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Rückblick auf die Geschichte des Spielshow-Klassikers mit Hans Rosenthal
Hans Rosenthal moderierte die Kultsendung "Dalli Dalli"
ZDF/Arthur Grimm
50 Jahre "Dalli Dalli" - Eine Spitzensendung feiert Geburtstag/ZDF/Arthur Grimm

Einer der größten deutschen Fernsehshow-Klassiker feiert ein rundes Jubiläum:  "Dalli Dalli", die legendäre Spielshow mit Hans Rosenthal, ging vor 50 Jahren, genauer gesagt am 13. Mai 1971, auf Sendung und hat bis heute Kultstatus. Anlässlich des Geburtstags strahlt das ZDF am Samstag, 15. Mai 2021 um 20.15 Uhr die zweieinhalbstündige Sondersendung  "50 Jahre Dalli Dalli - Die große Jubiläumsshow" aus. Johannes B. Kerner feiert zusammen mit prominenten Kandidaten. Und auch TV Wunschliste blickt zurück auf die Geschichte der Sendung.

"Dalli Dalli" - Der Geniestreich von Hans Rosenthal

Noch bevor "Dalli Dalli" als eigenständiges Format auf Sendung ging, testete Showerfinder Hans Rosenthal das Fragespiel bereits im Hörfunk als kleine Rateeinlage in WDR-Unterhaltungssendungen - unter dem Titel "Die dreifache Chance" wurde es von 1968 bis 1970 mit Unterstützung des Tanzorchesters Werner Müller im Radio gespielt. Am 13. Mai 1971 folgte schließlich die TV-Premiere der Show mit der berühmten Gitterwand-Kulisse, die aus sechseckigen Waben bestand. Fortan hieß es einmal im Monat "Dalli Dalli" - der Donnerstagabend um 19.30 Uhr war für "Hänschen Rosenthal" reserviert, woran sich Nostalgiker noch ganz genau erinnern können.

Das Konzept des "Fragespiels für Schnelldenker" ist so simpel wie genial: Prominente Zweierteams treten gegeneinander an und müssen in Assoziationsspielen innerhalb von 15 Sekunden abwechselnd so viele Unterbegriffe wie möglich nennen - stets auf das Kommando "Dalli DallI" von Hans Rosenthal. Aufgrund des Zeitdrucks sorgen die Spielrunden regelmäßig für höchst amüsante Momente, da die Promis in ihren Gedankengängen überraschende Assoziationen zu Fragen wie "Was bewahren Sie alles in Ihrem Nachttisch auf?" oder auch "Sie schauen aus Ihrem Fenster. Was können Sie da sehen?" herstellen.

ZDF/Arthur Grimm

Für TV-Satiriker Oliver Kalkofe gehört "Dalli DallI" zu den am meisten unterschätzten Unterhaltungsshows der deutschen TV-Historie. Sie war ein Novum: Es war die erste Sendung ihrer Art, die sich traute, einfach nur verspielt und albern zu sein. Kein verkopftes Abfragen von Schulbuchwissen, um dem Bildungsbürgertum zu gefallen, und keine künstliche Ernsthaftigkeit, sondern simple Spiele mit dem einzigen Ziel, zu unterhalten und dem Publikum gute Laune zu machen.

Die Show unterschritt nie die Gürtellinie und führte bei aller Albernheit die Kandidaten auch nicht vor. Und noch etwas unterscheidet sie von vielen aktuellen Formaten: "Dalli Dalli" war nicht eintönig, sondern abwechslungsreich. Während heutzutage gerne mal ein einziges Spielelement auf eine dreistündige Sendung aufgebläht wird, bot Rosenthal einen flinken Wechsel zwischen unterschiedlichen Disziplinen, bei denen die Promis auch mal ins Schwitzen gerieten.

Für Abwechslung sorgte etwa "Dalli Klick", ein Erkennungsspiel, bei dem nach und nach mehr Bildausschnitte aufgedeckt wurden. Bei der "Dalli-Tonleiter" wiederum saßen die Kandidaten unter einem Leuchtbogen und mussten Fragen zum Allgemeinwissen beantworten. Für jede richtige Antwort leuchtete eine weitere Note auf. Aufwendige Aktionsspiele sorgten für weitere Unterhaltung: So galt es für die Kandidaten, innerhalb von einer Minute etwa Maibäume zu schmücken, Kerzen zu bedrucken, Frauen zu schminken, Eier zu suchen, Luftballons in Schubkarren zu transportieren oder brennende Häuser zu löschen.

