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15

Der Fall Gleiwitz

DDR, 1961

KPL
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Filminfos

"Ich werde propagandistischen Anlass zur Auslösung des Krieges geben, gleichgültig ob glaubhaft", so Adolf Hitler am 22. August 1939 vor den Oberbefehlshabern der Wehrmacht. Zur gleichen Zeit spricht Hitler der Welt gegenüber noch von der Rettung des Friedens. "Der Fall Gleiwitz" liefert den Beweis der faschistischen Doppelzüngigkeit. 31. August 1939. Aus einer SS-Schule fahren sechs ehemalige Volksdeutsche aus Polen nach Gleiwitz, um einen Mann namens Helmut Naujocks (Hannjo Hasse) zu treffen. Am gleichen Tag in Berlin, um 12.40 Uhr, erlässt Adolf Hitler die Weisung Nr. 1: Der Angriff gegen Polen ist nach den für den "Fall Weiß" getroffenen Vorbereitungen durchzuführen. Angriffstag: 1. September 1939, Angriffszeit: 4.45 Uhr. In seiner Gleiwitzer Villa beschließt, ebenfalls um die Mittagszeit des gleichen Tages, SS-Hauptsturmführer und Gestapomann Naujocks, ins Kino zu gehen.
Durch SS-Führer Müller (Herwart Grosse) weiß er um die Ereignisse der nächsten Stunden. Es beunruhigt ihn überhaupt nicht. Beunruhigt dagegen ist der namenlose KZ-Häftling (Hilmar Thate), der gerade seine Suppe löffelt. Sie ist gut, und er weiß, es ist seine Henkersmahlzeit. Danach wird er an das Kommando "Birke" überstellt und am 1. September 1939 das tote Beweisstück der "polnischen Provokation" sein.
1. September 1939, 4.45 Uhr. Polnische Soldaten, deutsche SS in polnischen Uniformen, stürmen den Sender Gleiwitz. Für die deutsche Wehrmacht Anlass, die Grenze nach Polen zu überschreiten. Es ist der Beginn des 2. Weltkrieges.
Im oberschlesischen Gleiwitz, nahe der polnischen Grenze, befindet sich ein Rundfunksender. Seine Zerstörung durch deutsche Soldaten in polnischen Uniformen ist der Vorwand für den Überfall auf Polen, für den Beginn des 2. Weltkrieges. Dem Film liegt eine genaue Detailkenntnis ( Der Schauspieler, in Filmen vorwiegend auf die Rolle des Bösen, oft den kaltblütigen Offiziers festgelegt, erklärte das in einem Interview von 1962 so: "Ich wirke arrogant, eigne mich also vom Äußeren her für diese Rollen, die durch ihre gründliche Gestaltung ... die ganze Gefährlichkeit dieser Verbrecher in SS-Uniform deutlich macht". Dabei spielte Hannjo Hasse (1921 - 1983) lieber heitere Rollen.
Sein erstes Engagement hatte er nach dem Krieg in Nordhausen, sein weiterer Weg führte ihn u.a. über das Deutsche Theater zum DEFA-Schauspielerensemble. Er spielte in mehr als zwei Dutzend Kinofilmen und zahlreichen Fernsehserien, so überzeugte er als Major Zirrgiebel in der TV-Serie "Archiv des Todes" (1980), war im Indianerfilm als geldgieriger Geschäftsmann oder Gangster anzutreffen und brillierte als Artist im Zirkusstreifen "Schwarze Panther" (1966). Hannjo Hasses Geburtstag jährt sich am 31. August zum 95. Mal.
Buch: Wolfgang Kohlhaase, Günther Rücker.
(mdr)

im Fernsehen

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