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Kaltblütig
(In Cold Blood) USA, 1967
- Platz 8274
65 Fans - Wertung0 2889noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Perry Smith und Dick Hickock , zwei vorbestrafte junge Herumtreiber, brechen in das Haus des Farmers Herbert Clutter ein, da er nach Aussage eines Mithäftlings stets 10 000 Dollar im Safe haben soll. Aber Clutter besitzt gar keinen Safe, und in ihrer Verwirrung und Enttäuschung ermorden die beiden Einbrecher kaltblütig die wehrlose vierköpfige Familie und verlassen den Schauplatz des Verbrechens mit der lächerlichen Beute von 43 Dollar, einem Radio und einem Fernglas.
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Für diese grässliche Bluttat gibt es kein Motiv. Dick und Perry wiegen sich in Sicherheit. Sie halten sich einige Tage lang mit Scheckbetrügereien über Wasser, dann setzen sie sich nach Mexiko ab. Mit Autostop und völlig abgebrannt kehren sie schon kurze Zeit später in die Staaten zurück. Die Polizei hat inzwischen von einem ehemaligen Mitgefangenen einen Hinweis erhalten. In Las Vegas werden Perry Smith und Dick Hickock gefasst. Nach stundenlangen Verhören legen sie ein Geständnis ab. Im anschliessenden Prozess werden die beiden Gewaltverbrecher zum Tod verurteilt. Fünf endlose Jahre verbringen Perry und Dick im Todestrakt des Staatsgefängnisses von Kansas und warten auf die Vollstreckung des Urteils.
Fünf Jahre hat der US-amerikanische Schriftsteller Truman Capote dafür aufgewendet, die sinnlose Mordtat von Holcomb in allen Einzelheiten zu rekonstruieren. Sein 1966 erschienener Reportage-Roman «Kaltblütig» wurde bald ein Bestseller. Indem Capote mit minutiöser Genauigkeit die Vorbereitung, den Hergang und die Folgen des Verbrechens beschrieb, verfertigte er zugleich eine eindrucksvolle Analyse des Bewusstseins, des Verhaltens und der Entwicklung der Mörder. Dabei ging es ihm nicht um die kriminalistischen, sondern um die sozialen Aspekte. Seine Rekonstruktion zeigt dieses Verbrechen als gesellschaftliches Phänomen, als eine gesellschaftliche Tragödie. Capote schildert die Hilflosigkeit der Täter in der Gesellschaft und die Hilflosigkeit der Gesellschaft angesichts der Tat.
Regisseur Richard Brooks («Die Katze auf dem heissen Blechdach») hat sich eng an die literarische Vorlage gehalten und den dokumentarischen Charakter konsequent übernommen. Die Geschehnisse wurden an den Originalschauplätzen gedreht. Das ging so weit, dass die Clutter-Farm für die Mordszenen und das authentische Gerichtsgebäude für den Prozess gemietet wurden. Um den Realismus zu erhöhen, wurde der Film in Schwarz-Weiss gedreht und auf Stars in den Hauptrollen verzichtet. Mit Robert Blake und Scott Wilson wurden zwei Darsteller gefunden, deren Ähnlichkeit mit den tatsächlichen Mördern erstaunlich ist.
44 Jahre nach seiner Entstehung hat dieser Film nichts von seiner Wucht und Eindringlichkeit verloren. Er hat sogar in Anbetracht der heute feststellbaren Zunahme anscheinend sinnloser Gewaltverbrechen erschreckend an Aktualität gewonnen.
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Für diese grässliche Bluttat gibt es kein Motiv. Dick und Perry wiegen sich in Sicherheit. Sie halten sich einige Tage lang mit Scheckbetrügereien über Wasser, dann setzen sie sich nach Mexiko ab. Mit Autostop und völlig abgebrannt kehren sie schon kurze Zeit später in die Staaten zurück. Die Polizei hat inzwischen von einem ehemaligen Mitgefangenen einen Hinweis erhalten. In Las Vegas werden Perry Smith und Dick Hickock gefasst. Nach stundenlangen Verhören legen sie ein Geständnis ab. Im anschliessenden Prozess werden die beiden Gewaltverbrecher zum Tod verurteilt. Fünf endlose Jahre verbringen Perry und Dick im Todestrakt des Staatsgefängnisses von Kansas und warten auf die Vollstreckung des Urteils.
