Ein Hauch von Apartheid wird fühlbar. Vor 25 Jahren endete die Apartheid - ZDF-Korrespondentin Sandra Theiß vom Studio Johannesburg fragt nach, wie es um Mandelas Visionen und das Land der Erben der Apartheid heute steht.Phoenix, 09.05.2019
- Superfood oder Klimakiller? - Avocados und Blaubeeren aus SüdamerikaSuperfood - gut für den Menschen, schlecht für die Umwelt? Viele Details bestätigen die These: Die Produktion exotischer Früchte für den europäischen Markt in Südamerika verbraucht viel Wasser, der Transport nach Deutschland ist mit einem unverhältnismäßig hohen CO2-Ausstoß verbunden. Ganz zu schweigen von den Menschenrechtsvergehen vor Ort und der außerordentlich niedrigen Bezahlung der Beschäftigten.
- Surfen in China - Zwischen Aufbruch und Propagandaphoenix dok.thema: Auf die Barrikaden für die Umwelt
- Tallinn - Bunte Stadt am Meerphoenix history: Kindheit in der DDR
- Tauziehen um Taiwan - Eine Insel kämpft um ihre FreiheitHeute die Ukraine, morgen Taiwan? Die Insel ist bereits Schauplatz eines gefährlichen Kräftemessens zwischen China und den USA. Und viele Beobachter sagen: Es wird Krieg um Taiwan geben – früher oder später. Chinesische Kampfjets, chinesische Kriegsschiffe kommen bedrohlich nahe, eine fast tägliche Provokation. Die USA bauen Militärbasen in der Region aus, schmieden neue Bündnisse – was wiederum Peking provoziert. Beide Seiten beherrschen dieses Säbelrasseln. Da schaukelt sich was hoch. Chinas Staatspräsident sagt, die Taiwan-Frage sei eine innerchinesische Angelegenheit und droht die in seinen Augen abtrünnige Provinz notfalls mit Gewalt einzunehmen. Aber Taiwan will um seine Unabhängigkeit kämpfen. Um gegen den übermächtig wirkenden Nachbarn zu bestehen, baut nicht nur der Staat seine Verteidigungsfähigkeit aus, auch Zivilisten bereiten sich vor. Sie trainieren den Umgang mit der Waffe, besuchen Sanitätskurse. Es geht um die Freiheit Taiwans und noch mehr: um den Wettkampf zwischen zwei Supermächten, zwischen Demokratie und Autokratie.
- Tigerwald und Kranichsee: Eine Reise durch Chinas NordostenThementag: Einmal um die ganze Welt
- Tour de France - Auf Entdeckungsreise durch FrankreichAuf ihren Reisen quer durch Frankreich lernen die Korrespondentinnen und Korrespondenten des ZDF-Studios Paris Menschen kennen, die ihr Land lieben, die französische Kultur leben und alte Traditionen aufrechterhalten. Sie besuchen auf ihrer Reise durch Frankreich einen der letzten Globushersteller, fahren ein Stück Kutsche auf der historischen Fischroute von Bologne-sur-Mer nach Paris und treffen Menschen, die sich in Marseille so unsicher fühlen, dass sie Mauern um ihre Häuser bauen.
- Trans-Korsika - Europas gefährlichster BergwanderwegSie ist Europas riskanteste Bergwanderroute: Die Trans-Korsika Route "GR 20" hat schon manchen Wanderer das Fürchten gelehrt. Schwindelerregende Abgründe, manchmal gesichert nur mit Ketten, an denen man sich festhalten muss, um nicht abzurutschen, brüchiges Gestein, ein falscher Tritt kann tödlich enden. Es ist eine Gegend voller Angstmomente für Unerfahrene wie für Profis, wie Unfälle zeigen.
- Trauminsel Sansibar - Wenn Tourismus zum Problem wirdImmer mehr Reiseveranstalter entdecken Sansibar, die Insel im Indischen Ozean für sich. Der alte Teil der der Hauptstadt, Stone Town, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Hauch von Exotik weht über die Gewürzinsel. Doch der wachsende Tourismus bringt auch Probleme mit sich: immer mehr Müll, immer weniger Platz für die Einheimischen. Kann diese Traumdestination, anders als andere touristische Hotspots, die negativen Folgen des Tourismus noch aufhalten?
