/ SWR/SR Fernsehen Mit zehn Quadratkilometern ist der Chemiepark Ludwigshafen so groß wie die Insel Capri und gilt als das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt. 39.000 Menschen arbeiten im Stammwerk des Chemieriesen BASF und sorgen dafür, dass rund 200 Produktionsanlagen an 365 Tagen im Jahr laufen. Eine Stadt in der Stadt, die niemals schläft und nachts wie eine Szene aus dem Science-Fiction-Klassiker "Bladerunner" wirkt. 2.850 Kilometer silberne Rohre in mehreren Metern Höhe durchziehen alle Winkel des Areals. Was nicht durch die Rohre transportiert wird, wird auf 100 Kilometern Straßen und 230 Kilometern Eisenbahnschienen befördert, die die rund 2000 Gebäude miteinander verbinden. Einmalige Einblicke in ein Industrieareal der Superlative, in eine für Außenstehende unbekannte Welt, hinter deren Eingangstoren die Regel gilt: Fotografieren verboten. Die Doku begleitet Menschen, die bei der Werksfeuerwehr, in der Forschung, im Design oder auch im BASF-eigenen Weinhandel arbeiten.
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Mit einer Fläche von rund 64.000 Quadratmetern, was etwa einer Größe von 13 Fußballfelder entspricht, ist der Steamcracker II die größte einzelne Anlage am Standort Ludwigshafen. Der Cracker ist auch das "Herzstück" der Verbundproduktion. Seit 1981 ist der Steamcracker II in Betrieb und spaltet unter Zusatz von Wasserdampf bei etwa 850 Grad Celsius Rohbenzin auf. Dabei entstehen im wesentlichen Ethylen und Propylen, welches beides unverzichtbare Grundstoffe für die Herstellung vieler Produkte in Ludwigshafen sind.
Der Landeshafen Nord ist für die Rohstoffversorgung der BASF von großer Bedeutung. Seit 1976 ist er Umschlagplatz für brennbare Flüssigkeiten wie Naphtha, Methanol und unter Druck verflüssigte Gase. Jährlich werden hier mehr als 2,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.Insgesamt wickelt BASF am Standort Ludwigshafen mehr als 40 Prozent des Gesamtumschlags über Binnenschiffe ab. Neben dem Nordhafen verfügt BASF über zwei weitere Häfen: den Stromhafen für schwer brennbare Flüssigkeiten und Feststoffe am Westufer des Rheins sowie den Hafen der Friesenheimer Insel für brennbare Flüssigkeiten und verflüssigte Gase.
Im zentralen Tanklager der BASF in Ludwigshafen sorgen 68 Tankbehälter für ein sicheres und effizientes Lagern flüssiger Produktionsstoffe wie zum Beispiel Methanol und Naphtha. Insgesamt werden dort 212.000 m³ Flüssigkeiten und fast 40.000 m³ Flüssiggase gespeichert. Rohrleitungen versorgen dabei die Produktionsbetriebe mit den benötigten Einsatzstoffen und unterstützen so das Verbundsystem.
Das zentrale Tanklager befindet sich im Nordteil des BASF Verbundstandorts Ludwigshafen. Insgesamt sorgen 68 Tankbehälter für ein sicheres und effizientes Lagern flüssiger Produktionsstoffe, wie zum Beispiel Methanol und Naphtha. Dabei werden 212.000 Kubikmeter Flüssigkeiten und fast 40.000 Kubikmeter unter Druck verflüssigte Gase gespeichert. Das Logistikzentrum (im Hintergrund) wickelt jährlich circa 45.000 Transporte ab.
BASF nimmt im Oktober 2018 das neue Tankcontainerlager am Standort Ludwigshafen in Betrieb. Dieses Lager ist Teil eines integrierten Lager- und Transportkonzepts, mit dem BASF den Kundenservice verbessern und gleichzeitig Logistikkosten deutlich reduzieren will. Bei dem Tankcontainerlager handelt es sich um ein vollautomatisches Freilager für Tankcontainer zur Lagerung von flüssigen Stoffen und flüssigen Abfällen. Es ist auf eine Kapazität von 2.000 Standardcontainern ausgelegt und verfügt über zwei Kräne mit einer Ladekapazität von je 75 Tonnen. Der Warenumschlag kann über AGV, Lkw und Bahn erfolgen.