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TV-Kritik/Review: "Scarpetta": Organe, die vom Himmel regnen

Die Prime-Video-Serie nach Patricia Cornwell ist nur okay - trotz Nicole Kidman und Jamie Lee Curtis
Streiten im Dauermodus: Kay Scarpetta (Nicole Kidman, l.) und ihre ältere Schwester Dorothy (Jamie Lee Curtis)
Prime Video
TV-Kritik/Review: "Scarpetta": Organe, die vom Himmel regnen/Prime Video

36 Jahre nach dem ersten Band kommt die Krimi-Romanreihe von Patricia Cornwell zum ersten Mal auf den (Streaming-)Bildschirm: Mit den Oscarpreisträgerinnen Nicole Kidman und Jamie Lee Curtis prominent besetzt, kommt die Prime-Video-Serie  "Scarpetta" an die ganz großen Qualitätskrimivorbilder leider nicht heran. Der erste, um grausame Frauenmorde kreisende Fall für Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta ist ein solides Crime Drama, hätte aber gerne spannender ausfallen dürfen.

In den Neunzigerjahren war Demi Moore im Gespräch, in den Nullerjahren Angelina Jolie - geklappt aber hat beides nicht. Trotz des beträchtlichen Erfolgs der ab 1990 veröffentlichten Romane von Patricia Cornwell kam es weder zur geplanten Kinofilm-Umsetzung noch zur später angedachten Serienfassung. Erst die unstillbare Lust des heutigen Publikums auf immer neue Krimis hat wohl dazu geführt, dass die ebenso taffe wie stets schick gekleidete Dr. Scarpetta nun doch noch in Serie gehen darf. Amazon hat sogar gleich zwei Staffeln geordert. Ob es danach weitergeht, entscheidet der Erfolg. Stoff gäbe es genug: Im nächsten Jahr steht bereits der 30. Scarpetta-Band aus Cornwells Feder an.

Womit nun keinesfalls gesagt sein soll, dass sich Chefautorin und Showrunnerin Liz Sarnoff (die viele tolle Folgen von  "Lost",  "Barry" und  "Deadwood" schrieb) daran gemacht hätte, nun einzelne Bände der Reihe umzusetzen (wie die ebenfalls bei Prime Video abrufbare Konkurrenz von  "Reacher") oder sogar chronologisch vorzugehen. Die erste, aus acht Episoden bestehende Staffel von "Scarpetta" setzt keinen bestimmten Roman um, sondern gibt sich eher als Best-Of, das die Bände "Postmortem" (1990) - in dem Scarpetta gerade zur ersten Chef-Gerichtsmedizinerin von Virginia ernannt wurde - und "Autopsy" (2021) - in dem sie nach langer Abwesenheit an den Ort ihres früheren Wirkens zurückkehrt - behelfsmäßig miteinander verschraubt.

Durch dieses Zusammendengeln zweier 30 Jahre voneinander entfernt liegenden Romane spielt die Serie auf zwei Zeitebenen, die zudem noch etwas angepasst wurden: 1998 und heute. Dadurch ist sowohl etwas von der frühen Scarpetta enthalten, deren Abenteuer noch in der Vor- "CSI"-Ära stattfanden, als auch etwas von der zeitgenössischen Scarpetta mit ihren ganz anderen technischen Möglichkeiten. Der Zeitunterschied führt zwangsweise zu einer Doppelbesetzung aller Hauptfiguren; selbst die ewig jung wirkende Kidman wäre in der Titelrolle wohl kaum mehr als Endzwanzigerin zu verkaufen gewesen.

Ermitteln 1998 Seite an Seite: Kay Scarpetta (Rosy McEwen) und Detective Pete Marino (Jacob Lumet Cannavale)
Ermitteln 1998 Seite an Seite: Kay Scarpetta (Rosy McEwen) und Detective Pete Marino (Jacob Lumet Cannavale)Prime Video

Die Figurenkonstellation der Romane bleibt erhalten: Im "heutigen" Plot ist Scarpetta mit dem FBI-Agenten Benton Wesley ( "The Mentalist" Simon Baker) verheiratet, ihre zehn Jahre ältere Schwester Dorothy (Jamie Lee Curtis) mit Pete Marino. Der Polizist, mit dem Scarpetta früher lange Zeit gemeinsam ermittelte, ist jetzt im Ruhestand. Ihn spielt, schön abgetakelt, der immer gern gesehene Bobby Cannavale ( "Boardwalk Empire",  "Nurse Jackie"). Dann gibt es noch Dorothys Tochter Lucy, die eigentlich fast eher Scarpettas Tochter ist, denn Dorothys unsteter Lebenswandel bewirkte einst, dass das computerbegeisterte Kind mehr oder weniger bei ihrer Tante aufwachsen musste. Die erwachsene Lucy wird von einer weiteren Oscargewinnerin gespielt: Ariana DeBose ( "West Side Story").