Sie sind der Meinung: Das war Spitze!

Hans Rosenthals Spruch "Sie sind der Meinung: Das war Spitze!" wurde zum geflügelten Wort. Allerdings gab es diesen erst ab der 53. Folge, die am 4. September 1976 ausgestrahlt wurde. Die Zuschauer im Saalpublikum konnten per Knopfdruck entscheiden, dass zwei Kandidaten ihre Aufgabe so gut gelöst hatten, dass sie die gezeigte Leistung "Spitze" fanden und Extra-Punkte vergaben. In jenem Fall ertönte eine Sirene und Rosenthal rief: "Sie sind der Meinung: Das war Spitze!" Nach einigen Folgen begann Rosenthal zum "Spitze!" in die Luft zu springen. Erst ab der 100. Folge vom 16. April 1981 wurde das Bild des Luftsprungs eingefroren, so dass Rosenthal für einen Moment mit angewinkelten Beinen in der Luft hing. Das war zur damaligen Zeit eine technische Herausforderung.

Hans Rosenthal bei seinem legendären Sprung
Hans Rosenthal bei seinem legendären Sprung ZDF/Arthur Grimm

Wesentlicher Bestandteil der Sendung war die Jury, die sich anfangs aus Ekkehard Fritsch, Brigitte Xander und Mady Riehl zusammensetzte. Sie saßen gemeinsam an einem Pult und bewerteten die Leistungen der Kandidaten. Insbesondere wurden dabei Punkte für doppelt genannte Begriffe abgezogen ("XYZ hatten wir zweimal, da müss 'mer eins abziehen"). Ekkehard Fritsch übernahm den Jury-Vorsitz. Wenn er aufgrund von Theaterengagements keine Zeit hatte, wurde er unter anderem von Felix Knemöller, Georg Lohmeier, Hans Jürgen Diedrich und Christian Neureuther vertreten. Auch Neureuthers Frau Rosi Mittermaier war eine Zeit lang Jury-Mitglied. Mady Riehl wurde in der 150. Ausgabe von Sabine Noethen abgelöst, doch nur drei Folgen später wurde die Showreihe eingestellt.

Zum Team gehörte außerdem Assistentin Monika Sundermann, die an einem separaten Pult saß, das Mikrofon brachte, die Rateuhr bediente und die Kandidaten durch Aktionsspiele begleitete. Unvergessen ist außerdem der Schnellzeichner Hans Bierbrauer alias Oskar, der mit flinken Strichen innerhalb kürzester Zeit Karikaturen der Kandidaten aufs Papier bannte. Zudem war er beim "Fragen-Lotto" im Einsatz: Ein Zuschauer im Saal durfte sechs Kugeln mit eingelegten Zetteln ziehen, auf denen Fragen standen. Wenn es ihm gelang, mindestens drei korrekt zu beantworten, skizzierte Oskar einen Preis.

In der letzten Spielrunde galt es für die Teams, falsche Requisiten und Textänderungen in einem von Horst Pillau oder Curth Flatow umgeschriebenen Theaterstück zu erkennen. Die Kandidaten notierten die eingebauten Fehler im Text oder bei den Kostümen und mussten im Anschluss innerhalb von 15 Sekunden ihre Notizen vorlesen. Als Schauspieler traten in den Stücken meist die jeweiligen musikalischen Gäste auf, die zwischen den Spielrunden in Musikdarbietungen ihre Songs präsentierten, begleitet vom Jochen Brauer Sextett oder von der Götz-Wendlandt-Combo unter der Leitung von Heinrich Riethmüller, der auch die eingängige "Dalli Dalli"-Titelmelodie komponierte.


