Das Dokudrama von Jens Becker erzählt die Geschichte des Kieler Matrosenaufstands am Ende des Ersten Weltkriegs. Dieser war die Initialzündung für die revolutionäre Bewegung, die im November 1918 das Deutsche Reich ergriff und zum Sturz der Monarchie sowie zum Ende des Ersten Weltkriegs führte. Im Zentrum stehen der Matrose Karl Artelt (Lucas Prisor), seine Verlobte Helene Hartung (Henriette Confurius) sowie deren Bruder August (Alexander Finkenwirth). Karl stellt sich an die Spitze der aufständischen Matrosen. Helene teilt seine Ansichten, doch ihr Bruder August lehnt revolutionäre Gewalt als Mittel zur Veränderung der Gesellschaft ab. Er will Helene von Karls Ideen abbringen. Helene entscheidet sich dafür, an Karls Seite für die Änderung der Verhältnisse zu kämpfen. Parallel dazu werden die Konflikte des neuen Gouverneurs von Kiel, Admiral Wilhelm Souchon (Ernst Stötzner) aufgezeigt, der zwar Monarchist ist, den verlorenen Krieg aber der Unfähigkeit Kaiser Wilhelms II. anlastet. Sein Stab fordert von Souchon hartes Durchgreifen. Doch er entscheidet sich gegen ein Blutvergießen und will die Krise in Verhandlungen lösen. Dafür holt er den SPD-Reichstagsabgeordneten Gustav Noske (Rainer Reiners) nach Kiel. Noske übernimmt die Führung, entmachtet Karl Artelt, setzt Souchon als Gouverneur ab und beendet den Aufstand durch Intrigen in wenigen Tagen. Der Film verwebt die Spielhandlung mit historischem Bildmaterial aus Kiel sowie Berichten von Zeitzeugen. Im Interview reflektieren die Politiker Björn Engholm und Sahra Wagenknecht sowie Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach die Bedeutung der Ereignisse für den Beginn der deutschen Demokratie.
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