Obwohl diese Verwandtschafts- und Verpartnerungsverhältnisse mit den (aktuellen) Gegebenheiten in den Romanen grob übereinstimmen, unterscheiden sie sich in vielen Details dann doch von den Buchvorlagen - zum Beispiel im Weglassen vieler biografischer Lebens- und Arbeitswege, aber auch in der traumatischen Seelengrundierung der Hauptfiguren. Kay und Dorothy Scarpetta sahen in den Büchern ihren aus Italien in die USA eingewanderten Vater an Krebs sterben, in der Serie ist sein Ableben deutlich gewaltvoller geraten.

Patricia Cornwell (der in der Pilot-Episode ein netter Cameo spendiert wird) geht mit solchen Abänderungen ganz offensichtlich d'accord. Sie lässt sich ebenso als Executive Producer der Serie nennen wie der frühere Indie-Filmer David Gordon Green, der Jamie Lee Curtis als Regisseur der jüngsten  "Halloween"-Trilogie kennengelernt hat und nun die Pilotfolge inszenieren durfte - die angemessen düster ausfällt. Denn beim Fall, um des es zentral geht, stehen mal wieder grausam zugerichtete, sexuell erniedrigte und brutal verstümmelte junge Frauen im Mittelpunkt - die hier wiederholt in allen entwürdigenden Details ins Bild gerückt werden. Wer sich an dieser Art Objektifizierung von Gewaltopfern stört, sei hiermit vorgewarnt - zumindest in diesem Punkt kommt "Scarpetta" an Vorbilder wie  "True Detective" heran. Ob das sein muss, wäre eine andere Diskussion wert.

In der Jetztzeit der Erzählung kehrt Scarpetta als Chef-Gerichtsmedizinerin nach Richmond zurück, in eine Position, die sie lange Jahre zuvor verlassen musste. Wie es dazu kam, liefert die Serie auf der anderen Zeitebene nach. Damals wie heute ging es um die erwähnten weiblichen Mordopfer, damals wie heute ist Scarpetta mit forensischer Detailanalyse den Ermittlungsbehörden behilflich. Fast etwas aufdringlich bemüht sich Regisseur Green zu Beginn darum, die Zeitebenen zu parallelisieren, einmal sogar mit Splitscreen-Technik: Die junge und die ältere Scarpetta gehen immer noch denselben Tagesroutinen nach, rauchen im Auto, tragen Designerkleidung, holen die italienischen Delikatessen aus dem Küchenschrank. Doch der Fall von damals wirkt nach: Hinweise tauchen auf, die Scarpetta nachträglich in Erklärungsnot bringen.

Fast wie Vater und Tochter: Der ältere Pete Marino (Bobby Cannavale) mit Scarpettas Nichte Lucy (Ariana DeBose)
Fast wie Vater und Tochter: Der ältere Pete Marino (Bobby Cannavale) mit Scarpettas Nichte Lucy (Ariana DeBose)Prime Video

Die frühere Timeline bezieht sich, wie erwähnt, in großen Teilen auf den ersten Scarpetta-Band von 1990, in dem die junge Protagonistin (nun gespielt von Rosy McEwen aus  "The Alienist ") mit Detective Marino zusammenarbeitet. Der wird (ein schöner Besetzungscoup) von Bobby Cannavales tatsächlichem Sohn Jacob Lumet Cannavale gespielt, der auf fast identische Weise wie sein Vater die buschigen Augenbrauen hochziehen kann. Und Benton, Scarpettas späterer Gatte, taucht hier erstmals als junger FBI-Mann auf: ein Love Interest zwar, aber doch ein zwielichtiges. Ihn spielt in der jungen Variante Hunter Parrish ( "The Other Black Girl").

Über die acht Episoden geht der Fall waghalsige Wege - es geht um Korruption im FBI, um Spionage und sogar um Astronauten. Das aktuelle Mordopfer arbeitete als Bio-Ingenieurin in einer Firma für 3D-gedruckte menschliche Körperorgane - und im wohl bemerkenswertesten Cold Open der Staffel stürzt eine Raumkapsel vom Himmel, plastikverpackte Organe regnen auf einen Acker. Den Weg der Handlung kreuzt derweil mehr oder weniger interessantes Personal: intrigante Kollegen, Vorgesetzte und Politiker. Sosie Bacon ( "Smile") taucht als eifrige Journalistin auf, Tiya Sircar ( "The Good Place") als patente Polizistin, "Star Trek: Strange New Worlds"-Captain Anson Mount als Ehemann eines Opfers, der nebenher eine dubiose Trauersekte betreibt. Könnte er der Mörder sein?

