Anfang 1933 beginnen die Nazis systematisch, die demokratischen Institutionen auszuschalten. Politische Gegner und Juden werden verfolgt, Recht und Gesetz ausgehebelt - die historische Kulisse für die fünfte Staffel der Kult-Serie "Babylon Berlin" (die gerade in der ARD Mediathek zu sehen ist). Die Doku zur Serie beleuchtet die historischen Fakten und zieht Parallelen zur politischen Situation heute. In der Zeit vom 30. Januar 1933 bis zur Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933 folgt die Doku sieben Menschen aus unterschiedlichen politischen Lagern mit ihren Hoffnungen und Ängsten. Während manche wie die Journalistin Gabriele Tergit und der Kommunistenführer Ernst Thälmann schnell zu Opfern des NS-Terrors werden, treiben andere wie der Finanzfachmann Hjalmar Schacht und der neue Berliner Polizeipräsident Magnus von Levetzow den Aufbau der Diktatur voran und machen Karriere. Mit nachkoloriertem Archivmaterial und aufwändigen Animationen erweckt die Dokumentation das damalige Berlin zum Leben.
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In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 brennt in Berlin der Reichstag. Ein willkommener Anlass für die Nazis die Jagd auf politische Gegner zu intensivieren.