Fünf Jahre hat der US-amerikanische Schriftsteller Truman Capote dafür aufgewendet, die sinnlose Mordtat von Holcomb in allen Einzelheiten zu rekonstruieren. Sein 1966 erschienener Reportage-Roman «Kaltblütig» wurde bald ein Bestseller. Indem Capote mit minutiöser Genauigkeit die Vorbereitung, den Hergang und die Folgen des Verbrechens beschrieb, verfertigte er zugleich eine eindrucksvolle Analyse des Bewusstseins, des Verhaltens und der Entwicklung der Mörder. Dabei ging es ihm nicht um die kriminalistischen, sondern um die sozialen Aspekte. Seine Rekonstruktion zeigt dieses Verbrechen als gesellschaftliches Phänomen, als eine gesellschaftliche Tragödie. Capote schildert die Hilflosigkeit der Täter in der Gesellschaft und die Hilflosigkeit der Gesellschaft angesichts der Tat.
Regisseur Richard Brooks («Die Katze auf dem heissen Blechdach») hat sich eng an die literarische Vorlage gehalten und den dokumentarischen Charakter konsequent übernommen. Die Geschehnisse wurden an den Originalschauplätzen gedreht. Das ging so weit, dass die Clutter-Farm für die Mordszenen und das authentische Gerichtsgebäude für den Prozess gemietet wurden. Um den Realismus zu erhöhen, wurde der Film in Schwarz-Weiss gedreht und auf Stars in den Hauptrollen verzichtet. Mit Robert Blake und Scott Wilson wurden zwei Darsteller gefunden, deren Ähnlichkeit mit den tatsächlichen Mördern erstaunlich ist.
44 Jahre nach seiner Entstehung hat dieser Film nichts von seiner Wucht und Eindringlichkeit verloren. Er hat sogar in Anbetracht der heute feststellbaren Zunahme anscheinend sinnloser Gewaltverbrechen erschreckend an Aktualität gewonnen.
(SRF)
Der Film orientiert sich in weiten Teilen an dem gleichnamigen Roman Truman Capotes, der minutiös ein tatsächliches Verbrechen beschreibt, von dem der Schriftsteller durch einen Artikel in der New York Times erfuhr: Ein brutaler Raubmord, bei dem vier Menschen für 40 Dollar, ein Radio und ein Fernglas ihr Leben lassen mussten. Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Richard Brooks ging so weit, die Nebenrollen mit wahren Betroffenen zu besetzten - verschiedene Zeugen, Juroren und der Henker des tatsächlichen Falles spielen sich in "Kaltblütig" selbst. "Kaltblütig" wurde für mehrere Oscars nominiert, Richard Brooks selbst vom US-amerikanischen National Board of Review als bester Regisseur mit dem NBR Award ausgezeichnet.
(arte)
Daten
Länge: ca. 134 min.
| Original-Kinostart | Fr, 15.12.1967 (USA) |
| Deutscher Kinostart | Di, 12.03.1968 |
FSK 16
| Originalsprache: | Englisch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Scott Wilson]()
![Robert Blake]()
![John Forsythe]()
![Jeff Corey]()
![Paul Stewart]()
![Gerald S. O'Loughlin]()
![John Gallaudet]()
![John McLiam]()
![James Flavin]()
![Charles McGraw]()
![Will Geer]()
![Ruth Storey]()
![Brenda Currin]()
![Paul Hough]()
![Vaughn Taylor]()
![Duke Hobbie]()
![Sheldon Allman]()
![Sammy Thurman]()
![Raymond Hatton]()
![Sadie Truitt]()
![Myrtle Clare]()
![Ted Eccles]()
![Al Christy]()
![Don Sollars]()
![Harriet Levitt]()
![Rhonda Fultz]()
![Mary Linda Rapelye]()
![John Collins]()
![Pamela Crosley]()
![Nick Dimitri]()
![John C. Flinn]()
![Paul Frees]()
![Roosevelt Grier]()
![Bobby Johnson]()
![Richard Kelton]()
![James Lantz]()
![Stan Levitt]()
![Gerry Okuneff]()
![Bowman Upchurch]()
![Guy Way]()
- Regie: Richard Brooks
- Drehbuch: Richard Brooks
- Produktion: Richard Brooks, Pax Enterprises
- Produktionsfirma: Columbia Pictures Corporation
- Musik: Quincy Jones
- Kamera: Conrad Hall, Robert Boyle
- Schnitt: Peter Zinner
- Szenenbild: Jack Ahern
- Regieassistenz: Tom Shaw, John Anderson Jr., Carl Beringer
Kaltblütig Streams
"Kaltblütig" ist als Video/Stream erhältlich:
Deutsch 2160p ab € 7,99* Deutsch 2160p ab € 7,99* Deutsch 720p ab € 10,99 Deutsch 1080p ab € 3,99
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mit via JustWatch.
im Fernsehen
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Links
Externe Websites
Wikipedia: Kaltblütig
Wikipedia: In Cold Blood
IMDb (Internet Movie Database)
Rotten Tomatoes
themoviedb
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