Die Enttarnung des Täters (die hier vom "Postmortem"-Plot ausgehend in die heutige Timeline verlegt wird) ist allerdings nur das eine, das Familien-Soapige das andere. Weil nun mal Kidman und Curtis die Hauptrollen spielen, die die Serie beide mitproduzieren, gibt es pro Episode mindestens eine Szene, in der die beiden die komplizierte Schwesternbeziehung von Kay und Dorothy ausspielen dürfen - mit ein paar grenz-eitlen Großaufnahmen. Kidman, die nach ihren letzten Serienerfolgen mit  "Big Little Lies" oder  "The Undoing" zuletzt im Kino im Erotikthriller  "Babygirl" von sich reden machte, lässt das Getriebene in Scarpetta dabei gut zum Vorschein kommen, holt das "Genialische" der Romanfigur etwas auf den Boden der Tatsachen zurück.

Kays Ehemann Benton Wesley (Simon Baker) arbeitet beim FBI - und hat Geheimnisse.
Kays Ehemann Benton Wesley (Simon Baker) arbeitet beim FBI - und hat Geheimnisse. Prime Video

Curtis spielt das Kontrastprogramm: Ihre Dorothy ist aufdringlich, direkt und überkandidelt, geht fast in Richtung der bedrohlichen Mutterfigur, die sie in  "The Bear" spielte, vielleicht mit einer Spur weniger Grausamkeit und mehr Humor. Dass Dorothy hier (wie in den Büchern) als Autorin von Graphic Novels arbeiten soll, mag man ihr kaum abnehmen - ebenso wenig, dass sie die Mutter von Lucy sein soll. Lucy wiederum bringt ganz aktuelle Aspekte in den Doppelfall ein: Als IT-Spezialistin hat sie sich ihre verstorbene Ehefrau als AI-Avatar zurück ins Leben geholt: eine ständig präsente Künstliche Intelligenz, die lebensechter kaum sein könnte. Dieser fragwürdige Umgang mit Trauer erscheint zunächst als als bloßes Plotvehikel, greift dann aber etwas überraschend umfänglicher in die Geschehnisse der Haupthandlung ein.

Die beiden männlichen Hauptfiguren (Pete und Benton) wirken demgegenüber weniger interessant, was vor allem daran liegt, dass sich ihre jeweilige Ermittlungsverstrickung in die Fälle in der Serie konstruierter anfühlt als in den Romanen, in denen sich das über Jahrzehnte entwickeln konnte. Dadurch kommt die "alte" Timeline deutlich organischer rüber als die "neue" mit ihren nicht übersehbaren Seifenopern-Anklängen. Natürlich läuft das alles auf ein paar Geheimnisse hinaus, auf verdrängte Lügen und eine Auflösung, die geübte Krimigucker recht früh ins Visier nehmen dürften. Den Schluss verraten wir natürlich nicht - der Cliffhanger aber, mit dem die Staffel endet, leitet direkt über in die bereits bestellte nächste Staffel.

Mit der Starbesetzung, der persönlichen Verwicklung der Ermittler in den Fall, mit den brutalen Morden und diversen menschlichen Abgründen würde "Scarpetta" gern an die Krimimeisterwerke der letzten beiden Dekaden anknüpfen, etwa an  "Mare of Easttown" mit Kate Winslet oder  "Broadchurch". Doch daran reicht diese erste Lieferung nicht heran. Bis es mal so richtig spannend wird, ziehen zu viele Episoden ins Land, die immer wieder dadurch ausgebremst werden, dass sich Ermittlungen und Familienzwist gegenseitig im Weg stehen. Auch im Tonfall wirft die Staffel Fragen auf: Curtis' Witzeleien prallen auf abgeschnittene Körperteile, klassische Krimi-Motive auf Horror-Elemente. Das passt nicht immer ideal und wirkt mitunter unausgegoren und aufgebläht.

Früher hätte man das, was "Scarpetta" über acht Episoden hinweg erzählt, wohl in einem einzigen Film untergebracht. Vielleicht also wäre der Kino-Thriller mit Demi Moore damals doch die bessere Wahl gewesen. Dessen ungeachtet sollten Cornwell-Fans aber unbesorgt sein: Für solide Krimi-Unterhaltung reicht das alles natürlich vollkommen aus, vor allem wegen der Qualitätsbesetzung.