- Trekking-Tour im wilden Westen: Zu Fuß auf dem Pacific Crest TrailWanderpfade gibt es viele - aber nur einen wie diesen: den Pacific Crest Trail. Mehr als 4000 Kilometer erstreckt er sich von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze, quer durch die US-Staaten Kalifornien, Oregon und Washington. Ingo Zamperoni und das Team vom ARD-Studio Washington begleiten verschiedene Wanderer ein halbes Jahr lang auf ihrem Weg durch den Westen der USA. Der Pacific Crest Trail ist ein Weg der Superlative und eine Herausforderung in jeder Hinsicht - körperlich und mental.
- Trump - der unberechenbare Präsident: Eine BilanzDer rote Faden in Trumps bisheriger Amtszeit ist seine Unberechenbarkeit. Immer wieder überrasche er die Welt mit seinen spontanen Entscheidungen. Was hat Trump in der Außen- und Handelspolitik erreicht? Wie hat sich das gesellschaftliche Klima in den USA während seiner Präsidentschaft verändert? Und wie stehen angesichts des Amtsenthebungsverfahrens gegen ihn die Chancen, wiedergewählt zu werden? Diesen Fragen geht Burgard im Land nach und spricht mit Fischern, Soldaten und Intellektuellen. In der Hauptstadt Washington trifft er Kongressabgeordnete, Lobbyisten und Politikberater, die Einblicke hinter die Kulissen der Macht ermöglichen.
- Türkei - Der Kampf um VeränderungSeit Einführung des Präsidialsystems durch Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2017 ist das türkische Parlament faktisch entmachtet, die Opposition im Gefängnis oder an den Rand gedrängt. Wahlen werden scheinbar so lange wiederholt, bis das Ergebnis für Erdoğan passt. Dennoch geben viele Türken nicht auf, sich für ein anderes Land einzusetzen. In dieser Reportage stellt Türkei-Reporter Gunnar Köhne einige von ihnen vor: Einen Intersexuellen aus Ost-Anatolien, einen Skorpion-Jäger, einen Vater, der für Sohn und Ehefrau im Gefängnis kämpft, einen aramäischen Christen, der sich gegen Enteignungen wehrt, sowie den Vater eines Gewaltopfers, der ein Ende des Waffenwahns fordert.
- Tunesien - Zwischen Magie und ModerneSie sind Bürgermeisterin, Müll-Polizist und Arbeiter - die Menschen, die ZDF-Korrespondentin Christel Haas in Tunesien getroffen hat. Sie kennen einander nicht, doch etwas Wichtiges verbindet sie - sie lieben und leben für ihr Land. Der nordafrikanische Staat ist gekennzeichnet durch starke Gegensätze: Armut und Reichtum, Frauenrechte und Männerdominanz, Touristenmagnet und Abgeschiedenheit. In der Hauptstadt Tunis, an der Küste und in der Wüste ist Christel Haas mit ihrem Team auf die Suche gegangen, nach den Herausforderungen, den Hoffnungen und den Träumen der Tunesier.
- 16.12.2018 Unglaublich, aber Indien!: AbschiedsgeschichtenDie Götter müssen verrückt sein, denkt sich ahnungslos der Indien-Reisende. Warum sonst würden sie die Menschen dazu bringen, millionenfach in schmutzige Flüsse einzutauchen oder in ganzen Dörfern die Türen abzumontieren und das Fleisch zu verbannen? Von himmlischen Wesen gibt es auf dem Subkontinent jede Menge, schließlich ist für den Hindu jeder und alles prinzipiell göttlich.Phoenix, 16.12.2018
- Unter Cowboys und Navajos - Amerikas rauer Südwesten"Behandle die Schafe, Kühe und Pferde nie als Haustiere!" Das hat Irenes Vater ihr immer wieder eingeschärft. Aber als dann zum ersten Mal ein Pferd wegen einer Krankheit getötet werden musste, war es doch hart. Die ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier erkundet ein Navajo-Reservat in New Mexico / USA. Irene Bennalley, die zum Stamm der Navajo gehört, hat lange Jahre in der Stadt, außerhalb des Reservats, gewohnt, aber als ihr Vater Hilfe brauchte, kam sie zurück und übernahm nach seinem Tod die Schafzucht. Die Navajo glauben, dass die Schafe direkt von den Heiligen ihres Stammes kommen. "Schafe sind für uns wie Eltern, wenn wir keine Familie mehr haben, denn sie versorgen uns," erzählt Irene. Ihre Schafe gehören zu einer bestimmten Rasse, den "Churros".
