"Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera", Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die Österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen. In luxuriösen Eisenbahncoupes strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen gesellschaftlichen Vergnügungen hin.
Der Quarnero, kroatisch Kvarner, galt als Synonym für den Begriff ?österreichische Riviera? - besonders Abbazia/Opatija bürgte für Exklusivität und Eleganz. Modernst ausgestattete Kuranstalten, geschmackvolle Villen und ein distinguiertes Gesellschaftsleben lockten einzahlungskräftiges Publikum an. Das einzigartige Flair bezauberte AristokratInnen ebenso wie UnternehmerInnen und KünstlerInnen.
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hatte jeder Wiener Bahnhof seine Sonderstellung, sein eigenes Gepräge und sein spezielles Reisepublikum. Es gab damals, in der Hochblüte des Eisenbahnzeitalters, nämlich auc
Nichts als das Recht - Auf den Spuren der Fürsten von Schwarzenberg
Der Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Havel, erinnert sich mit seinem früheren Kanzler, Fürst Karl von Schwarzenberg, an die ersten gemeinsamen Schritte auf dem Weg in die Demokratie.
Im Auftrag seiner Majestät - Ein barocker Bücherkrimi
"Im Auftrag seiner Majestät", "Ein barocker Bücherkrimi." Ein Film über die abenteuerliche Überführung des mittelalterlichen Handschriftenschatzes der Habsburger von Schloss Ambras nach Wien. Im Jahr 1665 verließ eine Schiffsladung wertvoller illuminierter Handschriften Schloss Ambras, um über die Donau nach Wien zu fahren. Doch ein Teil der Bücher verschwand, Schiffe sanken und so manch wertvolles Stück tauchte Jahrhunderte später mit Wasserschäden auf Antiquitätenmärkten auf. "Soko Kitzbühel"-Regisseur Martin Ambrosch erzählt mit seinem Film eine historische Kriminalgeschichte aus dem Frühbarock und lüftet so manches Geheimnis der modernen Bücherforschung. Eine Dokumentation von Martin Ambrosch, AUT 2005.
"Babenberger (1)", Sie standen an der Wiege von Österreich und doch ist die Historie ihnen gegenüber undankbar: Die Babenberger, die über knapp dreihundert Jahre Österreich zum Herzogtum aufsteigen ließen. Nichtsdestotrotz standen sie immer im Schatten der nachfolgenden Habsburger. Allerdings wäre die Größe des Hauses Österreich ohne die Verdienste der Babenberger undenkbar. Der neuproduzierte ORFIII-Zweiteiler von Gabriele Kafka erzählt, wie sich Österreich unter dem Wirken der Babenberger Markgrafen und Herzöge verändert hat und bereit gemacht wurde für sein späteres Dasein als europäische Großmacht. In Folge eins geht es um die erste Nennung des Namens ?Ostarrichi? 976, um den Kampf gegen die Ungarn und um die Ernennung zur Markgrafschaft.
Dokumente, die die Welt bewegen - Die Wiener Hofapotheke
"Dokumente, die die Welt bewegen", "Die Wiener Hofapotheke." Hanfzigaretten gegen Asthma oder Kokainzäpfchen gegen Schlafstörungen - die Rezeptbücher der kaiserlichen Hofapotheke enthalten so manch kurioses Rezept. Mit Dr. Reinhard Dörflinger, ehemals Präsident der Ärzte ohne Grenzen in Österreich, begeben wir uns im Haus-, Hof- und Staatsarchiv auf die Suche nach den großen und kleinen Leiden der Habsburger und den abenteuerlichen Heilmitteln die damals verschrieben wurden. Die Folge wirft abseits davon, aber auch einen Blick auf den medizinischen Standard Anfang des 19. Jahrhunderts und zeigt auf, dass eine gute medizinische Grundversorgung lange nicht allen Bevölkerungsschichten zugänglich war.
"Johann Strauß Vater", "Das Leben - Ein Tanz." Einer der Urväter des Wiener Walzers, Johann Strauß Vater revolutionierte gemeinsam mit Josef Lanner die Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts und hat damit das Stimmungsbild der Biedermeierzeit geprägt. Niemand hätte sich damals gedacht, dass Strauß Vater einmal im Schatten des Erfolges seines Sohnes stehen würde. Denn schon der Vater riss mit seinem Orchester ein Massenpublikum zu Begeisterungstürmen hin. Der Musikforscher Otto Brusatti geht der Lebensgeschichte des Begründers der 'U-Musik' als Massenphänomen nach. Die Dokumentation erzählt die Geschichte einer musikalischen Ausnahmebegabung: Strauß wurde genau in die richtige Zeit hineingeboren und war wie kaum ein Künstler davor in der Lage, den Menschen ins Ohr zu spielen. In einer Zeit politischer Apathie und Regression war das Bedürfnis nach Ablenkung und Unterhaltung groß. Strauß Vater erkannte das und schaffte es sogar, im berühmten "Radetzkymarsch" sein Publikum mit der absolut