Meine Wertung: 3/5

Die Auftaktstaffel von "Scarpetta" wird am 11. März mit allen acht Folgen bei Amazon Prime Video veröffentlicht.



 

Über den Autor

Gian-Philip Andreas hat Kom­mu­ni­ka­tions­wis­sen­schaft studiert und viel Zeit auf diversen Theaterbühnen verbracht. Seit 1997 schreibt er für Print und online vor allem über Film, Theater und Musik. Daneben arbeitet er als Sprecher (fürs Fernsehen) und freier Lektor (für Verlage). Für TV Wunschliste rezensiert er seit 2012 Serien. Die seiner Meinung nach beste jemals gedrehte Episode ist Twin Peaks S02E07 ("Lonely Souls") ­- gefolgt von The Sopranos S03E11 ("Pine Barrens"), The Simpsons S08E23 ("Homer's Enemy"), Mad Men S04E07 ("The Suitcase"), My So-Called Life S01E11 ("Life of Brian") und selbstredend Lindenstraße 507 ("Laufpass").

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Leserkommentare

  • claridge schrieb am 18.04.2026, 12.39 Uhr:
    Unter ferner liefen wäre noch geprahlt. Man könnte auch sagen: "Alternde Stars wollen sich mit aller Gewalt den Rest geben." Ob denen das Geld ausgegangen ist? Besser können sie es mit Sicherheit noch.
    Dieses ewige Gekeife ist einfach nur widerlich. Diese Rückblenden  zestören jeden Handlungsfaden. Es ist einfach verworren. Wenn man es geschafft hat irgendwie wieder den Faden aufzunehmen, dann wieder Gekeife und Geschrei. Da hilft nur der Griff zur Fernbedienung um sich Erleichterung und Ruhe zu verschaffen.
  • User1511 schrieb am 15.04.2026, 22.05 Uhr:
    Mir ist einfach schleierhaft warum alle Welt so auf dieses talentlose Botoxgesicht von Nicole Kidman fixiert ist. Null Mimik und eine so schlecht Schauspielerin. Ich kann mich an nichts mit ihr erinnern was ich je gut fand. Die Serie schafft es außerdem wirklich alles zu vernichten, was in den Büchern irgendwie gut war. Hinzu kommt, das nicht einmal der restliche, eigentlich gute Cast nicht im Ansatz glaubwürdig miteinander harmoniert geschweige denn Spannung erzeugt. Soviel Verschwendung von Talent. Wirklich das schlechteste was ich seit langem gesehen habe.
  • User 1927195 schrieb am 03.04.2026, 23.19 Uhr:
    Heute die 1.Folge von Scarpetta geschaut. Ich bin enttäuscht,wie kann man eine super spannende Buchreihe( welche ich alle gelesen habe) derart schlecht verfilmen. Nicole Kidman als totale Fehlbesetzung! Ich werde nicht weiter schauen,schade,hab mich auf spannende Krimis gefreut.
  • Sentinel2003 schrieb am 19.03.2026, 11.12 Uhr:
    Ich habe nicht mal Folge 1 geschafft, diese ständigen, solangen Rückblenden nerven einfach nur! :-(  Es ist eben nicht alles ein Hit, was Nicole macht....obwohl Ich Sie sehr gerne sehe! Leider hat Sie , zumindest in Staffel 1 von "LIONESS" - die gucke ich gerade . anscheinend nur eine Nebenrolle, aber, ihre Figur der Chefin von Zoe Saldana's Figur spielt Nicole richtig gut!
  • User 1895444 schrieb am 16.03.2026, 16.15 Uhr:
    Ich habe die Bücher gelesen und bin von der Serie enttäuscht. Auch die Starbesetzung konnte die, für mich, verworrene Handlung nicht retten.
  • User 1868998 schrieb am 11.03.2026, 10.16 Uhr:
    Hier sind drei Sterne schon zuviel. Was für ein Schwachsinn diese Serie... 🥱🥴
  • addicted4series schrieb am 11.03.2026, 15.39 Uhr:
    Naja, die maßlos aufgebauschten Schwestern-Streitereien wirken schon etwas zu dick aufgetragen - aber schlecht ist diese Serie mit Sicherheit nicht! Nur die tragenden Rollen hätte man auch weniger Oscar-betuchten Darstellerinnen zuschustern können. Die Story an für sich, trägt sich nämlich auch von selbst.
    Die Wahl bei Kay Scarpetta hätte wohl auch auf Glenn Close oder auf eine ähnlich "gesetzte" natürlich gealterte Persönlichkeit fallen können, die von sich aus Ruhe & Kompetenz ausstrahlt oder auch schon einmal eine Pathologenserie gemacht hat - die rothaarige Desperate Housewife Dana Delaney zum Beispiel.
