Geschützt zwischen Garage und Hauptgebäude liegt der Eingangsbereich. Architekt des "intelligenten Hauses" in Gersdorf bei Lauf an der Pegnitz ist Johannes Berschneider.
An einer baulich höchst schwierigen Stelle baute der Architekt Stephan Maria Lang einen lang gezogenen, flachen Riegel, der sich gegen die problematische Umgebung abschottet.
Hochherrschaftlich in einem Schloss zu wohnen, davon träumen viele. Für die 18 Bewohner des Mehrgenerationenhauses von Schloss Blumenthal in Aichach bei Augsburg wurde dieser Traum wahr. Viel diskutiert wurde auch über die Frage, ob zeitgemäße Architektur überhaupt in das historische Ambiente passt. Die Gemeinschaft im Laubengang.
Die Südwestseite des Hauses mit einem herrlichen Ausblick ins Tal ist folgerichtig komplett geöffnet. Eine große, über Eck laufende Fensterfront bildet den Gegenpol zur Schließung nach Nordosten. Im Gartengeschoss, wo die Schlafräume untergebracht sind, sorgen raumhohe Öffnungen für Licht und Aussicht. Architekt des Hauses in Konstein bei Eichstätt ist Christoph Herle vom Architektenbüro Herle + Herrle.
Der Neubau mit seiner schlichten, reduzierten Form hat es in sich: Die Grundrisse können flexibel verändert werden. Auf zwei Stockwerken sind zwei bzw. drei individuelle abgeschlossene Wohneinheiten entstanden. So kann die Familie immer wieder auf sich verändernde Lebensumstände reagieren. Ob Pflegepersonal, Au-Pair oder Teenager-Bude - bei Bedarf kann man eine 35 Quadratmeter große Einliegerwohnung abtrennen. Ein Haus für alle Fälle - und in jedem Fall für eine Großfamilie, die in Zukunft noch viel vor hat.
Im viergeschossigen Rückgebäude entstanden Atelierräume, Werkstätten, Studios und Büros. Keine Luxus-Lofts, sondern Nüchternheit und höchste Raumökonomie - das war das Grundprinzip für die Baugenossenschaft und damit auch für den Architekten. Der raue Charme des Industriebaus, der die besondere Atmosphäre ausmacht, blieb erhalten.
Bayerisches Fernsehen TRAUMHÄUSER, "Ein Haus für drei Generationen", am Sonntag (09.12.12) um 14:45 Uhr.
Der Neubau mit seiner schlichten, reduzierten Form hat es in sich: Die Grundrisse können flexibel verändert werden. Auf zwei Stockwerken sind zwei bzw. drei individuelle abgeschlossene Wohneinheiten entstanden. So kann die Familie immer wieder auf sich verändernde Lebensumstände reagieren. Ob Pflegepersonal, Au-Pair oder Teenager-Bude - bei Bedarf kann man eine 35 Quadratmeter große Einliegerwohnung abtrennen. Ein Haus für alle Fälle - und in jedem Fall für eine Großfamilie, die in Zukunft noch viel vor hat.
Das Haus ist nicht nur technisch, sondern auch architektonisch intelligent. Verschiedenste Öffnungen wie Glasfronten, Oberlichter und Fensterbänder rahmen Ausblicke, führen das Licht gezielt in die Innenräume und verhindern, wo nötig, ungewünschte Einblicke. Und nicht zuletzt beweist das Haus ökologische Intelligenz, indem es erneuerbare Energie in Form von Erdwärme nutzt. Architekt des "intelligenten Hauses" in Gersdorf bei Lauf an der Pegnitz ist Johannes Berschneider.
Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling
Obwohl der Entwurf sich auf den ersten Blick stark von der Umgebung absetzt, war bald klar, dass der Architekt Michael Becker statt auf die vorherrschende Architektur stark auf die Topographie Bezug nimmt. So verläuft am Grundstück entlang ein Grünzug, der sich durch das gesamte Wohngebiet zieht. Die Form des Hauses passt sich daran an: So zeichnen etwa die nach innen geneigten Pultdächer die Geländemulde nach.