Bayerisches Fernsehen TRAUMHÄUSER, "Eine Fabrik für die Künste", am Sonntag (16.12.12) um 14:45 Uhr.
Der große Stahlbetonkomplex mit Vorder- und Rückgebäude stammt aus den 1960er-Jahren und war früher eine Kleiderfabrik. Wo einst für die Stange genäht wurde, haben sich jetzt 40 Künstlerinnen und Künstler mit ihren ganz individuellen Bedürfnissen eingenistet.
Die Südwestseite des Hauses mit einem herrlichen Ausblick ins Tal ist folgerichtig komplett geöffnet. Eine große, über Eck laufende Fensterfront bildet den Gegenpol zur Schließung nach Nordosten. Im Gartengeschoss, wo die Schlafräume untergebracht sind, sorgen raumhohe Öffnungen für Licht und Aussicht. Architekt des Hauses in Konstein bei Eichstätt ist Christoph Herle vom Architektenbüro Herle + Herrle.
Das "kleine Haus für wenig Geld" hat ein Satteldach - wie die Nachbarhäuser. Auch bezüglich Höhe und Volumen passt es sich an die vorhandene Bebauung an. Und doch fällt das Haus in diesem konventionellen Neubaugebiet auf. Durch die Einfachheit und Klarheit seiner Form. Architekt des kleinen Hauses am Ortsrand von Seukendorf bei Nürnberg ist Hans Kneidl.
Acht Bauherren, drei Häuser, zwei Architekten. Ein idyllisches und doch zentrumsnahes Grundstück direkt am Fluss. Gemeinsam haben sich die jungen Singles und Paare aus Eggenfelden den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt. "Bauherrengemeinschaften sind immer noch eine absolute Seltenheit", sagt Architektin Alexandra Breu. Was verwunderlich ist, denn diese Art, kostensparend zum maßgeschneiderten Eigenheim zu kommen, hat viele Vorteile.
Acht Bauherren, drei Häuser, zwei Architekten. Ein idyllisches und doch zentrumsnahes Grundstück direkt am Fluss. Gemeinsam haben sich die jungen Singles und Paare aus Eggenfelden den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt. "Bauherrengemeinschaften sind immer noch eine absolute Seltenheit", sagt Architektin Alexandra Breu. Was verwunderlich ist, denn diese Art, kostensparend zum maßgeschneiderten Eigenheim zu kommen, hat viele Vorteile.
Mit einer Länge von fast 30 Metern thront das nur rund 7 Meter tiefe Haus über dem Donautal, öffnet sich mit einer sich über die gesamte Gebäudefront erstreckenden Glasfassade nach Süden und ermöglicht einen schönen Ausblick auf das Schloss. Architekt des Hauses in Wörth an der Donau ist Christian Kirchberger.
Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling
Mitten in der sanften Allgäuer Hügellandschaft und vor einer prachtvollen Alpenkulisse erhebt sich ein Solitär, dem der Begriff "Haus" eigentlich nicht gerecht wird. Eine fast ätherisch wirkende Skulptur aus Glas und Stein, der die geschwungenen Linien der Bergwiesen behutsam aufnimmt und in Architektur übersetzt, haben Bauherren und Architekten hier gemeinsam geschaffen.
Der "Riegel mit Weitblick" fällt durch seine ungewöhnlichen Maße auf. Mit einer Länge von fast 30 Metern thront das nur rund 7 Meter tiefe Haus über dem Donautal, öffnet sich mit einer sich über die gesamte Gebäudefront erstreckenden Glasfassade nach Süden und gibt sich nach Norden mit schmalen Fensterbändern eher verschlossen. Architekt des Hauses in Wörth an der Donau ist Christian Kirchberger.
Für die Nachbarn ist der Neubau vielleicht noch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber was von außen wirkt wie ineinander geschachtelte Betonquader, lässt innen ganz besondere Räume entstehen. Über hundert Quadratmeter Ess-, Wohn- und Kochbereich im Erdgeschoss für die junge Familie, dazu das Obergeschoss, das regelrecht auf dem Sockel aus Glas zu schweben scheint. Und auch die Senioren sind mit ihrem neuen Heim sehr zufrieden.
Mit Siebzig nochmal komplett neu anfangen? Warum nicht, sagten sich neun unerschrockene Senioren aus Ebersberg bei München. Sie starteten ein einzigartiges Bauprojekt, um gemeinsam ihren Lebensabend zu genießen.