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"The Walking Dead" vergrößert das Serien-Universum - angebracht oder unnötig?

von Jana Bärenwaldt (07.11.2018)
Drei Spin-Off-Filme über Rick Grimes bei AMC in Planung
Andrew Lincoln als Rick Grimes in "The Walking Dead"
"The Walking Dead" vergrößert das Serien-Universum - angebracht oder unnötig?

Achtung! Der Artikel enthält Details zur fünften Folge der neunten Staffel von "The Walking Dead". Lesen auf eigene Gefahr!

Wie sich nach der jüngsten Episode von "The Walking Dead" herausgestellt hat, war dies zwar die letzte Folge für Rick Grimes in der Serie, aber nicht das Ende seiner Geschichte im TWD-Universum. Eine bereits geplanten Trilogie von Fernsehfilmen soll dort ansetzen, wo die letzte Folge aufgehört hat, und das Mysterium rund um den Helikopter und die dahinter agierende Gruppe aufklären. Das Drehbuch zum ersten Film stammt aus der Feder von Scott M. Gimple, der mittlerweile als Chief Content Officer von AMC für das Zombie-Franchise fungiert. Die Dreharbeiten sollen bereits Anfang 2019 beginnen.

Nach ersten Berichten soll Andrew Lincoln in allen drei Filmen mitspielen, womit definitiv bestätigt ist, dass Rick seine schweren Verletzungen überlebt. Die Filme lösen sich vollständig von der Comicbuchvorlage von Robert Kirkman, der jedoch auch an der Trilogie mitwirkt, und erzählen eine eigene Geschichte. Zeitlich ist diese (zumindest zunächst) in den sechs Jahren zwischen Ricks Abgang in der Serie und dem Zeitsprung in dieser angesiedelt. Neben Andrew Lincoln ist auch bereits Pollyanna McIntosh, die Darstellerin von Anne/Jadis, als Teil der Trilogie bestätigt.

Es bestünde laut AMC Programming President David Madden auch die Chance, andere Charaktere aus dem Franchise, wie Michonne (Danai Gurira) oder Daryl (Norman Reedus) in den Filmen auftreten zu lassen. Mit Reedus und Melissa McBride wurden Verträge, dei das grundsätzlich ermöglichen, bereits vereinbart, während Gurira sich noch in den Verhandlungen befindet. Der Hauptgrund für Andrew Lincoln, aus der Zombieserie auszusteigen, waren die langen Drehzeiten von ungefähr neun Monaten pro Jahr in Amerika, sodass er seine Familie in England nur noch selten zu Gesicht bekam. Für die Filme sind weitaus kürzere Dreharbeiten für Lincoln vorgesehen, zudem gibt es bereits Spekulationen, dass die Trilogie in Europa oder sogar in Großbritannien spielen könnte.

Inhaltlich ist zu den Spin-Off-Filmen noch nicht viel bekannt. Der erste Film soll sich mit der geheimnisvollen Gruppe rund um den Helikopter, die Menschen als "A's" und "B's" klassifizieren und augenscheinlich Menschenhandel betreiben, beschäftigen. Gimple verspricht, dass Rick sich in einer ganz neuen Welt mit ihren eigenen Regeln und ihrer eigenen Historie wiederfinden wird, die sich deutlich von dem bisher bekannten Setting in der Zombieapokalypse unterscheiden wird. Jeder der drei Filme soll eine komplette Geschichte über Rick erzählen und zeigen, wie er mit der veränderten Situation umgeht - denn wer Rick kennt weiß, dass er alles tun würde um zu Hause bei seiner Familie zu sein. Somit soll laut Gimple eine epische Story entstehen, die eine Zeitspanne von mehreren Jahren umfasst.

Blick hinter die Kulissen: Dieser Helikopter transportiert Rick Grimes in die geplanten Spin-Off-Filme.

Die Reaktionen der Fans auf die Erweiterung des Universums von "The Walking Dead" sind zunächst gespalten. Einige sehen in den Filmen die Chance, dass endlich übergreifende Fragen zur postapokalyptischen Welt beantwortet werden, während andere hinter den jüngsten Plänen von AMC schlichte Geldmacherei wittern. Fakt ist, dass sowohl die Mutterserie wie auch der Ableger "Fear the Walking Dead" sich stets auf eine verhältnismäßig kleine Gruppe Überlebender und einen eher eingeschränkten Handlungsraum fokussiert haben. Dadurch standen thematisch stets die Konflikte der einzelnen Figuren, das tägliche Überleben und nun der Wiederaufbau eines kleinen Stücks Zivilisation im Vordergrund.