    Also wenn man Nicole & Jamie so beim Streiten zusieht, hat man eher das Gefühl als würden Mutter & Tochter miteinander "fighten"... und eine herrlich laute schrille Schwester als Gegenpart zu Nicole Kidman wäre eindeutig Jane Lynch (die blonde Psychiaterin aus Two & A Half Man) gewesen... Auge in Auge - alleine schon von der Größe her. 
    Und die restliche Besetzung ist teilweise etwas lieblos bzw. unglücklich erfolgt... also den blonden Mentalist-Darsteller als FBI(ler) & Kidman-Ehemann - da braucht es schon eine etwas längere Eingewöhnungsphase. Und bezüglich seiner Vertrauenswürdigkeit - der Kerl stellt anscheinend immer nur lauter "windige" Charaktere dar (Mentalist, Der Teufel trägt Prada etc.) - und hier schon wieder.
    Aber diese Serie ist sicherlich mitunter einer der SCHMANKERL in diesem Jahr bisher (von Amazon)... keine Frage. Denn die sonstigen Serienangebote von Amazon - überwiegend Actionhelden im hautengen wie lächerlichen ONEPIECE hängen mir inzwischen mehr als nur etwas zum Hals raus... da macht "Scarpetta" doch etwas mehr her.
  • User 1810564 schrieb am 11.03.2026, 11.17 Uhr:
    Die Serie ist heute erst gestartet worden, aber du scheinst sie schon komplett gesehen zu haben. Okay. Es darf natürlich jeder seine eigene Meinung dazu haben. "Nicole Kidman als Gerichtsmedizinerin, Jamie Lee Curtis als schrille Schwester: Die Serie „Scarpetta“ verbindet Mord, KI, Forensik und Familienkonflikte zu einem spannenden Thriller-Erlebnis." So unterschiedlich können Kritiken ausfallen. Ich freue mich daher weiterhin auf die Serie.
  • User 1810564 schrieb am 11.03.2026, 03.41 Uhr:
    Mit einer hervorragenden Besetzung und dem Release der ganzen Staffel an einem Tag steigt meine Vorfreude. Diese Fragmentierung von Serien gefällt mir gar nicht. Es ist vorteilhaft, dass ich die Serie am Wochenende in einem Rutsch schauen kann. Auch die Besetzung mit Nicole und Jamie Lee Curtis empfinde ich vorerst als erfreulich. Ich habe mittlerweile ohnehin den Eindruck, dass die hier veröffentlichten Kritiken eher dazu führen, dass einem der Spaß genommen wird, als dass sie Vorfreude wecken. Natürlich hängt es vom persönlichen Geschmack, den Ansprüchen und der Expertise ab, aber wenn jemand der Serie „The Pitt“ hier bei Fernsehserien nur drei Sterne in einer Rezension gibt, füge ich grundsätzlich einen Stern zu den veröffentlichten Kritiken hinzu, was dann solide vier Sterne ergibt.
  • Spenser schrieb am 11.03.2026, 00.24 Uhr:
    Nur OK aber nichts besonderes - das betitelt es auch wirklich gut. Nichts anderes trifft auch auf die Romane zu. Hatte vor einigen Jahren die ersten 3 gelesen und auch die waren "OK" aber auch nichts wirklich tolles. Hatte die Romanreihe auch dann nicht weiterverfolgt, da hatte und habe ich andere Reihen, die weitaus fesselnder sind. Die TV Serie scheint disbezüglich auch nur Mittelmaß zu sein.
  • addicted4series schrieb am 11.03.2026, 14.47 Uhr:
    Zitat Spenser_Nichts anderes trifft auch auf die Romane zu. Hatte vor einigen Jahren die ersten 3 gelesen und auch die waren "OK" aber auch nichts wirklich tolles. Hatte die Romanreihe auch dann nicht weiterverfolgt, da hatte und habe ich andere Reihen, die weitaus fesselnder sind.
    So ähnlich erging es mir auch. Ich habe mich dann (für mich) amüsanterer wie spannenderer Lektüre zugewandt, die ich dann auch Jahrzehnte lang gekauft & gelesen habe. Denn wenn einen eine Romanreihe erst einmal so richtig in Beschlag genommen hat, "süchtelt" man nach den allerletzten Zeilen schon dem nächsten Band entgegen...