- Unterwegs in Mali und NigerDiese Ausgabe des Afrika-Logbuchs berichtet vor allem über Chinas wachsenden Einfluss in Afrika. Das Reich der Mitte engagiert sich seit Jahren massiv auf dem afrikanischen Kontinent, investiert Milliarden, baut Straßen, Eisenbahnlinien und Häfen, überzieht Afrika mit Mobilfunknetzen. Eine Win-Win-Situation nennt es die Volksrepublik China - eine neue Form des Kolonialismus, nennen es Kritiker.
- Untypisch Afrika!? - Kuriose AlltagsgeschichtenWas haben Schafe, Plattenbauten, blonde Perücken, Roboter-Ampeln und echter Gouda miteinander zu tun? All das ist typisch Afrika! Moment - Afrika? Richtig! In diesem Film erzählen die drei Autorinnen Sabine Bohland, Shafagh Laghai und Caroline Hoffmann von überraschenden Alltagsbegegnungen auf ihren Reisen durch ganz unterschiedliche afrikanische Länder. Dabei räumen sie mit dem einen oder anderen Klischee auf und betrachten den oft verkannten Kontinent von ganz anderen Seiten. Denn wer hätte gedacht, dass es einen der besten Goudas ausgerechnet im kriegsgeschüttelten Ostkongo gibt?
- USA - Rassismus im KreißsaalIn den USA ist das Risiko, während einer Schwangerschaft oder Entbindung ums Leben zu kommen, für Afro-Amerikanerinnen rund viermal so hoch wie für weiße Frauen. In den Südstaaten sieht es noch dramatischer aus. Die Statistik zur Müttersterblichkeit gilt seit langem als nationale Schande. ARD-Korrespondent Stefan Niemann und das Team vom Studio Washington sind mit Hebammen und Ärzten unterwegs: ob im Kreißsaal oder bei einer Hausgeburt, für die sich viele Afroamerikanerinnen entscheiden müssen. Das Krankenhaus ist schlicht zu teuer oder zu weit weg. In Georgia und anderen Bundesstaaten kämpfen Bürgerrechtlerinnen, Geburtshelferinnen und Hebammen gegen Vorurteile, Ignoranz und Rassismus im Gesundheitswesen.
- Verlorene Kindheit in Kenia - Die Perlenmädchen der SamburuSie sind schön und bunt und sie gehören unverwechselbar zur Samburu-Kultur in Kenia: Perlenketten. Doch der prächtige Perlenschmuck hat für die jungen Mädchen des Samburu-Volkes eine traurige Seite: Die Perlen sind Geschenke von Kriegern, für die sie als Gegenleistung mit den Mädchen Sex haben dürfen. Dagegen kämpft Josephine Kulea im abgelegenen Norden Kenias. Sie will die Mädchen beschützen.
- Verrücktes Portland - Amerika mal anders"Keep Portland weird – Portland bleibt anders!" Das Motto dieser Stadt im Nordwesten der USA ist nicht nur so daher gesagt. Im Einheitsbrei amerikanischer Städte sticht Portland heraus. Was genau macht diese Stadt so "weird", so anders, so verrückt? ARD-Korrespondent Ingo Zamperoni sucht die Antwort in einer ganz speziellen Boomtown, die vor allem junge Leute anzieht.
- Vietnam auf zwei Rädern: Mit dem Moped von Nord nach SüdMit einem Moped erkundete der Asien-Korrespondent Philipp Abresch die Landschaften Vietnams. Dabei lernte er Angehörige von Bergvölkern kennen und trank mit Reisfarmern Schlangenschnaps.
- Vilnius - Spurensuche im Jerusalem des NordensWenn man wissen will, wie die Sowjetunion auf dem jüdischen Erbe in Vilnius herum getrampelt hat, muss man mit Amit Belaite auf Spurensuche gehen. Startpunkt ist der Sportpalast. Es ist eine Reise auf der Suche nach der verlorenen Zeit. "Und dein Vater hatte dich gewarnt?" - "Und mein Vater hat mich gewarnt: 'Tritt nicht auf diese Stufen!' Und ich habe mich gefragt: Warum?" Es gibt eine Generation, deren Wissbegier größer ist als der Schmerz. Und es weht ein neuer Wind durch Vilnius: Jetzt werden die alten Steine gesammelt - und wieder etwas in Ordnung gebracht. Niemand soll mehr auf jüdischen Grabsteinen herumtreten.