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Leserkommentare

  • MaxMorlock (geb. 1963) schrieb am 13.06.2021, 09.18 Uhr:
    Dalli Dalli. Das war spitze. Aber nur mit Hans Rosenthal. Ein muss am Donnerstag. Das gibts eben nur einmal.
  • Stefan_G (geb. 1963) schrieb am 17.05.2021, 20.55 Uhr:
    Wusste gar nicht, dass Brigitte Xander seit 2015 nicht mehr unter den Lebenden weilt.
    Laut IMB ist sie mit 66 Jahren verstorben...
    P.S.: Lebt Schnellzeichner Oscar eigentlich noch?
  • Dustin (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 17.05.2021, 19.04 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Einer der größten deutschen
    > Fernsehshow-Klassiker feiert ein rundes Jubiläum:
    > "Dalli Dalli", die legendäre Spielshow mit Hans
    > Rosenthal, ging vor 50 Jahren, genauer gesagt am
    > 13. Mai 1971, auf Sendung und hat bis heute
    > Kultstatus.
    Hat sie das? Wie oft wurde Dalli Dalli seit dem Ende Mitte der 80er gezeigt? Um etwas als Kult zu bezeichnen sollte es schon über einen längeren Zeitraum als die ursprüngliche Laufzeit präsent und generationsübergreifend bekannt sein.
  • pumaquibö (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 19.05.2021, 20.22 Uhr:
    Dustin schrieb:
    > Hat sie das? Wie oft wurde Dalli Dalli seit dem
    > Ende Mitte der 80er gezeigt? Um etwas als Kult zu
    > bezeichnen sollte es schon über einen längeren
    > Zeitraum als die ursprüngliche Laufzeit präsent
    > und generationsübergreifend bekannt sein.
    Nun ja, zwischen 1995 und 1997 lief eine Neuauflage zwar weniger erfolgreich, aber immerhin 2 Jahre, 2011-2013 liefen 4 Staffeln in einer Neuauflage und 2013-2014 liefen nochmal 3 Staffeln erfolgreich als Primetime-Shows im Ersten.
    Die Sendung war also durchaus lang über die ursprüngliche Laufzeit präsent.
  • Nachteule80 (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 17.05.2021, 20.08 Uhr:
    Meine Definition von Kultstatus ist eine andere. Meine bemisst sich schon daran, wie beliebt etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt war. Gut, dann muss man vielleicht sagen, die Sendung HATTE Kultstatus. Aber das ist Haarspalterei, wir sind ja hier normalerweise alle alt genug, den Kult noch erlebt zu haben.
  • anhalt1 (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 17.05.2021, 17.23 Uhr:
    Also ich fand die Sendung ganz ok. Aber Kai Pflaume hat mir damals besser gefallen. Außerdem fand ich die Sendung zu lang mit Halbfinale und Finale. Kam mir vor wie bei "Wer weiß den Sowas XXL". Mir hätte eine ganz normale Sendung a 90 min gereicht. Die Jury, die fast alles durchgehen ließ, hätte man sich auch sparen können. Wenn es auch für einen guten Zweck war.
  • Cewe1969 (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 17.05.2021, 09.38 Uhr:
    Schade das Mady Riehl nicht anwesend war
  • Stefan_G (geb. 1963) schrieb am 16.05.2021, 23.05 Uhr:
    Die Sendung hat mir sehr gut gefallen - auch schon mal wegen Johannes B. Kerner, der die Sache sehr gut gemacht hat. Selbstverständlich kann er einem Hans Rosenthal nicht das Wasser reichen - aber trotzdem: d a s war Spitze, Johannes.
    Wünsche mir diese Sendung als "Wetten, dass...?!"-Nachfolger!
    Leider hatte ich von den Original-Sendungen mit "Hänschen" Rosenthal damals nur sehr, sehr wenige gesehen. Bedauerlich...
    Über das Rateteam kann man sich streiten.
    Völlig Banane auch, dass die Jury einiges durchgehen liess.
    Die Länge der Sendezeit war auch ok.
    Aber Monika Sundermann - man, ist d i e alt geworden. Na ja, ist halt so...
    Gert Rosenthal war auch noch zu Gast - was will man mehr!
