Menschen & Mächte Spezial "Südtirol - Überlebenskampf zwischen Mussolini und Hitler". Südtirol, 70 Jahre nach der sogenannten Option. Im Juni 1939 musste sich die Südtiroler Bevölkerung zwischen dem Weiterleben in ihrer Heimat unter dem Druck des faschistischen Italiens oder einer Umsiedlung "ins Reich" nach Hitler-Deutschland entscheiden. Nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich abgetrennt, werden die Südtiroler somit 1939 neuerlich zum Opfer gnadenloser politischer Interessen. Die Option zwingt sie, sich zwischen Heimat und kultureller Identität zu entscheiden. Was dem faschistischen Italien nicht gelungen ist, soll jetzt mit Hitlers Hilfe vollendet werden: die ethnische Säuberung Südtirols. Es gibt keinen physischen Zwang, keine Waffengewalt, doch der Leidensdruck der Menschen ist enorm. Berührende Zeitzeugenberichte lassen die Atmosphäre des leidvollsten Abschnittes der Südtiroler Geschichte spürbar werden. Dazu trägt auch einzigartiges Filmmaterial bei. Im Bild: Adolf Hitler, Beni
Wolfsberg in Kärnten 1946: Aufnahmen vom ersten 1. Mai nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Nach den Jahren der Diktatur haben die Wolfsberger ihre Stadt mit roten und rot-weiß-roten Fahnen geschmückt.
"Züge ins Leben - Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg", Rund 2.000 zum Großteil jüdische Kinder und Jugendliche aus Österreich haben den Zweiten Weltkrieg überlebt, weil sie mit einem der so genannten Kindertransporte zwischen November 1938 und dem Kriegsbeginn im September 1939 nach Großbritannien kamen. Es ist eine in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges beispiellose Rettungsaktion. Die Kinder wurden von Pflegefamilien aufgenommen, fanden Arbeit als Dienstmädchen oder in der Landwirtschaft, konnten eine Ausbildung beginnen oder die Schule abschließen. Viele der älteren Burschen meldeten sich freiwillig zum Militärdienst. Die meisten haben die Zeit in England in guter Erinnerung.Im Bild: Zwei jüdische Flüchtlingskinder bei der Ankunft in den Niederlanden im Dezember 1938.
Menschen & Mächte Spezial "Südtirol - Überlebenskampf zwischen Mussolini und Hitler". Südtirol, 70 Jahre nach der sogenannten Option. Im Juni 1939 musste sich die Südtiroler Bevölkerung zwischen dem Weiterleben in ihrer Heimat unter dem Druck des faschistischen Italiens oder einer Umsiedlung "ins Reich" nach Hitler-Deutschland entscheiden. Nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich abgetrennt, werden die Südtiroler somit 1939 neuerlich zum Opfer gnadenloser politischer Interessen. Die Option zwingt sie, sich zwischen Heimat und kultureller Identität zu entscheiden. Was dem faschistischen Italien nicht gelungen ist, soll jetzt mit Hitlers Hilfe vollendet werden: die ethnische Säuberung Südtirols. Es gibt keinen physischen Zwang, keine Waffengewalt, doch der Leidensdruck der Menschen ist enorm. Berührende Zeitzeugenberichte lassen die Atmosphäre des leidvollsten Abschnittes der Südtiroler Geschichte spürbar werden. Dazu trägt auch einzigartiges Filmmaterial bei. Im Bild: Verabschiedung am
"Der Jahrhundertkrieg: Die Befreiung - Der Kampf um Paris", "(Teil 2)." Mitte August 1944 herrschte eine beinahe gespenstische Friedhofsruhe in Paris; im fünften Jahr der deutschen Besatzungsherrschaft wirkte die Metropole an der Seine wie gelähmt. Doch dann der 19. August -der Tag, nach dem nichts mehr war wie zuvor: Unvermittelt brach ein Aufstand gegen die Militärmacht los, der im Nu die ganze Stadt erfasste. Anwohner errichteten Straßensperren und Barrikaden, Angehörige der Widerstandsbewegung eröffneten aus dem Hinterhalt das Feuer auf deutsche Soldaten, mit Molotowcocktails griffen Partisanen patrouillierende Panzer an, zuvor noch loyale Gendarmen besetzten ihr Amtsgebäude. Besonders um die Polizeipräfektur im Herzen von Paris entbrannten heftige Kämpfe. Das Pflaster wurde brandgefährlich für die Besatzer, die sich in ihre Stützpunkte zurückzogen. Aber auch für die Rebellen wurde die Lage dramatisch. Mit spärlichen Waffen und schwindender Munition standen sie gegen Kampfpanzer un
"Der Vietnamkrieg - Gesichter einer Tragödie", Er war der längste Konflikt des 20. Jahrhunderts: der Vietnamkrieg. Mit ihm brachten zum ersten Mal die Medien einen Krieg in die Wohnzimmer der Welt. Mit Folgen. Seine Bilder haben sich tief in das Gedächtnis eingebrannt: der flächendeckende Abwurf von Napalmbomben - das nackte Mädchen, das schreiend vor einer Feuerwolke flieht. Im Mai 1975 ging dieser Krieg zu Ende. Für die Menschen, die diesen Krieg erlebten, geht er weiter, jeden Tag. Bis heute. Für die meisten Amerikaner war damals Vietnam weit weg. Für sie war klar: Diesen Krieg würden sie gewinnen, er würde kurz sein, bezahlbar - und ohne große menschliche Verluste. Sie sollten sich irren. Den Vietnamesen war gemein, dass sie sich nach Unabhängigkeit sehnten. Doch nach dem Sieg über die französische Kolonialmacht fand sich das vietnamesische Volk schon bald gespalten; kämpfte auf der einen Seite die südvietnamesische Armee, gemeinsam mit den Amerikanern, auf der anderen Seite die Gu
Die Akte Zwentendorf - Österreich am Weg zur Volksabstimmung
Verlassen, verrostet, verstaubt: was vom High-tech der 70er Jahre übrig blieb. Das Innere des Siedewasserreaktors war einst ein Fanal des Fortschritts. Modern, monumental. Heute dienen die funktionslose Bauteile als Anschauungsmaterial für Kraftwerks-Techniker.
Spannberg im Weinviertel in der Nacht vor dem 1. Mai: Wie jedes Jahr bringen die Burschen des Ortes den Maibaum auf den Ortsplatz, um ihn hier aufzustellen.
ARD/WDR DOKUMENTARFILM IM ERSTEN, "Vietnamkrieg - Geschichte einer Tragödie", Ein Film von Barbara Stupp, am Montag (20.04.15) um 23:30 Uhr im ERSTEN.
Durch die amerikanischen Angriffe verlieren viele Vietnamesen ihren Lebensmittelpunkt.
Hugo Portisch - Brasilien - Vom Urwald in den Weltraum
Die Armut trägt in Brasilien meist ein schwarzes Gesicht. Erst vier Generationen nach der Sklavenbefreiung sind die meisten der dunkelhäutigen Einwohner Brasiliens auf der sozialen Leiter noch nicht sehr weit gekommen. Das Portisch-Team besuchte auch mehrere Favelas, die Armenviertel der brasilianischen Städte.