- Völkermord in Deutsch-Südwest - Wann kommt endlich die Versöhnung?Die Dokumentation behandelt den Völkermord an den Herero und Nama im damaligen Deutsch-Südwestafrika (heutiges Namibia). Zwischen 1904 und 1908 wurden Aufstände gegen die deutsche Kolonialherrschaft brutal niedergeschlagen, mit Vernichtungsbefehlen und Konzentrationslagern. Erst 2021 erkannte Deutschland die Verbrechen offiziell als Völkermord an. Ein Versöhnungsabkommen steht bis heute aus und sorgt weiterhin für Konflikte.
- Volle Kraft für vier Pfoten - Mit Hunderettern durch AmerikaGreg Mahle hat eine Mission: Er ist Hunderetter. Ein lustig verknautschter Optimist, der ausgestoßene und verwahrloste Hunde aus den Todeszellen der Tierheime in Amerikas Südstaaten rettet. Unterstützt von lokalen Tierschützern fährt er mit seinem alten Truck jeden Monat zigtausende Meilen, um den Tieren ein glückliches Zuhause zu suchen. Seine Route: immer von Süd nach Nord - denn ein Hundeleben zählt nicht viel in Texas, Alabama, Louisiana im tiefen Süden der USA. Tierliebe hat hier wenig Tradition. Wer hier lebt, hat andere Sorgen: keine Arbeit, keine Bildung, keine Perspektive. Tiere sind da nur eine lästige Bürde - außer, man kann die Hunde als Waffe nutzen. Und so landen tausende Tiere auf der Straße. Ganz anders das Bild im wohlhabenden Nordosten der Vereinigten Staaten: Hier werden Hunde geliebt und verhätschelt, behandelt wie ein Familienmitglied, geküsst und geherzt.
- Vom Krieg an den Strand - Russen in ThailandTrotz des Krieges in Russland reisen viele Touristen nach Thailand, da das Land keine Sanktionen gegen Moskau verhängt hat. Während einige den Urlaub genießen, fragen sich andere, wie sie auf Ukrainer treffen und reagieren sollen.
- Von der Idylle zur Mondlandschaft - Der Vulkanausbruch auf La PalmaDer 19. September 2021 wird allen Bewohnern von La Palma für immer im Gedächtnis bleiben: Es ist der Tag, an dem der Vulkan ausbrach und die Insel für immer veränderte. Ein Trauma, das auch viele Deutsche erfahren mussten, die dorthin ausgewandert sind. Wie lebt und überlebt man mit der Zerstörung, der Asche, der Not?
- Von Prinzen und Grafen - Winterreise durch TranssilvanienTranssilvanien, das klingt nach einsamen Bergtälern, in denen Wölfe heulen und Graf Dracula im bleichen Licht des Vollmonds sein Unwesen treibt. In dieses sagenumwobene Land geht die Winterreise von Till Rüger. Er begegnet interessanten Zeitgenossen und reist durch spektakuläre Schneelandschaften.
- Von Schatzsuchern und Spekulanten - Ungewöhnliche Begegnungen in PortugalVinho Verde, Fado, Fußball, Meer und Sonne - das fällt den meisten Deutschen zu Portugal ein. Über das Land selbst sagt das nicht viel. Wie tickt Portugal eigentlich? Mit dieser Frage geht es auf die Reise, die Reportage wirft einen tiefen Blick in die portugiesische Seele: Da ist zum Beispiel Miguel, der sein Leben dem Einsammeln von Plastikmüll an den Küsten gewidmet hat. Oder Isabela, die einen Job gefunden hat und das erste Mal das Gefühl hat, gebraucht zu werden. Und wir tauchen ein in die Alfama, die Altstadt Lissabons, in der nun ein anderes Leben herrscht, als noch vor wenigen Jahren.
- Wächter des Westens: Brauchen wir die NATO noch?Europas Sicherheit hängt von der Stärke der NATO ab. Die Zukunft des Militärbündnisses aber ist alles andere als sicher. Denn Amerika wählt einen neuen Präsidenten. Sollte Trump gewinnen, droht ein Austritt der USA aus dem Bündnis.