    Fazit: da die Einschaltquoten f u e r sich sprechen, hoffe ich auf eine Fortsetzung dieses Sendeformats...
  • Helmprobst (geb. 1963) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 16.17 Uhr:
    Man hat der Sendung angemerkt, dass sie etwas aus der Not geboren war (kein Publikum, entsprechend großflächiger Kulissenaufbau mit kilometerweiten Abständen), aber insgesamt fand ich sie recht kurzweilig und stellenweise sehr lustig. Muss aber auch dazusagen, dass ich Kerner als Showmaster gerne sehe.
    Absolut positiv: die vergleichsweise 'kurze' Laufzeit im Vergleich zu ARD-Samstagabendshows, die auf 3,5 Stunden gestreckt werden. Man hat gesehen: auch kürzer geht erfolgreich. Und - das hat bis jetzt noch gar niemand erwähnt - die kurzen Retro-Clips standen für sich und wurden nicht durch C-Promis kommentiert. Sehr angenehm. Stattdessen Leute im Studio, die wirklich einen Bezug zur Originalsendung hatten: Neureuther, Sundermann, Rosenthals Sohn.
    Etwas unglücklich für die Spieldramaturgie war natürlich, dass die Jury fast alles durchgehen liess und sich der Moderator in deren Entscheidungen teilweise mit Widerspruch einmischte. Andererseits war es ja ein Spass für den guten Zweck und es fehlte Kerner die Möglichkeit ins Publikum zu fragen "Wollen wir das noch anerkennen?".
    Als regelmässige Show brauche ich das in dieser Form allerdings auch nicht, aber gerne in 5 Jahren wieder.
  • Chris7 (geb. 1974) schrieb am 16.05.2021, 15.32 Uhr:
    @Nachteule80:
    Zumindest hätte man die Sendung auf die "guten, alten" 90 Minuten straffen können. Dann eben nur 4 Duos (statt 8 Spiel-Paare) einladen sollen, aber nicht diese unsagbar, aufgeblähten, dem Einschaltquoten-Modus geschuldeten, "150-Sendeminuten-Marathon".
    Schlecht, man konnte zwischendurch nicht mal durch einen Musik-Act "runterkommen", egal, ob nun selbst gesungen werden durfte (oder corona-mäßig eben nicht - dann hätte man einen Musik-Act-Einspieler nehmen können).
    So reihte sich ein Spiel an das nächste, gerade mal unterbrochen von einigen wenigen, flankierten Reviews aus alten Sendungen.
    Nach 150 Minuten hatte man bereits 5 kg abgenommen und viel erschöpft ins Bett. Nee danke.
    Dieser Sendung wollte ich zumindest eine Chance geben, auch, wenn ich heutzutage keine "Show" mehr sehe, die länger als 90 Minuten läuft. Ist selten zu finden, deswegen spiel ich lieber selber Programmboss und gestalte mit DVDs einen eigenen, guten Samstagabend - nächste Woche wieder mit EINER alten Dalli-Dalli-Sendung (> DVD-Box von 2019). EINE Sendung à 80 Minuten reicht. ;-)
  • U56 (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 14.23 Uhr:
    Ich finde es gut und richtig, dass das ZDF mit dieser Jubiläumsshow an Hans Rosenthal und seine Sendung erinnert hat. Besonders gefiel mir die Umsetzung aber nicht. Peinlich fand ich die Aktionen, bei denen innerhalb von 15 Sekunden Begriffe genannt werden mussten.
    Obwohl ich damals fast keine "Dalli Dalli"-Sendung verpasst habe, kam gestern bei mir nie das Gefühl auf, noch mehr dieser Shows sehen zu wollen. Die alten Shows reizen mich auch nicht besonders. Wahrscheinlich habe ich damals zu viele dieser Sendungen konsumiert.
  • Nachteule80 (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 13.25 Uhr:
    Anstatt eine neue Show aufzuziehen und lediglich ein paar alten Schnipseln Raum darin zu verschaffen, bin ich sicher, dass die meisten Zuschauer lieber die alten Sendungen gesehen hätten oder wenigstens ausschließlich die alten Schnipsel, ehrenhalber wirklich auf diesem Primetime-Sendeplatz. Das wäre doch nochmal ein schönes Samstagabend-Feeling gewesen. So habe ich immer nur auf die alten Clips zwischendrin gewartet.