Größere und übergreifendere Fragen, z.B. wie sich der Zombievirus im Rest der Welt ausgebreitet hat und wie es außerhalb von Amerika aussieht oder die Suche nach dem Ursprung, wurden dagegen höchstens einmal gestreift, da sie wahrscheinlich auch den Rahmen der jeweiligen Serie sprengen bzw. eine ganz andere Richtung einschlagen würden. Die Filme bieten nun die Möglichkeit, eben solche Fragen zu beantworten und damit wiederum auch das gesamte Serienuniversum weiter auszumalen, denn momentan gibt es da noch einige weiße Flecken.

Die Trilogie um Rick Grimes soll laut Scott Gimple und AMC aber nur der Anfang von der Erweiterung des Franchises sein, denn in der Welt von "The Walking Dead" gäbe es noch viele Geschichten zu erzählen und neue Orte zu entdecken. Dabei sollen sich einige Projekte sowohl mit unbekannten als auch mit bekannten Charakteren auseinandersetzen, sodass z.B. Prequels zu Hintergrundgeschichten von Figuren wie Negan durchaus denkbar wären. Über die nächsten Jahre sollen demnach verschiedenste Formate entwickelt werden, um das Universum noch weiter auszubauen.

Der Gedanke von verschiedenen, übergreifenden und miteinander verwobenen Geschichten, die sich gegenseitig aufgreifen und bereichern und so in ihrer Gesamtheit ein stimmiges Serien-Universum ergeben, ist zunächst einmal sehr reizvoll. Vor allem, weil so endlich Fragen beantwortet werden können, die in den letzten acht Jahren aufgekommen sind, oder einzelne Figuren näher beleuchtet werden können, die in der Serie vielleicht nur kurze Auftritte hatten. Allerdings ist so ein Projekt auch enorm schwer umzusetzen und läuft stets Gefahr, ein Überangebot an Formaten zu erzeugen, wobei die kreative Qualität dann irgendwann auf der Strecke bleibt.

Wie sinnvoll nun also eine Filmreihe über Rick Grimes ist, wird stark davon abhängen, wie sehr sich die Geschichte von der bisherigen Handlung unterscheidet und somit einen Mehrwert für die Serienfans bietet. Zumindest nach den Aussagen von Scott Gimple soll sich die Trilogie thematisch sowie vom Setting her deutlich von allem bisher Gesehenen unterscheiden. Um mit den Worten von David Madden abzuschließen: "Über viele Jahre hinweg haben Fans der Serie darüber diskutiert, welche Aspekte der Apokalypse sie gerne sehen würden und nun haben wir die Gelegenheit genau diese Geschichten zu erkunden, und dabei starten wir mit der Figur, mit der alles begonnen hat, Rick Grimes."

© Alle Bilder: AMC


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Leserkommentare

  • Marlae schrieb am 11.11.2018, 12.49 Uhr:
    MarlaeIch finde das toll. Es kann gar nicht genug davon geben, allerdings darf die Spannung nicht auf der Strecke bleiben. Das ist in der 8. Staffel passiert. Da wurde wochenlang auf einem Thema herumgehackt, Vernichtung von Negan und seinen Leuten. Ein ewiges Hin und Her. Das hätte man kürzer fassen können. Es muss mehr passieren als Mord und Totschlag. - meine Meinung-
  • Han_Solo schrieb am 11.11.2018, 08.56 Uhr:
    Han_SoloNach allem , was ich von den beiden Serien gesehen habe scheint mir, daß bei den Verantwortlichen das kreative Potenzial u.a. für die übergreifendern Fragen überhaupt nicht vorhanden ist.