- 24.03.2019 Wales - die schöne ArmeIn Wales finden sich traumschöne Strände und Landschaften, Aus- und Bergsteiger, eigensinnige Touristen und findige Unternehmer. Beim EU-Referendum hat Wales für den Brexit gestimmt. Anders als in England ist die Reue hier groß: Schäfer bangen um die europäischen Absatzmärkte für ihr Lammfleisch, Tierschützer um EU-Subventionen für ihre Arbeit und deutsche Werkzeugmacher um ihre Lagerkapazitäten.Phoenix, 24.03.2019
- Warschauer Welten - Versteckte Orte in der polnischen HauptstadtGriet von Petersdorf und ihr Team entdecken in einem alten blauen Polizeiwagen der Marke Nysa die verborgenen Welten, die leicht übersehen werden in der Hauptstadt Polens. Sie besuchen die Holzhaussiedlung "Freundschaft", die einst für die sowjetischen Bauarbeiter errichtet wurde, die den ungeliebten Kulturpalast bauten. Sie besuchen auch den Stadtteil Praga, wo ungewöhnliche Privatmuseen öffnen.
- Weite Wildnis Alaska - Mit dem Wasserflugzeug unterwegsKaum eine Landschaft ist so schön wie Südostalaska, und kaum eine so gefährlich für Piloten. Ständig muss Tony Dupea damit rechnen, dass er mit seinem Wasserflugzeug wegen des dichten Nebels nicht in einer der vielen Inselbuchten landen kann, oder dass ihn heftige Winde zur Umkehr zwingen. Stefan Niemann hat den Piloten zwei Wochen lang begleitet: zu wilden Bären und gigantischen Walen.
- Wenn Mädchen Bräute werden - Kinderehen in IndonesienOffiziell ist die Kinderhochzeit in Indonesien verboten. Dennoch werden auf dem Inselarchipel mehr Kinder verheiratet als in jedem anderen Land in Asien. Laut Unicef sind 14 Prozent der Mädchen verheiratet, bevor sie 18 sind. Jetzt aber regt sich Widerstand bei den indonesischen Frauen. Mithilfe staatlicher Programme sind auf immer mehr Inseln Betroffene selbst unterwegs, um vor den Gefahren zu früher Ehen zu warnen. Die ARD-Korrespondentin Annette Dittert hat zwei von ihnen begleitet. Ibn Raihan und ihre Freundin Ulla, die es sich zum Ziel gemacht haben, vor allem die jungen Mädchen auf ihrer Insel Lombok zu mehr Selbstbewusstsein zu erziehen. Mit einem Moped fahren sie über Land, zeigen Filme und reden vor allem über ihre eigenen leidvollen Erfahrungen. Zwei mutige Frauen, die ein Zeichen setzen wollen.
- 03.03.2019 Wie Blumen und Salz - Starke Frauen in AfrikaSabine Boland porträtiert in dieser Reportage engagierte und starke Frauen, die in ihren Familien und im Beruf an einem selbstbewussten, unabhängigen Afrika mitwirken. Im Mittelpunkt stehen Frauen in Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Kenia. Sie haben studiert oder sind Analphabetinnen, sie sind Künstlerinnen, Handwerkerinnen, Geschäftsfrauen oder einfache Händlerinnen.Phoenix, 03.03.2019
- Wilderern auf der Spur - Die Hüter vom Kruger National ParkDer Gestank ist bestialisch. Ranger Rendani Nethengwe schneidet tief ins Fleisch des toten Elefanten - er muss die Gewehrkugel finden, mit der illegale Jäger das Tier getötet haben. "Es ist traurig", sagt er. "Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes - die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land." Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich: mal ist er im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit den Tierärzten unterwegs. Die sind zurzeit sehr besorgt um die Elefanten im Park, da sie vor kurzem im Blut eines toten Tieres den menschlichen Tuberkulose-Erreger entdeckt haben. "Es ist uns ein Rätsel, wie der Elefant sich infiziert hat. Die Krankheit könnte eine große Bedrohung für unsere Elefanten werden", sagt Tierarzt Peter Buss. ARD-Korrespondent Thomas Denzel begleitet die Hüter des Krügerparks auf ihren Streifzügen: bei der Betäubung eines Elefanten für den Tuberkulose-Check, bei der Jagd nach Wilderern und bei der Beobachtung des Familienlebens der Wildhunde.
