Um 1900 von einem ehemaligen Präsidenten Haitis als Privatvilla erbaut, wurde das wie ein Märchenschloss verzierte Gebäude ab 1916 unter amerikanischer Besatzung erst zum Casino dann zum Hospital umgebaut. Seit dem Abzug der Amerikaner im Jahr 1934 ist es das "Hotel Oloffson". Da es aber in Port-au-Prince aufgrund der politischen Instabilität, der hohen Kriminalität und vor allem der hohen Aids-Infektionsrate seit Mitte der 80er Jahre fast keinen Tourismus mehr gibt, ist das Oloffson nur mehr Hauptquartier internationaler Bürokraten, Journalisten, Agenten, Abenteurer und ein beliebter Treffpunkt der haitianischen Oberschicht. Zu den prominenten ausländischen Gästen zählten einst die Schauspieler Humphrey Bogart und Marlon Brando sowie der Schriftsteller Truman Capote und Rocksänger Mick Jagger. In letzter Zeit hat unter anderem Jonathan Demme, der Regisseur des Thrillers "Das Schweigen der Lämmer", der in Haiti zwei Dokumentarfilme drehte, hier Logis genommen. Und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der jetzt mit dem haitianischen Ministerpräsidenten den internationalen und lokalen Wiederaufbau des Landes koordiniert, verbrachte in den 70er Jahren zusammen mit seiner Frau Hillary im Oloffson seinen "Honeymoon". Nach einigen dieser Berühmtheiten wurden nun die im kreolischen Stil eingerichteten Zimmer, Suiten und Pavillons benannt, die eine tropische Version von Romantik darstellen und in denen sich zahlreiche Dramen - große und kleine - abgespielt haben.
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