Romm stellt die Frage, wie es zum Hitlerfaschismus kommen konnte. In sechzehn Kapiteln sucht Romm nach Antworten auf seine Frage, was Menschen dazu bringt, den Faschismus zu bejahen und sogar zum Mörder zu werden. Bereits der Einstieg deutet eine besondere Herangehensweise Romms an das Sujet des Faschismus an und zeigt zunächst eine lose Abfolge von Kinderzeichnungen: einen fröhlichen Kater, einen hungrigen Kater, einen listigen Kater, einen traurigen Löwen, einen Bären. Es folgen Aufnahmen von Eltern und ihren Kindern und Studenten in Warschau, Moskau und Berlin. Der artikulierte Gedanke dieser Bilder: „Jeder sieht die Welt ein bisschen anders, aber jeder ist Mensch.“ Die Idylle wird abrupt durch einen Schuss unterbrochen und eine Fotografie wird eingeblendet, auf der ein Wehrmachtsoldat eine Frau erschießt, die ihr Kind in den Armen hält. Die Kamera geht zurück auf ein Kind, das ernst in die Kamera blickt; es steht symbolisch für die Frage, was einen Menschen so grausam werden lassen kann. Diese durchzieht den ganzen Film und es wird anhand verschiedener Bilder, beispielsweise von Massenaufmärschen und Reden der Nazis und Faschisten, versucht, eine Antwort zu finden. Auch Ausschnitte aus Propagandafilmen der Nazis werden gezeigt, die vom Regisseur oft ironisch kommentiert werden. Am Ende des Films werden die „kapitalistischen Profiteure des Krieges“ und die Faschisten der damaligen Gegenwart gezeigt: faschistische Strömungen in den USA, Südamerika und Europa. In der letzten Sequenz werden Kinder gezeigt, in deren Hände die Zukunft der Menschheit liegt.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.