- Wildes Irland - Aufbruch am AtlantikDie Westküste Irlands ist der Gewalt des Atlantiks ungeschützt ausgesetzt. Das Meer formt bizarre Klippen und eine wilde Landschaft von faszinierender Schönheit. ARD-Korrespondent Frank Jahn folgt der spektakulären Küstenstraße des Wild Atlantic Way und besucht Menschen, die nach der Krise der letzten Jahre wieder nach vorne sehen.
- Winter in der FinnmarkWenn der Winter nach Norwegen kommt, entfaltet die Natur ihre kalte und einzigartige Pracht. Die Menschen, die im Norden leben, spüren am eigenen Leib, wie mächtig Wind und Wetter sind. Und sie passen sich den Gegebenheiten an.
- Yes, she can: Asiens starke FrauenAsien ist in Bewegung. Und wo viel Bewegung herrscht, da wachsen die Herausforderungen. Not bekämpfen, Missstände beheben, Fortschritt schaffen, Zukunft gestalten. Immer öfter sind es Frauen, die dabei nach vorne gehen. Frauen, die nicht auf fremde Hilfe warten wollen. Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Überlebenskünstlerinnen. Problemlöserinnen. Wir treffen Asiens starke Frauen. Asien ist in Bewegung. Und wo viel Bewegung herrscht, da wachsen die Herausforderungen. Not bekämpfen, Missstände beheben, Fortschritt schaffen, Zukunft gestalten. Immer öfter sind es Frauen, die dabei nach vorne gehen. Frauen, die nicht auf fremde Hilfe warten wollen. Frauen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Überlebenskünstlerinnen. Problemlöserinnen. Wir treffen Asiens starke Frauen. Indira Ranamagar ist eine Urgewalt, ein Kraftwerk. Ihre ganze Energie gilt denen, die sonst vergessen wären in Nepal. Kinder, deren Eltern im Gefängnis sitzen. Kinder, die dem Staat nur eine Last sind. Das Schicksal würde sie wohl auf die Straßen treiben, in die Obdachlosigkeit und Chancenlosigkeit. Manche von ihnen haben gerade erst laufen gelernt. Indiras Auffangstation ist ein Zuhause. Es gibt Essen, Schutz, Bildung, die Hoffnung auf eine Zukunft. Alle paar Wochen besucht Indira mit den Kindern die Mütter im Gefängnis. "Denn was ich auch tue", sagt Indira, "die Umarmung einer Mutter kann man durch nichts ersetzen". Hexenwahn ist keine düstere Episode längst vergangener Zeiten. Hexenwahn lebt - in den Bergen Papua-Neuguineas. Frauen werden gefoltert, verstümmelt, um ihnen das Böse auszutreiben. So war es schon immer. So ist es noch. Aber Lorena, Ordensschwester aus der Schweiz, will das nicht hinnehmen. Mit aller Kraft stemmt sie sich dagegen, kümmert sich um die Opfer, spricht mit den Tätern. Und immer, wenn sie eine weitere geschundene Frau umsorgt, hat Lorena eine Hoffnung: Möge sie die letzte gewesen sein, die durch diese Hölle gehen musste. Gewalt gegen Frauen. Indien ist ein Land, das in dieser Hinsicht ein furchtbares Image hat. Und nicht zu unrecht. 40.000 Vergewaltigungen jedes Jahr. Und das ist nur die offizielle Zahl. Die Dunkelziffer ist weit höher. Kaum ein Mädchen, kaum eine Frau, die nicht schon belästigt wurde. Das gibt es überall: auch in Bollywood - Indiens schillernder Filmschmiede. Die "MeToo"-Welle ist von Hollywood auch nach Bollywood geschwappt, mit einigen spektakulären Fällen. Doch inzwischen scheint es, als sei das große Schweigen zurückgekehrt in Indiens Traumfabrik. Im indischen Rajastan rückt eine besondere Einheit aus im Kampf gegen sexuelle Gewalt: eine rein weibliche Polizeitruppe. Der Auftrag für