    @markox
    The Walking Dead spielt doch auf jeden Fall in einer Parallelwelt und nicht in "unserer" Welt.
  • Gordy schrieb am 09.11.2018, 23.42 Uhr:
    GordyBoring, Staffel 9 entwickelt sich auch zu einer unsagbar, langweiligen Tragödie. Was soll jetzt dieser Zeitsprung von 6 Jahren, das nervt so dermaßen. Nur um noch stupidere Charaktere, die das ganze verjüngen soll, einzuführen.
  • markox schrieb am 09.11.2018, 21.13 Uhr:
    markox"Fear the Walking Dead" ,... also als "Universum" würde ich das nicht bezeichnen. Die Zombies in den beiden Serien verhalten sich ganz anders und bis jetzt gab es noch keine Cross-Over-Folgen (zumindest nicht bis zu meinem Stand) die gezeigt haben, dass es sich tatsächlich um das selbe Universum handelt. Für mich sind das zwei verschiedene Parallel Universen. ;-)
    Was mich von Anfang an an der Serie stört ist, dass sie bis auf die physikalisch nicht möglichen Zombies eigentlich in einer realistischen Welt spiel. Bis auf einen Unterschied: in unserer realen Welt haben wir einen Namen für solche Wesen: Zombies. Aber in der Zombiewelt haben sie keinen Namen für Zombies und nennen sie "Beißer". Das klingt so bescheuert und ist einfach dämlich.
    Ansonsten finde ich diese komplexen, zusammenhängende Handlungsstränge immer so anstrengend, je länger sie gehen. Gerade jetzt mit diesem allmächtigen Negan, über mehrere Staffeln hinweg. Die lebenden Toten (the walking dead) rücken während dieser Zeit fast völlig in den Hintergrund und dienen nur noch als Waffe und lästige Wegelagerer. Es ist nur noch ein Kampf der Psychopathen und ein Überlebenskampf und Verheizen der Schwachen. Der Charm der Serie, der für mich in immer wieder neuen Situationen lag die gemeistert werden mussten ist verloren gegangen. Es geht jetzt nur noch um Überleben und Rache = Krieg.
    Den Filmen sehe ich somit erst Mal positiv entgegen. Alles ist besser als die jetzige Situation (ich bin gerade mitten in der Staffel die zuletzt bei RTLII lief).
    Aber auch menschlich fände ich es mal eine gute Sache, wenn die Filme tatsächlich auch in GB gedreht werden würden. Andrew Lincoln konnte unmöglich ahnen, dass die Serie für ihn so viele Jahre so viel Arbeit bringen würde. Da ist es mal erfrischend zu sehen, dass ein Schauspieler so wichtig ist, dass sich die Serie nach ihm richten muss und nicht immer umgekehrt.
  • Lysander schrieb am 09.11.2018, 10.41 Uhr:
    LysanderIch habe in Staffel 6 aufgehört zu schauen, weil mich genau das gestört hat: Es gab keine Antworten auf grundsätzliche Fragen. Stattdessen hat man die Handlung einfach nur scheinbar beliebig verlängert. So ist das keine Gesichte! Eine gute Geschichte sollte auf irgendeinen Punkt, eine Auflösung hinauslaufen. Falls die Filme endlich mal ein paar Fragen beantworten würden, oder wenigstens den Faden dorthin aufnehmen würden, fände ich das super und würde sie schauen. Und ja: Sie sollten in Großbritannien spielen! Das gäbe wieder frischen Wind. Hier könnte man historische Orte nutzen etc.
  • Vritra schrieb am 08.11.2018, 12.21 Uhr:
    VritraWeil's laaaangweilig und schlecht geworden ist vielleicht?

    Ich habe die bisherigen 8 Staffeln gesehen. Sechs und besonders sieben waren eine Qual, die achte war dann völlig belanglos, weshalb ich nun auch raus bin. Das Ding ist erzählerisch einfach durchgeritten, was AMC bloß nicht zu stören scheint. Anstatt der Serie endlich einen verdienten runden Schluss zu verpassen, weitet man das Elend nur noch aus.

    Schon "Fear The Walkin Dead" zu erschaffen, war total überflüssig, denn das hat nie auch nur im Ansatz an die einst innovative Mutterserie heranreichen können.
  • Sentinel2003 schrieb am 08.11.2018, 04.50 Uhr:
    Sentinel2003Hallo Jana, ich bin echt gespannt drauf, was Sie aus den Filmen machen und, daß vor allenm Lincoln in allen 3 Filmen mitspielen wird!

    Und, wenn daraus dann weitere spin-off's enstehen sollen, wieso denn bitte nicht??
 

Über die Autorin

  • Jana Bärenwaldt
Jana Bärenwaldt entdeckte ihr Interesse an Fernsehserien relativ spät, erst mit der Ausstrahlung von "The Tudors" im deutschen Fernsehen wurde sie zu einem richtigen Serien-Fan. Bis heute ist die Historienserie eins ihrer favorisierten Genres, weswegen sie diesem Thema auch ihre Bachelorarbeit gewidmet hat. Mittlerweile schaut sie aber bunt gemischt, von Drama über Fantasy bis Crime ist alles mit dabei. Seit März 2016 ist Jana neben ihrem Studium in der Redaktion von TV Wunschliste tätig und schreibt dort hauptsächlich für TV-Serien aus dem englischsprachigen Raum.