    Ich denke, das ZDF hat eher ältere Zuschauer und erreicht mit so einem Format wie gestern überhaupt keinen. Für die Jungen unter 30 zu langatmig und fremdartig, die sind anderes gewöhnt, und für die Älteren zu pseudo-jugendlich und zu wenig nostalgisch. Entweder, oder!
    Ich hätte ein reines altes Dalli Dalli über diese Sendezeit jedenfalls wesentlich besser gefunden.
  • Nachteule80 (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 17.05.2021, 20.04 Uhr:
    Ich denke, die, die es geguckt haben, hätten sich aber auch mehr alte Clips gewünscht und die Quote würde ein zweites Mal nicht so hoch ausfallen, jetzt, wo man weiß, wie es läuft. Aber dass sie so hoch war, freut mich jedenfalls.
    Ich mag Kerner auch nicht, aber wir haben tatsächlich keinen Showmaster mehr, der mir spontan einfallen würde, der so zurückhaltend wäre wie Hans Rosenthal. Insofern war er vielleicht doch besser als viele andere, die sich mehr selbst darstellen würden, Thomas Gottschalk z.B. oder sonstige, die man auch einfach buchstäblich zu sehr auf dem Schirm hat, um Dalli Dalli-Feeling aufkommen zu lassen.
  • Spoonman (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 14.51 Uhr:
    Nachteule80 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich denke, das ZDF hat eher ältere Zuschauer und
    > erreicht mit so einem Format wie gestern
    > überhaupt keinen. Für die Jungen unter 30 zu
    > langatmig und fremdartig, die sind anderes
    > gewöhnt, und für die Älteren zu
    > pseudo-jugendlich und zu wenig nostalgisch.
    Die Sendung hatte 5,95 Mio. Zuschauer und 19,7% Marktanteil. Nur der Krimi im Ersten hatte mehr Zuschauer; "5 gegen Jauch" kam bei RTL auf 2,26 Millionen. Und bei den 14- bis 49-Jährigen war "Dalli Dalli" mit 13,8% Marktanteil sogar die meistgesehene Primetime-Sendung.
    https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/82784/ard_und_zdf_siegen_mit_dalli_dalli_und_krimi_bei_jung_und_alt/
    Ich mag Kerner nicht und hätte mir etwas längere Ausschnitte aus den Rosenthal-Sendungen gewünscht, aber insgesamt fand ich die Show ganz unterhaltsam. Vom Tempo her war sie vergleichbar mit dem Original.
  • Zoppo_Trump (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 07.28 Uhr:
    Dann muss ich eine andere Sendung gesehen haben ...
    Ich fand's, ehrlich gesagt, kaum anschaubar, von Anfang bis Ende langweilig, unterm Strich wirkte das Ganze wie eine schlechte und lustlose Parodie des Originals. Und die Jury hätte man sich in dieser Form und Funktion auch ganz sparen können.
    Hoffentlich meint man beim ZDF jetzt nicht, die Sendung in dieser Form wieder aufleben lassen zu müssen.
    Da war die Version mit Kai Pflaume um ein Vielfaches unterhaltsamer, und das lag sicher nicht nur daran, dass Studiopublikum dabei war.
    "Hektischer" als Hans Rosenthal war Pflaume auch nicht - man braucht sich nur mal die drei, vier alten Sendungen ansehen, die momentan in der ZDF-Mediathek stehen: Rosenthal hat da auch oft auf die Tube gedrückt bzw. drücken müssen, weil ihm die Zeit davonlief. Mitunter ließ man ja ganze Spielrunden ausfallen.
  • wolle64 (geb. 1974) schrieb via tvforen.de am 16.05.2021, 07.56 Uhr:
    Vollste Zustimmung. Die Vera..... mit den Publikumseinblendungen hätte sich das ZDF auch sparen können. Und zu "Spitze" äussere ich mich in dem Zusammenhang am Besten gar nicht.
  • Chris7 (geb. 1974) schrieb am 16.05.2021, 01.16 Uhr:
    Das letzte Spiel mit dem Wasser-einfüllen ging so was von gar nicht.