Nirmala und ihre Kolleginnen ist auch Erziehungsarbeit. Männer müssen begreifen, dass sie sich nicht alles nehmen können. Mädchen müssen begreifen, dass sie sich wehren sollen. Es gibt viel zu tun für die Frauenpolizei von Jaipur. Poo hat es geschafft. Als kleines Mädchen schon kochte sie - an einer Straßenecke von Bangkok im Slum Klong Tuey. Inzwischen hat sie dort eine Kochschule, die sich als Goldgrube erwiesen hat. Poo ist berühmt, hat sogar an der Seite des britischen Fernsehstars Jamie Oliver gekocht. Touristen kommen jetzt aus aller Welt, denn mehr "Erlebnisküche" geht eigentlich nicht: thailändische Spezialitäten, garniert mit einem Marktbummel auf dem größten Slum der Stadt - ein gefährliches Pflaster eigentlich. Aber an Poos Seite kein Problem - das ist ihr Revier. Ein Monstrum ragt aus dem Wasser des Irrawaddy. Ein Koloss aus Stahl und Beton. Doch über die Grund-Pfeiler ist dieser Staudamm nicht hinausgekommen. Es war ein Milliardenprojekt, das die Chinesen in Myanmar stemmen wollten. Aber der Widerstand der Bevölkerung war so groß, dass Myanmars Regime tatsächlich einknickte. Ein vorläufiger Baustopp wurde verhängt. Sehr zum Ärger Pekings. Daw Ja, diese kleine zierliche Frau, hat den Kampf an vorderster Linie geführt. Aber ist ihr Sieg von Dauer? Oder kommen die Chinesen zurück und fluten die Dörfer der Region? Daw Jas Kampf ist noch nicht vorüber. Das Leben kann herrlich sein: Australien, Sydney, Coogee Beach. Strand, Sonne - das ist die pure Freiheit. Aber nicht für alle. Lange waren muslimische Frauen außen vor. Zwischen all den knappen Bikinis haben sie, die sie ihre Reize verhüllen müssen, ihren Platz nicht gefunden. Bis Aheda Zanetti kam und den Burkini erfand - eine perfekte Mischung für alle, die den Bikini zu frivol und die Burka zu freudlos empfanden.
- Zeitenwende am Kap - Südafrikas Regierung der Nationalen EinheitAm Ende des Wahltags lag Südafrikas erfolgsverwöhnte und jahrzehntelang allein regierende Partei ANC am Boden. Nur noch 40 Prozent der Wählerstimmen, ein Absturz um rund 17 Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl 2019. Dabei war der ANC schon einmal bei knapp 70 Prozent gelegen. Der ANC musste sich zum ersten Mal in der 30jährigen Geschichte des demokratischen Südafrika um einen Koalitionspartner bemühen. Es ist nicht nur einer geworden, es sind auch nicht zwei geworden, sondern gleich zehn.
- Zerrissenes Land - Israels ParallelweltenIsraels Jubiläumsjahr zum 75jährigen Bestehen steht im Schatten der schwersten innenpolitischen Krise seit Staatsgründung. Das Land ist gesellschaftlich, politisch und religiös tief gespalten und die rechtsextreme Regierung versucht die Organe des Rechtsstaats zu zerlegen.
- Zufluchtsort Polen: 1 Jahr Ukraine-KriegDie Stadt Rzeszów im Südosten Polens hatte vor Kriegsbeginn 180.000 Einwohner, nach dem 24.02.22 verdoppelte sich die Zahl zwischenzeitlich. Die Hilfe ist wie überall in Polen groß, der ukrainische Präsident verlieh Rzeszów den Titel "Stadt der Helden". Natalie Steger und ihr ZDF-Team treffen Iryna und ihre kleine Tochter. Iryna lernt mit anderen Ukrainerinnen kostenlos polnisch, Tochter Daria, 4, wird in einem psychologischen Hilfszentrum derweil betreut, von einer Stiftung für traumatisierte Kriegskinder. Eine Reportage aus Polen über das Jahr nach dem Kriegsbeginn im Nachbarland.
