Hugo Portisch - Brasilien - Vom Urwald in den Weltraum
Um auch die Armenviertel der Stadt sauber zu halten, hat sich die Gemeindeverwaltung der Musterstadt Curitiba eine besondere Aktion einfallen lassen: Sie tauscht Lebensmittel gegen Müll.
"Die CIA und der Putsch im Iran", 1953 unterstützte die CIA im Iran einen Putsch, bei dem der demokratisch gewählte Premierminister Mossadegh gestürzt wurde. Es war die erste Geheimoperation des Auslandsgeheimdienstes der USA, die auf einen politischen Umsturz abzielte und zugleich Blaupause für spätere CIA-Aktionen in anderen Ländern. Was von den USA zunächst als geopolitischer Erfolg gegen eine kommunistische Machtübernahme im Nahen Osten gefeiert wurde, führte 25 Jahre später jedoch zur Islamischen Revolution.
"Stalins Verdammte ? Die Insel der Kannibalen", 1933, Stalins große "Säuberung" beginnt: 6000 "sozial-schädliche und deklassierte Elemente" schickt der Diktator ohne Lebensmittel, Kleidung und Werkzeuge auf eine verlassene Insel mitten in Sibirien mit schrecklichem Resultat. Ohne Essen oder Vorräte wurden diese Menschen deportiert und ihrem eigenen Schicksal überlassen. Dem Verhungern preisgegeben mitten auf einer verlassenen Insel. Die Geschehnisse die folgten waren schrecklich. Hunger, Entbehrungen, Krankheiten und Fluchtversuche reduzierten die Zahl der Ausgesetzten innerhalb von dreizehn Wochen auf etwa 2200 Menschen. Schließlich kam es auch zu Fällen von Kannibalismus. Berichte von der Tragödie von Nasino - benannt nach der sibirischen Ortschaft, in deren Nähe sich diese schrecklichen Begebenheiten abspielten, bekam schließlich sogar die Führungsspitze der KPdSU zu Ohren. Sie stoppte ihre umfangreichen Pläne, als "gefährlich" oder "asozial" klassifizierte Personen in so genannte S
Die Künstler, die Antisemiten und die Festspiele - Die Salzburger Festspiele 1920-1938
"Die Künstler, die Antisemiten und die Festspiele - Die Salzburger Festspiele 1920-1938", Am 22. August 1920 begann um sechs Uhr abends mit der Aufführung des "Jedermann" die Geschichte eines der bedeutendsten Kulturfestivals der Welt. Inszeniert vom damaligen Starregisseur Max Reinhardt, der gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal für die Gründung der Salzburger Festspiele verantwortlich war. Doch von Beginn an war das Festival begleitet von antisemitischen Angriffen auf die federführenden Künstler, zu extravagant war etwa der Lebensstil des Gründers Max Reinhardt. Und dass die jüdischen Künstler katholische Stoffe für ihre Theaterarbeit verwendeten, war alles andere als gern gesehen. Der Antisemitismus richtete sich gegen die Künstler wie auch gegen andere Juden, die die Gegend für ihre Sommerfrische nutzten. Mit dem stärker werdenden Nationalsozialismus wurde die Stimmung immer bedrohlicher bis 1938 die Machtübernahme durch die Nazis erfolgte.
Aus Anlass "100 Jahre Salzburger Festspiele" widmet sich die Dokumentation dem unmittelbaren Umfeld der Festspiele in den Jahren 1920 - 1938. Sie beschreibt die Welt der Festspiele und der Künstler sowie die näher rückende politische Gefahr, die 1938 letztlich in der Einverleibung der Festspiele durch die Nazis mündete.Im Bild: 1915; Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss.
Universum History: "Die letzten Tage der Sowjetunion", Vor 25 Jahren, im Sommer 1989, beginnt der Massenexodus von DDR-Bürgern in den Westen. Es ist der Anfang vom Ende des Ostblocks und der Macht der Sowjetunion. Nicht einmal 2 Jahre später wird in Moskau die rote Fahne auf dem Kreml eingeholt. Der neue dreifarbige Banner der russischen Föderation wird gehisst. Interviews von Zeitzeugen, den wichtigsten handelnden Personen dieser Tage und von Michael Gorbatschow selbst, illustrieren die Auflösung der Sowjetunion. Die Dokumentation erzählt Tag für Tag den Fall und den Niedergang eines der mächtigsten totalitären Regime des 20. Jahrhunderts. Bisher nicht gezeigtes Filmmaterial wirft ein teilweise neues Licht auf die politischen Umstürze, Intrigen und Staatsstreiche. Es waren extrem gefährliche Tage, die zum Ende der Sowjetunion führten. Gewaltandrohungen, Lügen und Erpressungen begleiten den unvermeidbaren Zusammenbruch eines Regimes. Die Dokumentation zeigt in außergewöhnlichen Bildern
Leopold Engleitner erinnert sich, wie ihm im 1. Weltkrieg in der Schule verboten wurde, das Wort Lavoir zur verwenden: "Des ist eine fremde Sprache, wir dürfen uns nur österreichisch ausdrücken": "Waschschüssel" (handkolorierte Fotografie).
"Der Vietnamkrieg - Gesichter einer Tragödie", Er war der längste Konflikt des 20. Jahrhunderts: der Vietnamkrieg. Mit ihm brachten zum ersten Mal die Medien einen Krieg in die Wohnzimmer der Welt. Mit Folgen. Seine Bilder haben sich tief in das Gedächtnis eingebrannt: der flächendeckende Abwurf von Napalmbomben - das nackte Mädchen, das schreiend vor einer Feuerwolke flieht. Im Mai 1975 ging dieser Krieg zu Ende. Für die Menschen, die diesen Krieg erlebten, geht er weiter, jeden Tag. Bis heute. Für die meisten Amerikaner war damals Vietnam weit weg. Für sie war klar: Diesen Krieg würden sie gewinnen, er würde kurz sein, bezahlbar - und ohne große menschliche Verluste. Sie sollten sich irren. Den Vietnamesen war gemein, dass sie sich nach Unabhängigkeit sehnten. Doch nach dem Sieg über die französische Kolonialmacht fand sich das vietnamesische Volk schon bald gespalten; kämpfte auf der einen Seite die südvietnamesische Armee, gemeinsam mit den Amerikanern, auf der anderen Seite die Gu
Vierte und letzte Folge: Menschen & Mächte "Ein Jahr mit der Queen - Wie das Königshaus arbeitet (4)". In dieser Dokumentation kommen die Kinder von Queen Elizabeth zu Wort - zum ersten Mal sprechen sie offen über ihre Rolle in der Monarchie, über die Jobs, in die sie hineingeboren wurden und die sie bis zu ihrem Lebensende ausfüllen werden. Jedes Jahr müssen die Mitglieder der königlichen Familie 4.000 Termine unter sich aufteilen. Sie nennen das "Unterstützung für die Königin", aber jeder von ihnen hat seine eigene Art, die Aufgabe zu erfüllen. Im Bild: Queen Elisabeth ladet jedes Jahr tausende Menschen zu ihrer Gartenparty.