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Aufnahme
D, 2002
1 Fan- Wertung0 83631noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Stefan Landorf, selbst vollapprobierter Arzt, beschreibt in seinem Film den Krankenhausalltag als riesige Logistikmaschinerie. Sein Unbehagen an den sich mechanisch wiederholenden Abläufen des Apparats beschreibt er mit folgenden Worten:
„1992 verließ ich die Klinik, um der Routine zu entgehen, die das System von mir verlangte, eine Parallelwelt, bestehend aus Blutentnahme, Morgenbesprechung, Visiten, Patientenaufnahmen und -entlassungen, endlosen Diktaten, für Nicht-Mediziner in der Regel als Betroffene der Wahrnehmung entzogen. 7,5 Jahre Rollentraining wollten sich bei mir nicht auszahlen. Weder war es mir gelungen, den wohlwollenden Rat eines Chefarztes zu befolgen, das Ganze doch bitte nicht so ernst zu nehmen, noch wollte sich die Patientenaufforderung 'Na, Sie sind doch der Arzt!' vollständig auf mein Handeln auswirken. Später, als Dokumentarfilmstudent, veränderte sich mein Blick zu neugieriger Distanz.
1999 bis jetzt habe ich die Klinik wieder aufgesucht. Als Abschlussfilm und Diplomprüfung für die neu gewonnene Wahrnehmung sollte er es schaffen, zwischen beiden Blickpunkten in einer für viele verständlichen Filmsprache zu vermitteln. Während ich bei den Dreharbeiten die Filmemacherperspektive nicht verließ, hatte mich beim Schnitt relativ schnell das Gefühl von 1992 wieder eingeholt. So könnte die Perspektive des Films doch in aller Neutralität 'möglicherweise der Albtraum eines Jungmediziners an der Schwelle zur Routine' (Boris Schaafgans) geworden sein.“
Die Wahrnehmung des ehemaligen Jungmediziners Stefan Landorf vermischt sich mit der des Filmemachers, ein persönlich distanzierter Blick auf die Klinik.
„1992 verließ ich die Klinik, um der Routine zu entgehen, die das System von mir verlangte, eine Parallelwelt, bestehend aus Blutentnahme, Morgenbesprechung, Visiten, Patientenaufnahmen und -entlassungen, endlosen Diktaten, für Nicht-Mediziner in der Regel als Betroffene der Wahrnehmung entzogen. 7,5 Jahre Rollentraining wollten sich bei mir nicht auszahlen. Weder war es mir gelungen, den wohlwollenden Rat eines Chefarztes zu befolgen, das Ganze doch bitte nicht so ernst zu nehmen, noch wollte sich die Patientenaufforderung 'Na, Sie sind doch der Arzt!' vollständig auf mein Handeln auswirken. Später, als Dokumentarfilmstudent, veränderte sich mein Blick zu neugieriger Distanz.
1999 bis jetzt habe ich die Klinik wieder aufgesucht. Als Abschlussfilm und Diplomprüfung für die neu gewonnene Wahrnehmung sollte er es schaffen, zwischen beiden Blickpunkten in einer für viele verständlichen Filmsprache zu vermitteln. Während ich bei den Dreharbeiten die Filmemacherperspektive nicht verließ, hatte mich beim Schnitt relativ schnell das Gefühl von 1992 wieder eingeholt. So könnte die Perspektive des Films doch in aller Neutralität 'möglicherweise der Albtraum eines Jungmediziners an der Schwelle zur Routine' (Boris Schaafgans) geworden sein.“
Die Wahrnehmung des ehemaligen Jungmediziners Stefan Landorf vermischt sich mit der des Filmemachers, ein persönlich distanzierter Blick auf die Klinik.
(ZDF)
Daten
Länge: ca. 92 min.
| Deutsche TV-Premiere | Mo, 21.10.2002 (ZDF) |
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Regie: Stefan Landorf
- Drehbuch: Stefan Landorf
im Fernsehen
In Kürze:
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