- 05.04.2019 Zurück in die Heimat? - Obdachlose Polen in BerlinÜberleben auf der Straße. Für geschätzt 8000 Menschen in Berlin ist das die bittere Realität. Etwa ein Viertel von ihnen sind Polen. Gestrandet in der deutschen Hauptstadt auf der Suche nach einem besseren Leben. Die polnische Hilfsorganisation BARKA will ihnen eine Rückkehr in die Heimat ermöglichen. Mitfinanziert durch die Europäische Union und den polnischen Staat, halten zwei polnische Sozialarbeiter in Berlin Ausschau nach Landsleuten. Wie das Leben für diejenigen aussieht, die mit BARKA den Schritt zurück in die Heimat gewagt haben, zeigt der Besuch im polnischen Chudobczyce.Phoenix, 05.04.2019
- Zurück zum Mond - Apollos Erben brechen aufEs ist eines der größten Abenteuer der Menschheit. Am 16. Juli 1969 brechen die Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins zu einer Mission auf, die vor ihnen noch kein Mensch gewagt hat. Ihr Ziel ist der Mond. Sie werden Geschichte schreiben. 50 Jahre später erinnert sich die Welt nicht nur an diesen großen Sprung für die Menschheit. Amerika will den Mond erneut erobern - und dort bleiben. In Cape Canaveral begibt sich Korrespondent Jan Philipp Burgard auf die Spur der ersten Mondlandung, trifft Zeitzeugen und blickt in die Zukunft.
- Zwei Amerikas - Die USA unter TrumpAm 6. November 2018 sind Halbzeitwahlen in den USA. Sämtliche 435 Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses sowie ein Drittel des Senats werden neu gewählt. Die midterm elections sind alle zwei Jahre ein nationales Stimmungsbarometer. Aktuellen Umfragen zufolge sieht es nicht gut aus für den Präsidenten - die Zustimmung für Donald Trump sinkt. Sollten die Republikaner in Kongress und Senat Sitze verlieren, wird das Regieren Trumps erschwert. USA-Korrespondentin Ines Trams aus dem ZDF-Studio Washington beobachtet die Vorbereitungen auf die midterm elections und fängt die Stimmung der Amerikaner ein.
- Zwischen Knochen & MonetenKurzstück über Thabiso Siswana, einer jungen traditionellen Heilerin, einer Sangoma, die in Johannesburg in einer Bank arbeitet. Thabiso Siswana gehört zu jener Generation von Südafrikanern, die traditionelles Heilen trotz technischen Fortschritts ernst nehmen.
- Zwischen Steuer und Schleier - Frauen in Saudi-ArabienFrauen in Saudi-Arabien, das sind diese verschleierten Wesen, über die die Welt wenig weiß. Außer, dass sie nicht Auto fahren durften. Doch damit ist jetzt Schluss! Der saudische König hat im Sommer 2018 das Fahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien aufgehoben. Nun dürfen auch Frauen im ultrakonservativen Golfstaat ihren Führerschein machen. Saudische Frauen machen inzwischen spektakulären Aufstieg.
- Zwischen Trump und Harris
- Zwischen Wurzeln und Flügeln: Kind sein in AsienAuch wenn Asien die Zukunft gehören mag, heißt es in der Gegenwart für viele Kinder in Asien noch immer arm zu sein, benachteiligt und unterdrückt. Der Film von Normen Odenthal erzählt von Kinderschicksalen in Nepal, Pakistan und Indien, aber er erzählt auch von den großen Hoffnungen kleiner Leute. Von Traditionen geprägt, von Visionen angetrieben. Zwischen Wurzeln und Flügeln - Kind sein in Asien.
- Zwischen Wurzeln und Flügeln
- Zypern: Leben mit der GrenzeDie Mittelmeerinsel Zypern ist seit 1974 geteilt. Damals hatte die türkische Armee nach einem Militärputsch der griechischen Zyprer den Nordteil der Insel besetzt. Seitdem ist die Insel durch eine von UN-Truppen gesicherte Pufferzone, die Green Line, geteilt. Die Grüne Linie zieht sich rund 217 km quer über die gesamte Insel, teilt ganze Städte und Dörfer. Mit jedem weiteren Jahr werden sich die griechischen und türkischen Zyprer fremder, denn Ressentiments und Feindbilder werden bereits in der Grundschule geschürt. Doch es gibt auch Bewohner, die mit vollem Einsatz für eine Wiedervereinigung und ein friedliches Miteinander kämpfen, zum Teil mit ungewöhnlichen Methoden. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger und ihr Team haben sich für "mein ausland" auf den Weg entlang der Green Line gemacht und Menschen getroffen, deren Leben durch die Teilung geprägt ist. Sie wollten auch wissen: Wie stehen nach 45 Jahren Teilung die Chancen für eine Wiedervereinigung?
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