    Moderator Kerner hätte spontan reagieren müssen und das Wasser aus der bereits vollen (!) Säule des ersten Spielpaares auf den Studioboden kippen müssen (!), damit weiter Wasser in die dann wieder leere Säule eingefüllt hätte werden können. Die Punkte (nach Wasser-Schluss-Stand) hätten dann hinterher zusammengerechnet werden können (zusammenaddierte Liter = MEHR Punkte).
    Stattdessen läuft hier einfach das Wasser oben drüber und die Kandidaten kippen dann - weil noch Zeit war - das Wasser einfach weiter in die bereits übervolle Säule???? Was sollte denn dieser Schwachsinn???
    Neenee, Spontanität geht anders.
  • User 192202 (geb. 1969) schrieb am 15.05.2021, 23.08 Uhr:
    Wie alle, die das Glück hatten, die (ja) "guten, alten Shows" noch mitzubekommen, freute ich mich auf dieses nostalgische Revival, es war dann auch insgesamt gelungen, es wurde wie zu erwarten so viel (allerdings nur ethnische) Diversität hineingequetscht wie nur möglich, so weit so gut (wie gesagt, etwas mehr Diversität in alle Richtungen wäre auch nicht verkehrt), aber dann der üble Schlag ins Gesicht aller Frauen, ich betone gerne immer wieder: die Hälfte der Menschheit durch wirklich alle Gruppen, die seit Zeiten der Urmenschen auf Gleichberechtigung/Gleichbehandlung/Chancengleichheit warten müssen (und derzeit sieht es so aus, als liefe der "Fort-"schritt in diesem Punkt rückwärts): die wunderbare (hier blonde) Lilo Pulver, die in Filmen wie Das Wirtshaus im Spessart Frauenpower pur versprüht, wird mit einem ganz üblen Antifeminismus-Zitat gebracht - das war wohl kaum der einzige verfügbare Ausschnitt von ihr, und dass die Produzenten sich für diesen entschieden haben, spricht Bände, wie die Medien (bei allen sonstigen massiven Bemühungen um political correctness) die Wichtigkeit einer Gleichbehandlung von Mann und Frau auch noch im 21. Jhdt. bewerten - traurig. Spitze Zungen würden desweiteren sagen, dass es unfair war, den Männern die leichte A-Z-Kategorie Berufe zu geben, während das Frauenteam die schwereren Hobbies bekam (aber natürlich würden nur böse, böse Emanzen vermuten, dass es an dem Hintergedanken liegt, dass Männer sich schließlich mit Berufen auskennen, während die (Haus-)Frauen eher Hobbies kennen - dabei haben die doch genug mit Waschen, Putzen, Kindern zu tun und für Hobbies gar keine Zeit... - und kein Geld, selbst wenn sie arbeiten, da sie ja immer noch weit schlechter bezahlt werden als Männer für dieselbe Arbeit) - die Prioritäten der "modernen" Medien sind ganz offensichtlich und schockierend -so jetzt legt los, Ihr Neanderthaler und beschimpft mich als blöde Emanze, die lieber an den Herd soll statt an den Computer, Dalli Dalli klick (sagt mehr aus über Euch als mich):
  • Hitparadenfan (geb. 1969) schrieb via tvforen.de am 15.05.2021, 23.08 Uhr:
    Das war mal eine gelungene Fernsehshow am Samstag abend. Zwar konnte Johannes B. Kerner bei weitem Hans Rosenthal nicht das Wasser reichen, aber er hat seine Sache gut gemacht. Mir hat er jedenfalls besser gefallen als die ARD-Version mit Kai Pflaume. Der war mir gelinde gesagt zu hektisch für diese Sendung.
  • Timmy (geb. 1969) schrieb via tvforen.de am 15.05.2021, 21.01 Uhr:
    Schade würde ich mir ja gerne ansehen, aber Herrn Kerner tue ich mir nicht an.
  • hendry79 (geb. 1979) schrieb am 15.05.2021, 16.18 Uhr:
    Die Jubiläumsshow mit dem Kerner tue ich mir nicht an. Die Neuauflage mit Kai Pflaume damals war ja noch ganz angenehm anzusehen. Aber ich finde, man sollte es dann dabei belassen. Das Original mit Hans Rosenthal ist sowieso unschlagbar.
  • mynameistv (geb. 1979) schrieb am 15.05.2021, 11.50 Uhr:
    Merkwürdig. Wenn es mal tatsächlich ein Jubiläum ist, bezeichnet ihr das als Geburtstag und bei normalen Jahres-/Geburtstagen bezeichnet ihr es als Jubiläum 
 

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